70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg – Jesus ist der Sieger

Eine, die den 2. Weltkrieg überlebte, berichtet:

„Als ich damals im KZ war, mussten wir jeden Tag auf dem Appellplatz stehen. Das war eine schreckliche Erfahrung – zwei bis drei Stunden im eiskalten Wind. Einmal gebrauchte die Aufseherin diese Zeit dazu, um ihre Grausamkeit zu demonstrieren. Ich konnte es kaum ertragen, zu sehen und zu hören, was da vor mir geschah. Auf einmal fing eine Lerche in der Luft an zu singen. Wir alle sahen hinauf. Und als ich auf ihr Lied hörte, sah ich höher hinauf zum Himmel und dachte an das Wort aus den Psalmen: So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch ist Gottes Liebe und Barmherzigkeit über alle, die ihn fürchten.“

Auch ich mochte Spock…

Leonard Nimoy, besser bekannt als Spock, ist gestorben. – Und geht damit den unvermeidlichen Weg dieses Erdenlebens. Spock’s letzter Tweet vom 23.02.2015: „Ein Leben ist wie ein Garten. Es gibt perfekte Momente, aber nicht konserviert, es sei denn in Erinnerung. LLAP“

Was hat dieser Serienheld mir in meiner Kindheit bedeutet…

EIn Mensch, der nicht nur Mensch ist, sondern gleichermaßen überirdisch. Stark, logisch, aber trotzdem auch irgendwie lustig. Und natürlich cool. Ein Vulkanier. Stundenlang übte ich, die Augenbraue auf Spock-Art hochzuziehen (bis ich es endlich konnte). Daß auch Spock nur ein Mensch ist, wurde mir spätestens klar, als er über Internet mitteilte: „Raucher, bitte versteht. Wenn ihr erst aufhört, nachdem bei euch eine Lungenkrankheit diagnostiziert wird, ist es zu spät. Ich habe vor 30 Jahren aufgehört zu rauchen. Nicht früh genug. Jetzt habe ich COPD. Großvater rät Euch: Hört jetzt mit dem Rauchen auf!“ Sein Statement beendete er, wie so oft, mit dem vulkanischen Gruß „LLAP“ („Live long and prosper“), der in etwa „Lebe lang und in Frieden“ bedeutet.

 

 

 

 

Nimoy, der aus einer orthodoxen jüdischen Familie stammte, hat einmal in einem Interview verraten, was es mit der Handgeste, die den Gruß stets begleitete, auf sich hatte. Jüdische Priester, die den aaronitischen Segen sprechen (4. Mose 6,24-26: „Der HERR segne dich und behüte dich! Der HERR lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“), heben üblicherweise beide Hände und spreizen sie zwischen Mittel- und Ringfinger auseinander. Somit bilden die Hände den hebräischen Buchstaben שׁ (Shin) ab, der für “Shaddai” („Gott der Allmächtige“) steht, siehe auch www.israelogie.de/2012/aa…segen-fur-das-ganze-volk/ .

Hier ein Ausschnitt vom Interview…

Menschen die zu Jesus gehören, müssen nicht die Augen schliessen. Sie dürfen, wie einst Stephanus, unverwandt auf Ihren HERRN schauen: „Als er aber, voll Heiligen Geistes, unverwandt zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes, und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!“ (Apostelgeschichte 7,55-56)

Ob Leonard Nimoy das gewußt hat?