So reagiert die “wissenschaftliche” Evolutions-Lobby

Ein amerikanischer Wissenschafter wurde von seiner Universität gekündigt, nachdem er Dinosaurierknochen entdeckt hatte, die möglicherweise nur 4.000 Jahre alt sind. Er hat jetzt sein ehemalige Arbeitgeberin, die California State University at Northridge (CSUN), geklagt. Dies berichtet der Nachrichtensender FoxNews in seiner Online-Ausgabe.
Im Jahr 2012 hat Mark Armitage das größte Horn eines Triceratops gefunden, das bis jetzt aufgetaucht ist. Während er das Stück mit dem Mikroskop untersuchte, machte er eine erstaunliche Entdeckung. Im Inneren des Horns fand er Weichgewebe.
Die Paläontologie geht derzeit davon aus, dass der Triceratops vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben ist. Die Entdeckung von Armitage ist damit nicht vereinbar. Nach Ansicht des Wissenschafters muss der Triceratops wesentlich jünger sein, sonst hätte er kein Weichgewebe im Inneren des Horns finden können. Er kommt zu dem Ergebnis, das Horn könne nicht älter als 4.000 Jahre sein.
Im Februar 2013 veröffentlichte Armitage diese Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Wenige Tage später wurde er gekündigt.
Laut den Anwälten von Armitage hätte sich die Universität damit gerechtfertigt, dass die Stelle des Wissenschafters zeitlich befristet gewesen sei und das Dienstverhältnis aufgrund fehlender Mittel nicht verlängert worden sei. Der Wissenschafter behauptet, er habe eine feste Anstellung gehabt.
In der Klage wirft Armitage seinem Vorgesetzter Ernest Kwok vor, dieser sei in den Wochen vor seiner Kündigung in sein Labor gestürmt und habe gerufen: „Wir werden ihre Religion in dieser Abteilung nicht tolerieren!“ Armitage ist evangelikaler Christ und lehnt die Evolutionstheorie ab. Dies habe er der Universität vor seiner Anstellung auch bekannt gegeben, verteidigt er sich.
Ein Sprecher der Universität sagte gegenüber FoxNews, die Hochschule untersuche derzeit den Fall. Die Richtlinien der CSUN würden aber jede Diskriminierung aufgrund der Religion verbieten.(kath.net)

Kommentare

  1. Suchi

    Schon wieder? Das hatten wir doch erst letztens mit T-Rex Knochen und es stellte sich heraus, dass das so verrückt gar nicht war. Dann kommt also ein weiterer Kerle daher, findet eine weitere Anomalie dieser Natur und versucht sie mangels Erklärung passend seiner Ideologie zu deuten.

    Wenn hundert Datensätze auf A deuten und einer auf B, dann hat man eher einen Fehler in der Interpretation als einen Fehler im Modell. Leider konnte ich das Paper nicht finden… habt ihr euch das Paper angesehen oder wenigstens danach gesucht? Jedenfalls wollte ich mir das mal unabhängig ansehen und schauen, ob das wirklich ungerechtfertigt von der Universität war oder ob der Mann einfach schlechte Wissenschaft betrieben hat.

    Das kann ich euch nur empfehlen. Nicht nur selektiv wahrnehmend durch die Welt gehen, sondern auch mal nachforschen. Vielleicht sind diese Unterstellungen von Lobbyismus und die Talibanvergleiche ja vollständiger Schwachfug und der Typ war wirklich nur ein beschissener Wissenschaftler, auch wenn der ideologisch getriebene Mensch das nicht sehen will. Selbstverständlich gilt das auch für diejenigen, die ihn ohne nähere Kenntnis des Sachverhalts als unfähig abgestempelt haben; auch aus ideologischen Gründen natürlich.

    Sapere Aude, meine Lieben 🙂

  2. juergen

    So wird heute Wissenschaft gemacht. Die Evolutionstheoretiker bekämpfen die Wahrheit wie die Taliban die Amerikaner.

    Früher war die Wissenschaft Garant für Wahrheitssuche und Redlichkeit, heute ist sie ein Teil der Massenmanipulation.

    Wie wir sehen findet der Religionskrieg nicht nur in Syrien, Afghanistan, Irak…etc. statt, sondern auch in den US-Universitäten.

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