Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Die meisten haben doch Angst vor der Zukunft. Die Menschen glauben nicht einmal an die Zukunft der Zukunft. Diese ängstlichen Zukunftsprognosen vieler Deutscher zu Beginn des Jahres 2026 sind ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen. Die Geschichte lehrt uns, dass auch wirtschaftlich erfolgreiche Länder ihre Zukunft vergeigen können – lies mal Geschichte des Untergangs des Römischen Reichs. Es ist die altrömische Maxime “Brot und Spiele”, die hier zelebriert wird. Zu lange haben sich die Bürger davon einlullen lassen. Die andauernde Wiederholung, dass es uns noch sie so gut gegangen sei, wie derzeit, ist Ausdruck dieser Wohlfühl-Politik. Aber immer mehr erkennen die Menschen, dass sie in einer sich immer stärker aufblähenden Wohlfühlblase stecken, die keine Zukunftsfähigkeit hat und bald platzen könnte.
Es geht dabei nicht um den vermeintlichen Wohlstand, der ohnehin ungleich verteilt ist.
Du sitzt entspannt im Flugzeug, aber du kennst nicht mal den Piloten. Du fährst entspannt auf einem Schiff, obwohl du den Kapitän nicht kennst. Du sitzt entspannt in einem Bus, aber der Fahrer ist die unbekannt. Warum bist so wenig entspannt, auch wenn du dir sicher sein kannst, dass Gott alles unter Kontrolle hat.


