Timeplan von Ostern, so lief Ostern ab:

1 Sonntag: vor dem Passahfest Der Einzug nach Jerusalem (vermutlich durch das Goldene Tor). 

2 Montag: Tempelreinigung. 

3 Dienstag: Debatte mit Führern im Tempel. Endzeitreden auf dem Ölberg. 

4 Mittwoch: Salbung in Bethanien. Verschwörung in Jerusalem. Verrat des Judas. 

5 Donnerstagabend: Passahmahl mit den Jüngern (Lage in der Stadt ungewiss). 

6 Donnerstag: später Abend Gebet Jesu zum Vater in Gethsemane. 

7 Donnerstag: auf Freitag – gegen Mitternacht Gefangennahme in Gethsemane. 

8 Freitag: vor Sonnenaufgang Verhöre durch die Hohenpriester in deren Haus (Palast). 

9 Freitag: früher Morgen Verhör vor dem Hohen Rat. 

10 Freitagmorgen: (1) Verhör durch Pilatus im Praetorium (innerhalb der Burg Antonia?). 

11 Freitagmorgen: (2) Verhör durch König Herodes (in dessen Palast). 

12 Freitagmorgen: (3) Verurteilung durch Pilatus. Gabbatha (Lage in der Stadt ungewiss). 

13 Freitagmorgen: (4) Der Weg zum Kreuz. (Die Route hängt davon ab, wo sich das Kreuz außerhalb der Stadtmauern befand.) 

14 Freitag: 9 Uhr Kreuzigung. Golgatha (Lage außerhalb der Stadt ungewiss). 

15 Freitagabend: Grablegung. In der Nähe von Golgatha. 

16 Sonntag: Auferstehung. 

17: In der Zeit danach Jesus erscheint den Jüngern zum zweiten und dritten Mal. 

18: 40 Tage nach der Auferstehung Jesus verabschiedet sich am Ölberg von seinen Jüngern. Himmelfahrt.

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Kommentare

  1. Hans Hauber

    Lieber Reformator, jetzt dürfen wir aber auch Kartoffeln nicht mit Äpfeln vermischen, die einen wachsen unter der Erde, die anderen in luftiger, sonniger Höhe auf dem Baum…
    … das eine ist eine Zeitrechnung, die damals vermutlich jeder verstanden hat,
    ungefähr wie dreiviertel Zwölf, das kann ca. 11:45, aber auch 23:45 bedeuten.
    Beim Ziehvater war das anders, weil Jesus bei Josef aufgewachsen war, war er für die Meisten auch der Leibliche Vater, genaueres hat die Führerschaft eh nicht interessiert, genau so haben sie den “Geburtsort” Bethlehem verdrängt, weil sonst vielleicht unangenehme Fragen geweckt worden wären. Aus der Schrift können wir die Identität von Jesus Christus, gezeugt vom Vater durch den Heiligen Geist genau erkennen, übrigens die Führenden Geistlichen damals wussten es auch, das war das Perfide, funktioniert genau so wie heute, Wahrheit unterdrücken wo es nur geht.

    • Der Reformator

      Lieber Hans, das Matthäus Evangelium ist vielfach schwer verständlich. Urchristen um 100 n.Chr. haben es schon angezweifelt. Es fängt schon mit einer merkwürdigen Einleitung an. Es suggeriert, unser Herr sei der Sohn seines irdischen Ziehvaters Joseph. Das ist natürlich unsinnig. Unser Herr ist der Sohn des Vaters im Himmel. Für mich sind die Worte unseres Herrn Jesus entscheidend. Ich habe schon oft Diskussionsbeiträge über Matthäus Stellen gelesen. Warum um jedes Wort gekämpft und gestritten wird, ist unklar. Der größte Feind des Herrn, Satan, arbeitet ständig an Verwirrungen, seit 2000 Jahren.

  2. Angela

    Danke für die Antwort. Es stimmt, wirklich wichtig ist nur, Jesus ist an meiner Stelle gestorben und wieder auferstanden. Alles andere können wir ihn dann fragen, wenn er wieder kommt. Gott segne dich

  3. Angela

    Wie ist bei dieser Rechnung der Text aus Matthäus 12,40
    “Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.” zu verstehen? Ich habe schon mehrere Predigten gehört, Jesus sei am Donnerstag gestorben.

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