Eine Zivilisation, die die eigene Geschichte und die eigene Kultur „cancelled“ hat null Überlebenschance. Planlosigkeit und kurzfristiger Aktionismus führen ins Chaos.

Der Ravensburger Verlag zieht ein Winnetou – Buch zurück, weil es rassistisch und kolonialistisch ist, weil es die Gefühle anderer verletzt. Die Werte, die die Hauptcharaktere Winnetou, Old Shatterhand bei Karl May vermitteln – Freundschaft, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit um nur einige zu nennen, passen in der Tat nicht mehr in die heutige Zeit. Im Iran sind es die Revolutionswächter, in Deutschland die Moralwächter. Sie verbieten einfach ein Winnetou-Buch und der Verlag knickt ein. Wann entdecken diese geistigen Irrlichter die Bibel und setzen sie auf den Index?

Die “Cancel Culture” ist das Ergebnis von zwei gefährlichen Dingen: der politischen Korrektheit und der Postmoderne. Politische Korrektheit ist der Versuch, soziale und institutionelle Beleidigungen zu minimieren, indem man die Sprache (und damit das Denken) überwacht, die Verwendung bestimmter Wörter erzwingt und andere Wörter verbietet. Die Postmoderne behauptet, dass alle Wahrheitsansprüche subjektiv sind. Wahrheit wird zu einer Frage der Vorliebe, und “Toleranz” wird als oberster Wert propagiert. Je “toleranter” eine Kultur jedoch wird, desto intoleranter ist sie gegenüber jedem, den sie als intolerant empfindet. Menschen, die als “intolerant” oder potenziell anstößig gelten, müssen zum Schweigen gebracht werden – und das Ergebnis ist die “Cancel Culture”.

Die “Cancel Culture”ist mit mehreren Problemen verbunden, die biblisch durchleuchtet werden müssen:

1) Die “Cancel Culture” ist unüberlegt. Es wird wenig Rücksicht auf ein ordentliches Verfahren genommen, stattdessen gibt es sofortige Empörung und vorschnelle Urteile. Die Kontroverse wird durch unvollständige, oft voreingenommene Informationen angeheizt. Die Bibel dazu: “Überlege dir gut, auf welchen Wegen deine Füße gehen sollen” (Sprüche 4,26), und wir sollen “vernünftig leben” (Titus 2,12). Irrationales Denken und die Mob-Mentalität haben im Leben eines Christen keinen Platz.

2) Die “Cancel Culture” ist boshaft. Die bissige Verachtung, die von den woken Machern ausgeht, ist oft schockierend hässlich. Die von ihnen kritisierte Person gibt ihnen das Recht sie für hassenswert zu erklären und sie zu verleumden. Im Gegensatz dazu befiehlt uns Jesus, “unsere Feinde zu lieben, denen, die euch hassen, Gutes zu tun, die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch misshandeln” (Lukas 6,27-28). Unsere Rede soll “freundlich und anziehend” sein (Kolosser 4:6). Bösartige, obszöne oder hasserfüllte Reden haben im Leben eines Christen keinen Platz.

3) Die “Cancel Culture” ist verurteilend. Die selbsternannten Prüfer über “akzeptable” Sprache geben sich große Mühe, Material auszugraben, um andere anzugreifen. Menschen haben wegen Artikeln, die vor drei Jahrzehnten geschrieben wurden, wegen Witzen, die man in seiner Jugend erzählt hat, wegen klassischer Literatur, die vorgelesen wurde, und wegen gegenteiliger Leitartikel, die veröffentlicht wurden, ihren Job verloren. Es gibt keinen Raum für Nonkonformität – oder freie Meinungsäußerung. Wenn man die Sprachpolizei an ihren eigenen strengen Maßstäben messen würde, wie viele von ihnen würden dann entlassen werden? Die Heilige Schrift warnt vor heuchlerischem, selbstgerechtem Richten (Matthäus 7,1). Heuchelei oder ein fehlerhafter, überkritischer Geist haben im Leben eines Christen keinen Platz.

4) Die “Cancel Culture” ist unversöhnlich. Vergangene unangemessene oder verletzende Äußerungen oder Handlungen, egal wie lange sie zurückliegen, werden in der Cancel-Kultur nicht vergeben. Wenn eine Person einmal ausgegrenzt wurde, gibt es keine Möglichkeit, diese Person wieder in die Gunst der Gesellschaft zu bringen – es gibt keine Gnade. Es gibt keine Chance auf Wiedergutmachung. Rehabilitation und Wiederherstellung sind nicht das Ziel, ebenso wenig wie das Lernen aus den eigenen Fehlern. Das Ziel ist es, zu diffamieren und zu verleumden. Die Bibel weist auf die Umkehr für jeden hin und befiehlt uns, einander zu vergeben: “Nehmt einander die Fehler ab und vergebt jedem, der euch beleidigt. Denkt daran: Der Herr hat euch vergeben, also müsst ihr auch anderen vergeben” (Kolosser 3,13). Eine unversöhnliche, lieblose Haltung hat im Leben eines Christen keinen Platz.

Inmitten dieser “neuen Kultur” müssen wir unsere Worte weise einsetzen. Gläubige sollen “nach Rechtschaffenheit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Ausdauer und Sanftmut streben” (1. Timotheus 6,11). Wir sollen “die Wahrheit in Liebe reden und Christus in jeder Hinsicht immer ähnlicher werden” (Epheser 4,15). Und wir müssen weiterhin Hass zurückweisen und andere lieben, sogar unsere Feinde (1. Johannes 4:7; Matthäus 5:43-48).

Die “Cancel Culture” betrachtet Menschen, mit denen eine Minderheit von Menschen nicht übereinstimmt, als untragbar und des Hasses würdig. Die christliche Kultur sieht niemanden als nicht erlösbar an. Reue und Veränderung sind immer möglich, und Vergebung ist möglich. Die christliche Kultur sieht niemanden als Objekt der Bosheit. Gottes Liebe ist immer verfügbar. Es gibt keine unmöglichen Fälle. (gotquestion.org)

Darum wird die Bibel diese Modebewegung ebenso überleben wie alle anderen Angriffe in der Vergangenheit.

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Matth.24,35

„Der Narr spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!“ (Ps.14,1)

Das Glaubensbekenntnis des Narren lautet: „Es gibt keinen Gott!“ Er will nicht, dass es Gott gibt darum leugnet er die Existenz Gottes. Das ist eine irrationale Haltung. Zuallererst erhebt man dadurch den Anspruch, allwissend zu sein, denn man sagt damit: „Ich weiß alles. Es ist unmöglich, dass außerhalb der Grenzen meiner Erkenntnis ein Gott existieren kann.“ Zweitens behauptet man damit, allgegenwärtig zu sein; man sagt damit so viel wie: „Ich bin zu jeder Zeit an jedem Ort des Universums gegenwärtig, darum ist es unmöglich, dass es einen Gott geben kann, sonst müsste ich es wissen.“ Außerdem ignoriert diese Haltung die Wunder Gottes in der Schöpfung – die Unermesslichkeit des Universums, die bewundernswerte Präzision der Planetenbewegung, die erstaunliche Eignung der Erde für die Erhaltung des Lebens, den komplizierten Bau des menschlichen Körpers, die fantastische Komplexität des menschlichen Gehirns und die außerordentlichen Eigenschaften von Wasser und Boden. […]

Die Möglichkeit, dass dies alles per Zufall geschehen sein könnte, ist zu klein, um eine ernsthafte Überlegung zu rechtfertigen. Darum sagt die Bibel, Atheisten seien Narren. Sie sind moralische Narren; denn das ist nicht eine Frage des Intelligenzquotienten, sondern ihres Moralquotienten. Gottes Urteil über diese Narren ist, dass sie sich selbst verderben und abscheulich handeln. Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Glaubensbekenntnis und dem Verhalten eines Menschen. Je niedriger seine Gottesvorstellung ist, umso niedriger pflegt seine Moral zu sein. Entweder als Ursache oder als Folge sind Atheismus und Agnostizismus mit einem verdorbenen Leben verbunden. Barnes schreibt:Der Glaube, es gebe keinen Gott, ist gewöhnlich durch den Wunsch begründet, ein böses Leben zu führen, oder er wird von solchen gern angenommen, die tatsächlich ein solches Leben führen. Sie möchten sich selbst in ihrer Verderbtheit rechtfertigen und die Angst vor einer zukünftigen Vergeltung vertreiben. “Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis;…” (Hiob 36,26) W.M.D.

Bewahrungsgeschichte:

Während der Schreckenszeit der französischen Revolution hatte ein Mädchen aus vornehmer Familie, dessen Eltern und Geschwister ermordet worden waren, Zuflucht bei Pfarrer Oberlin im Steintal gefunden. Aber Emilie war auch da noch nicht außer Gefahr. Ihre Flucht war bekannt geworden. Ihr Name war auf die Liste der zum Tode Verurteilten gesetzt, und die Feinde ihres Vaters ließen überall nach ihr suchen. Sie musste deshalb immer im Haus bleiben. Ja, sie durfte sich nicht einmal an einem Fenster zeigen. Aber was ist alle menschliche Vorsicht! Eines morgens früh gegen sechs Uhr sitzt Vater Oberlin in der Wohnstube. Da wird heftig an die Tür geklopft. Oberlin öffnet und – denkt euch seinen Schrecken – zwei Polizisten treten ein. „Herr Pfarrer“, sagt der eine etwas verlegen, denn er hatte vor Oberlin großen Respekt. „Herr Pfarrer, das Gericht in Strassburg hat einen Brief erhalten, darin werden Sie angeklagt, dass Sie die Tochter eines Aristokraten und Volksverräters in Ihrem Hause verbergen, die als Mitschuldige ihres Vaters zum Tode verurteilt ist. Und wir haben Befehl, Ihr Haus zu durchsuchen. Nun tun wir aber Ihnen nicht gern diese Schande an. Wir wissen, Herr Pfarrer, dass Sie nie eine Unwahrheit sagen. Wenn Sie uns deshalb Ihr Wort geben, dass Sie keine solche Person in Ihrem Hause beherbergen, so glauben wir Ihnen und gehen wieder fort.“

Oberlin dachte keine Minute daran, das Leben seiner Schutzbefohlenen durch eine Lüge zu retten. Ohne etwas von der Angst seines Herzens merken zu lassen, antwortete er den Polizisten: „Gott bewahre, dass ihr aus Gefälligkeit gegen mich eure Pflicht nicht tut, meine Freunde! Ihr habt den Auftrag, mein Haus zu durchsuchen. Nun, so tut es! Zudem sind immer Leute auf Besuch bei mir. Wer weiß, ob die Gesuchte nicht unter ihnen ist. Kommt, ich will euch den Weg zeigen!“ Damit erhob sich Oberlin und führte die Polizisten durch das Haus. Er lächelte dabei ganz freundlich, aber sein Herz schrie unablässig zu Gott. Zuletzt kamen sie auch an die Kammer, die das junge Mädchen bewohnte. „Das ist nun die letzte Stube, meine Freunde!“, sagte Oberlin, indem er die Tür öffnete und weit aufstieß. Die Polizisten waren immer verlegener geworden, je freundlicher Oberlin mit ihnen umging. Einer von ihnen trat auf die Schwelle der Kammer, schaute sich rechts und links um und sagte: „Schon gut. Es ist niemand da! Man hat Sie verleumdet, Herr Pfarrer. Wir bitten höflich um Verzeihung für die Störung, die wir Ihnen gemacht haben. Leben Sie wohl!“ Damit stiegen sie die Treppe hinab und verließen das Pfarrhaus. Wie war es gekommen, dass der Polizist das Mädchen nicht gesehen hatte? War sie etwa aus dem Zimmer gegangen? Bewahre, da wäre sie ja den Polizisten gerade in die Hände gelaufen! Oder hatte sie sich im Zimmer irgendwo versteckt?

Wie wär sie auf den Gedanken gekommen, da sie die Gefahr, in der sie stand, gar nicht ahnte? Emilie hatte die Hände gewaschen und war gerade damit beschäftigt, sich die Hände mit dem Handtuch, das hinter der Tür hing, abzutrocknen, als plötzlich Schritte ertönten und die Tür aufgestoßen wurde. Da sie noch im Unterrock war und sich schämte, halb angekleidet gesehen zu werden, blieb sie geduckt und mäuschenstill hinter der Tür stehen und rührte sich nicht, bis diese wieder geschlossen wurde. Auf so natürliche und doch wunderbare Weise rettete Gott abermals ihr Leben und half dem lieben Pfarrer Oberlin, ohne dass er sein Gewissen mit einer Lüge belastete. Bald darauf wurde der Wüterich Robespierre gestürzt, die Revolutionsgesetze aufgehoben, und damit war für Emilie die Not vorüber. Da sie keine andere Heimat mehr hatte, blieb sie in Oberlins Haus, bis sie sich verheiratete. Autor unbekannt

Die Stellung der Frau in der Geschichte und in der Christenheit.

„In vielen Kulturen und Religionen dieser Welt stehen Frauen nicht gleichberechtigt neben dem Mann. Im Verlauf der Geschichte wurde dieses Ungleichgewicht oft missbraucht, um Frauen zu unterdrücken. Doch was sagt die Bibel wirklich dazu?

Traditionellerweise mussten Chinesinnen ihre Füsse von klein auf einbinden, so dass sie verkrüppelten. Damit sollte garantiert werden, dass sie ihren Ehemännern nicht davon laufen und ihnen treu dienen. In Indien wiederum galten diejenigen Frauen als Vorbilder und wurden sogar vergöttert, die sich beim Tod ihres Ehemannes freiwillig ins Feuer warfen und mit ihm starben (Witwenverbrennung: Sati genannt). Bis heute werden Frauen in islamischen Ländern für Ehebruch bestialisch bestraft, während Männer legal mit vier Frauen «und was eure rechte Hand besitzt» (Sure, Kapitel 4, Verse 3–4) Umgang pflegen dürfen. Im Europa des Altertums war es nicht besser. Gemäss der griechischen Mythologie wurden die Frauen vom Göttervater Zeus zur Strafe für die Männer erschaffen. Er gab ihr auch eine Dose namens Pandora mit. Als sie diese öffnete, kamen alle Übel dieser Welt heraus, voran Krankheit, Tod und Arbeit.

Im antiken Griechenland: Frauen als Sklavinnen

Kein Wunder, dass die noblen Griechen, zu denen sich auch die Philosophen zählten, Frauen verachteten. Sie stellten sie auf die gleiche Stufe wie Sklaven. Denen überliessen sie die mühsamen Arbeiten. Kein Wunder, dass Xanthippe, die Frau des Philosophenvaters Sokrates als Inbegriff des zänkischen «Weibes» in die europäische Literatur einging. Sie musste sich ja alleine um die Kinder kümmern. Er gab sich lieber mit seinen Philosophenjüngern ab als mit dem eigenen Nachwuchs, auch wenn er kein Geld nach Hause brachte.

Das grosse Vorbild, der Göttervater Zeus, betrog seine Ehefrau bei jeder Gelegenheit, und als sie reklamierte, verschluckte er die Nichtsahnende. Er verstellte sich als Tier, um an Frauen ranzukommen. Erst später bemerkten diese, dass sie belogen worden waren.

«Die meisten Amerikaner und Europäer haben keine Vorstellung davon, wie niedrig die Stellung der Frau, vor allem der Ehefrau, im antiken Griechenland war. Neugeborene Mädchen wurden auch in Rom häufig getötet oder ausgesetzt. Der römische Ehemann war zudem Herr über das Leben seiner Ehefrau, hatte das Recht zu jeglicher Züchtigung, und sogar, sie in die Knechtschaft zu verkaufen» (siehe dazu: Rudolph Sohm, Institutionen. Geschichte und System des römischen Privatrechts, München und Leipzig, Verlag Duncker & Humblot, 1920, S. 625). Es ist überliefert, dass Römer sich scheiden liessen, weil ihre Ehefrauen ohne Schleier ausgegangen waren (so der Römer Sulpicius Gallus, siehe dazu: James Donaldson, Woman: Her Position and Influence in Ancient Greece and Rome, New York, Longmans, Green, 1907, S. 88).

In der Bibel: Frauen als Geschenk

Im biblischen Schöpfungsbericht ist Eva nicht eine Strafe für Adam, sondern ein Geschenk an ihn. Sie wird aus ihm selber gemacht, d.h. die Gleichheit wird betont. Gott selber bringt sie zu ihm wie ein Vater zur Hochzeit. Sie gilt zwar als diejenige, welche die Gebote Gottes zuerst übertritt. Er aber tut es ihr nach und steht damit als genauso schuldig da. Und ihr Wert wird bald danach wieder durch die Erklärung betont, dass der kommende Erretter erstaunlicherweise als ein Nachkomme der Frau und nicht etwa des Mannes bezeichnet wird (1. Mose, Kapitel 3, Vers 15).

Es waren die römischen Christen, die die Kindstötung und Aussetzung strikt ablehnten, und dies auch bei Mädchen (siehe dazu: Charles Albert Savage, The Athenian Family: A Sociological and Legal Study, Baltimore: o. Verlage, 1907, S. 29). Sie glaubten nämlich, dass Christus Männer und Frauen erlöst hatte.

Der Soziologe Rodney Stark schätzt, dass vielleicht 2/3 der christlichen Gemeinschaft im zweiten Jahrhundert aus Frauen bestand, und dies in einer Gesellschaft, in der die Frauen in der Minderzahl gewesen sein sollen, weil man eben manche schon kurz nach der Geburt sterben liess.

Dies bedeutet, dass sich insbesondere Frauen der Kirche anschlossen. Tatsächlich tauchen in den frühesten christlichen Quellen überall Frauen auf. Sie wurden von der römischen Regierung verfolgt, sie beherbergten Kirchen in ihren Häusern, sie kümmerten sich um die Armen und Gefangenen, sie waren reisende Missionarinnen und wohlhabende Gönnerinnen, die die Kirche finanziell unterstützten und vieles mehr. Offensichtlich stellte das Christentum einen Kontrast zum römischen Männlichkeitsideal dar. Celsus spottet deshalb: «(Christen können) nur die törichten, unehrenhaften und dummen, nur Sklaven, Frauen und kleine Kinder überzeugen» (Celsus, Kapitel 3, Vers 44).“ https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=19125#more-19125

Am 22.8. 2011 starb Loriot, bürgerlich Vicco von Bülow.

Loriot – und dergleichen wird in München eher selten als Lob vorgebracht -, Loriot ist ein Preuße. Aber ein Preuße, wie Gott ihn träumt. Nachdenklich, schönheitsbesessen, leise, höflich, nur fast nebenher unerbittlich. Er sagte mal, er für seinen Teil brauche Europa nicht, er fühle sich als Preuße sehr wohl. Unter Preußen verstehe er den Versuch, „ziemlich unzeitgemäße Tugenden weiterzugeben. Zum Beispiel, dass es nicht entscheidend ist, was man verdient, sondern welcher Sache man dient“. www.sueddeutsche.de/kultu…gott-ihn-traeumt-1.275467

Unser Mitgefühl an alle Verwandten und die unzähligen Fans diese Genies. Dennoch, am Besten ist es, Jesus, dem lebendigen Gott  allein zu dienen. Auch Gott hat Humor, sonst hätte er uns nicht mit dieser wundervollen Fähigkeit geschaffen. Das Schnabeltier ist nebenbei gesagt  ebenfalls ein Indiz für den unvorstellbaren Humor unseres Herrn und Schöpfers. Hier noch ein Beispiel für den Humor eines wahrhaft gläubigen Christen: Alfred Delp wurde 1945 von den Nazis hingerichtet. Auf dem Weg zum Galgen frage er den Gefängnisseelsorger, wie die Lage an der Front ist. Der wusste es nicht. Und Delp sagte: In einer halben Stunde weiß ich mehr als sie.

Mike Tyson spricht über nahenden Tod und Drogenmissbrauch.

“Es mag Zufall sein, aber hoffentlich kein schlechtes Omen, dass Mike Tyson vor einigen Wochen in seinem Podcast Hotboxin’ with Mike Tyson, mit einem Therapeuten über die Vergänglichkeit des menschlichen – und insbesondere seines Lebens – gesprochen hat. „Natürlich werden wir alle sterben“, so Tyson, der sich selbst diagnostizierend beim Blick in den Spiegel attestiert: „Mein Verfallsdatum läuft bald ab, sehr bald“.

Zu seinem körperlichen Abbau gehören allerdings nicht nur die Rückenprobleme, sondern auch Auswirkungen, die auf häufigen Drogenkonsum zurückzuführen sind. Wiederholt, so Tyson im Interview mit der New York Times, hat er die psychedelische Substanz der Sonora-Wüstenkröte konsumiert. Ohne Zweifel hat der ehemalige Weltmeister ein skandalumwittertes Leben gelebt, welches auch in sportlicher Hinsicht durch einen Skandal-Kampf im Gedächtnis der Menschen fest verankert ist.  (sch/https://www.tz.de/) Er hat begriffen, dass er von dieser Welt, auf der er einer größten Sportler war, gehen wird. Aber hat er diese Hoffnung, die dieser Gottesmann ausspricht? Das kann man ihm nur wünschen.

»Wenn ich gestorben bin – in Wahrheit werde ich jedoch niemals sterben –, und wenn jemand meinen Schädel findet, dann soll dieser Schädel noch predigen und zu ihm sagen: ›Ich habe keine Augen, trotz­dem sehe ich Ihn; obwohl ich keine Lippen habe, küsse ich Ihn; ich habe keine Zunge, dennoch lobe ich Ihn, mit all denen, die seinen Namen anrufen. Ich bin ein harter Schädel, aber ich bin ganz weich geworden und dahingeschmolzen in seiner Liebe; ich liege hier sichtbar auf diesem Gottesacker, dennoch bin ich dort im Paradies! Alles Leiden ist vergessen! Seine große Liebe hat dies für uns getan, als Er für uns sein Kreuz nahm und hinausging nach Golgatha.‹« Hermann Friedrich Kohlbrügge