Was soll man nun halten von diesem Weihnachtsfest?

Erfüllte Weissagungen über Jesus Christus

Durch den Propheten Micha war 726 Jahre v. Chr. vorhergesagt, daß Jesus Christus in Bethlehem geboren werden sollte: Und du, Bethlehem Ephrata, bist du zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein? Aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher sein wird in Israel, und dessen Ausgänge von Alters, von den Tagen der Ewigkeit sind (Micha 5, Vers 1).— Und was geschah? Joseph und Maria wohnten doch in Nazareth: Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in eine Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um eingeschrieben zu werden mit Maria. Und sie gebar ihren ersten Sohn (Lukas 2, Vers 4 – 5 u. 7). —Konnte ein Mensch 726 Jahre vorher wissen, daß die Mutter des Messias gerade in jenen Tagen nach Bethlehem ziehen würde? »Nein, unmöglich !« werden auch Sie sagen; dies konnte allein Gott wissen, und Er war es, der dieses durch den Heiligen Geist dem Propheten 726 Jahre vorher mitteilte. Dabei ist es absolut unmöglich, daß das Vorhergesagte, wie Nichtkenner der Bibel einwenden wollen, nach dem Eintreffen der Ereignisse geschrieben wurde; denn schon 430 Jahre v. Chr. war das Alte Testament abgeschlossen und 264 Jahre v. Chr. schon ins Griechische übersetzt. Dies sind geschichtliche Tatsachen, an denen es nichts zu rütteln gibt. Der verheißene Messias, der König Israels, wurde von Seinem Volke in Macht und königlichem Glanz erwartet. Aber Er kam, wie wir alle wissen, in Niedrigkeit. Eine Futterkrippe in einem Stalle war seine erste Lagerstätte, weil in der Herberge kein Raum war (Lukas 2, Vers 7.) — An Ihm wer keine königliche Herrlichkeit zu erblicken; der Schmerz über die Sünden Seines Volkes lag in Seinen Zügen.

Sowohl die Niedrigkeit des Messias, als die Verachtung durch Sein Volk waren vorhergesagt, etwa 740 Jahre vor Seinem Kommen: Denn wie ein Reis ist er vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich; keine Gestalt war an ihm und keine Pracht, und wir sahen ihn an, und da war kein Ansehen, daß wir sein begehrt hätten: Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet und wir haben ihn für nichts geachtet (Jesaja 53, Vers 2-3). — Gleichwie sich viele über dich entsetzt haben — so entstellt war sein Angesicht mehr als irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr denn der Menschenkinder (Jesaja 52, Vers 14). — Bitte, sagen Sie, ob ein Mensch solches 740 Jahre voraussehen konnte! Sind Sie ehrlich, dann sagen Sie: Nein, das konnte einzig Gott vorhersagen. Ja, die Bibel ist das Buch Gottes, durch welches Er zu uns redet, auch zu Ihnen ! Der Messias, der Erlöser der Juden, war ein von diesem Volke heiß ersehnter Mann, »auf den die Väter hoffend sahen«, doch was geschah? Sie glaubten nicht an Ihn und töteten ihren Befreier. Hätte man diese Tat für möglich gehalten? Nein. Doch auch dieses war 740 Jahre vorhergesagt: Wir haben ihn für nichts geachtet (Jesaja 53, Vers 3). — Der Stein, den die Bauleute (Juden) verworfen haben, ist zum Eckstein geworden (Psalm 118, Vers 22). — Auch war vorhergesagt, daß das Leben des Messias, Jesus Christus, kurz sein und Er eines gewaltsamen Todes sterben würde: Er hat meine Kraft gebeugt auf dem Wege. hat verkürzt meine Tage. Ich werde sagen: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Mitte meiner Tage (Psalm 102, Vers 23-24). — Sollen wir Ihnen über die wunderbaren Voraussagungen, über die Vollkommenheit Jesu Christi eine ganze Reihe von Beweisen bringen? Das wäre uns gar leicht möglich, würde aber zu weit führen. Nur erwähnen möchten wir noch Seine völlige Hingabe (Psalm 40, Vers 7 -9). — Seine Gerechtigkeit (Psalm 40, Vers 9 -10). — Weisheit und Kraft (Jesaja 11, Vers 2; u. 52, Vers 13), — Seine Geduld und Sanftmut (Jesaja 42, Vers 2; u. 53, Vers 7), — Seine Demut und Hirtenliebe (Jesaja 40, Vers 11); alles Eigenschaften, die ein Mensch an dem kommenden Messias nicht vorhersehen konnte. Einzig Gott kannte und nannte sie in der Bibel, damit wir aus Seinem Buche Seine Größe und Seine Allwissenheit erkennen und uns mit unserem geringen, beschränkten Verstande vor Ihm beugen möchten. Starke, in die Augen springende Beweise für die Wahrheit des Buches Gottes finden Sie ferner in folgenden Abschnitten. Wollen Sie bitte diese mit Nachdenken prüfen. Sie handeln von erfüllten Weissagungen betreffs des Leidens und Sterbens Jesu Christi, des Sohnes Gottes. — Wollen Sie bitte beachten, daß die meisten der folgenden Weissagungen teils in den Psalmen, teils in den Propheten Jesaja und Sacharja stehen und 430- 1000 Jahre vor dem Eintreffen bereits niedergeschrieben worden sind. Der schmähliche Verrat durch Judas war vorhergesagt: Selbst der Mann meines Friedens, auf den ich traute, der mein Brot aß, hat die Ferse wider mich erhoben (Psalm 41, Vers 9).— Auch das Blutgeld und seine Verwendung zum Ankauf des Ackers des Töpfers (Matthäus 27, Vers 10) war von dem Propheten Sacharja etwa 500 Jahre vor Chr. vorhergesagt: Und ich sprach zu ihnen: Wenn es gut ist in euren Augen, so gebt mir meinen Lohn, wenn aber nicht, so lasset es; und sie wogen meinen Lohn dar, dreißig Silberlinge. Und der Herr sprach zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich wert geachtet bin von ihnen; und ich nahm die dreißig Silberlinge und warf sie in das Haus des Herrn, dem Töpfer hin (Sacharja 11, Vers 12- 13).— Jesus Christus ertrug alles geduldig und stumm: Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, gleich dem Lamme, welches zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er hat seinen Mund nicht aufgetan (Jesaja 53, Vers 7). — Seine Geisselung finden wir in Jesaja 50, Vers 6: Ich gab meinen Rücken hin den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. — Auch Seine Verhöhnung war tausend Jahre vorher beschrieben: Aber ich, ich bin ein Wurm und kein Mann, der Menschen Hohn und der Verachtete des Volkes. Alle, die mich sehen, spotten meiner, sie reißen die Lippen auf, schütteln den Kopf: Er vertraut auf den Herrn) Er rette ihn, befreie ihn, weil er Wohlgefallen an ihm hat) (Psalm 22, Vers 6). — Seine körperlichen und Seine Seelenqualen finden Sie in Psalm 22, Vers 14 – 16: Wie Wasser bin ich ausgeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist geworden mein Herz, es ist zerschmolzen inmitten meiner Eingeweide. Meine Kraft ist vertrocknet wie ein Scherben und meine Zunge klebt an meinem Gaumen, und in den Staub des Todes legst du mich. Denn Hunde haben mich umgeben, die Rotte derer, die Böses tun, hat mich umzingelt. — Die Tränkung mit Galle und Essig wurde auch tausend Jahre vorher aufgezeichnet: Ja, sie gaben in meine Speise Galle, und in meinem Durst tränkten sie mich mit Essig (Psalm 69, Vers 21).— Die Verteilung Seiner Kleider war tausend Jahre vorher angekündigt: Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los (Psalm 22, Vers 18). — Sein Verlassensein von Gott zeichnete der Heilige Geist auch tausend Jahre, bevor es eintraf, auf: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns. Mein Gott! Ich rufe des Tages, und du hörest nicht, und des Nachts — und mir wird keine Ruhe (Psalm 22, Vers 1 – 2). — Warum, o Herr, verwirfst du meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir? (Psalm 88, Vers 14).— Ferner wurden Seine Wunden 430 Jahre vorhergesehen und niedergeschrieben: Und sie werden mich anschauen, den sie durchbohrt haben (Sacharja 12, Vers 10). — Und wenn jemand zu ihm spricht: Was sind das für Wunden in deinen Händen? so wird er zu ihm sagen: Es sind die Wunden, womit ich geschlagen worden bin im Hause derer, die mich lieben (Sacharja 13, Vers 6). — Ferner: tausend Jahre, bevor es eintraf, wurde durch Gottes Geist geschrieben: Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben. Alle meine Gebeine vermag ich zu zählen; sie schauen und sehen mich an (Psalm 22, Vers 16- 17).— Sein Tod für die Sünden und die Sünder war 700 Jahre vor Seinem Kommen niedergeschrieben; ebenso Seine Begräbnisstätte: Denn er ist abgeschnitten aus dem Lande der Lebendigen: wegen der Übertretung meines Volkes ist auf ihm die Plage gewesen. Und man hat sein Grab bestimmt bei Gesetzlosen (bei den Räubern, die mit Ihm starben), aber bei einem Reichen (dem reichen Joseph von Arimathia) ist er gewesen in seinem Tode, weil er kein Unrecht begangen hat, noch Trug in seinem Munde gewesen ist (Jesaja 53, Vers 8-9). — Und nun sagen Sie frei, offen und ehrlich, ob sich hier nicht eine erfüllte Weissagung an die andere reiht? Kann ein kluger, weitsichtiger, irdischer Vater die Lebensgeschichte seines Sohnes bis auf seine Begräbnisstätte nur ein Jahr vor der Geburt sagen? Nein, er weiß von diesem Sohne um jene Zeit noch gar nichts. — Wie kommt es aber, daß hier die Lebensgeschichte des Messias, des Sohnes Gottes, Jahrhunderte vorher bis in die Einzelheiten des Verrates, der dreißig Silberlinge, der Geisselung, der Verhöhnung, der Kleiderverteilung, der Tränkung mit Essig und Galle, Seine Wunden und Seine Grabstätte genannt sind? Bitte geben Sie uns Antwort! — Hierauf ist nur eine einzige Antwort möglich, nämlich: Weil der allwissende, alles vorhersehende Gott dies durch Seinen Heiligen Geist den Propheten eingegeben hat. Wie groß und erhaben tritt auch hierin der ewige, allwissende, majestätische Gott vor unsere Augen, und wie klein und unwissend sind doch wir Menschlein. W.H.

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