Kreml-Kritiker Nawalny in Haft gestorben.

Das ist eine traurige Nachricht. Gott tröste die Angehörigen. Nawalny hatte die Möglichkeit, im Westen zu bleiben, er ist jedoch freiwillig nach Russland zurückgekehrt.  Warum, bleibt ein Rätsel. Nawalny war russischer Oligarch, der sich mit Putin angelegt hat. Nach der Sowjetunion sind viele zu sehr viel Geld gekommen, aber nicht durch Arbeit, Fairness oder Ehrlichkeit. Natürlich hat niemand das Recht, dafür andere Menschen zu töten. Gilt im gleichen Maße aber auch für alle anderen Staaten und ihre Geheimdienste auf dieser Welt. Tragisch und Traurig. Wie viele Namenlose sterben jeden Tag aus ähnlichen Gründen auf der ganzen Welt, ohne dass auch nur irgend jemand davon erfährt? Ob es prominente, bekannte oder berüchtigte Personen sind spielt keine Rolle. Das Unrecht ist gleich zu bewerten, ob in Rußland, China, USA, Südamerika oder sonst wo auf der Welt. Und jetzt Entrüstung “feuer frei”! Allerdings sollte man das grausame Schicksal von Alexej Nawalny auch mit dem hiesigen Schicksal von Julian Assange verbinden, über dessen Auslieferung an die USA kommenden Dienstag und Mittwoch entschieden wird. Unser “Wertewesten” hat hier als Vorbild für den Rest der Welt totalversagt, so dass es für Putin ein leichtes gewesen ist, mit Nawalny grausam zu verfahren. Denn wenn der “Kläger” mit seinen politisch Gefangenen ähnlich rücksichtslos verfährt, findet sich kein Richter, der den Beklagten zu Besserung ermahnen kann.

“Richtet nicht nach dem ⟨äußeren⟩ Anschein, sondern richtet das gerechte Gericht. Joh.7,24

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