
Ich war überhaupt nicht allgemein religiös, aber das mystisch katholische interessierte mich, danach fesselte mich das mystisch islamische (Sufismus).
Bin dann mal in Frankfurt herumgebummelt und kam zu einem christlichen Büchertisch der SMD (Studenten Mission Deutschland).
Eine Frau gab mir sofort das Buch “Jesus unser Schicksal” von W. Busch ohne viel Fragen.
Ein Mann kam dann zu mir, der nur seinen Vornamen sagte und ohne viel Fragen fing er an vor mir zu beten, auf persönlichster Weise, so als ob jemand da wäre.
Hatte mich damals gefragt… was geht denn hier ab… Als er fertig war, sagte er mir wieder ohne viel zu fragen “du jetzt”. Dann betete ich zu demjenigen, der neben dem Mann auch noch da war.
Ich sagte Gott das ich mich jetzt ihm gebe… und das er mit mir nun tun soll, was er meint zu wollen.
Sofort kam ein unbeschreibliches Glücksgefühl auf und ebenso ein unbeschreibliches Friedensgefühl, und ein Gefühl das ich jetzt tatsächlich dem Gott gehörte, zudem ich gebetet hatte.
Das sagte ich dem Mann (Glaubensbruder aus Offenbach), der mich dann auch wieder ohne viel zu fragen in ihre Gemeinde nach Offenbach einlud.
Ab dann fuhr ich 3x die Woche von meinem Wohnort, meistens mit dem Motorrad dahin, zur Bibelstunde, Anbetungsstunde und Gebetsstunde.
Ein Weg war 85km, aber das wir schnuppe egal. Das Wort, was gepredigt wurde, hatte eine unheimliche Anziehungskraft, manchmal war ich fast unzufrieden, das die Predigt schon fertig war. Wollte einfach hören…
Kurz nach der Bekehrung kam Sündenbewusstsein auf, Gott antwortete darauf, und sonst immer auf meine Fragen im persönlichen Bibellesen und auch in der Bibelstunde oder es kam mir…
Er antwortete bei dem Thema der Sünde, das die Schuld weg ist, durch Jesus am Kreuz. Und das es ein ewiges Leben geben wird, worauf er seine Nachfolger vorbereitet. Das war alles unendlich spannend für mich. Hatte das noch nie gehört…
Dann wollte ich getauft werden, dann wurde ich getauft.
Dann bildeten sich neue Freundschaften, neuer Bekanntschaften, einhergehend ein total neues Denken, ein neues beurteilen und neues Empfinden in Sachen Güte und Herzlichkeit überfiel mich.
Vor allem taten mir dann Leute leid, die Jesus noch nicht kannten. So kam dann Hauskreis, dann Hausgemeinde, dann Interesse an Mission.
Mitten drin bin ich auch mal ausgeglitten, im Glauben gestrauchelt… Gott arbeitete an mir und gab mir eine neue Chance, die ich aber sofort und schnell ergriff.
Ich bin ein Vertreter des Evangeliums geworden und eine Vertreter der Heilsgewissheit, des Nichtverlorengehens, wenn man sich einmal für Gott entschieden hat. Und ich bin ein Vertreter geworden, das Menschen jäh angesprochen werden können von Gott, aber das sie dann auch das Recht haben, im Glauben zu wachsen. Ebenso auch, das Gott genau zum richtigen Zeitpunkt immer da ist… als wüsste er alles…
Er arbeitet ja immer daran, das er den der an ihn glaubt seine Nähe verspricht, dessen Verbindung im Glauben hochhält, und ihn auch heim, in den Himmel, bringt. Reiner Ott


Unbeschreiblich wie Gott die Menschen zu sich zieht. Kennst du den Bruder, Ali?
Mit den Offenbachern hatten wir früher engen Kontakt.