Die Indizien für das Christentum

Der atheistische Philosoph Bertrand Russell wurde einmal gefragt, was er machen würde, wenn er nun tatsächlich vor dem Richterstuhl Gottes erscheinen müsste und Gott ihn fragen würde: „Warum hast du mir nicht geglaubt?“ Russell entgegnete: „Ich würde sagen, keine ausreichenden Indizien, Gott, keine ausreichenden Indizien!“ So wie Russell denken viele Menschen in unserer westlichen Kultur.

Aber was bedeutet es, wenn man sagt, es gäbe keine ausreichenden Indizien oder Beweise? Sind sie nicht überzeugend genug, um jemanden zum Christen zu machen? Die meisten Menschen leben einfach so dahin und kümmern sich nicht groß um Gott und wenn doch dann einen modischen, individuellen Gott, dessen Bild sie sich selbst gemacht haben, aber der Gott des Christentums ist hochgradig unpopulär.

Deswegen sind die meisten Menschen sich gar nicht bewusst, dass es durchaus Indizien für das Christentum gibt. Um diesen Status der Ignoranz zu rechtfertigen, zitiert man Kant oder andere Philosophen aus dem 18. Jahrhundert und meint, damit sei der Fall abgeschlossen und das Christentum hinwegerklärt. Dabei sind sie oft völlig ignorant gegenüber den Indizien für die Evangelien. Es ist ja auch nicht allzu verwunderlich, denn meistens sind Menschen nur in einem besonderen Gebiet Experten und kennen sich in anderen Gebieten überhaupt nicht aus. Wenn Menschen dann sagen, es gäbe zu wenig Indizien, meinen sie in Wirklichkeit, es gibt zu wenig Indizien um mich aus meiner Gleichgültigkeit herauszubewegen. Die Haltung lässt sich vielleicht so ausdrücken: „So lange es mich nicht zwingt, umzudenken, bleibe ich einfach weiter in meinem bisherigen Zustand.“ Natürlich kann man das Christentum nicht beweisen, aber warum sollte es beweisbar sein?

Die Kenntnis über Gott hat mit geistlichen und moralischen Faktoren zu tun. Ein Mensch kann gut in Mathematik sein, oder in Physik, Biologie, Literaturwissenschaften, sich gut in Geschichte auskennen oder gar in Theologie und trotzdem Gott nicht kennen. Nach der Bibel zeigt Gott sich den Menschen, die ihn ernsthaft suchen. Jesus sagt: „Sucht und ihr werdet finden!“ Gott zwingt sich niemandem auf. Er hat genügend Indizien über sich selbst für diejenigen, die ihn mit offenem Herzen suchen, aber es bleibt auch vage genug für diejenigen, die es vorziehen, sich nicht zu öffnen. Es gibt also nicht genug Indizien, um jeden Menschen absolut zu überzeugen. Aber gibt es genug Indizien, um den christlichen Glauben vernünftig erscheinen zu lassen? Selbstverständlich!

Es gab einen Wandel in der Philosophie der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollzog, besonders im angelsächsischen Raum. In den Vierziger und Fünfziger Jahren waren fast alle Philosophen der Meinung, Aussagen über Gott seien sinnlos. Diese Haltung kam in den Sechziger Jahren zu ihrem Höhepunkt mit der Gott-ist-tot-Theologie. Man ging davon aus, dass der Glaube an Gott mit zunehmender Bildung und Technologisierung aussterben würde. Ab den Siebziger Jahren jedoch feierte Gott so etwas wie ein Comeback im Bewusstsein. Es gab wieder ein riesiges Interesse an Religionsphilosophie und Argumenten für die Existenz Gottes. Dies geschah wohlgemerkt nicht unter Theologen oder gewöhnlichen Gläubigen, sondern unter Philosophen. Viele neue Erkenntnisse kamen aus der Kosmologie. Die Indizien für den Urknall zB deuten darauf hin, dass dieser Anfang von irgendwoher kommen muss. Die Feinabstimmung des Universums ist ein weiteres Indiz für die Existenz Gottes. In den vergangenen dreißig Jahren sind Wissenschaftler zu der Erkenntnis gekommen, dass die Bedingungen für den Urknall unglaublich fein abgestimmt sind für das menschliche Leben. Die Präzision und Komplexität übersteigt das menschliche Vorstellungsvermögen.

Was aber ist mit Indizien speziell für den christlichen Gott? Ist es vernünftig an Jesus so zu glauben, wie er in den Evangelien beschrieben wird? Die meisten Wissenschaftler, die sich mit dem Neuen Testament beschäftigen, sind sich heute darüber einig, dass Jesus eine historische Person war, die mit unglaublicher Autorität und unerhörten Ansprüchen aufgetreten ist. Demnach war Jesus entweder das, was er behauptete zu sein, nämlich Gottes Sohn oder ein größenwahnsinniger Scharlatan. Letzteres klingt nicht sehr plausibel. Ein weiteres Indiz dafür, das Jesus derjenige war, der er behauptete zu sein, ist die Auferstehung. Viele Gelehrte sind sich heute darin einig, dass die Auferstehung die plausibelste Erklärung für die Entstehung des Christentums ist. Die Überzeugung der ersten Christen bezüglich der Auferstehung war kein Wunschdenken oder eine Folge ihres festen Glaubens. Genau das Gegenteil scheint der Fall gewesen zu sein. Die Auferstehung ist die Erklärung, weshalb aus dem verängstigten Haufen der Jünger tiefgläubige Menschen wurden.

Nun könnenArgumente und Indizien zwar jemandem hilfreich sein, aber Gott kennenlernen geschieht auf einer anderen Ebene. Jesus selbst sagt: „Niemand kommt zu mir, es sei denn der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn“ und „Wenn ich erhöht bin, werde ich alle Menschen zu mir ziehen“. Unser Suchen ist es also nicht, was im Vordergrund steht. Gott ist derjenige der uns sucht. Es liegt an uns, ob wir unsere Herzen öffnen oder nicht. Wir müssen uns letztendlich nicht mit Argumenten auseinandersetzen, sondern mit Gott selbst.

Kommentare

  1. AS

    @Jupp

    Die Argumentation dass Paulus dass alles erfunden hat ist abstrus. Lesen Sie die Bibel.

    Meinen Sie wirklich dass Paulus erfunden hat wie Petrus Jesus verleugnet hat? Oder dass Thomas nicht geglaubt hat?

    Jesus ist vor über 500 Menschen in den Himmel aufgestiegen. All diese Menschen haben dass bezeugt obwohl sie objektiv gesehen keinerlei Vorteile davon hatten. Weder Geld noch Macht noch Einfluss oder Ruhm. Ganz im Gegenteil sie wurden Verfolgt, ermordet, versklavt, den Löwen Vorgeworfen. Sind SIE wirklich bereit für eine Lüge das Leben aufs Spiel zu setzen? Haben Sie schon mal gelogen? Wissen Sie wie schwer es ist eine faustdicke Lüge aufrecht zu erhalten? Wenn ganz viele dagegen sind? Und was ist mit den andern 500 Menschen? Trauen sie ihnen? Glauben Sie dass diese andere Menschen bei der Lüge bleiben? Trotz Folter, Tod und der Gefahr dass andere Sie verraten?

    Ihr Argument ist tatsächlich abstrus und völlig Weltfremd. Kein Schwein risikiert sein gesamtes Leben für NICHTS. Schon gar nicht dass seiner Familie, seiner Freunde und der Kinder. Niemand macht das.

    Fast alle Apostel (bis auf Thomas wie ich glaube) sind gewaltsam umgebracht worden. Sie wurden gekreuzigt, den Löwen vorgeworfen, gesteinigt und so weiter. Würden SIE DANN Lügen? Immer noch? Warum? Sie haben gar keinen Nutzen davon wenn sie alleine im Gefängnis sitzen und dort vor sich hin vegetieren.

    Entweder alle waren völlig verrückt – dann hätten Sie sich aber nicht vernünftig Organisieren können (Aluhelmeträger können nicht vernünftig denken und schon keine Familien gründen und diese durchbringen..) oder es stimmt. Und WENN es stimmt dann finde ich es äusserst wichtig herauszufinden was da im Sinne von Unsterblichkeit, ewiges Leben, ewige Freude geredet wird. Denn Menschen machen schon riesenfehler für weniger Erfolg.

    Ewiges Leben gratis frei Haus – man soll halt nicht Lügen, Vergewaltigen, Morden und vor allem Lieben mit aller Konsequenz, finde ich doch ein recht tolles Angebot.

    Ich weiss gar nicht wo das Problem ist.

    A

  2. Jupp

    Danke!

    Deine Antwort:

    dein bibelkritisches geschwafel will ich nicht beantworten, ist mir zu langweilig und auch nicht im sinne unserer seite hier. es gibt andere seiten dazu im netz:
    http://www.faszination-bibel.de/

    Danke, lieber Ali, für deine aussagekräftige Antwort.
    Denn aussagekräftig ist sie in der Tat…dein unverhohlener Stolz wird dir gewiß auf deinem weiteren Lebenweg helfen.
    Ob er dir nach dem Tod so hoch angerechnet wird, bleibt abzuwarten.
    Alles Gute,
    Jupp

  3. Jupp

    Zweifelhafte Logik…

    Lieber Ali,
    du versuchst recht wortreich, eine logische Argumentationskette über das Problem Jesus=Gott zu erstellen und kommst dabei zu folgender Schlußfolgerung:
    “Wenn Jesus also kein Betrüger war und auch kein Wahnsinniger, dann bleibt logischerweise nur übrig, dass ER wirklich der CHRISTUS, d.h. der SOHN GOTTES, d.h. GOTT SELBST ist.”
    Wie so oft im Leben (und auch in der Logik) gibt es auch hier noch eine dritte Möglichkeit, die Gemüsebär schon andeutet, die du aber komplett ignorierst:
    Was wäre, wenn die Idee des Messias/Gottessohnes wirklich von den Protagonisten Paulus und Lukas (und deren Zeitgenossen und Nachfolgern) inszeniert und ausgearbeitet worden ist.
    Indizien dafür finden sich in der Tat eine Menge.
    Und – wie gelingt es dir, diese Möglichkeit komplett auszublenden?
    Jupp

  4. ali

    lieber gemüsebär, dein jesus ist leider nur ein netter kerl, den du die selber ausgewitzt hast. in cht gibt es diesen jesus nur in deiner phantasie.
    solltest lieber bei gemüse und bären bleiben.
    denn der echte jesus, so wie er uns in seinem wort begegnet, ist ganz anders, er ist dir fremd. darum solltest du ihn mal so richtig persönlich kennenlernen.hier ein wenig nachhilfe in sachen  jesus:

    Immer wieder erhob Jesus Christus, der Zimmermann aus Nazareth, den schier unerhörten Anspruch, Gott zu sein. Er tat dies direkt, indem er einerseits Gott als seinen Vater bezeichnete, und indem er andererseits Dinge tat, von denen jeder wusste, dass nur Gott sie tun konnte. Nun sind Leben, Sterben und Auferstehung Jesu Christi nicht allein in der Bibel, sondern auch in außerbiblischen Quellen bestens überliefert, d.h. historisch nachgewiesen. So gilt z.B. der Apostelschüler Lukas, von dem das sog. Lukasevangelium und die Apostelgeschichte stammen, unter Historikern als die zuverlässigste Geschichtsquelle seiner Zeitepoche überhaupt. Mit anderen Worten: Wissenschaftlich arbeitende Experten (z.B. an Universitäten) kennen keinen Schriftsteller, welcher die realen Vorgänge seiner Zeit mit größerer Sorgfalt und Zuverlässigkeit dokumentiert hat, wie Lukas, welcher neben den Aposteln Paulus und Johannes einer der maßgeblichen Mitautoren der 27 Bücher des Neuen Testaments war! Unter Berücksichtigung dieser scheinbaren Randbemerkung kehren wir wieder zurück zu Jesu Behauptung, er sei Gott.

    Logisch geurteilt gibt es hier nur zwei Möglichkeiten:

    1. Entweder: Der Anspruch, Jesus sei Gott in Menschengestalt, stimmt,

    2. oder: Diese Behauptung stimmt nicht, d.h. Jesus ist nicht Gott. – Logisch?

    Sollte sein Anspruch (Jesus = Gott) nicht stimmen, so gibt es logischerweise wieder zwei Möglichkeiten:

    2.1. Entweder: Jesus wusste, dass seine Behauptung nicht stimmt (dann war er ein Betrüger, Hochstapler und Heuchler),

    2.2. oder: Jesus wusste nicht, dass sein Anspruch, Gott zu sein, nicht stimmt (dann war er ein Wahnsinniger, der sich seine Gottheit einbildete).

    Untersuchen wir zunächst die erste Möglichkeit: War Jesus ein Betrüger?

    Wenn Jesus bei seinem Anspruch Gott zu sein, gewusst haben sollte, dass er nicht wirklich Gott war, so würde es sich um einen vorsätzlichen Betrug handeln. Zugleich wäre er ein gerissener Heuchler, denn er verlangte von anderen, unter allen Umständen ehrlich zu sein, während er selbst in einer ungeheuerlichen Lüge gelebt hätte. Wenn er nicht wirklich Gott war, so wäre er äußerst niederträchtig, weil er das Leben anderer Leute dann bewusst irreleitete mit Versprechungen, von denen er wusste, dass er sie nie hätte erfüllen können. Außerdem wäre er ein Narr gewesen, denn gerade wegen seiner Behauptung, er sei Gott, wurde er ja von den Juden der Kreuzigung ausgeliefert (vgl. Johannes 18).

    Vielen Menschen fällt es leicht, Jesus als einen bemerkenswerten Morallehrer anzuerkennen, der uns eine außergewöhnliche Ethik überliefert hat. Aber ist das logisch? Konnte er ein moralisches Vorbild sein und zugleich Menschen im wichtigsten Punkt seiner Lehre schamlos irreführen? Überall auf der Erde, wo Jesus gelehrt und verkündigt wurde, sind Menschenleben bis zum heutigen Tag zum Besseren verändert worden. Wie passt dies zusammen? Die moralische Reinheit und Würde Jesu, die in all seinen Worten und Taten sichtbar bekundet und die durch allgemeine Übereinkunft bestätigt wird, passen einfach nicht zum Bild eines Betrügers. Es ist weder logisch, noch entspricht es dem gesunden Menschenverstand oder der praktischen Erfahrung, dass ein Hochstapler – ein egozentrischer, betrügerischer Mensch – zugleich den reinsten und edelsten Charakter dargestellt hätte, den die Menschheitsgeschichte je kennen gelernt hat. Zudem hielt er diese Gesinnung von Anfang bis Ende seines Lebens mit dem vollkommenen Anschein von Wahrigkeit und Reinheit ohne Unterbrechung aufrecht. Falls demnach der Anspruch Jesu, Gott zu sein, nicht stimmt, müssen wir zumindest die Option, er sei ein bewusster Betrüger gewesen, völlig ausschließen.

    Aber vielleicht wusste Jesus gar nicht, dass seine Behauptung, er sei Gott, nicht der Realität entspricht. Vielleicht war er persönlich fest davon überzeugt und hat sich nur geirrt? Nun, wenn jemand allen Ernstes behauptet, das ewige Schicksal seiner Zuhörer hinge vom Glauben an ihn ab, so handelt es sich hierbei nicht nur um einen harmlosen Ausflug in die Phantasie, sondern um die Worte eines Wahnsinnigen! Wenn heute jemand verkündigte, er sei Gott oder “nur” Napoleon, so würde man dies sofort für eine Geistesstörung des Betreffenden halten, davon können wir überzeugt sein. Die jüdische Gesellschaft von damals dachte über diese Dinge nicht anders als die deutsche unserer Tage. Denn als Jesus von Gott als seinem Vater sprach, sagten viele:

    “Er hat einen Dämon und ist von Sinnen; was hört ihr ihn?”

    Jedoch hatten schon etliche Zeitgenossen Jesu ernsthafte Probleme mit dieser Einschätzung, denn andere, die etwas aufrichtiger und logischer urteilten, sagten:

    “Diese Reden sind nicht die eines Besessenen; kann etwa ein Dämon der Blinden Augen auftun?” (Johannes 10:20.21).

    Nun, bei Jesus, dem Nazaräer, welcher vor fast 2000 Jahren in Israel den Anspruch erhob, der CHRISTUS zu sein (“der CHRISTUS” [griech.], gleichbedeutend mit “MESSIAS” [hebr.] = übersetzt: der Gesalbte, ist bereits ein im Alten Testament häufig erwähnter und fest verankerter Titel des Sohnes Gottes), finden wir keinerlei Hinweise auf abnormales oder exzentrisches Verhalten, das für Geisteskranke symptomatisch ist. Seine innere Stabilität und Ausgeglichenheit wäre für einen Geistesgestörten mehr als erstaunlich, zumal seine Worte zu den bedeutendsten gehören, die jemals dokumentiert worden sind. Jemand, der sich mit diesem Phänomen ausgiebig befasst hat, schreibt dazu:

    “Die Historiker stehen vor einem großen Problem, wenn sie für das Leben, die Aussagen und den Einfluss Jesu eine Erklärung finden wollen, die nicht schwerer ist, als die christliche. Die Diskrepanz zwischen der Tiefe, der Vernünftigkeit und dem Scharfsinn seiner Morallehre einerseits, und dem zügellosen Größenwahn andererseits, der seiner Theologie zugrunde liegen müsste, wenn er nicht wirklich Gott wäre, ist niemals zufriedenstellend gelöst worden […].”

    Wenn Jesus also kein Betrüger war und auch kein Wahnsinniger, dann bleibt logischerweise nur übrig, dass ER wirklich der CHRISTUS, d.h. der SOHN GOTTES, d.h. GOTT SELBST ist, wie Jesus selbst sagt:

    “…die Werke, welche der VATER MIR gegeben hat, auf dass ICH sie vollbringe, die Werke selbst, die ICH tue, zeugen von MIR, dass der VATER MICH gesandt hat” (Johannes 5:36).

    Das völlig Außergewöhnliche dabei ist nämlich, dass die Wunder und Zeichen, welche Jesus gewirkt hat, bereits im Alten Testament im Zusammenhang mit der Ankündigung des Kommens des MESSIAS (= CHRISTUS) exakt vorausgesagt waren (es gibt dazu im AT über 300 konkrete Weissagungen, z.B. Jesaja 35:4-6). Damit war speziell den Juden bereits Jahrhunderte vor dem eigentlichen Kommen CHRISTI ein objektives Prüfkriterium gegeben worden, um den Sohn Gottes identifizieren zu können (vgl. 5.Mose 18:15-22).

    Und nun, geehrter Leser, ist deine Aufrichtigkeit gefragt. Die Mehrheit der Menschen versucht nämlich spätestens an dieser Stelle unaufrichtig auszuweichen! Sie geben zwar zu:

    1. Jesus war kein Betrüger.

    2. Er war auch kein Wahnsinniger.

    Die logisch zwingende Konsequenz jedoch, dass er seinen Anspruch, GOTTES SOHN zu sein, folglich zu recht erhoben hat, lehnen die meisten ebenfalls ab. Ist dies die Weisheit eines aufrichtigen Herzens? Es gibt nur 3 Möglichkeiten: entweder Betrüger, oder Wahnsinniger, oder GOTT! Warum aber weichen hier die meisten Menschen aus und täuschen sich damit selbst? Warum lehnen sie die Gottheit Jesu Christi ab und nennen ihn dennoch einen großen Morallehrer?

    Die Menschen tun dies, weil sie die persönlichen moralischen Konsequenzen, welche die logische Folgerung nach sich zieht, ablehnen. Sie wollen nichts mit der geistlichen Verantwortung zu tun haben, die zwingend aus der Tatsache resultiert, dass Jesus tatsächlich der CHRISTUS ist, der SOHN des lebendigen GOTTES (Matth. 16:16). Denn Moralprediger gab und gibt es viele (z.B. Buddha, Konfuzius, Mohammed, Hitler, Marx, Lenin, Mao, Luther, den Papst in Rom usw.); einem Morallehrer kann man folgen, wenn man will, man muss ihm aber nicht gehorchen, wenn man nicht will. Ist JESUS aber der allmächtige GOTT, dann ist ausnahmslos jeder Mensch dazu verpflichtet, sich IHM absolut zu unterwerfen, wie geschrieben steht:

    “…auf dass in dem Namen JESU jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass JESUS CHRISTUS HERR ist zur Verherrlichung GOTTES, des VATERS” (Philipper 2:10.11; vgl. Jesaja 45:22-24).

    Gehörst du, geehrter Leser, auch noch zu denen, welche die Logik verlassen, sobald sie merken, dass sie in die persönliche Verantwortung vor GOTT kommen? Damit würdest du dich selbst betrügen und unweigerlich um die ewige Errettung bringen, die GOTT dem sündigen Menschen durch JESUS CHRISTUS anbietet. Da aber jeder Mensch von Natur aus sündig und deshalb zumindest in Sachen GOTT unlogisch und unaufrichtig denkt, fordert GOTT alle Menschen zunächst einmal zum Umdenken auf. GOTT weiß, dass unsere natürliche Denkweise generell verkehrt ist und erwartet, dass wir umdenken. Dieses Umdenken ist notwendig, damit ER unsere Sünden vergeben kann (Apostelgeschichte 3:19). Bist du dazu bereit? Dann sei aufrichtig, denke um und anerkenne JESUS als den rechtmäßigen HERRN und CHRISTUS; denn GOTT hat IHN auch zum Richter über die gesamte Menschheit gesetzt (Apg. 10:42), über Lebendige und Tote, somit auch über Buddha, Konfuzius, Mohammed, Hitler, Marx, Lenin, Mao, Luther, sämtliche Päpste, jeden Guru und jeden anderen Menschen, somit auch über dich (vgl. Matth. 25)!

    Willst du dem Gericht und der ewigen Verdammnis entrinnen? Kehre doch noch heute um zu IHM und bekenne dem Herrn Jesus Christus deine Sünden. Vertraue darauf, dass ER auch alle deine Missetaten und Gesetzlosigkeiten vergeben kann und will, denn dafür floss SEIN Blut am Kreuz! Lass dich gemäß SEINEM Willen bewusst taufen und folge IHM nach!

    “Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen” (Apostelgesch. 4:12) t.j.schaum

  5. Gemüsebär

    Jesus

    Soso, Jesus ist also übers Wasser gelaufen, hat blinde geheilt und ist zusätzlich auch noch ein heiliger Zombie?

    Ist euch nie die Idee gekommen, dass diese einfach unsinnigen Geschichten eventuell dazu gedacht sind, andere vom Christentum zu überzeugen, bzw. teilweise einfach metaphorisch gesehen werden können?
    Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin sicher, dass Jesus existierte und ein netter Kerl mit guten, bzw. für diese Zeit außergewöhnlichen Ideen war. Und genau das ist der Grund, warum er von anderen heroisiert und später vergöttert wurde.

    Außerdem braucht man keine Indizien für das Christentum – es existiert nämlich und das streitet niemand ab. Letztendlich geht es doch nicht darum, ob ein Gott existiert oder Jesus von eine Jungfrau geboren wurde, sondern, dass wir alle versuchen sollten unter christlichen Grundsätzen zu leben. Und damit meine ich nicht, alles strikt zu befolgen, was in der Bibel steht, denn dann dürften wir auch unsere Töchter in die Sklaverei verkaufen, sondern vielmehr muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Aspekte des Christentums wichtig sind. Nächstenliebe, Achtung vor dem Leben, das sind auch noch heute sinnvolle Sachen, während andere Regelungen, wie keinen Sex vor der Ehe zu haben oder Homosexuelle zu ächten, heutzutage einfach nicht mehr aktuell sind.
    Es ist durchaus möglich als “Ungläubiger” gut zu leben und anderen zu helfen. Oder glaubt ihr wirklich, dass all die schlechten Menschen in der Welt auf einmal gut werden, nur weil sie sich dem Christentum zuwenden? Ich denke nicht, allein wenn man betrachtet wie viele schlimme Kriege und Verbrechen unter dem Deckmantel der Religion begangen wurden.
    Jesus war ein Mensch und zwar ein schlauer. Und die, die ihn als Gott vermarktet haben, waren noch viel gerissener und haben es sicher gut gemeint. Die Bibel ist der Grundbaustein zum Glück für alle, aber er ist eben schon einige Jahrtausende alt und liegt weit unten im Fundament, hier oben brauchen wir nur das Haus, das auf ihm steht.

    Achja, ich habe seit einigen Jahren eine Freundin, mit der ich immer noch nicht verheiratet bin. Wir lieben uns und der Sex macht Spaß, komm ich jetzt in die Holle?

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