Manson-Monster Davis (83) im Gefängnis gestorben.

Er war einer der Vertrauten von Massenmörder Charles Manson und galt als hochrangiges Mitglied seiner Killer-Sekte. Im Auftrag der „Manson Family“ ermordete Bruce Davis († 83) mindestens zwei Menschen. Für seine Taten saß er mehr als 55 Jahre im Gefängnis – zuletzt in der California Medical Facility in Vacaville. Dort ist er nun auch verstorben.” Bild.de

Bruces Weg begann Jahrzehnte zuvor in einem zerrütteten Elternhaus, geprägt von den Alkoholfurien seines Vaters und der Hilflosigkeit seiner Mutter. Da er sich abgelehnt und ungeliebt fühlte, lief er nach Kalifornien davon, auf der Suche nach Erfüllung durch Besitztümer, Beziehungen und Drogen. LSD öffnete ihm die Tür zu dem, was er später als „eine dunkle spirituelle Präsenz – einen Engel des Lichts“ beschrieb, der ihn immer tiefer in die Rebellion hinein zog.

1968 lernte Bruce Charles Manson kennen und schloss sich der sogenannten Manson-Familie an. Zum ersten Mal verspürte er ein Gefühl der Zugehörigkeit – Liebe, Respekt und Identität. Doch diese Illusion endete in einer Tragödie. Die Gewaltverbrechen der Gruppe hinterließen eine Spur der Verwüstung, die ihn sein Leben lang verfolgen sollte. Obwohl er vor der Justiz floh, konnte Bruce Gott nicht entkommen. Im Dezember 1970 stellte er sich der Polizei und begann, seine Strafe zu verbüßen.

Im vierten Jahr seiner Haft im Folsom-Gefängnis erlebte Bruce einen Moment, der alles veränderte. „Du wirst nie wieder high werden“, kam ihm dieser Gedanke, fest und unerschütterlich. Als er über den Gefängnishof blickte, wurde ihm klar, dass derselbe Tod, der den Hof bedeckte, auch in seiner eigenen Seele herrschte.
Verzweifelt auf der Suche nach Hoffnung griff Bruce nach einem Buch – „The Late Great Planet Earth“. Als er über biblische Prophezeiungen und die Erlösung durch Jesus Christus las, sprach er ein trotziges Gebet: „Wenn du irgendetwas mit mir anfangen kannst, dann tu es.“
Am nächsten Morgen erfüllte Frieden sein Herz. Er war wiedergeboren worden.
Von diesem Tag an begann sich Bruces Leben zu wandeln. Die Süchte, die ihn einst beherrscht hatten, verloren ihre Macht. Scham wich der Vergebung. Er widmete sich dem Lesen der Bibel, leitete Gottesdienste und verkündete anderen die Freiheit, die er in Christus gefunden hatte. Der Mann, der einst für Zerstörung bekannt war, war zu einem Träger der Hoffnung geworden.
Bis zu seinem Ableben verbüßte Bruce den Rest seiner Haftstrafe im San Quentin State Prison (55Jahre), einer der bekanntesten Justizvollzugsanstalten Amerikas. Doch dieser Ort der Gefangenschaft ist zu einer Bühne für Gottes Barmherzigkeit und Erweckung geworden.
Anfang dieses Jahres veranstaltete „Gott hinter Gittern“ eine beeindruckende Erweckungsveranstaltung in San Quentin, bei der Dutzende Männer ihr Leben Jesus übergaben und getauft wurden. Bruce beobachtete, wie dieselbe Gnade, die ihn Jahrzehnte zuvor verändert hatte, nun auch Insassen wie ihn überflutete.
„Es ist unglaublich zu sehen, wie Gottes Barmherzigkeit einen Ort wie diesen erreicht“, sagt Bruce. „Wenn Er mich verändern kann, kann Er jeden verändern.“
Eine Botschaft der Hoffnung
Bruce erzählt seine Geschichte nun mit einer einfachen Frage:
„Hast du Gottes Frieden?“
Er ermutigt andere dazu:
Ihre Sünden zu bekennen.
Zu glauben, dass Jesus gestorben und wieder auferstanden ist.
Ihn als Herrn anzunehmen.
„Seine Liebe ist größer als deine Vergangenheit, und seine Kraft kann alles verändern.“
„Es gibt einen Weg, der einem Menschen richtig erscheint, doch sein Ende ist der Weg des Todes.“ – Sprüche 16,25
GotthinterGittern.com

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