„Die Funktionäre der Kirchensteuerkirchen lassen keinen Zweifel, worauf es ihnen ankommt: Auf den Einsatz für die Demokratie, gegen Rechtspopulismus und für das Klima. So steht es oben auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Deutschland“. „Beide Kirchensteuerkirchen wollen geliebt werden – von der Regierung“.
Das Bündnis von Thron und Altar sei zurück und nenne sich jetzt „zivilgesellschaftliche Partnerschaft der demokratischen Mitte“, wobei unter der „demokratischen Mitte“ die etablierten Parteien zu verstehen seien.
Im Verhältnis der EKD und der katholischen Kirche zum Islam vermisst Kissler ebenfalls das christliche Profil. Fast alle Kirchenobere würden den Muslimen zu Beginn und Ende des Ramadan gratulieren, Bischof Bätzing fordere zu mehr interreligiösem Dialog auf. Was fehle, sei den Muslimen den christlichen Glauben anzubieten, was ein überzeugter Christ tun müsse, sagt der Journalist. Missionierung finde nur mehr zum klimaneutralen Verhalten und zur Wahl der richtigen Partei statt. (Alexander Kissler/jg)

Interressant am sogenannten interreligiösen “Dialog” ist die Tatsache der Einseitigkeit. Eigentlich müsste es interreligiöser Monolog heissen, denn der Islam ist weder an diesem Dialog interessiert, noch aktiv beteiligt. Macht er dennoch Zugeständnisse, dann nur um dadurch seinen eigenen Einflussbereich zu erweitern. Die Bibel allerdings setzt hier eine klare Grenze. Unreines sollte nicht angerührt werden. Und auf Vermischung folgt unweigerlich Gericht.