Dieser Vergleich soll kein Leid gegen ein anderes aufwiegen und auch nicht das Leid anderer Menschen kleinreden.

Dieser Vergleich soll kein Leid gegen ein anderes aufwiegen und auch nicht das Leid anderer Menschen kleinreden. Es geht darum, denen eine Stimme zu geben, die keine Aufmerksamkeit bekommen und die von der öffentlichen Wahrnehmung ignoriert werden.

Zwischen 2009 und 2025 starben etwa 65.000 Menschen im Gazastreifen. Die Welt reagiert auf dieses Leid mit zahlreichen Demonstrationen, Berichterstattungen, politischen Erklärungen und öffentlicher Anteilnahme. Im selben Zeitraum wurden in Nigeria etwa 55.000 Christen getötet. Diese Menschen starben nicht im Rahmen eines Krieges, sondern wurden gezielt ermordet, weil sie an Jesus Christus glauben. Sie werden in Dörfern überfallen, in Kirchen erschossen, auf offener Straße entführt oder in ihren Häusern verbrannt.

Es handelt sich nicht um einen bewaffneten Konflikt, sondern um einseitige, religiös motivierte Gewalt. Verantwortlich für diese Angriffe sind islamistische Gruppen wie Boko Haram, der Islamische Staat in Westafrika (ISWAP) und Fulani-Milizen. Dennoch gibt es keinen breiten Aufschrei, keine Demonstrationen in Großstädten, keine politischen Debatten, keine sichtbare Anteilnahme und keine bekannten Persönlichkeiten, die ein Ende dieses Terrors fordern.

Die Opferzahlen in Gaza sind natürlich erschütternd, doch man darf auch nicht ausblenden, dass sie im Kontext eines jahrelangen Krieges entstehen, in dem zwei Seiten gegeneinander kämpfen. Auch wenn die Zahl der israelischen Opfer deutlich geringer ist, handelt es sich dennoch um einen beidseitigen Konflikt. Ohne das Thema jetzt zu sehr auszuweiten und zu bewerten, aber die Hamas hat Israel wiederholt angegriffen, besonders brutal am 7. Oktober 2023, als über 1.200 Menschen ermordet wurden. Auf diesen Angriff folgte dann die aktuelle Eskalation.

In Nigeria hingegen sterben Christen, die nicht angreifen und die nichts weiter tun, als an Christus zu glauben. Niemand spricht für sie, keine Kamera begleitet sie, und keine größere Bewegung ruft zu ihrem Schutz auf. Sie reagieren nicht mit Gewalt, sondern werden auf grausame Weise geschlachtet, nur weil sie Christen sind. WORTE LEBEN

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