“Homo-Blut” für alle!?

Das in Deutschland Homosexuelle kein Blut spenden dürfen, finden die Schwulenverbände einfach diskriminierend. Obwohl das Robert-Koch-Institut schätzt, das die Gruppe der Männer, die mit Männern Sex haben (MSM) im Jahr 2013 mit 53 Prozent immer noch die größte Gruppe unter den HIV-Neudiagnosen darstellt, obwohl Schwule laut der Erläuterung ein zirka hundertfach häufigeres Ansteckungsrisiko als heterosexuelle Männer haben, fordern die Homosexuellenverbände eine Änderung der geltenden Richtlinien.

 
Bitte nicht falsch verstehen, auch das Blut anderer „Risiko“-Gruppen wird nicht genommen. Der Unterschied ist nur, das Prostituierte, Drogenabhängige, Menschen aus Malariagebieten, Engländer und alle anderen, die für Blutspenden „gesperrt“ sind, eben anscheinend keine so gute Lobby-Arbeit machen…
 
Interessante Frage diesbezüglich: Wird zukünftig jemand als „homophob“ gelten, wenn er HIV als Krankheit bezeichnet?

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