1. Ihre Existenz beruht aus einem chemischen Zufall in der “Ursuppe”, der wiederum ein Urknall voranging, der eine These ist aber ebensowenig bewiesen werden kann wie Gott.
2. Ihre Existenz bewegt sich zwischen Geburt (biologische Verschmelzen verschiedener Zellen) und Tod (Ende Funktionsfähigkeit des Organismus) als eine Aneinanderreihung biochemischer Prozesse.
3. Ihr Lebensinhalt kann nicht über Ihren Tod hinausreichen, weil Sie als reine Materie nichts mehr transzendiert (oder wollen Sie etwa Ersatzreligionen wie Nationalismus, Kommunismus, Kapitalismus als höhere Wahrheiten proklamieren?) Woraus gewinnen Sie dann bitte die Sinnhaftigkeit Ihrer Existenz.
4. Oder anders gefragt: Was ist der Unterschied zwischen Leben und Tod, Existenz und Nicht-Existenz, wenn es kein Sie transzendierendes Sein mehr gibt? Zufall?
Wenn Sie sich somit glücklich damit leben können, das Ergebnis einer Reihe von Zufällen zu sein, dessen Existenz aus einer von vielen möglichen biochemischen Verbindungen existiert und mit dem Ende der Funktionsfähigkeit Ihres Körpers endet, dann haben Sie viel Spaß damit.
Ich habe damit keinen Spaß – drum gibt es für mich einen Gott, denn ohne Gott ist unsere Existenz sinnlos.
Gott ist das einzige Wesen das den Ursprung seiner selbst in sich begründet.
Alle anderen Dinge haben einen Ursprung, eine vorhergehende Erst-Ursache.
Atheisten haben z.B. immer behauptet, Materie sei ewig. Seit ihrer Big Bang Theorie sollten sie aber wissen, das Zeit, Raum, Materie erst dort, in dieser Singularität, wo physikalische Gesetze nicht definiert sind, begannen zu existieren.
Somit ist der Atheist eine Erklärung für den Ursprung des Universums schuldig.
