NDR, WDR und die SZ geben jetzt zu, dass man der heutigen Wissenschaft nicht vertrauen kann. FakeScience zerstört den modernen Glauben an die “unfehlbare” Wissenschaft.

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Mehr als 5000 deutsche Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahren in pseudo-wissenschaftlichen Verlagen publiziert. Das ist das Ergebnis einer Recherche von NDR, WDR, SZ und dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Dazu sollen Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Institute, von Hochschulen und Behörden gehören, von denen viele dafür auch öffentliche Gelder verwendeten. Weltweit sollen rund 400.000 Forscher Paper in Pseudo-Journalen veröffentlicht haben. Und denen sollen wir glauben?

“Der Physiker Hans Peter Dürr, Nachfolger Heisenbergs als Direktor des Münchner Max-Planck-Instituts und Gewinner des alternativen Nobelpreises, beantwortete die Frage „Was hat die Wissenschaft mit der Wirklichkeit zu tun?“ einmal mit einem Gleichnis: Ein Mann sitzt am Ufer eines Flusses und fängt Fische. Ein Wanderer kommt vorbei und fragt ihn, „Was tust Du?“ „Ich fange Fische.“ „Was kannst Du über Fische aussagen?“ „Sie sind alle mindestens 5 cm lang.“ Der Wanderer lässt sich das Netz zeigen. Es hat Maschen mit einem Umfang von 5 cm. Daraufhin sagt er: „Wenn es kleinere Fische als 5 cm gäbe – und ich meine, solche gesehen zu haben -, so könntest du sie nicht fangen, sie würden durch dein Netz hindurch schlüpfen.“ Darauf der Fischfänger mit Selbstbewusstsein: „Was ich nicht fangen kann, ist kein Fisch.“

So arbeitet die Wissenschaft: Sie hat ein bestimmtes Netz und fängt daraufhin bestimmte Fische oder um es etwas abstrakter zu sagen: Sie stellt bestimmte Fragen und erhält daraufhin bestimmte Antworten. Wonach sie nicht fragt, darauf bekommt sie auch keine Antworten. Nach Dürr gibt es einige „Fische“ die man prinzipiell mit den Netzen der Wissenschaft nicht einfangen kann: ästhetische Fragen (Was ist Schönheit?) und religiöse Fragen. Stellen wir uns Gott als den vor, der alles geschaffen hat, auch uns mit allen unseren Netzen – mit welchem Netz, welcher Wissenschaft sollten wir ihn einfangen können? Das ist prinzipiell nicht möglich. Wir können nur Aussagen über Gott machen, wenn er sich offenbart.

Wissenschaft ist ein Zugang zur Wirklichkeit, aber nicht der allein gültige. Viele für uns wichtige Erfahrungen religiöser und künstlerischer Art können allein mit Wiegen, Messen und Beobachten nicht einmal annähernd erfasst werden. Diese Einschränkung mindert nicht den Wert der Naturwissenschaften für unser Leben, weist aber auf ihre Begrenzung hin.

Glaube und echte Wissenschaft sind keine Gegensätze. Viele Wissenschaftler haben sich mit den Gesetzen der Natur beschäftigt, gerade weil sie von einem Gesetzgeber fest überzeugt waren.

Wir sollen – gerade, weil wir an Gott glauben – diese Welt erforschen:
„Groß sind die Taten des Herrn, zu erforschen von allen, die Lust an ihnen haben“  (Psalm 111,2).

Dr. Jürgen Spieß

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