* Acht Stunden nach dem Abgewöhnen:
Die Kohlenmonoxidwerte des Blutes gehen auf Normalniveau zurück, und die Sauerstoffwerte des Blutes steigen auf das normale Level an.
* Ein bis neun Monate nach dem Abgewöhnen:
Krankheitssymptome, die dem ständigen Tabakkonsum zuzuschreiben sind (wie Raucherhusten, Nasenverstopfung, Atemnot und Müdigkeit), gehen zurück. Die Funktion der Zilien (feine, mit Flimmerhärchen besetzte Zellfortsätze, mit denen die Atemwege ausgekleidet sind) beginnt sich zu normalisieren, was sich darin zeigt, dass der Körper den Schleim besser abführen, die Atemwege leichter frei halten und Infektionen der oberen Atemwege besser abwehren kann.
* Ein Jahr nach dem Abgewöhnen:
Das Herzerkrankungsrisiko sinkt im Vergleich zu dem von Rauchern auf die Hälfte.
* Fünf Jahre nach dem Abgewöhnen:
Die Lungenkrebs-Todesrate geht bei ehemaligen Rauchern, die zuvor eine Packung pro Tag konsumierten, um nahezu 50 Prozent zurück.
* Zehn Jahre nach dem Abgewöhnen:
Die Lungenkrebs-Todesrate geht auf das durchschnittliche Risikoniveau von Nichtrauchern zurück. Auch das Schlaganfallrisiko sinkt, möglicherweise sogar auf das von Nichtrauchern. Das Risiko einer Krebserkrankung an Mund, Kehlkopf, Speiseröhre, Blase, Niere oder Bauchspeicheldrüse geht wesentlich zurück.
* Fünfzehn Jahre nach dem Abgewöhnen:
Das Herzerkrankungsrisiko gleicht dem eines Nichtrauchers.
Nikotin kann durch die Haut, die Lunge und die das Zahnfleisch umgebende Schleimhaut aufgenommen werden. Einmal im Blut angelangt, wandert es zum Gehirn, wo es die Freisetzung chemischer Botenstoffe wie Adrenalin, Acetylcholin, Dopamin und Endorphin erhöht. Bei der überwältigenden Mehrheit der Raucher sorgen diese Stoffe dafür, dass die Betroffenen in körperliche und seelische Abhängigkeit von der Droge geraten. Der Tabakindustrie ist dies seit Jahren bekannt, und sie weiß diese Suchteigenschaft zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil zu nutzen Mehr als die Hälfte aller Raucher begann noch vor dem 14. Geburtstag mit dem Rauchen, und die meisten von ihnen hören bis zu ihrem Tod nicht mehr damit auf. Dies ist den Tabakunternehmen wohl bekannt und wird ihrerseits entsprechend ausgenutzt, pumpten sie doch allein 1993 mehr als sechs Milliarden Dollar in die Werbung und in die Vermarktung ihrer Produkte, um die Zielgruppe der Jugendlichen für sich zu gewinnen. wcg.org
