„Die Inhaltslosigkeit des Atheismus ist unter den Religionen einzigartig.“ – Andreas Thiel.

Was sagt Jesus zu uns? Er lädt uns ein  Kommt und seht. Wenn ihr wirklich mich sucht, wenn ihr wirklich Gott sucht, dann kommt und seht.Warum willst du deine Glaubensaugen nicht aufmachen? Der atheistische Philosoph Bertrand Russell wurde einmal gefragt, was er machen würde, wenn er nun tatsächlich vor dem Richterstuhl Gottes erscheinen müsste und Gott ihn fragen würde: „Warum hast du mir nicht geglaubt?“ Russell entgegnete: „Ich würde sagen, keine ausreichenden Indizien, Gott, keine ausreichenden Indizien!“ So wie Russell denken viele Menschen in unserer westlichen Kultur. Aber was bedeutet es, wenn man sagt, es gäbe keine ausreichenden Indizien oder Beweise? Sind sie nicht überzeugend genug, um jemanden zum Christen zu machen? Die meisten Menschen leben einfach so dahin und kümmern sich nicht groß um Gott und wenn doch dann einen modischen, individuellen Gott, dessen Bild sie sich selbst gemacht haben, aber der Gott des Christentums ist hochgradig unpopulär. Deswegen sind die meisten Menschen sich gar nicht bewusst, dass es durchaus Indizien für das Christentum gibt. Um diesen Status der Ignoranz zu rechtfertigen, zitiert man Kant oder andere Philosophen aus dem 18. Jahrhundert und meint, damit sei der Fall abgeschlossen und das Christentum hinwegerklärt. Dabei sind sie oft völlig ignorant gegenüber den Indizien für die Evangelien. Es ist ja auch nicht allzu verwunderlich, denn meistens sind Menschen nur in einem besonderen Gebiet Experten und kennen sich in anderen Gebieten überhaupt nicht aus. Wenn Menschen dann sagen, es gäbe zu wenig Indizien, meinen sie in Wirklichkeit, es gibt zu wenig Indizien um mich aus meiner Gleichgültigkeit herauszubewegen. Die Haltung lässt sich vielleicht so ausdrücken: „So lange es mich nicht zwingt, umzudenken, bleibe ich einfach weiter in meinem bisherigen Zustand.“ Natürlich kann man das Christentum nicht beweisen, aber warum sollte es beweisbar sein? Die Kenntnis über Gott hat mit geistlichen und moralischen Faktoren zu tun. Ein Mensch kann gut in Mathematik sein, oder in Physik, Biologie, Literaturwissenschaften, sich gut in Geschichte auskennen oder gar in Theologie und trotzdem Gott nicht kennen. Nach der Bibel zeigt Gott sich den Menschen, die ihn ernsthaft suchen. Jesus sagt: „Sucht und ihr werdet finden!“ Gott zwingt sich niemandem auf. Er hat genügend Indizien über sich selbst für diejenigen, die ihn mit offenem Herzen suchen, aber es bleibt auch vage genug für diejenigen, die es vorziehen, sich nicht zu öffnen. Es gibt also nicht genug Indizien, um jeden Menschen absolut zu überzeugen. Aber gibt es genug Indizien, um den christlichen Glauben vernünftig erscheinen zu lassen? Selbstverständlich!

„An einen Gott glauben heißt, die Frage nach dem Sinn des Lebens verstehen. An einen Gott glauben, heißt sehen, dass es mit den Tatsachen der Welt noch nicht getan ist. An einen Gott glauben, heißt sehen, dass das Leben einen Sinn hat.“

Ludwig Wittgenstein

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