“Im christlichen Sinn, so Hahne, mache nur die Wahrheit frei. Und diese Wahrheit habe einen Namen: Jesus Christus. Das gelte für das Leben. Und aus dieser Wahrheit entstehe die Wahrheit für das Miteinander. Heute gelte es nicht mehr als Aufgabe des Journalismus, die Menschen über Dinge zu informieren, über die sie informiert werden wollen, sondern sie zu informieren, was sie wissen sollen. Journalismus bedeute aber, so Hahne, alles zu bezweifeln und alles zu hinterfragen. Es sei an der Zeit zu sagen: „Wir wollen nicht belogen und betrogen werden. Wir wollen die Wahrheit hören, auch wenn sie unbequem ist. Aber sie muss auf den Tisch!“ Das heutige System ermöglicht es nicht mehr, eine objektive Meinung zu finden, „weil wir die Fakten nicht mehr haben und uns vieles vorenthalten wird“. Der frühere Innenminister Thomas de Maizière von der CDU habe in einem Gespräch erklärt, als es um Terror gegangen sei: ‚Wenn ich Ihnen jetzt alles sagen würde, was ich weiß, dann wären Sie aber sehr beunruhigt…‘ Horst Seehofer von der CSU habe eine Expertise erstellen lassen, wie man die Menschen am besten in Angst und Schrecken versetzen könne, damit sie sich an die Corona-Maßnahmen halten. Das alles sei, so Hahne, „keine Verschwörungstheorie, sondern blanke Realität!“
In Anlehnung an ein Zitat von Erich Honecker sagte Hahne: „Die Verschwörungstheorien werden von der Realität weit überholt. Und zwar: überholt, ohne einzuholen.“ Am Selbsthass gehe Deutschland zugrunde und „tapfere Unternehmer, wie Gernot Kuhn und andere, versuchen zu retten, was zu retten ist“. Namhafte Unternehmen wie die „Spreewälder Gurken“ und andere Familienunternehmen würden aufgrund der wachsenden Strompreise pleitegehen. Es sei ein Zeichen „höchster Idiotie – also laienhaft – zu behaupten, dass wir mit den Windrädern die deutsche Industrie am Leben erhalten werden.“ Über solche „Idiotie“ kämen nun selbst die Wirtschaftsverbände, die über Jahre hinweg „kriecherisch“ geschwiegen hätten, ins Staunen darüber, „dass alles den Bach runter geht.“
In den jungen Menschen, „die immer mehr wach werden“, sieht Hahne die Rettung für Deutschland. „Sie wollen diesen ganzen Irrsinn mit Gendersternchen und Transgender und 94 Geschlechtern nicht, sie wollen Freiheit!“ Es tue ihm als Christ in der Seele weh, wenn er höre, dass die Kirchen das alles mitmachen. Die jungen Menschen wollten nichts anderes als das, „was Sie 1989 hier gefordert haben“ und dann habe man sie „hinter Masken, ins Homeoffice und in Genderseminare und in woke Kurse“ gesetzt. In Amerika ist jetzt das ganze „Regenbogenspektakel“ zu Ende, „weil das die Leute nicht mehr wollen“. Diese Sehnsucht danach sei auch in Deutschland groß.
Zur Wiedervereinigung Deutschlands bezeugte Hahne – emotional sehr bewegt: „Ich habe bis zum 9. November 1989 dafür gekämpft. Und es ist für mich ein Beweis, dass Gott der Herr der Geschichte ist, dass dieses Datum an meinem Geburtstag passiert ist. Das werde ich niemals vergessen!“ Er setze sich dafür ein, dass die Menschen im Vogtland, im Erzgebirge und anderswo nicht vergeblich dafür gekämpft haben „und nicht erleben, dass das alles sinnlos war“. In Westfalen, Hahnes Heimat, sei es „dunkel“, dort sei man „in der Wohlstandsverwahrlosung kaputt gegangen“, aber in Sachsen „da ist es hell“. Dort, wo er herkomme, da habe man kein Gefühl dafür, was Freiheit bedeute.
Abschließend zitierte Hahne einige Verse aus dem von Dr. Theo Lehmann geschriebenen Lied „Wer Gott folgt, riskiert seine Träume“. Es sei, so der Journalist, „das Widerstandslied der damaligen DDR“ gewesen:
Die Mächtigen kommen und gehen,
und auch jedes Denkmal mal fällt.
Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht,
dem sichersten Standpunkt der Welt.
Und lehrt eure Kinder das eine,
dass über Gott keiner mehr steht,
dass auch der Größte klein beigeben muss,
wenn Gott kommt und alles vergeht.
Genau das sei die Botschaft für die Kinder, für den Nachwuchs, „dass sie das von uns hören und vorgelebt bekommen“. Von der Substanz, von der Menschen leben, sei auch im Lied „Großer Gott, wir loben dich“ zu hören:
Sieh dein Volk in Gnaden an.
Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe;
leit es auf der rechten Bahn,
dass der Feind es nicht verderbe.
Führe es durch diese Zeit,
nimm es auf in Ewigkeit.
„Hoffnungsträger“, so Hahne, „sind immer Christusträger. Denn Christus ist die Hoffnung der Welt!“ agwelt.de
