Als “Pfarrer Braun“ wird er plötzlich und dauernd mit Gott, Glauben und der Bibel konfrontiert. Das läßt diesen schweren und leider auch schwerkranken Mann nicht los.
“Das kann aber auch die Folge dieser ständigen Déjà-vus sein, die man hat, wenn man in die Bibel schaut – da fällt einem die Jugend wieder ein,….“
“Das führt auch oft dazu, dass man das Gefühl hat, da ist mehr. Und ich weiß jetzt nicht, was es ist. Ich wäre froh, es wäre der Glauben.“ Der Glaube sei eine Gnade, die ihm “noch nicht so zuteilgeworden“ sei. “Ich hoffe, ich schaffe es noch bis zu meinem Ableben, dass ich die Gnade des Glaubens bekomme. Weil es dann eigentlich gar kein Problem ist, die Seiten zu wechseln.“ www.merkur-online.de/nach…eher-glauben-2309385.html
Lieber Otti, mach es dir nicht so schwer. Gott ist nur ein ernstes und ehrliches Gebet von dir enfernt. Du brauchst ihn. „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.“ (Matthäus 9,12).

Gott hat sich für uns entschieden – Diese Liebe verdient eine klare Entscheidung von uns.
Ja wie jetzt, Herr Fischer, denken Sie noch oder glauben Sie schon? Besser gesagt: Glauben Sie wieder? Atheisten fragen gerne andersrum: Glauben Sie noch oder denken Sie schon? Atheisten tun also so, als ob der Glaube nur was für Schwachsinnige wäre. Das Gegenteil ist der Fall… die Schwachsinnigen sind die Atheisten, indem sie die wichtigste Dimension des Menschseins ausblenden und dadurch im geistigen Sinne bestenfalls Zwerge bleiben, insofern sie nicht gänzlich verkümmern.
Es ist gut, wenn der Herr “Pfarrer Braun” in Ihnen nun wieder die Frage nach Religiosität verstärkt hat. Ihnen wurde vorhin ein Pater Gereon Goldmann oder ein Maximilian Kolbe empfohlen, aber läge G.K. Chesterton da nicht von Haus aus wesentlich näher? Oder noch besser: C.S. Lewis! Ich könnte mir vorstellen, dass Ihnen diese zwei einen besseren Zugang zum Glauben ermöglichen, weil sie ähnlich wie Sie und viele andere Intellektuelle um den Glauben ringen mussten!