Was sagt die Bibel über sich:

Oft wird die Bibel als ein Buch mit moralischen oder spirituellen Dingen gelehrt —etwas, das man seinem Denken hinzufügt, wie ein Leitfaden zum Leben. Aber das ist nicht das, was die Bibel ist. Überlegen Sie, wie sich die Heilige Schrift auf sich selbst bezieht:
“Für immer, o Jahwe, dein Wort steht fest im Himmel” (Psalm 119:89)
“Das Gras verdorrt, die Blume verblasst, aber das Wort unseres Gottes bleibt für immer” (Jesaja 40:8)
“Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in Gerechtigkeit” (2. Timotheus 3:16)
“Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Trennung von Seele und Geist, von Gelenken und Mark und fähig, die Gedanken und Absichten des Herzens zu beurteilen” (Hebräer 4:12)
“Heilige sie durch die Wahrheit; Dein Wort ist Wahrheit” (Johannes 17:17)
Die Bibel ist die ewige Wahrheit. Es widersteht den sich ständig ändernden Launen der Kultur oder der persönlichen Meinung. Gottes Wort bleibt für immer festgelegt und reicht für jede Situation, Kultur und Zeit aus, weil es vom ewigen Gott geschrieben wurde, der das Ende von Anfang an sieht und uns alles gegeben hat, was wir für Leben und Frömmigkeit brauchen.

Darum lasst uns an der Wahrheit der Verbalinspiration festhalten, auch wenn man uns für dumm und rückständig
hält! Gottes Wort wird letztlich den Sieg über seine Kritiker davontragen, denn Gottes Wort – das ist Jesus selbst – ist
allumfassend, unumstößlich, endgültig. Bibelkritiker kommen und gehen, doch das Wort Gottes bleibt.
Werner Graf

Das moderne Wohlfühl Evangelium hat ein Problem mit der Bibel: Die enge Pforte ist zu eng. Der schmale Weg ist zu schmal. Das Kreuz ist zu schwer. Die Buße ist zu unbequem. Die Selbstverleugnung ist zu radikal. Also macht man den Weg breiter:
Events statt Evangelium. Wellness statt Heiligung. Unterhaltung statt Buße. Freizeitprogramm statt Kreuzesnachfolge. Es fehlt nur noch der Whirlpool im Gemeindehaus und der Pastor als Seelenmasseur.
Doch Christus baut keinen Freizeitpark. ER sagt: „Geht ein durch das enge Tor“ (Mt 7,13)
Und: „Wenn jemand hinter mir her kommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir ‹beständig›“ (Mt 16,24).
Das ist keine Einladung zu einem bequemen Leben mit christlichem Etikett. Das ist ein Ruf zur Umkehr. Zur Heiligung. Zur Selbstverleugnung. Zur Kreuzesnachfolge.
Und Paulus wird noch deutlicher: „
„Aber die, die des Gesalbten [sind], kreuzigten das Fleisch mit den Leidenschaften und den Begierden.“ (Gal 5,24)
Das gefährlichste Evangelium ist das, das Christus offen verleugnet. Es ist das Evangelium, das Jesus predigt, aber das Kreuz verschweigt, das Sünde nicht mehr Sünde nennt, das Buße durch Selbstverwirklichung ersetzt, das Heiligung durch Wohlbefinden ersetzt, das Nachfolge auf ein bisschen „christlichen Lifestyle“ reduziert.
Das mag sich christlich anhören. Es mag sich gut anfühlen. Es mag Menschenmassen anziehen. Aber: Ein breiter Weg bleibt ein breiter Weg, auch wenn man ihn mit christlichen Fahnen schmückt. Christentum ist kein Freizeitpark. Nachfolge ist kein
Wellnessurlaub, das Evangelium ist keine Wohlfühlbotschaft.
„Ringt [danach], durch das enge Tor einzugehen!, da viele, sage ich euch, suchen werden einzugehen und es nicht vermögen.“ (Lk 13,24). – Roland Helmut

Julian Zeiger ·

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