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Wir haben immer größere Häuser
– aber unsere Familien werden immer kleiner
Unsere Straßen werden immer breiter
– aber unser Horizont wird immer begrenzter
Wir geben immer mehr Geld aus
– aber wir haben immer weniger davon
Wir können uns immer mehr Dinge leisten
– aber wir werden immer unfähiger, sie zu genießen
Maschinen und Elektrogräte nehmen uns immer mehr Arbeit ab
– aber wir haben trotzdem immer weniger Zeit
Unsere Besitztümer vermehren sich
– aber unsere Werte reduzieren sich
Wir haben immer mehr Bildungsabschlüsse
– aber immer weniger Verstand
Unser Wissen ist unvorstellbar gewachsen
– aber unser Urteilsvermögen hat abgenommen
Wir haben immer mehr Experten
– und doch immer mehr Probleme
Unsere Medizin vollbringt Wunder
– doch der allgemeine Gesundheitszustand verschlechtert sich
Uns stehen immer mehr Konsumgüter zur Verfügung
– doch wir werden immer undankbarer und unzufriedener
Wir schwelgen in einer Überfülle an Lebensmitteln
– doch unsere Seelen verhungern
Unsere Transportmittel werden immer schneller
– aber unsere Herzen immer träger
Unsere Handelsbeziehungen werden immer globaler
– aber die Beziehungen zu unseren Nachbarn schlafen ein
Wir sprechen immer mehr von Liebe und Toleranz
– aber unser Denken und Handeln wird immer egoistischer
Wir sind mit GPS (Globales Satellit-Navigations-System) ausgestattet
– aber wir haben die geistliche Orientierung verloren
Wir wollten das Paradies auf Erden (natürlich ohne Gott!)
– aber wir haben mit unserem gottlosen Materialismus eine Hölle
der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erschaffen
Seltsam: Trotz allem hat Gott die Menschheit noch nicht abgeschrieben!
Immer noch währt sein Gnadenangebot:
„Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod (o. Verderben) des Gottlosen, spricht der HERR, nicht vielmehr daran, dass er von seinen (verkehrten) Wegen umkehrt und lebt?“ (Hesekiel 18,23)
Joachim Hübel
