Ein Tag am Geschwister-Scholl-Platz

Heute war ich mit Michi und Pasquale am Uni-Hauptgebäude. An unserem mobilen Büchertisch verschenken wir Bücher an die Studenten.

Normalerweise würdigen uns die sonnenbrillen-bewehrten Augen kaum eines Blickes, stolzieren die in modische Hikers oder Cowboystiefel-Stöckelschuh-Hybride gekleideten Füße schnell an uns vorüber. Doch es bleiben immer wieder einigen stehen. 

Heute war eine Studentin der Evangelischen Theologie da. (In der Evangelischen Theologie lernt man, was an der Bibel falsch ist). Sie findet die Ansichten der Dozenten zu liberal. An die Auferstehung müsse man schon glauben. Ich schenkte ihr das apologetische Kompendium "Jesus von Nazareth" von Josh McDowell. Wir haben es immer dabei, wollten es an Interessierte verschenken. Mittlerweile ist es verdreckt und von Nässe aufgequollen. Sie nahm es dennoch dankbar an.

Kommentare

  1. alin

    Kommt drauf an, was du mit dem Studium erreichen willst.
    Wenn du Gott erkennen willst, musst du Sein Wort studieren. Jedes Studium, das nicht darauf fußt, bringt einen eher weg von Gott als zu Ihm hin.
    Pfarrer oder Hirten können Menschen dann werden, wenn sie fest in Gottes Wort verwurzelt sind und einen geraden Weg mit Gott gehen, so dass jedem ihre hohen moralischen Standards offenbar sind. Leider haben die Großkirchen aus Hirten Mietlinge gemacht, indem sie eine menschliche Ausbildung an die Stelle des göttlichen Stempels gesetzt haben.
    Ich hätte vor einigen Jahren problemlos katholischer Priester werden können, obwohl ich damals ein ungläubiger Hurer, Säufer und notorischer Lügner war. Der zuständige Ausbilder fragte mich noch nicht einmal, ob ich an die Bibel glaube, geschweige denn wie mein Lebensstil aussieht!

  2. Mike

    Ich bin vorriges Jahr Christ geworden und kann nur im Vergleich sagen, so wie ich einen Chirurgen vertrauen muß, der mich unter Vollnarkose operieren muß, kann ich nur in der vollkommenen Annahme des Wortes Gottes Mensch werden in seinem Sinne. Jeder Eingriff / Veränderung / Anpassung z.B. an den “Zeitgeist” wäre Stückwerk eines Kranken, denn sein Wort hat Gültigkeit in Ewigkeit…

  3. Tanja

    Glaubst du nicht daran, daß du deinen Hirnkastl zum denken bekommen hast?
    So ein großartikels Geschenk einfach nicht zu benutzen, also im Prinzip wegzuwerfen, indem man einfach Dinge so hinnimmt, wie andere Menschen sie aufgeschrieben haben, ist Verschwendung.
    Also interpretiere die Bibel, so daß sie zu deinem Leben paßt. Dann bist du kein Verschwender von Gottes Gaben.

  4. Martin

    Ich fürchte, Ali hat recht. Leider wird in der Religion – genau wie in der Politik – mit Mitteln gearbeitet, die man gelinde gesagt nur noch als konspirativ und geheimdienstlich einstufen kann. Dabei meine ich nicht das Laienmitglied in der Kirchenbank, sondern die Theolügen auf den Kanzeln oder in den verschwiegenen Amtsstuben. Mittlerweile werden die Menschen nach allen Regeln der Kunst so konditioniert (ACK, Ökumene, Einheitsduselei…), daß sie von allein nach der Neuen Weltregierung unter Führung der Welteinheitskirche in Rom (zukünftig vielleicht in Israel…) schreien. Interessant, wie der ganze staatsmännische Kindergarten stundenlang auf den absolut unbiblischen, okkulten Hokuspokus der babylonischen Sonnenpriester mit ihrem Räuchertopfgeschwenke starrte, ohne die eigene Wichtigkeit in Szene setzen zu können. Hier konnte man einmal mehr sehen, wer real GrandMaster und wer Novize und damit Befehlsempfänger ist… Nicht nur Maria sondern auch Maurer oder Mason beginnen mit M.

  5. alin

    *”Dein Wort ist Wahrheit”* sagt Jesus. Die Bibel erhebt den Anspruch, die absolute Wahrheit und Offenbarung Gottes zu sein. Es ist deswegen sinnlos und unzulässig, sie teilweise zu akzeptieren. Als Gottes Wort kann man sie nur ganz oder gar nicht annehmen.

    Ein echter Bibelexeget war z.B. Esra: *”Er richtete sein Herz darauf, das Gesetz des HERRN zu erforschen, zu tun und zu lehren.”* (Esra 7,10) Sind das etwa die Motive liberaler Theologen?

  6. NEO AE

    *In der Evangelischen Theologie lernt man, was an der Bibel falsch ist*

    Die einen sagen: “das Glas ist halb voll” und die anderen “das Gas ist halb leer”. Beide Aussagen sind richtig, doch eine ist eine negative Auslegung der selben Sache. Wie wäre es denn mit: “In der Evangelischen Theologie lernt man, was an der Bibel _richtig_ ist”. Muss denn bei euch das Glas immer hab leer sein?

  7. preying

    hat hier irgendjemand schon das wort bibelexegese gehoert? ihr wuerdet ja wahrscheinlich auch glauben jesus haette sich nur von tomaten ernaehrt, wenn das so inner bibel staende…

    ich glaube, euch taete ein studium der theologie echt gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.