Pro Tag gehen auf Google etwa 3,5 Milliarden Suchanfragen ein. KI ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird uns das Denken abnehmen.

In den Jahren, in denen ich diese Systeme erforscht habe, ist mir wirklich klar geworden, dass KI von vorn bis hinten Politik ist. Wenn man ein KI-System trainiert, kommt man nicht umhin, dass man es auch mit einer Weltanschauung trainiert. Die Entscheidungen, die Sie als Ingenieur darüber treffen, welche Datensätze Sie verwenden, welche Sprachen und welche Kulturen vertreten sind, werden die Art der Fähigkeiten Ihres KI-Modells grundlegend verändern, und es wird die Texte und Bilder verändern, die es produziert. Sie legen die Parameter einer Weltanschauung fest, und das ist eine politische Entscheidung. Es gibt kein perfektes, neutrales System, ob es Ihnen gefällt oder nicht. Das bedeutet, dass wir uns große Sorgen darüber machen müssen, dass die Konzentration in der KI-Industrie so groß ist. Es gibt wirklich nur eine Handvoll Unternehmen, die KI im globalen Maßstab anbieten können und die daher eine enorme Macht haben, darüber zu entscheiden, wie die Welt aussehen wird. ” Kate Crawford/FAZ

“Künstliche Intelligenz greift in das Selbstverständnis des Menschen ein: Wir haben eine Zivilisation geschaffen; wir haben Dinge aufgebaut, die größer sind als wir selbst. Aber jetzt kommt ein neues Element ins Spiel, das den Menschen nicht nur in Hinblick auf seine Körperkraft herausfordert, sondern auch seine kognitive Fähigkeit – also sein Denken und Erkennen. Das ist eine Zäsur in der Geschichte der Menschheit……Die starke KI wiederum gleicht vollumfänglich der menschlichen Intelligenz und geht sogar über diese hinaus. Sie entwickelt ein eigenes Bewusstsein. Da ergeben sich dann ganz neue Herausforderungen, wenn wir an das Alte Testament und an die Aussage „Du sollst Dir kein Bildnis machen von Gott“ (2. Mose 20,4). Mit der starken KI schaffen wir ein Wesen, das uns überlegen ist. Dann sind wir diejenigen, die zuarbeiten. Eine starke KI kann die Fähigkeiten des Menschen mit den technischen Stärken verbinden. Sie kann etwa 24 Stunden durcharbeiten und unglaubliche Datenmengen auswerten. Das ist ein echter Eingriff in die Schöpfung und da stellen sich viele Fragen: Wollen wir da Grenzen ziehen, wo ziehen wir die Grenzen? Dann stellen sich ganz neue Herausforderungen. Diese starke KI gibt es allerdings noch nicht und es ist noch nicht klar, ob es sie jemals geben wird.” Dr. Karl Teille/idea.de

Auf dem Evangelischen Kirchentag hielt erstmals künstliche Intelligenz einen Gottesdienst. Aber kann man Gnade, Vergebung oder Barmherzigkeit programmieren? Auf keinen Fall. Werden wir also eines Tages von der Wiege bis zur Bahre von einem Superhirn navigiert, das gottgleich allgegenwärtig ist und allwissend, das aber gleichzeitig auch alle miesen menschlichen Eigenschaften in sich vereint? Das manipuliert, diskriminiert und täuscht, verführt, Intrigen spinnt, Menschen gegeneinander aufbringt, Regierungen stürzt, Menschen ins Verderben laufen lässt und Kriege anzettelt? Schon am Anfang der Bibellesen wir, dass der Mensch seinen Schöpfer ablehnt und selber Gott sein wollte. Das Ergebnis ist, der Mensch wird aus dem Paradies geworfen. Später hat dann Goethe den Zauberlehrling geschrieben. Der Besen kann nur noch durch Zerstörung gestoppt werden. Und wieder später erfindet der Mensch die Atombombe, um durch ein kompliziertes Vertragswerk, dessen Einhaltung auf der Kippe steht, deren Einsatz zu verbieten. Wird das nun mit der KI ähnlich? Es geht ohne Gott in die Dunkelheit. die Bibel hat es vorher gesagt.

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