Heute ist Weltbienentag.

Dazu einen älteren Artikel:

RETTET DIE BIENEN! Denn die grünen Städter wollen blühende Wiesen – die Bauern müssen bluten!

Habe vor dem Wochenendflug in unsere Finca nach Malle noch schnell gegen das Bienensterben unterschrieben. Die Bauern sollen endlich was tun.
Wir selbst fahren natürlich einen Tesla. Damit bringen wir die Kinder zur Schule und zum Reitunterricht – wenn der Q7 und der Volvo in der Inspektion sind. Die Harley tanke ich nur bleifrei.Mit dem SUV in den Biomarkt, am Wochenende zum Skifahren, im Sommer die Fernreise. Dazu den modernen Kiesgarten, man will ja keine Arbeit.
Fürs ökologische Gewissen zeigt man mit der Unterschrift die passende Haltung. Wer nur auf grauen Beton schaut, wenn er aus dem Fenster blickt, sich nur auf vierspurigen Ausfallstrassen und Grossparkplätzen der Einkaufszentren bewegt, kann wohl wirklich nicht anders als von den Landwirten zu verlangen, endlich mal etwas für den Bienen- / Insektenschutz zu unternehmen. Umweltschutz gilt meist nur so lange, wie man Andere in die Pflicht nehmen kann. Sobald es an den eigenen Verzicht geht ist das schnell vergessen…Wasser predigen und Wein trinken. Es gibt keinen anderen Wirtschaftszweig der seit Jahrzehnten so reguliert und gegängelt wird wie die Landwirtschaft. Jeder Hektar ist erfasst und es muss Anbau, Düngung, Bewirtschaftungszeitpunkt gemeldet oder beantragt werden. Die großen Mais- und Rapsfelder sind ein Ergebnis grüner Politik aber davon wollen die heute nichts mehr wissen.

Diese Heuchelei ist nicht nur lächerlich, sie ist sogar gefährlich. Ein paar Beispiele:
– Fußballer schreiben auf ihr Trikot: „Keine Macht den Drogen“, aber ihre Spiele werden von Brauereien gezahlt. Absolut lächerlich, oder?
– Auf jeder todbringenden Glimmstängelpackung wird vor gesundheitlichen Gefahren gewarnt. Noch lächerlicher, oder?
– Die Bildzeitung regt sich unheimlich über Sexualstraftäter auf. Welches Schmierblatt bringt mehr nackte Haut, um sich zu verkaufen und die Leute noch sexgieriger zu machen? Schlimm, denn die Bildzeitungsleser sind so abgestumpft, dass sie diese Heuchelei nicht bemerken.
– Aber jetzt kommt wahrscheinlich nicht mehr messbare Lächerlichkeit: In einem Video warnen Ozzy Osbourne und andere Musiker vor Gehörschäden. Nein, das ist kein Spaß. Phil Collins und sogar DJ Ötzi erlitten in der Vergangenheit einen Hörsturz. Andere Megakrachmacher und Ohrenkiller kommen in dem Video gegen laute Musik zu Wort: Brad Delson (Linkin Park), Wyclef Jean, Debbie Harry und noch dazu der Drummer von Metallica, Lars Ulrich. Sie selber tragen bei ihren Konzerten Ohrenschützer. Ihren Fans lassen sie voll das Brett rüber und entlassen sie in frühzeitige Taubheit; in den USA leiden fast 10% der Leute an lärmbedingten Schäden – an diesem Beispiel sieht man wieder die ganze Verlogenheit des Rockgeschäftes.
– Laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen unter mehr als 1000 Deutschen im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft nutzen 53 Prozent der Grünen-Wähler jährlich ein Flugzeug.
– Gott ist anders!
Er redet zu uns aus einem Buch, das jeder lesen kann. Er warnt uns vor blinden Blindenführern und vor Heuchlern. Wer die Bibel aufschlägt, der kann das alles durchschauen.
Aber warum lesen wir nicht in dem Buch? Weil es auch uns, in unserer Verlogenheit bloßstellt.

Gott sagt uns oft und öfter: „[…] wer Ohren hat zu hören, der höre.“ (Markus 4,9)

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