Heute vor 90 Jahren: C. S. Lewis wird „Hineingenommen in die Liebe“

Am 28. 9. 1931 begann ein beispiellos fruchtbares christliches Schriftstellerleben. C. S. Lewis ist u. a. der Autor von „Dienstanweisungen an einen Unterteufel“ und den Narnia Chroniken. Gott zur Sprache bringen wie C. S. Lewis, sollte das nicht auch eine Anregung sein für alle, die sich jetzt auf den „synodalen Weg“ begeben?

Leseprobe aus: Helmut Müller, Hineingenommen in die Liebe – aber spüren wir sie auch im orbis catholicus? Skizzen einer autobiografischen Theologie

Vallendar (kath.net) C. S. Lewis hatte wenige Wochen nach einem intensiven Glaubensgespräch mit seinen Freunden J. R. R. Tolkien und Hugo Dyson am 28. Sept. 1931 während einer Motorradfahrt eine tiefe Glaubenserfahrung. Er bestieg das Motorrad, als ein noch nicht an Christus Glaubender und als er abstieg, glaubte er, dass Christus der Sohn Gottes sei. Er beschrieb die Erfahrung als „Joy“ (Freude). Drei Tage später am 1. Oktober 1931 schrieb er an seinen Freund Arthur Greeves: „Die Freuden dieser frühen Tage wurden uns gegeben, um uns in die Welt des Geistes zu locken, etwa so, wie die sexuelle Ekstase dazu da ist, Nachwuchs und Familienleben hervorzubringen. Sie waren hochzeitliche Leidenschaften. Zu wünschen, sie möchten wiederkehren oder sollten bleiben, ist wie der Wunsch, die Flitterwochen zu verlängern.“ Diese Notiz, nur drei Tage nach dem „Joy-Erlebnis“, ist absolut bemerkenswert. Was wäre gewesen, wenn Paulus sein Damaskuserlebnis nach drei Tagen niedergeschrieben hätte? Vergleichbar ist es m. E. mit dem Erlebnis Blaise Pascals, der seine Gotteserfahrung mit „Jahr der Gnade 1654, Montag, den 23. 11. […]Feuer. Gott Abrahams, Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewissheit, Gewissheit, Empfinden, Freude, Friede. Der Gott Jesu Christi“ in seine Kleidung einnähte. Helmut Müller/kath.net

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