“Über das Stück heißt es: „Einen solchen Abend gab es im Stuttgarter Opernhaus noch nie – radikal und sinnlich, poetisch und wild. Empfohlen allen Zuschauern, die wagemutig auf der Suche nach neuen Theatererfahrungen sind.“ Das Stück dauert 2 Stunden und 45 Minuten – ohne Pause. Auf das Publikum prasseln Stroboskop-Effekte und hohe Lautstärken ein. Die Staatsoper hat im Internet Warnhinweise veröffentlicht: Zu sehen seien Sex, Gewalt, echtes Blut und Verwundungen. Die Berichte über kollabierte Opernbesucher haben jedenfalls keine abschreckende Wirkung – im Gegenteil: Schätzungen zufolge klickten am Mittwochabend 100.000 Menschen die Homepage des Stuttgarter Opernhauses an, aber nur 20.000 kamen durch.
Fünfmal wird „Sancta“ in Stuttgart noch aufgeführt, die restlichen 7.000 Karten sind so gut wie weg. Johannes Lachermeier, Direktor Kommunikation der Staatsoper: „Plötzlich haben Leute eine Karte gekauft, die vielleicht noch nie in einer Oper waren – darunter auch besonders viele junge Menschen.“ 18 Besucher mussten nach der Vorstellung von Sanitätern versorgt werden, die meisten wegen Übelkeit. Bei drei Zuschauern war der Zustand so besorgniserregend, dass sogar der Notarzt gerufen werden musste.
Das Ensemble umfasst 23 ausschließlich weibliche Schauspieler und Performer. Annina Machaz baumelt dabei als „Adam“ nackt von der Decke, lässt sich von Eva einen Apfel reichen. Und spielt auch Jesus, der als obdachloser Kiffer Autogramme verteilt.” Bild.de
Jedes Mal wenn wir etwas sagen oder tun, dass anderen einen falschen Eindruck über die Herrlichkeit, Heiligkeit, Autorität und den Charakter von Gott gibt, begehen wir tatsächlich Blasphemie. Gotteslästerung bedeutet, über Gott mit Verachtung bzw. Missachtung zu sprechen oder respektlos zu sein. Blasphemie ist ein verbaler oder geschriebener Tadel über Gottes Namen, Charakter, Werk oder Attribute. Wo Wind gesät wird, da erntet man Sturmwind (Hos. 8, 7). Wo Fleisch, sündige Lust, böse unreine Begierde gesät wird, da gibt es eine schreckliche Ernte.
Beispiele aus der Geschichte: Kaiser Julian – der Nachfolger von Konstantin, dem Grossen – wandte sich wieder dem Heidentum zu und bekannte am Ende: “Du hast doch gesiegt, Nazarener!” Der französiche Philosoph Voltaire war eines der grössten Spötter des Christentums in der Weltgeschichte: Am Ende hatte er einen schrecklichen Tod; die Tatsache, dass Voltaire eigentlich Frieden mit der Kirche und mit Gott machen wollte, was seine atheistischen Freunde verhinderten, wird gerne verschwiegen und wissen die Wenigstens. Lenin umklammerte die Beine von Tischen, um Vergebung für seine Sünden zu erhalten. Stalin starb fürchterlich: Es war ein grausamer Todeskampf.

Gerade gestern zu meiner Frau etwas Allgemeines , ohne dass ich diese “Oper” gekannt habe, über das Böse gesagt. Nicht nur in der sogenannten “Kunst”, sondern es ging bei uns um Halloween. Das Böse hat einfach keine Schönheit, wird diese auch nie haben, wiewohl es verführerisch- neugierig machen kann, entpuppt es sich doch als, unklar und verzerrt und widerlich. Was als Provokation daherkommen soll ist im Grunde nur Negierung. Wie anders die Schönheit, die wir wirklich im Herrn Jesus Christus erkennen können. Und dürfen! Klar, geordnet, weise, froh und rein. Und selbst im Sterben bleibt er in Seiner herrlichen
Würde und Liebe! Wie hat ER sich doch zu uns Schmutzigen hinabgebeugt!
Was sind wir für komische Menschen, die ihre Gott lästern?