Mit dem FC Chelsea holten Thiago Silva und Olivier Giroud den Champions League-Titel. In den sozialen Medien bedanken sich beide bei Gott.

Thiago Silva, der Brasilien als Captain ins WM-Halbfinale 2014 führte und der 2019 die Copa América gewann, wuchs in äusserst armen Verhältnissen auf. Wegen Armut dachte seine Mutter sogar an eine Abtreibung. Fast wäre der Abwehrchef des brasilianischen Nationalteams also vor seinem ersten Atemzug gestorben.

Seine Mutter Angela hatte laut «Globo TV Channel» bereits zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, als sie mit Thiago schwanger war. Sie war überzeugt, dass sie nicht noch ein weiteres Kind würde durchbringen können.

Gleichzeitig fühlte sie einen riesigen Schmerz beim Gedanken, das Baby abzutreiben. Sie weinte sich bei ihrem Vater aus. «Er erlaubte mir nicht, diese Sünde zu begehen», erinnert sich Angela.

Armut und Krankheit waren in Thiagos Kindheit gegenwärtig. Im Alter von 14 Jahren litt er unter Tuberkulose. «Es war der grösste Kampf meines Lebens. Ich musste sechs Monate im Spital bleiben.»

Auch war die Gegend, in der er aufwuchs, gefährlich. «Wir hörten immer wieder Schiessereien. Die Polizei war ständig in unserem Bezirk. Wenn ich daheim ankam, dankte ich Gott, dass ich sicher zurückkehren konnte.» Thiago vertraute Gott.

Auf einem Foto auf dem Twitter-Account von «Plus que sportifs» ist der französische Weltmeister Oliver Giroud zu sehen. Er postiert mit dem Pokal, auf seinem T-Shirt steht: «Mehr als Sieger in Christus, der uns geliebt hat.»

Silva-Team-Kollege Giroud gewann 2019 mit dem FC Chelsea die Europa League und 2018 mit Frankreich die Fussball-Weltmeisterschaft.

Er ist mittlerweile der zweiterfolgreichste Stürmer der Grande Nation. Nur Thierry Henry (51 Tore) hat noch mehr Treffer erzielt, unlängst überholte er Michel Platini (41 Treffer). Von den gegenwärtigen Angreifern ist Olivier Giroud mit 44 Toren der erfolgreichste vor Antoine Griezmann (36), Karim Benzema (27), Kylian Mbappé (17) und Paul Pogba (10). Jesus.ch

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