Übrigens, die ersten Tierschützer war Christen, nicht Greenpeace, Peta, Vier Pfoten oder Deutscher Tierschutzbund:
„Der am Heiligabend 1758 in Tübingen geborene evangelische Pfarrer hat sechs Jahrhunderte nach Franz von Assisi Gedanken aufgegriffen, die dem Christentum verloren gegangen waren: Kirche und Theologie waren so auf den Menschen als „Krone der Schöpfung“ fixiert, dass Tiere und Pflanzen kaum noch eine Rolle spielten. Bei einem Spaziergang im Jahr 1821, so wird erzählt, fand Dann einen toten Storch, von Gewehrkugeln durchsiebt. Empört über diesen Fall von Tierquälerei, verfasste der pietistisch geprägte Geistliche eine Streitschrift mit dem programmatischen Titel „Bitte der armen Thiere, der unvernünftigen Geschöpfe, an ihre vernünftigen Mitgeschöpfe und Herren, die Menschen“. Dreimal wurde Danns Schrift aufgelegt, und der Autor ließ nicht locker: Er erließ einen „Aufruf an alle Menschen von Nachdenken und Gefühl zu gemeinschaftlicher Beherzigung und Linderung der unsäglichen Leiden der in unserer Umgebung lebenden Thiere“. Die Initiative zeigte Wirkung. 1837 gründete Pfarrer Albert Knapp (1798-1864) in Stuttgart den ersten deutschen Tierschutzverein, der sich aber schon drei Jahre später auflöste. Doch die Idee lebte weiter. Tierquälerei wurde in das Strafgesetzbuch aufgenommen. Heute hat der Tierschutzbund mehr als 800 000 Mitglieder. Dann gilt als ein „Großvater der Tierschutzbewegung“. ..Und erinnern sich an den Vers aus dem Alten Testament, den auch Pfarrer Dann gern zitierte: „Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig.“ Welt.de
