Korea zeigt exemplarisch den barbarischen Atheismus

Oft reden wir mit Menschen über Sünde, Leid, das Woher und Warum, über die Welt, Gottes Gnade und Reichtum. Doch viele Menschen scheinen so verblendet von ideologischen Universitäten, von Politik, die deklariert religionslos zu sein und es doch nicht ist, weil sie den Säkularismus propagiert, dass ihnen meist nur einfällt: “Die Kirche ist aber für so viel Unrecht verantwortlich. Denkt doch nur einmal an die Kreuzzüge, oder an viele Menschen, die einfach nur in einer Zwangsjacke leben. Einen solchen Glauben kann ich nicht annehmen.”

Recht haben sie: die Kreuzzüge waren brutal, die Kirche ist korrupt, die Bischöfe bis Papst prunkvoll, und die Klöster scheinen komplett schwul (das ist zugegebenermaßen etwas extrem ausgedrückt, wir wollen keinen in Generalverdacht bringen). Die evangelische Kirche wurde aus Mitleid nicht erwähnt. Interessant ist jedoch das, was unsere Herren Atheisten nicht durchdenken, eine viel brutalere Ideologie: der Atheismus selbst. Fast alle Regime, die Terrorherrschaften des vergangenen Jahrhunderts mit ihren Volksverbrechen wurden von Atheisten regiert und infiltriert. Ob Nationalismus oder Kommunismus, sie stehen den Verbrechen der Kirche nicht nach. Das entschuldigt keine von beiden, sie sind beide religiös verblendet. Gut, dass Jesus nichts mit der religiösen Elite von damals zu tun hatte, es war sogar die einzige Gruppe, gegen die er kämpfte. Manchmal scheint es mir, als sei das irgendwie so gewollt gewesen, damit die Christen heute ein Argument haben sich zu wehren gegen jegliche Art von Religion. Christsein ist nämlich keine. Christsein ist nicht institutionalisiert, es ist Echt, Authentisch, Bibeltreu, es liebt das Wesen Jesu und echtes Christsein zeichnet sich genau dadurch aus, dass es gegen Ungerechtigkeit kämpft. Und am Ende siegt, nur das Wissen die Atheisten noch nicht.

Die schauspielerischen Einlagen in Nordkorea, ihr Wille zur Freiheit, der in den Tränen der Frauen untergeht, die sich verstellen müssen und Kim Jong Il, den Irren, beweinen, zeigen nun wieder einmal vor unseren Augen die Dummheit des Säkularismus. Bibel und Freiheit verboten, Christen verfolgt (ungefähr 70.000 in Arbeitslagern www.welt.de/politik/ausla…ischen-Arbeitslagern.html) und ein Mensch als Gott. Auf der anderen Seite der Mauer: Christen, fast nur Christen, circa 30 Prozent oder sogar mehr in Südkorea beten den an, der ihnen die Freiheit gibt. Sie senden aus, es gibt mehr als 21.000 Missionare aus Südkorea weltweit, und sie tuen Gutes. Sie senden aus nach Nordkorea, um das Land von innen heraus zu ändern. Die einzigen, die sich trauen etwas zu tun, sind Christen. Ihre Sprüche sammeln Kohle auf die Häupter der Atheisten, sie lieben ihr Land weiter und wollen es verändern, sie beten, sie versammeln sich, sie sagen: Das Evangelium wird das Land verändern. Und das wird es. Dort kommen mehr Menschen zum Glauben an Christus, als in Deutschland aus den Kirchen austreten. Wahnsinn!

Ein Land, geteilt, und seit der Teilung ist ihre Entwicklung so unterschiedlich, dass es nicht gravierender sein könnte: Die einen, Christen, in Freiheit, die anderen, Atheisten, in der Finsternis! Und wir hier? Wir versuchen krampfhaft herauszufinden, wo die Institution Kirche doch noch so viel Unrecht getan hat, um unseren perversen Lebensstil zu rechtfertigen: Hauptsache ein Grund gegen Gott! Mich nervt es langsam, immer die selben Fragen zu beantworten: das Warum? das Leid? die Kirche? Hölle? Wahrheit? Fragen, auf die schon längst Antworten gegeben wurden. Am Kreuz, wo Gott in einem Moment alle Fragen beantwortet. Was kann ein Mensch eigentlich einem Gott vorwerfen, der für ihn an ein Holz genagelt starb und verblutete? Meinst du wirklich, du dürftest ihm überhaupt eine Frage stellen? Ja, darfst du, aber nur weil er gnädig ist.

Da, wo ich schon genervt bin, ist er es noch lange nicht. Er hat Geduld, und so viele, die sich in ihrem Atheismus so sicher wägen, wird vielleicht später noch ein Licht aufgehen. Sie werden erkennen, dass sie alles nur für sich getan haben, dass Gott so gnädig ist, weil er eben Geduld hatte und ihnen hinterher gegangen ist. Aber es werden hier weniger sein als in Nordkorea, da bin ich mir sicher. In diesem Sinne ist Deutschland verlorener als die Nordkoreaner, sie sind reich, fett und satt und brauchen keinen Gott mehr. Wir hoffen und beten, dass dieses Land am indischen Ozean Friede findet, Freiheit und das Evangelium.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.

Jesus Christus in der Bergpredigt

Kommentare

  1. Simon

    Die Kritik stimmt nur teilweise. Recht hast du, dass man beide Seiten nicht verallgemeinern darf. Christsein heißt auch nicht, dass man automatisch ein besserer Mensch ist, sondern einfach nur das Geschenk der Gnade Gottes angenommen hat. Da ist durchaus Spielraum dafür, dass es viele Atheisten gibt, die den Christen moralisch und auch in Lebenspraxis überlegen sind.
    Es geht bei dem Artikel auch weniger darum, Atheisten mit dem Leid des vergangenen Jahrhunderts zu identifizieren, als vielmehr darum, ihren üblichen Vorwurf bloß zu stellen, dass die Kirche für so viel Leid verantworlich ist (was man als Christ oft vorgeworfen bekommt). Man kann nicht in einem Satz sagen, ich nehme euren Glauben nicht an, weil er so brutal ist und so viel Leid zugefügt hat, und gleichzeitig eine Weltsicht befürworten, die dasselbe tut. Der Vorwurf ist somit haltlos.
    Kommunismus zielt auf eine gleiche Gesellschaft, wir wissen jedoch alle, dass es Realdiktaturen sind, auch wenn das theoretisch nicht möglich ist. Mir fällt kein kommunistisches Land ein, was heute nicht einer Diktatur entspricht (obwohl es sich nicht so nennt): Bolivien, Venezuela, Nordkorea, China, um nur mal wenige zu nennen. In allen ist der Atheismus die vorgeschriebene Weltsicht (oder ihr Herrscher wird zum Gott erhoben) und Christen sind dort nicht gern gesehen und werden verfolgt (Bolivien und Venezuela allemal diskriminiert, in China und Nordkorea sogar getötet).
    Die Nazis fütterten das Volk zwar mit Religion, weil es beruhigte und man ein auf christlichen Werten und der großen, mächtigen Institution Kirche aufgebautes Deutschland der damaligen Zeit nicht der Religion entziehen konnte, sonst hätte das Volk rebelliert. Es war damals einfach nicht möglich dem Volk zu sagen, dass es keinen Gott gibt. Doch waren alle Eliten damals Atheisten und versuchten die Kirche gleichzuschalten und damit Religion zu “verstaatlichen” und auszuschalten (z.B. in ihrer Funktion als Kritiker). Dies ist auch damals geschehen. Die Reichskirche hatte so ziemlich gar nichts mehr mit der Bibel am Hut. Letztlich stimmt ihre These, dass es kein atheistischer Staat war, doch ihre Ideologie fußte auf die Lehren Darwins (Selektion: Rassismus) und war definitiv säkular.

    Um nocheinmal ein Fazit zu ziehen: Der Vorwurf des Leids durch die Kirche ist solange haltlos, wie der Atheismus selbst dem in keinster Weise nachsteht. Und weiter: Jeder Christ, der meint, er wäre etwas besseres als ein Atheist, hat die Botschaft der Gnade sehr wenig verstanden. Der Blog ist dennoch polemisch geschrieben, um auf die Doppelmoral der Vorwürfe seitens der Atheisten aufmerksam zu machen.

  2. Ben Winterstein

    Hinsichtlich des Christentums scheint der Autor differenzieren zu können; ja, die Kirche hat einiges auf sich geladen, aber deshalb sind nicht alle Christen fanatische Hexenjäger. Aber was ist mit den Atheisten? Ein paar schreckliche Beispiele der Geschichte nehmen und alle Atheisten in einen Topf zu werfen, ist genauso unsinnig und falsch.
    Der Nationalsozialismus war außerdem nicht atheistisch, dazu muss man sich nur einmal den Wehrmachtseid ansehen.
    Und “kommunistisches Regime” ist ein Widerspruch, da der Kommunismus keine Diktatur als Herrschaftsform vorsieht.
    Abgesehen davon ist es zwar richtig, dass bspw. Marx Religion für das Opium des Volkes hielt, aber deswegen würde in einem kommunistischen Staat nicht jeder Gläubige deswegen verfolgt werden, da Kommunismus, wie bereits gesagt, keine Unterdrückung des Menschen fordert.
    Um nochmal auf den Unterschied zwischen Christen und Atheisten zurückzukommen: Es ist recht einseitig vom Autor zu behaupten, dass alle Christen gut und alle Atheisten böse und/oder verblendet sind, denn Glaube allein scheint noch keinen guten Menschen zu machen. Denn Trotz der gottesfürchtigen Amerikaner existiert dort Guantanamo und die Foltermethoden der Geheimdienste möchte ich auch nicht näher kennenlernen.

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