Ist Justin Bieber der “Tom Cruise der Hillsong Church“ ?

Justin Bieber hat überraschend seine Welttournee abgebrochen. Der 23-Jährige hat seine Konzerte abgesagt. Seine Fans und die Musikexperten suchen nach den Hintergründen:

“Die Wende, die Neubesinnung auf den Glauben, kam 2014. Seinen Aussagen nach war sie die Folge einer anderen schweren Krise. Es war die Trennung von der Schauspielerin Selena Gomez, die ihn dazu gebracht habe, wieder über Gott nachzudenken. Wieder an Gott glauben – das wäre ihm nach der Auseinandersetzung mit der Urknalltheorie gelungen: Die Vorstellung, dass alles durch einen Urknall entstanden ist und nicht durch einen Schöpfergott wäre ihm ebenso verrückt vorgekommen wie der Glaube, dass „man ein paar Goldklumpen in eine Schachtel stecken, ein bisschen schütteln kann, und dann kommt eine Rolex raus“.
Bieber sagte, er sei nicht religiös – er habe eine persönliche Beziehung zu Gott. „Ich persönlich liebe Jesus“, sagte er und dass dieser das Vorbild seines Lebens sei. Er habe eine „ziemlich schöne Vorlage hingelegt, wie man andere liebt und wie man gnädig und freundlich sein kann“.
Dass die Hillsong Church seine religiöse Heimat geworden ist, liegt offenbar vor allem an Carl Lentz, Pastor der New Yorker Hillsong-Gemeinde und sehr enger Freund von Justin Bieber. Lentz soll großen Einfluss auf den Sänger haben – und steht unter Verdacht, ihn dazu gebracht zu haben, die Tournee abzubrechen. Lentz bestreitet das…..
Justin Bieber hat allen Skandalen zum Trotz hier offenbar mehr als einen inneren Frieden gefunden. Glaube scheint ihm kein Konvolut aus Vorschriften und Konventionen zu sein, sondern eine lebendige Kraft, über die er gerne spricht. „Missionieren“ heißt das für gewöhnlich. Für ihn sei es, wie frisch verliebt zu sein. „Da will man auch rumgehen und allen seine neue Freundin zeigen und mit ihr angeben.“ So sei es auch mit Gott.” Welt.de
Aus einer persönlichen Krise zu lernen und sich die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen – Hut ab, wer dazu den Mut hat! Ich denke, er ist auf dem richtigen Weg: “Denn Gott kann die Traurigkeit in unserem Leben benutzen, um uns zur Umkehr von der Sünde und zur Suche nach der Erlösung zu bewegen. Diese Traurigkeit werden wir nie bereuen. Eine Traurigkeit ohne solche Umkehr dagegen führt zum Tod.”

Kommentare

  1. ali

    Justin Bieber glaubt nicht an den Urknall. Ich auch nicht. Viele Vertreter der Evolution und des Urknalls wissen mit Sicherheit nicht, wie viele Haare Ihnen am Hoden oder sonstwo gewachsen sind. Aber sie wissen, wie aus dem NICHTS, ohne erkennbaren Grund, ohne erkennbare Quelle, ein Universum mit mehr als einer Billion Galaxien entstanden ist. Aus einem – von niemandem erklärbaren – Atomhaufen, von der Größe eines Stecknadelkopfes. Wow. Erstaunlich. Sie vertreten Thesen eines alten gelähmten, zynischen Wissenschaftlers, dessen Theorien etwa 0,00001 % aller Erdenbürger in Etwa verstehen. Und die falsch sind. Wer meine die Urknalltheorie versteht, der soll doch mal erklären, wie das Universum aus dem Nichts entstanden ist. Nach der Urknalltheorie war am Anfang die sogenannte Urknallsingularität. Das heißt, in einem Punkt ohne räumliche Ausdehnung war die gesamte Masse resp. Energie des Universums konzentriert. Demnach war die Urknallsingularität aber nicht das “Nichts”, denn Masse/Energie waren ja schon da. Wo kamen sie denn her? Das kann die Urknalltheorie nicht erklären, denn ansonsten würde sie mit dem Energieerhaltungssatz kollidieren. Und wieso kann im Universum Leben existieren? Dies setzt eine Feinstabstimmung der mehr als zwanzig heute bekannten Naturkonstanten voraus, die sich aber nach der Urknalltheorie alle rein zufällig so ergeben haben müssen. Wenn nur eine einzige Naturkonstante geringfügig anders ausgefallen wäre, sähe das Universum völlig anders aus. Z. B. könnte das Kohlenstoffatom instabil sein, oder statt Galaxien mit Sternen gäbe es nur eine homogene Gaswolke. Die Tatsache, daß alle Naturkonstanten auf die Existenz von Leben im Universum hin abgestimmt sind, läßt sich nur mit dem kreativen Wirken einer Intelligenz, aber nicht mit dem Zufall erklären.

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