Spanier haben keine Lust auf Papst

Die Spanier kommen aus dem Protestieren gar nicht mehr heraus: Nach wochenlangen Protesten der Jugendlichen gegen die Sparmaßnahmen und die hohe Jugendarbeitslosigkeit ist jetzt der Papst dran. Zurecht: Denn sein Besuch kostet dem Staat ganze 100 Millionen Euro. Zuviel, wie die meisten denken gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Sonnenuntergangs. “Si Dios, no iglesia” ist auf ihren Plakaten zu lesen: Ja zu Gott, nein zur Kirche! Die Kirche ist in Spanien nicht mehr so willkommen wie noch vor 10 Jahren. Sie wollen zwar Gott und Glaube, doch dafür zahlen ist ihnen dann doch zu viel.

Niemand wie die katholische Kirche nimmt ihre Gläubigen so aus wie sie. Eine Studentin sagte dazu: “Jeder kann doch glauben was er will, doch wenn ihr Oberhaupt vorbeischaut, sollen sie auch dafür bezahlen, nicht der Steuerzahler.” (m24digital.com/2011/08/17…-papa-dios-si-iglesia-no/)

Nebenbei machen die Katholiken noch ordentlich Geld beim Ablasshandel. Wer auf dem Weltjugendtag aufkreuzt, darf sich über den Ablass einer drastischen Strafe freuen. Voraussetzung seien allerdings wahre Reue, Empfang des Bußsakraments und des Abendmahls sowie eine würdige Teilnahme an der Schlussmesse des Weltjugendtags, so der Vatikan. (zeltmacher-nachrichten.eu…vangelische-kritik-ablass) Für den Geldsegen ist also schon gesorgt, jetzt müssen die Leute sich nur noch für dumm verkaufen lassen. Hat der Vatikan eigentlich Luther schon vergessen?

Neben all ihren Irrlehren ist die katholische Kirche auch dem Geld verfallen. Der Weltjugendtag ist eine Geldwäscherei auch noch in dem Land, was am meisten gegen wirtschaftliche Rezession ankämpft. Echt peinlicher Auftritt!

Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken. Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldliebe, nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben. – Du aber, Mensch Gottes, fliehe diese Dinge; strebe aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut! 1. Tim 6, 9-11

Kommentare

  1. Nachrichten in Mainstream-Medien

    Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat. Hallelujah!Von welcher Angst ist eine Gesellschaft besessen, die Bilder vom Glück junger Christen nicht mehr ertragen kann? Die der deutschnationalen Medien schweigen über den Weltjungendtag. Macht die Macht des Relativismus etwa krank und hässlich? Wir haben eine ruinierte Regierung Zapatero, eine ruinierte Regierung Merkel, ein ruiniertes Image der Eurokratie.Jetzt müssen wir hoffen dass der korrupte Kontinent noch Kraft hat, sich wieder dem Guten, Wahren, Schönen zuzuwenden.
    Korruption kommt über uns, nicht nur in Form von mafiaähnlichen „Markt“-Strukturen, desolater Rechtsetzung, beflaggt mit den Symbolen der Todeskultur. Verdorben ist im 21. Jahrhundert vor allem das greise Denken der „Stars“ von gestern, respektive ihrer letzten Nachzügler. Ja, wo läuft er denn ab, der einst so hochgemute Diskurs über die emanzipatorischen Gehalte der Moderne oder – meinetwegen – der Postmoderne? Krawall oder Erschöpfung, dazwischen Funkstille.Wenn unsere Pseudoaufklärer in Medien und Gesellschaft doch nur ein einziges mal ihre so festgezurrten ideologischen Scheuklappen abnähmen und einmal nur der Kirche richtig zuhörten, wenn er – so wie heute vor den Univeristätsdozenten im Escorial- über das Erkennen der Wahrheit, das Wesen der Wahrheit und die Erkenntnis in Liebe spricht, sie könnten geheilt werden.

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