“Wir leben in wilden Zeiten. Es jagen sich die Krisen, und jede neue Krise zehrt an der Substanz des Menschlichen. Der Zukunftsglaube und der Wahrheitsbegriff sind uns abhanden gekommen. Was können wir tun, um uns nicht am Zeitgeist zu vergiften?” NZZ
Auch wir Kinder Gottes haben inmitten dieser gottfeindlichen, unruhigen Welt einen Anker, der uns festzuhalten vermag. Das ist unser Herr und Heiland Jesus Christus. Doch an Ihm sind alle Mächte der Welt zur Ohnmacht verurteilt, mag es in unserem Leben auch noch so stürmen. Weil Er, Gott und Mensch zugleich, in den Himmel erhöht worden ist, haben wir durch Ihn eine gesicherte Verbindung mit dem Vaterhaus droben.
Was dem Schiff die Sicherheit gibt, ist der Anker. Auf dessen Festigkeit kommt es an, auf die Stärke der Ankerkette und die Beschaffenheit des Bodens, in dem der Anker ruht. So liegt auch unsere Sicherheit allein in Christus und nicht in unserer Kraft. Er hat Seine Stärke unter Beweis gestellt, als Er „durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist: den Teufel“. Diese Kette reißt nie! Und der Grund, in dem alles ruht, ist der Himmel, das Vaterhaus Gottes selbst. Dort ist unsere Hoffnung auf eine unerschütterliche Grundlage gestellt. Welche Glückseligkeit und welche Sicherheit für die Seele!
[Aus dem Kalender „Der Herr ist nahe!“]
