“Ich danke allen Menschen, die mit dem Zustand in unserem Land mit dem Blick auf Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Deindustrialisierung, Meinungsfreiheit, Kriegstreiberei, Corona-Aufarbeitung, Staatsquote, Rentensystem, Migration, Energiewende, EZB-Geldmengenausweitung, EU-Bürokratismus, Politisierung der Judikative, Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes etc. unzufrieden sind.
Krisen und Unzufriedenheit sind der Humus, auf denen etwas Neues entstehen kann. Lassen wir uns nicht von anderen einreden, worüber es erlaubt ist, unzufrieden zu sein. Reden wir uns nicht selber ein, dass Bravsein besser sei als Unzufriedenheit.
Geborgen in Gott dürfen wir gerne ein paar Portionen unzufriedener und frecher sein. Aber nicht, um der Unzufriedenheit willen. Es geht darum, wie in der Mathematik ein positives Pluszeichen vor unsere Klammer der Unzufriedenheit zu bekommen, wodurch auch der Inhalt der gesamten Klammer positiv wird. Wie bei dem 70-jährigen Geburtstagskind wird dann die Unzufriedenheit für ein Zeichen der Lebendigkeit und Jugendlichkeit. Und wenn wir mit unserer Unzufriedenheit in den Spiegel schauen, dann können wir zufrieden sein, dass wir nicht gute Miene zum bösen Spiel machen.
“So sagen mir die weisen Alten im Altenheim: „Zufriedenheit ist eine Zier. Doch weiter kommt man ohne ihr.“ Die Senioren wissen: Wer seine Unzufriedenheit nicht äußert, der kann beim wöchentlichen Duschen angesichts des Pflegenotstandes schon mal übersehen werden.” A. Zorn/TE Positive Unzufriedenheit ist wichtig, nicht Sattheit und falsche Zufriedenheit. Sehr nachdenkenswert. Wer nachdenkt kann durch Gottes Gnade umdenken.
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden,…. Apg. 3,19
