
Cristiano Ronaldo ist Fußballer mit Weltruhm. Der Portugiese ist dieses Jahr zum saudi-arabischen Fußballligisten Al-Nassr gewechselt. Im Halbfinalspiel der Arabischen Liga verwandelte er vor wenigen Tagen in der 98. Spielminute einen Elfmeter in der Verlängerung zum entscheidenden Siegestor und machte damit den Einzug seines neuen Fußballvereins in die Liga fix. Auf das Siegtor reagierte Ronaldo mit einem öffentlichen Kreuzzeugen, sein Verein dokumentiert dieses Kreuzzeichen sogar auf Twitter (siehe Bild). Das berichtete das katholische Internetportal „Aleteia“ auf seinem polnischsprachigen Auftritt. Das kann als ungewöhnlich gelten, denn Saudi-Arabien steht auf Platz 18 der Christenverfolgungsliste von Open Doors. Open Doors erklärt, dass Christen in Saudi-Arabien regelmäßig verbal und körperlich attackiert werden. Sie dürfen nicht über ihren Glauben sprechen, da sie sonst abgeschoben werden. Muslime, die Christen geworden sind, müssen ihren Glauben verbergen. Auch Ronaldo spürt die Einschränkungen durch die Scharia: er lebt mit seiner Partnerin unverheiratet zusammen und die Herrscher des fundamentalistischen islamischen Königreichs machten für ihn eine Ausnahme von der Scharia-Regel, wonach unverheiratete Paare nicht zusammenleben dürfen. Übrigens: Trotz mancher Schwierigkeiten in der Umsetzung katholischer Moralvorstellungen bezeichnet sich Ronaldo als gläubiger Katholik. (kath.net)
Weder das Kreuzzeichen der Katholiken, noch sein unmoralischer Lebensstil entspricht der Bibel, dennoch ist es bemerkenswert, dass er dies in Saudi Arabien überhaupt tun darf. Beten wir für ihn und dieses vom Evangelium unerreichte Land.
