Herzergreifende Geschichte zum heutigen Weltfrauentag. Alle Frauen sollen das lesen.

Eine englische Missionsärztin aus dem Kongo erzählt:
Eines Abends half ich einer Mutter bei der Geburt ihres Kindes. Obwohl wir unser Bestes gaben, starb die Frau. Die Frau hinterließ das Frühgeborene und ein weinendes, zwei Jahre altes Mädchen. Das Frühgeborene am Leben zu halten würde sehr schwer werden, denn wir hatten weder Elektrizität noch einen Inkubator und die Nächte waren oft windig und kühl, auch wenn wir am Äquator wohnten.
Eine Assistentin ging, um unsere letzte Wärmflasche zu holen, damit wir dasBaby warm halten konnten. Sie kam jedoch
verzweifelt zurück, weil die Wärmflasche kaputt gegangen war. „Okay“, sagte ich zu ihr, „halte einfach das Baby so nah wie möglich am Feuer und schütze es vor der Zugluft.“

Am nächsten Tag hielt ich eine Gebetszeit mit den Waisenkindern. Ich erzählte ihnen von dem Neugeborenen, dem zweijährigen Mädchen und der kaputten Wärmflasche. Während der Gebetszeit betete die zehnjährige Ruth typisch direkt und offen, wie es die afrikanischen Kinder tun: „Bitte, Gott, sende uns eine Wärmflasche. Morgen ist es zu spät, weil dann das Baby schon tot ist. Schicke sie deshalb bitte heute Nachmittag.“
Von der Direktheit des Gebetes etwas schockiert holte ich tief Luft und hörte, wie sie fort fuhr:
„Und wenn du schon dabei bist, könntest du dann bitte eine Puppe für das kleine Mädchen schicken, damit sie erkennt, das du sie wirklich liebst?“ Um ehrlich zu sein, ich konnte nicht glauben, dass Gott das tun würde. Natürlich kann Gott alles. Das wusste in Theorie, denn es steht ja in der Bibel. Aber es gibt doch Grenzen, oder nicht?
Seit über vier Jahren hatte ich keine Pakete mehr von zu Hause erhalten. Und wenn schon jemand ein Paket sandte, warum würde er dann eine Wärmflasche ins heiße Afrika schicken?
Am späten Nachmittag hörte ich ein Auto vorfahren.
Als ich zu meiner Wohnung kam, war es bereits wieder weg, aber auf meiner Veranda lag ein großes Paket!
Mir kamen die Tränen, und ich rief die Waisenkinder, um das Paket gemeinsam zu öffnen. Außer Kleidern, Verbandsmaterial und Rosinen enthielt das Packet – ich konnte es kaum glauben – eine neue Wärmflasche aus Gummi. Ich weinte. Ich hatte nicht gewagt, Gott darum zu bitten, aber Ruth tat es! Sie saß vor mir in der ersten Reihe, rannte dann auf mich zu und rief: „Wenn Gott die Wärmflasche geschickt hat, dann muss er auch die Puppe geschickt haben!“ Sie grub bis zum Boden des Pakets und zog eine wunderschöne kleine Puppe heraus. Ihre Augen strahlten. Sie hatte keinen Moment gezweifelt. Sie sah auf und fragte:
„Können wir zu dem kleinen Mädchen gehen und ihr die Puppe geben, damit sie weiß, dass Jesus sie liebt?“
Das Paket war fünf Monate lang unterwegs gewesen.
Eine Sonntagsschulklasse hatte es geschickt. Die Lehrerin war Gott so gehorsam gewesen, dass sie sogar eine Wärmflasche an den Äquator geschickt hatte! Eines der Mädchen hatte ein Puppe geschenkt, fünf Monate bevor ein zehnjähriges, afrikanisches Mädchen betete: „Gott, wir brauchen das heute Nachmittag.“ Die Worte der Bibel sind wahr: „Ehe sie rufen, will ich antworten.“ (Jesaja 65,24 und Matthäus 6,8)

Autor unbekannt

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