Popstar Seal beschimpft Journalisten

Kürzlich platzte dem britischen Popsänger Seal der Kragen. Bei einer Abendveranstaltung tauchten wie üblich Fotojournalisten auf, die ihn und seine Frau, das Topmodel Heidi Klum, filmten und fotografierten. Dabei ist es ihm zu viel geworden. Die Reporter belagerten das berühmte Ehepaar so penetrant, dass Seal ungemütlich wurde. Er beschimpfte sie als "scum" (Abschaum) und Kakerlaken. Ein Fan wehrte sich und rief, er kaufe Seals Musik, also lebe der Sänger von seinen Fans. Der Star war um keine Antwort verlegen: "I don´t like you and I don´t want you to like my music!" (Ich mag dich nicht und verlange nicht von dir, dass du meine Musik magst).

Der Beruf des Popstars ist eine zweischneidige Angelegenheit. Der Ruhm und die Beliebtheit machen viele Stars scheinbar glücklich. Sie genießen es, von ihren Fans bejubelt zu werden. Andererseits wird die Verehrung oft so extrem, dass ihnen die Privatsphäre vollständig genommen wird. Überall warten Fotografen, beim Urlaub am Strand werden sie heimlich gefilmt, keinen Schritt können sie mehr ohne Autogrammjäger machen. Das hat schon viele Stars in den Ruin getrieben – bestes Beispiel hierfür ist Prinzessin Diana, die auf der Flucht vor Paparazzi bei einem Autounfall ums Leben kam.
Immer wieder nehmen Menschen eine Stellung ein, die ihnen nicht gebührt. Sie lassen sich verehren und werden so zu Götzen. Gott hat das verboten – in den 10 Geboten steht, wir sollen uns keine fremden Götter machen, um sie anzubeten. Der Lebenslauf unserer Stars zeigt, dass kein Mensch mit dieser Abgötterei fertig wird: Sie fliehen in Drogensucht oder werden größenwahnsinnig und arrogant. Menschen zu vergöttern ist Sünde! "Gott allein sei die Ehre" war der Wahlspruch Johann Sebastian Bachs, des wahrscheinlich größten Musikgenies aller Zeiten. Nur Gott ist würdig, von Menschen angebetet zu werden. Das ist das natürlichste und beste Verhältnis, das ein Mensch eingehen kann.

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