Leserkommentar des Tages – zum Artikel “Fast die Hälfte der Ostdeutschen fühlt sich an DDR erinnert”:
Kann ich als gelernter Ossi nur bestätigen.
Beispiele gefällig:
1. Die Wortwahl. Heute ist man woke, früher war man revolutionär wachsam. Heute zeigt man Haltung, früher hatte man einen gefestigten Klassenstandpunkt.
2. Die zunehmende Planwirtschaft (z.B. Heizungsgesetz, CO2-Limit für Autoflotten)
3. Die ausufernde Subventionitis (woher soll bloß das Geld kommen?)
4. Das Fahren der Infrastruktur auf Verschleiß.
5. Die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Ja, man landet bei abweichender Meinung noch! nicht im Knast, aber man wird schon diffamiert, stigmatisiert, und in Einzelfällen gesellschaftlich und finanziell ruiniert. Im Übrigen habe ich festgestellt, dass es eine lineare Abhängigkeit gibt von schwindender Meinungsfreiheit und (privatem) politischen Witz. Und der politische Witz ist derzeit verbreiteter, als zu DDR-Zeiten. B.R.
Die friedliche Revolution begann mit Friedensgebeten, dann haben Politiker übernommen. Wo wird jetzt noch gebetet? Es wird nur noch politisiert, gelogen und gekämpft. Die Einheit ist mehr als gescheitert, das Land hat wieder eine (Brand)Mauer. Ein Land ohne Gott geht unter.
