Der nationalsozialistische Druck auf die Familie nahm trotz Kleppers Prominenz immer mehr zu. Im Sommer 1939 gelang es, Tochter Brigitte die Ausreise nach England zu ermöglichen, aber die Bemühungen um eine Immigration auch für Renate scheiterten. Renate erfuhr aber in dieser Zeit so viel Zuwendung und Trost von Christen, dass auch sie sich zur Taufe entschloss. Klepper wurde 1940 zur Wehrmacht eingezogen, aber bald wieder wegen seiner „nicht-arischen“ Familie als „wehrunwürdig“ entlassen. Als deutlich wurde, dass Klepper seine Frau und Stieftochter nicht mehr vor einer Deportation würde bewahren können, nahm sich die Familie 11. Dezember 1942 gemeinsam das Leben. Sie vertrauten auf Gott, dessen Barmherzigkeit größer ist als alle menschliche Schuld.
Gott will im Dunkel wohnen / und hat es doch erhellt!
Als wollte er belohnen, / so richtet er die Welt!
Der sich den Erdkreis baute, / der läßt den Sünder nicht.
Wer hier dem Sohn vertraute, / kommt dort aus dem Gericht! https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=16864

Man konnte sich diesen Druck, den eine Regierung/Regime auf unbescholtene Bürger ausgeübt hatte seit der „demokratischen Befreiung“ durch die Siegermächte lange nicht mehr vorstellen, aber die aktuelle Entwicklung seitens unserer Volksvertreter (Organhandel, Grenzenlosigkeit, Netzdurchdringung) in trauter Zweisamkeit mit NGO‘s (Gender, Klima-Ablass….) lässt gedanklichen Spielraum offen.
So muss es kommen Bernd. Wir wollen es nicht anders.