Auf unserer Seite gibt es so viele Dinge zum Anklicken: Artikel, Filme, Links, Leserbriefe, Gratisbücher, Downloads …, aber du hast ausgerechnet auf dieses Banner geklickt. Du bist den Weg des Ungehorsams gegangen – damit zeigst du die gefährliche Neigung Verbotenes zu tun. Aber dein Verhalten ist typisch menschlich. Das gab es schon vor langer Zeit; anscheinend ist uns von daher auch der Trieb, verbotene Dinge zu tun, vererbt. Damals hatte Gott für den Menschen den wunderbaren Garten Eden geschaffen. Er übergab ihn den Menschen und sie konnten alles tun, was sie wollten. Sie waren für den Garten verantwortlich. Es gab nur eine, eine klitzekleine Sache, die sie beachten mussten: sie sollten nicht von dem verbotenen Baum essen – es war der Baum vom Wissen über (bzw. der Erfahrung von) Gut und Böse.
Ebenso, wie du den verbotenen Klick gemacht hast, so haben es die ersten Menschen getan. So kam die Sünde, die ewige Trennung des Menschen von Gott in unsere Welt. Das war der Anfang vom Ende. Die Folgen sehen wir jeden Tag in den Meldungen der Medien: Mord, Krankheit, Hass und unausweichlich: der Tod. Die Trennung von Gott brachte uns die „Hölle auf Erden“. Da gibt es kein Entrinnen. Wir wissen jetzt, was gut und böse ist. Aber wir haben keine Kraft in uns, die Schwerkraft der Sünde zu besiegen. Keiner kann das.
Wieder greift Gott ein. Er schickt uns Jesus, der unsere ganze Schuld am Kreuz bezahlt und somit die Verbindung zu Gott wiederherstellt. Sein Kreuz ist eine Brücke zurück zu unserem Schöpfer.
Willst du diese Verbindung zu Gott wieder haben? Dann erkenne deine Schuld vor Gott und nimm Jesus in dein Leben auf.
„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,8-9)
Komm zurück zu Gott!

Glaubt die römisch-katholische Kirche
an die Bibel?
Die Bibel ist die von Gott gegebene Grundlage, das Fundament, des christlichen Glaubens. Akzeptiert die römisch-katholische Kirche die Bibel als die alleinige Autorität und das einzige Kriterium des Glaubens, oder stützt sich diese Kirche – wie die meisten Sekten – auf weitere Offenbarungen und Autoritäten? Glaubt sie an die Irrtumslosigkeit und Autorität der Bibel, oder verwirft sie diese und stellt sie sich selber als irrtumslos und autoritär in allen Lehrfragen hin? Lassen wir zur Beantwortung dieser Frage die Kirche selbst reden:
Die Heilige Schrift ist Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet worden ist. Die Heilige Überlieferung aber gibt das Wort Gottes, das von Christus, dem Herrn, und vom Heiligen Geist den Aposteln anvertraut wurde, unversehrt an deren Nachfolger weiter …
“So ergibt sich, daß die Kirche”, der die Weitergabe und Auslegung der Offenbarung anvertraut ist, “ihre Gewißheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sind beide [Bibel und Überlieferung] mit dem gleichen Gefühl der Dankbarkeit und der gleichen Ehrfurcht anzunehmen und zu verehren”. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 81-82]
Hier sehen wir zunächst, daß es für die katholische Kirche neben dem geschriebenen Wort Gottes noch eine ungeschriebene Überlieferung gibt, der die gleiche Autorität beigemessen wird. Die Kirche beschreibt sie folgenderweise:
Die Überlieferung (oder Tradition), von der wir hier sprechen, kommt von den Aposteln her und gibt das weiter, was diese der Lehre und dem Beispiel Jesu entnahmen und vom Heiligen Geist vernahmen. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 83]
Wer sich weigert, die ungeschriebene Überlieferung als Gottes Wort zu achten, wird sogar per unfehlbarem Dogma [siehe dazu die Erklärung zu unfehlbaren Artikeln in Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, S. 24] mit Kirchenausschluß bestraft:
Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der sei ausgeschlossen. [II. Konzil zu Nizäa, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 85]
Die Kirche selbst bezeichnet sowohl das geschriebene Wort als auch die Überlieferung als die Glaubensgrundlage ihrer Theologie:
Die heilige Theologie ruht auf dem geschriebenen Wort Gottes, zusammen mit der Heiligen Überlieferung, wie auf einem bleibenden Fundament. [II. Vatikanisches Konzil, in: Kleines Konzilskompendium, S. 380]
Daraus ergibt sich jedoch das Problem, zu bestimmen, worin diese Überlieferung eigentlich besteht. Will man sie als verbindliche Glaubensgrundlage heranziehen, muß ja festgelegt sein, was apostolische Überlieferung ist und was nicht. Aber die Behauptung der Kirche, ihre als apostolische Überlieferung ausgegebenen Lehren stammten von den Aposteln, entbehrt jeder Begründbarkeit. Die Kirche kann von keiner dieser Lehren einen apostolischen Ursprung nachweisen, vielmehr ist aus ihren eigenen Dokumenten ersichtlich, daß sie erst viel später eingeführt wurden (z.B. die Unfehlbarkeit des Papstes im Jahr 1870). So kann die Kirche ihre Lehrentscheidungen recht willkürlich mit einer imaginären Überlieferung begründen.
Die katholische Bibel
Die sogenannte Überlieferung ist aber nicht die einzige Offenbarungsquelle, die die römisch-katholische Kirche neben der herkömmlichen Bibel heranzieht. Ihre offizielle Bibelausgabe umfaßt im Alten Testament sieben Bücher mehr als die ursprüngliche Bibel. Die Bücher Tobit, Judit, 1. und 2. Makkabäer, Weisheit, Jesus Sirach und Baruch sind die sogenannten Apokryphen, zu denen außerdem noch einzelne Kapitel anderer Bücher (z.B. Daniel 13-14) zählen. Daß diese Bücher nicht zur Bibel gehören, ist zum einen aus der jüdischen Geschichte ersichtlich (auch im Neuen Testament werden keine Zitate aus den Apokryphen angeführt, wohingegen fast sämtliche Bücher des Alten Testaments dort zitiert werden [Arend Remmers, Das Neue Testament im Überblick, S. 176-182]), zum anderen auch aus der Kirchengeschichte [J. McDowell, Die Bibel im Test, S. 67-72]. Selbst Hieronymus, der der römisch-katholischen Kirche ihre offizielle lateinische Bibelübersetzung, die Vulgata, gab, lehnte die Apokryphen als nichtinspiriert ab. Erst nach seinem Tod wurden die Apokryphen zur Vulgata hinzugefügt. Als kanonisch, d.h. zur Bibel gehörend, erklärte die katholische Kirche die Apokryphen erst im Jahr 1546 auf dem Konzil zu Trient – wohl um ihre Lehren (z.B. die Ablaßlehre) vor den Reformatoren zu verteidigen. Wer die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung bezweifelt, wird von der Kirche hart gestraft:
Wer nicht alle Bücher der Heiligen Schrift mit allen ihren Teilen, wie sie die Kirchenversammlung von Trient anführte, als heilige kanonische Schriften anerkennt oder wer leugnet, daß sie von Gott eingegeben sind, der sei ausgeschlossen. [Erstes Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 98 (unfehlbar)]
Aus diesem Grund bleibt es sowohl Katholiken als auch anderen Christen nicht selbst überlassen, welche Bibelausgabe oder Übersetzung sie zu ihrem persönlichen Gebrauch verwenden, sondern die Kirche schreibt vor, welche Ausgaben sich der “Zustimmung der kirchlichen Autorität” erfreuen:
Da aber das Wort Gottes allen Zeiten zur Verfügung stehen muß, bemüht sich die Kirche in mütterlicher Sorge, daß brauchbare und genaue Übersetzungen in die verschiedenen Sprachen erarbeitet werden, mit Vorang aus dem Urtext der Heiligen Bücher. Wenn die Übersetzungen bei sich bietender Gelegenheit und mit Zustimmung der kirchlichen Autorität in Zusammenarbeit auch mit den getrennten Brüdern zustande kommen, dann können sie von allen Christen benutzt werden. [II. Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 154]
Auf Initiative der römisch-katholischen Kirche hin kam aufgrund dieses Beschlusses dann die sogenannte Einheitsübersetzung der Bibel zustande, an der sich auch die Evangelische Kirche Deutschlands beteiligte und die deshalb als ökumenisch gilt. Die Apokryphen sind hier wie selbstverständlich in die biblischen Bücher eingereiht, doch wird z.B. im einleitenden Kommentar zu den Makkabäerbüchern eingestanden:
Die beiden Makkabäer-Bücher gehören nicht zum hebräischen Alten Testament …
Das Buch ist vor allem wegen seiner fortgeschrittenen Lehre über … das Gebet für die Verstorben, über die Verdienste der Märtyrer und die Fürbitte der Heiligen bedeutsam. Diese theologischen Aussagen begründen und rechtfertigen die Stellung des Buches im alttestamentlichen Kanon. [Einheitsübersetzung, S. 526-527]
Als Begründung für die rechtmäßige Stellung dieser Bücher zieht die Kirche also ihre eigene außerbiblische Lehre heran. Damit begeht sie einen klassischen Zirkelschluß. Die biblische Richtigkeit ihrer Lehre begründet sie mit den Apokryphen, die sie wiederum aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre als biblisch erklärt hat. So stellt sich die Kirche in ihrer Autorität selbst über die Schrift.
Mit ihrer Herausgabe der Einheitsübersetzung bezeugt die röm.-kath. Kirche außerdem, daß sie nicht an die Wahrheit der Bibel glaubt, sondern daß sie vielmehr der Bibel Lügen unterstellt. So behauptet die Einheitsübersetzung z.B., die 5 Bücher Mose seien nicht von Mose, sondern z.T. erst viel später entstanden, das Buch Prediger (“Kohelet”) sei nicht von Salomo (wie das Buch ausdrücklich besagt), sondern erst Mitte des 3. Jahrhunderts v.Chr. entstanden, die Timotheusbriefe und der Titusbrief seien womöglich nicht – wie sie behaupten – von Paulus und der 2. Petrusbrief womöglich nicht von Petrus. Damit erheben sich die Herausgeber der Einheitsübersetzung über die Bibel und glauben lieber einer atheistischen Wissenschaft als dem untrüglichen Wort Gottes. Und sie ignorieren damit, dass es außer der auf atheistischen Prinzipien beruhenden historisch-kritischen Theologie auch bibeltreue Theologen gibt, die mit wissenschaftlichen Befunden die Echtheit und Authentizität der biblischen Bücher bestätigen.
Auslegung der Bibel
Die sich über die Bibel erhebende, anmaßende Autorität der röm.-kath. Kirche wird auch deutlich, wenn es um die Frage der Auslegung der Bibel geht. Lehrunterschiede zwischen verschiedenen christlichen Gemeinschaften beruhen vielfach auf unterschiedliche Auslegung biblischer Aussagen. Die Auslegung ist also unter Umständen entscheidend für den letztendlichen Glaubensinhalt. Die Kirche trifft klare Aussagen dazu, wer die richtige Auslegung zu treffen hat:
“Die Aufgabe aber, das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes authentisch auszulegen, ist allein dem lebendigen Lehramt der Kirche” – das heißt den Bischöfen in Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri, dem Bischof von Rom – “anvertraut, dessen Vollmacht im Namen Jesu Christi ausgeübt wird”. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 85, Zitat vom II. Vatikanischen Konzil]
Die Auslegung biblischer Aussagen ist den Gelehrten und Bevollmächtigten deshalb vorenthalten, weil sie laut katholischer Kirche hohe wissenschaftliche, kulturgeschichtliche und sprachliche Kenntnisse voraussetzt:
Weiterhin hat der Erklärer nach dem Sinn zu forschen, wie ihn aus einer gegebenen Situation der Hagiograph den Bedingungen seiner Zeit und Kultur entsprechend – mit Hilfe der damals üblichen literarischen Gattungen – hat ausdrücken wollen und wirklich zu Ausdruck gebracht hat. Will man richtig verstehen, was der heilige Verfasser in seiner Schrift aussagen wollte, so muß man schließlich genau auf die vorgegebenen umweltbedingten Denk-, Sprach- und Erzählformen achten, die zur Zeit des Verfassers herrschten, wie auf die Formen, die damals im menschlichen Alltagsverkehr üblich waren.
… Aufgabe des Exegeten ist es … auf eine tiefere Erfassung und Auslegung des Sinnes der Heiligen Schrift hinzuarbeiten, damit so gleichsam aufgrund wissenschaftlicher Vorarbeit das Urteil der Kirche reift. [II. Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 151]
Wenn die Kirche hier selbst ausdrücklich sagt, daß sie ihr Urteil “aufgrund wissenschaftlicher Vorarbeit” trifft, erhebt sie damit diese menschliche Wissenschaft über das Wort Gottes. Der Kirche zufolge kann ein Laie also gar nicht den tieferen Sinn biblischer Texte verstehen, weil ihm die notwendigen Voraussetzungen fehlen. Er kann seinen Glauben demnach nicht unmittelbar dem Wort Gottes entnehmen, sondern muß das annehmen, was die Kirche ihm vorlegt:
Wenn die Kirche durch ihr oberstes Lehramt etwas “als von Gott geoffenbart” und als Lehre Christi “zu glauben vorlegt”, müssen die Gläubigen “solchen Definitionen mit Glaubensgehorsam anhangen”. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 891, Zitat vom II. Vatikanischen Konzil]
Dogmatische Lehrentscheidungen
Die kirchlichen Glaubensvorgaben finden insbesondere in den Dogmen ihren Ausdruck, die das Lehramt der Kirche definiert und die der Katholik zu glauben verpflichtet ist:
Das Lehramt der Kirche setzt die von Christus erhaltene Autorität voll ein, wenn es Dogmen definiert, das heißt, wenn es in einer das christliche Volk zu einer unwiderruflichen Glaubenszustimmung verpflichtenden Form Wahrheiten vorlegt, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind oder die mit solchen Wahrheiten in einem notwendigen Zusammenhang stehen. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 88]
Den Umstand, daß im Lauf der Zeit stets neue Dogmen verkündet werden, begründet die katholische Kirche mit einer angeblichen Weiterentwicklung der oben erläuterten “Überlieferung”:
Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt … denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen. [II. Vatikanisches Konzil, in: Der Glaube der Kirche, Nr. 147]
Der Heilige Geist wird hier zwar als Beistand bezeichnet, die Aufgabe der Leitung bei der Aufrichtung der Glaubenswahrheit schreibt die katholische Kirche aber ihrem offiziellen Lehramt zu:
Durch den “übernatürlichen Glaubenssinn” hält das Gottesvolk unter der Leitung des lebendigen Lehramtes der Kirche den Glauben unverlierbar fest. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 889, Zitat vom II. Vatikanischen Konzil]
… die Heilige Synode [lehrt], daß die Bischöfe aufgrund göttlicher Einsetzung an die Stelle der Apostel als Hirten der Kirche getreten sind. Wer sie hört, hört Christus, und wer sie verachtet, verachtet Christus und ihn, der Christus gesandt hat. [II. Vatikanisches Konzil; in: Kleines Konzilskompendium S. 146]
Es ist sicherlich eine Sache, das “Wort Gottes” als Glaubensgrundlage zu bezeichnen, und eine andere Sache, dann nicht nur selbst zu bestimmen, was Wort Gottes ist, sondern auch noch die eigenen Lehrverkündigungen als Wort Gottes zu bezeichnen. Bekannterweise gibt sich die römisch-katholische Kirche und ihr Oberhaupt, den Bischof von Rom, als unfehlbar aus, wenn sie zu den Christen eine Lehre bezüglich Glaubens- oder Sittenfragen verkündet:
Zur Erfüllung dieses Dienstes hat Christus den Hirten das Charisma der Unfehlbarkeit verliehen. …
Dieser Unfehlbarkeit … erfreut sich der Römische Bischof, das Haupt des Kollegiums der Bischöfe, kraft seines Amtes, wenn er … eine Lehre über den Glauben oder die Sitten in einem endgültigen Akt verkündet … Die der Kirche verheißene Unfehlbarkeit wohnt auch der Körperschaft der Bischöfe inne, wenn sie das oberste Lehramt zusammmen mit dem Nachfolger des Petrus ausübt. [Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 890, 891]
Hier schreibt die Kirche Christus zu, er habe den Hirten Unfehlbarkeit verliehen; eine biblische Begründung kann sie dafür jedoch nicht liefern, da sich die Lehre von der Unfehlbarkeit nicht auf das geschriebene Wort stützt. Dem Herrn Jesus wird hier also etwas unterstellt und seine Autorität in seinem Wort untergraben.
Zusammenfassung
Die römisch-katholische Kirche lehrt also,
– daß die kirchliche Überlieferung dieselbe Autorität hat wie die Heilige Schrift und ihre Mißachtung Kirchenausschluß nach sich zieht,
– daß die Apokryphen kanonisch sind und deren Ablehnung mit Kirchenausschluß bestraft wird,
– daß die Bibel lügt, z.B. wenn sie Salomo als Autor des Buches Prediger nennt oder Paulus als Autor einiger Briefe
– daß die Auslegung der Bibel nur vom Lehramt der Kirche bestimmt werden kann,
– daß der Sinn biblischer Aussagen nur unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden erschlossen werden kann,
– daß Katholiken alles glauben müssen, was die Kirche ihnen zu glauben vorlegt, insbesondere ihre Dogmen,
– daß aufgrund des Fortschritts der apostolischen Überlieferung stets neue gültige Dogmen verkündet werden können,
– daß die Glaubensleitung des Volkes Gottes dem Lehramt der Kirche obliegt,
– daß das Lehramt der Kirche mit dem Papst als Oberhaupt unfehlbare Lehrentscheidungen verkünden kann, die als Wort Gottes gelten.
Die Konsequenzen
Man könnte vielleicht meinen, der Anspruch der römisch-katholischen Kirche auf ein Lehrmonopol sei insofern berechtigt, als dadurch die Entstehung von Irrlehren und Sekten verhindert würde. Leider müssen wir feststellen, daß durch dieses Lehrmonopol genau das Gegenteil eingetreten ist. Wie wir im Verlauf dieses Buches noch sehen werden, ist die Dogmatik der römischen Kirche in vielerlei Hinsicht eine Ansammlung von Lehren, die der Bibel völlig fremd sind. Aufgrund einer willkürlich und beliebig erweiterbaren Überlieferung, die im Gegensatz zur Bibel jeder historischen Glaubwürdigkeit entbehrt und die die Kirche dennoch als Wort Gottes ausgibt, konnten viele unbiblische Lehren Eingang in das katholische Glaubensgut finden.
Besonders bedauernswert ist, daß der Katholik seine Glaubensinhalte durch die Kirche vorgelegt bekommt und nicht durch Gott und sein Wort selbst. Der Glaube des Katholiken ist daher vielmehr ein unpersönlicher, weil dogmatisch auferlegter Glaube und nicht das persönliche Vertrauensverhältnis zum Herrn Jesus Christus als persönlicher Erretter und Herr. Damit ist dem Katholiken auch die persönliche Verantwortung für seinen Glauben genommen. Er kann immer mit dem Finger von sich weg auf die Kirche zeigen, daß sein Glaube von ihr vorgeschrieben ist. Wir bitten jeden aufrichtigen Katholiken um seines eigenen Seelenheils willen, ernsthaft anhand der Bibel zu prüfen, ob dies im Sinne von Gottes geoffenbarten Willen sein kann.
Was lehrt die Bibel?
Vorbeugende Maßnahmen gegen Irrlehren und Sekten sind sicherlich ein berechtigtes Anliegen, zumal die Bibel ausdrücklich warnt:
Seht zu, daß euch niemand verführe! … viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen (Mt 24,5.11).
Ich [Paulus] weiß, daß nach meinem Abschied grausame Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her (Apg 20,30).
Diese Voraussagen bezogen sich nicht nur auf eine Jahrtausende später kommende Zeit, sondern erfüllten sich bereits, als die biblischen Bücher gerade geschrieben wurden, also noch während des 1. Jahrunderts nach Christus. Ein beträchtlicher Teil des Neuen Testaments behandelt solche aufkommenden Irrlehren wie z.B. gesetzlicher Judaismus (Galaterbrief) und Leugnung der Auferstehung (1. Korinther 15) und verteidigt den reinen christlichen Glauben dagegen. Von daher stellen die biblischen Schriften die Grundlage zur Verteidigung gegen Irrlehren und zur Korrektur bei falscher Lehre dar. Die Bibel bezeugt wiederholte Male, daß das geschriebene, von Gott eingegebene Wort Gottes die hinlängliche und alleinige Grundlage von Glauben und Lehre ist. Hier nur einige Beispiele:
Es steht geschrieben … (Mt 4,4.7.10).
Ihr irrt, weil ihr die Schriften nicht kennt (Mt 22,29).
… und die Schrift kann nicht aufgelöst werden (Joh 10,35).
… ging Paulus zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen aus den Schriften, indem er eröffnete und darlegte, daß der Christus leiden und aus den Toten auferstehen mußte … (Apg 17,2-3).
Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte (Apg 17,11).
$ Kräftig widerlegte er die Juden öffentlich, indem er durch die Schriften bewies, daß Jesus der Christus ist (Apg 18,28).
… die heiligen Schriften … die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet (2Tim 3.14-17).
Die am häufigsten gestellte Frage des Herrn Jesus war die nach Kenntnis der Schrift: “Habt ihr nicht gelesen …?” (Mt 12,3.5; 19,4; 21,16.42; 22,31; Mk 2,25; 12,10.26; Lk 6,3; 10,26). Allein in seinem Brief an die Römer beruft sich Paulus 18 mal durch die Ausdrücke “wie geschrieben steht”, “denn es steht geschrieben” und “die Schrift sagt” auf das geschriebene Wort Gottes. Er zitiert das Alte Testament in diesem Brief ingesamt 50 mal und zieht es an anderer Stelle ebenfalls zur Widerlegung verschiedener Irrlehren heran.
Interessanterweise hatten aber auch zur Zeit Jesu die Juden und insbesondere die Pharisäer und Schriftgelehrten bereits eine sogenannte “Überlieferung der Alten” (Mk 7,3), die der Herr jedoch aufs schärfste verwarf:
Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? … ihr habt so das Gebot Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen. Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch geweissagt, indem er spricht: “Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren” (Mt 15,3.6-9).
Also sind es nicht die religiösen Führungspersonen und deren Lehren, denen der Gläubige unumschränkt vertrauen und gehorchen soll, sondern vielmehr Gott selbst, der in seinem Wort spricht. Das “man muß Gott mehr gehorchen als Menschen” (Apg 5,29) gilt besonders, wenn es um das Seelenheil geht, denn diese Sache ist zu wichtig, als daß dabei auf Menschen vertraut werden könnte:
Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, laßt ihr nicht hineingehen! (Mt 23,13).
Diese harten Worte wollen wir hier nicht unmittelbar auf bestimmte andere Personen unserer Zeit anwenden; sie sollen lediglich verdeutlichen, daß gerade Menschen mit religiöser Autorität in Wirklichkeit Seelenverführer sein können. Gott setzt durch den Heiligen Geist Hirten und Aufseher für die Gemeinde ein (Apg 20,28), aber bei den Motiven und Mitteln, durch die über die Jahrtausende katholische Würdenträger ihre Positionen erlangt haben, ist es äußerst zweifelhaft, daß dies unter der Autorität Gottes geschah. [Die Geschichtsschreibung gibt hiervon unumstößlich Zeugnis. Siehe z.B. Dave Hunt, Die Frau und das Tier, CLV 1995] Wer für sich in Anspruch nimmt, ein von Gott eingesetzter oder beauftragter Verkündiger des Evangeliums oder ein Hirte und Lehrer von Gläubigen zu sein, muß diesen seinen Dienst unbedingt in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes ausüben. In dem Brief an die Galater wird sogar ein Fluch über diejenigen ausgesprochen, die etwas verkündigen, was von der Lehre der Apostel abweicht:
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas entgegen dem verkündigen, was wir euch als Evangelium verkündet haben: er sei verflucht! (Gal 1,8).
Und am Ende der Bibel lesen wir:
Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind (Offb 22,18).
Viele Lehren der katholischen Kirche wird man in der Bibel jedoch vergeblich suchen. Der Schreiber des Hebräerbriefes würde sie als “fremde Lehren” bezeichnen, von denen man sich “nicht fortreißen” lassen soll (Hebr 13,9). Die Bibel spricht auch nirgends von zukünftigen weiteren Offenbarungen Gottes oder mündlichen Überlieferungen, welche die Gläubigen anzunehmen hätten, und genausowenig von Menschen mit höchster religiöser Autorität. Petrus, den die katholische Kirche als ersten Papst verehrt, schreibt in seinem 2. Brief davon, daß er bald sterben werde (2Pt 1,14), sagt jedoch nichts von einem etwaigen Nachfolger. Vielmehr erinnert er die Gläubigen an das bereits bekannte “prophetische Wort” (Vers 19) und legt Nachdruck auf die “Weissagung der Schrift” (Vers 20).
Die Bibel warnt ausdrücklich vor falschen und verführerischen Lehren, die in der nachapostolischen Zeit aufkommen werden:
Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebranndmarkt sind, die verbieten zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten … (1Tim 4,1-3).
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln [griech. mythos] hinwenden (2Tim 4,3-4).
Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen (1Jo 4,1).
Das Erkennen der Wahrheit im Wort Gottes geschieht auch nicht, wie die katholische Kirche lehrt, durch rein intellektuelles Nachsinnen und wissenschaftliches Forschen, sondern wird dem zuteil, der das Wort kennt und ihm treu bleibt:
Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen (Joh 8,31.32).
Es ist ja derselbe Heilige Geist, der den Gläubigen in die ganze Wahrheit leitet (Joh 16,13), der uns auch die Bibel durch Inspiration ihrer Schreiber gegeben hat. Er ist es, und nicht das Lehramt der Kirche, der Glauben und Lehre der Christen leitet und aufrechterhält.
Wer die Bibel kennt, hat damit die volle Offenbarung Gottes an die Menschen. Nichts entgeht ihm von dem, was Gott den Menschen mitteilen möchte; das biblische Evangelium ist der “ein für allemal den Heiligen überlieferte Glauben” (Jud 3). Paulus bezeichnet das Evangelium des Neuen Testaments als –
… die Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war, jetzt aber offenbart und durch prophetische Schriften nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekanntgemacht worden ist (Röm 16,25-26).
Die Autorität und Macht des Wortes erweist sich insbesondere in seiner Wirksamkeit. Millionen von Menschen sind bisher durch das Lesen und Hören dieses Evangeliums ihres sündigen Lebens überführt worden, haben sich bekehrt und Jesus Christus als ihren persönlichen Herrn und Erlöser angenommen.
Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist … ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens (Hebr 4,12).
Das kann von keiner anderen Überlieferung, keinem Dogma, keiner Lehre oder sonstigen “Offenbarung” gesagt werden; keine andere Schrift oder Verkündigung konnte Menschen zu einem geheiligten und erfüllten Leben mit Gott führen, als allein die Bibel. Und von keiner anderen Schrift können diese Menschen dann das sagen, was wir in Psalm 119 lesen:
Du hast deine Vorschriften geboten, daß man sie eifrig beobachte. Oh, daß doch meine Wege beständig wären, um deine Ordnungen zu halten! (Verse 4-5)
Deine Zeugnisse sind auch meine Lust, meine Ratgeber sind sie (Vers 24).
Öffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus deinem Gesetz (Vers 18).
Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Mund! (Vers 103).
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht (Vers 162).
Denkt mal darüber nach
Hallo ihr!
Erstmal möcht ich sagen, dass ich die Aufmachung eurer Website wirklich gut finde, der Hintergrund und das Layout sprechen die Jugend wirklich an. Aber ich als gläubige Katholikin, die jeden Sonntag in die Kirche geht, sich in der Gemeinde engagiert und an das glaubt, was Gott uns über die Bibel vermittelt, finde eure Ausführungen mancher Bibelstellen eher abschreckend.
Meint ihr denn wirklich, dass man Gott nicht in dieser Welt erreichen kann? Denkt an das,was Jesus sagte: liebt euren Nächsten wie euch selbst, helft den Armen, Kranken etc., so helft ihr mir.
D.h. Jesus und somit auch Gott sind in unseren alltäglichen Handlungen durchaus gegenwärtig. Durch gute Taten aber auch in unseren schwachen Zeiten ist uns Gott besonders nahe. Daran glaube ich, und auch ihr solltet andere Interpretationsansätze als die hier angegebenen, eher verschreckenden erwägen.
hör dir bitte auf unserer seite den vortrag von prof. lennox an. du wirst staunen, welche wissenschaftler an jesus glauben. deine argumente sind mit der zeit langweilig und ausgelatscht und werden durch ihre wiederholung nich wahrer.
ali
Immer mehr Naturwissenschaftler bekennen sich zum Glauben an Gott und durchbrechen damit ein Tabu. „Es sollte eigentlich kein Tabu sein“, sagte der Genforscher Francis S. Collins der Tageszeitung New York Times, „ist es aber in Naturwissenschaftlerzirkeln oft gewesen.“ Viele seiner Kollegen halten Glaube und Naturwissenschaft für unvereinbar. Anders Collins: Der bekennende Christ leitet das Nationale Zentrum zur Erforschung des menschlichen Genoms in den USA.
Bis zu seinem 27. Lebensjahr war er nach eigenen Angaben ein „Ungläubiger“. Die Wende sei gekommen, als er eine sterbenskranke Frau behandelt habe. Sie habe ihm in die Augen geschaut und gefragt: „Woran glauben Sie?“ Darauf habe er nur antworten können: „Ich weiß nicht so recht.“ Das Buch „Pardon, ich bin Christ“ des englischen Schriftstellers und ehemaligen Atheisten C.S. Lewis habe ihn schließlich überzeugt. Von einer strikten Scheidung zwischen Glaube und Naturwissenschaft, wie sie manche seiner Kollegen propagieren, hält Collins wenig. „Isaac Newton hat mehr über die Bibel als über Naturgesetze geschrieben.“
Wissenschaftler sollten jeden Pfad erkunden
Heute treffe er auf viel Interesse an Glaubensthemen. Die New York Times verweist auf eine Untersuchung von 1997, wonach etwa 40 Prozent aller Biologen, Physiker und Mathematiker in den USA an Gott glauben – und zwar nicht an ein unbestimmtes „höheres Wesen“, sondern an einen Gott, „zu dem man beten kann in der Erwartung, Antwort zu bekommen“.
lieber ali
Ich fass es nicht. Bei deiner antwort auf den eintrag vom beliebigen atheisten drängt sich mir der gedanke auf dass sich bei „dir christ“ seit den kreuzzügen und hexenverbrennungen in sachen toleranz nicht viel geändert hat. Noch dazu gepaart mit einem derartigen unwissen auf dem gebiet der naturwissenschaften das an ignoranz grenzt.
Verdammt, ja, wir sind alle ein produkt des zufalls und bei den dimensionen des weltraums und den milliarden jahren die schon vergangen sind braucht die tatsache der existenz eines planeten wie der erde niemanden wundern.
Also lass mich ein paar punkte klarstellen.
.) „gut und böse“ gab es jahrmillionen lang nicht, diese begriffe sind eine erfindung der menschheit. die natur ist wie sie ist, aber garantiert nicht in gut und böse eingeteilt.
.) auschwitz war kein reines resultat einer atheistischen ideologie. hitler war ein spinner und großer redner und ich glaube nicht dass damals alle die ihre hand zum gruß hoben oder seine ideen in die tat umsetzten atheisten waren. Weiters hat xenophobie den höhlenmenschen sicher nicht nur einmal den arsch gerettet. das ist ein überlebensinstinkt der unsrer neugier entgegenwirkt ansonsten wären wir schon längst ausgestorben.
.)gerechtigkeit, liebe, treue etc haben sich auch erst entwickeln müssen, wir sind ja keine fische, die ein paar millionen eier ins wasser werfen und uns einen dreck drum kümmern, wenn 90% davon sterben. Das liegt in unserer natur als tiere die in gesellschaften leben und ein hoch entwickeltes gehirn haben.
.)“ Wußtest Du, daß ein Grundsatz..“ –für wie blöd hältst du uns ? physik und chemie sind uns nicht fremd, danke. mein lieber, ein pc ist ein totes ding, klar passiert da nix. Die natur ist nicht tot sondern einem ständigen prozess der veränderung unterworfen wie du richtig erkannt hast. Die dna ist ein produkt einer jahrmillionenlangen entwicklung, ja sie ist genial aber wenn man rein theoretisch mit 26 buchstaben die bibel basteln (erwürfeln, siehe wahrscheinlichkeitsrechnung) kann dann kann man auch mit ein paar molekülen eine dna basteln. Es dauert eben eine zeit lang.
.) urknall beudeutet nicht dass alle materie auf einmal so entstanden ist, die war vorher schon da. Euer gott ist ja auch nicht eines tages so mal entstanden. Und da kommen wir zum springenden punkt was uns atheisten von euch christen trennt. Wir sind der meinung das der mensch gott erfinden MUSSTE weil er mit seinem kleinen geist so viele fragen einfach nicht beantworten kann (was war vor dem urknall, wie groß ist das universum und was kommt dahinter? Dinge die wir nicht begreifen können und das macht uns angst darum suchen wir nach was das uns die angst nimmt und tataa da ist gott)
.) bitte sag mir welche tiere unvollständige organe haben, biologie war nicht so deine stärke oder? Rudimentäre flügel sind das ergebnis einer rückentwicklung, halbblinde tiere brauchen einfach keine augen und es gibt kein tier mit einem herzen das kein blut pumpen kann!! Entweder das tier hat kein blut oder es braucht keine pumpe oder das herz funktioniert. Und nein, hinter solchen entwicklungen steckt kein plan, die giraffe dachte sich auch nicht, ich brauch einen längeren hals. Das wort „anpassung“ bezieht sich auf die spezies und nicht auf individuen. Durch mutationen waren eben einige tiere besser an die umgebung angepasst als andere, konnten so eher nachkommen zeugen und das merkmal vererben et voila – evolution.
.) das mit den gliedmaßen ist so lächerlich, da ist es mir richtig peinlich zu antworten. Das wort bauplan hast hier nur du verwendet und sicher ist vorne und hinten gleich, hatten ja den gleichen zweck. Also auf 4 beinen zu gehen , wo ist das problem ??
.) ja, atheismus ist auch ein glaube aber nah dran am „wissen“, beruhend auf naturwissenschaftlichen erkenntnissen und sicher nicht dem verhalten anderer. Wie gesagt, „glauben heißt nichts wissen“ . natürlich ist gott möglich, schließlich gibt’s keine beweise die gegen seine existenz sprechen, aber genauso wenig gibt’s beweise die gegen telepathie, astralreisen, die heilende wirkung von steinen etc sprechen.. ja und? jedem das seine.
Also hör auf uns missionieren zu wolln und nenn unser verhalten nicht unlogisch und unvernünftig, das selbe könnte ich dir jetzt auch vorwerfen.
„es ist bequem nicht nachzudenken.“ Tja oder besser „es ist bequem nicht nachdenken zu müssen“
Hallo,
es ist ja schön, dass du dir die Mühe machst, uns dein gesamtes Weltbild in einem Leserbrief mitzuteilen. Ich denke du verstehst, dass ich jetzt keine Gegenausarbeitung schreibe.. Die Frage ist letztlich, was wahr ist. Wir glauben und haben erkannt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Wer ist Jesus und was hast du mit ihm gemacht? Das ist die Frage, an der kein Mensch vorbeikommt. Wenn Jesus die Wahrheit gesagt hat, dann wäre es das größte Unglück, wenn du an Ihm vorbeigehst. Also prüfe genau was du glaubst. Es entscheided über deine Ewigkeit. Gebote sind nicht schlecht – sie sind ein nötiger Schutz für Situationen, die man nicht überblicken kann (Kind-Herdplatte, Auto-Warnschilder). Aber Gebote sind nicht die Lösung – die Lösung, die Jesus anbietet ist, dass er dein Herz verändert – und das hat Er mit mir/uns gemacht und Er macht es auch immer weiter. Wenn Jesus dein Schöpfer ist, dann weiß er genau was gut für dich ist und was nicht.. Was ist wahr? Finde es heraus.
Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR. Jeremia 29,13+14
Lg, Chris
Richtigstellung
Ich habe eure Werbung an allen Plakatsäulen gesehen, und obwohl ich Atheist bin fand ich es positiv, bis ich auf diesen Link traf (den ich übrigens als erstes angeklickt habe). Leider habt ihr euch schon der Lächerlichkeit durch diesen einen Link preisgegeben. Traurig aber wahr. Jeder Mensch ist neugierig, und das muss so sein, weil er sonst kein Mensch ist. Soweit rein von der Warte den reinen Menschenverstandes.
Möchte ich theologisch argumentieren (denn im Gegensatz weitläufiger Meinung haben manchmal auch Atheisten Ahnung von der Bibel) verstößt ihr mit diesem Link gegen eine der heiligsten Gebote, die es im Christentum gibt. Ihr maßt euch an genau den gleichen Respekt zu verdienen wie Gott selbst. Niemals steht es in der Bibel, dass der Mensch das für die abolute Wahrheit annehmen soll was aus Menschenhand kommt, sondern nur das, was von Gott kommt. Es ist unhaltbar das selbe Vertrauen für euch zu beanspruchen.
Aber dem noch nicht genug. Auch aus historischen Kontext ist dieser Link völlig unhaltbar. Jeder Reformer, egal ob Luther, Calvin oder sonstwer, der jemals Zeifel an der allgemeinen Lehrmeinung gezweifelt hat, hätte nach euch sofort unrecht. Oder nehmen wir mal die Inquisition: Hatten diese recht, nur weil der Papst sagte (der ja gottes Vertretung auf Erden ist), sie währen im recht? Nicht nur auf die Kirche bezogen ist das eindeutig zu erkennen. Oder was hättet ihr dem französischen Revolutionären gesagt, die sahen, dass der Adel ihnen alles wegfrisst? Schließlich war ja der König von Gott gesandt! Oder was sagt ihr dem hungerndem Bauern in Russland, der von seinem eigenen Zar niedergeschossen wurde? Oder hättet ihr die Abegeordneten der Paulskirch nach Hause geschickt, nur weil Bismark von einem König geschickt wurde, der ja ebenfalls von Gott eingesetzt wurde? Hinterfragen ist das, was den Menschen auszeichnet, das was ihn zum Menschen macht. Das unterscheidet ihm vom Tier.
Fazit: Wenn ihr nicht wollt, dass sich noch mehr Menschen vom Glauben abwenden, dann gebt ihnen mehr perspektiven als: GEHORCHE. Das, zum Glück, hat der Mensch, wenn es keine gute Basis dafür gibt, verlernt.
Die Statistiken, die zeigen, dass Gläubig Menschen länger und gesünder leben… richtig! Aber ich habe trotzdem ein großes Problem damit. Ich soll blind vertrauen, weil es mein Leben verlängert? Das ist so als würde niemand einen Arzt hinterfragen, nur weil seine Medizin meistens funktioniert. Außerdem ist das ganze ein zweischneidiges Schwert. Was ist mit den Menschen die Krankhaft daran glauben, dass sie in die Hölle kommen, weil sie gesündigt haben. Ist das der akzeptable Nebeneffekt der Medizin Religion?
Ich möchte hier noch etwas sagen aus der Diskussion mit älteren Beiträgen zu diesem Thema:
Ich stimme dem “beliebigen Atheisten” zu. Ich möchte nur noch manches dazu setzen bzw zur Antwort. Aus dieser Antwort geht eindeutig hervor, dass Menschen aus Angst glauben, dass es nichts weiteres gibt als das diesseits. Einfach unwichtig für das Gesamte zu sein ist unerträglich für viele Menschen. Nicht dass ich es behaglich finde, aber ich habe gelernt damit zu leben.
Zu der Bemerkung, ob der Atheist oder der Christ recht hat: Wieder eindeutig, dass der Christ Angst vor der Leere hat. Nur weil du als Christ daran glaubst wird es nicht wahrer oder unwahrer, dass es etwas nach dem Tod gibt.
Es gibt auch noch einen anderen Verwendungszweck der Religion, der eindeutig aus dieser Antwort hervorgeht. Der Mensch möchte seine Werte sichern, und was bietet sich da besseres an, als zu sagen es sei göttliches Gebot. Folgendes sehr prägendes Ereignis: Ich habe eine Weile lang Biblestunden besucht. Dort nahmen wir verschiedene Religionen durch, wie z.B. auch den Islam. Wir waren gerade dabei angelangt, dass der islamische Gott Sünden gegen gute Taten aufwiegt, und dass auf der anderen Seite der christliche Gott vergibt. Die Leiterin des Kurses fragte dann: “Willst du denn einen Gott haben, der dir nicht vergibt?” Vorallem durch die allgemeine Annahme der anderen Kursbesucher, dass diese Frage durchaus gestellt werden sollte war ich so schockiert, dass ich wusste ich könnte nie gläubig werden. Es ging nicht darum, ob das Christentum der richtige Glaube ist, nein, es ging darum, welcher Glaube einem besser gefällt, mit welchem man sich besser abfinden kann, welcher besser zum eigenen Weltbild passt.
Unverschämt mir vorzuwerfen ich würde nicht nachdenken: Zitat: “Es ist bequem, nicht nachzudenken.” Ich kenne viele Christen, die nicht nachdenken. Warum? Weil ihr ihnen ja schon die Wahrheit beigebracht habt!
Es wurde von ali auch behauptet, dass die meisten Atheisten desinteressiert an Religion und Glauben sind. Nur auf der anderen Seite die meisten christen desinteressiert daran sind ihren Glauben warhaftig zu hinterfragen. Nun gibt es die Frage, was schlimmer ist: Jemand der keinen Glauben besitzt und darüber nicht nachdenkt. Also sich mit etwas nicht beschäftigtwovon sein Leben nicht bestimmt ist. Oder ist es schlimmer zu behaupten einer Gruppe anzugehören, der man einfach folgt ohne darüber nachzudenken Ich denke meine Meinung hier ist offensichtlich.
Zum Inhalt möchte ich noch vielleicht den wichtigsten Punkt bringen. Folgendes Zitat aus der Antwort:
“Daß Auschwitz und der Archipel Gulag von atheistischen Ideologien ersonnen und durchgeführt wurden, kann eigentlich nicht überraschen: Dort haben Menschen nichts anderes getan, als die überkommene christliche Vorstellung vom Wert des einzelnen Menschen als Schöpfung Gottes abzulegen.”
Das ist von jemandem der der Kirche angehört das unverschämteste das ich je gehört habe. Aber vielleicht sollte ich das erklären für all diejenigen hier die ihr in eurem Netz fangen wollt, und die so etwas einfach hinnehmen, weil sie das nötige Wissen noch nicht erworben haben um diesen Satz als Betrug zu erkennen:
Die Kirche hat sich so viele Unmenschlichkeiten in ihrer Geschichte geleistet, ich werde hier mal ein paar Dinge aufzählen die sich Menschen geleistet haben, die zur Kirche gehörten:
Die Inquisition: Von einer Monarchie eingesetzt, die vom Papst “katholische Könige” als Zusatznamen erhalten haben. Abgesehen davon, dass sie Muslime abschlachten ließen im Namen des Christentums ( ich sage nicht die andere Seite sei besser gewesen), haben sie bitterste Prgrome gegen Juden erlassen. Die Inquisition verfolgte, folterte und mordete für den Glauben.
Die Kruezzüge bedürfen nicht viel Erläuterung. Dass das reine Machtpolitik des Papstes und Habgier der christlichen Fürsten war ist allgemein bekannt. Benutzt wurden die Bauern und abgeschlachtet wurden Muslime.
Als Bismark gegen das katholische Zentrum vorging mit den Liberalen ging dem Papst auf einmal ein Licht auf, dass der Liberalismus eine Irrlehre sei und verfasste eine entsprechende Schrift. Wenn das mal nicht Machtpolitik war.
Atheisten und Gläubige halten sich bei Missetaten in der Waage. Die geben sich nichts!
Ich möchte mir noch eine Bemerkung über den Stil leisten: Die Wiederholung von “Wusstest du, dass…” ist ein sehr suggerierender Stil. Schwache (oder auch ungebildete) Geister, egal ob gläubog oder nicht, mögen darauf hereinfallen. Zum Glück haben wir heut zu Tage das größte Ausmaß an Bildung in Deutschland, und das ohne die Vorherrschaft der Kirche.
“Und jetzt kommt das unheimliche…” Wollt ihr mir Angst machen? Das richt nach Sekte! Ihr macht Menschen Angst, und dagegen sprechen MEINE moralischen Grundsätze. Außerdem bestätigt das wieder, dass Menschen glauben, weil sie ansonsten sich fürchten könnten.
wer seine sünde erkennt, sie bekennt und lässt, der wird gelingen haben.
der herr vergibt uns alle sünden. 1.joh.1,9
ali
warum “do not klick”
Ich verstehe nicht ganz warum, aber jeder mensch hat den drang etwas verbotenes zu tun und jeder sollte es auch tun, denn wenn es ein Fehler war kann man daraus lernen. Das leben steckt voller solcher Schikanen…da muss man durch…..ich neheme diesen weg mit Gottes hilfe….
Du bist Atheist. Du glaubst, es gibt keinen Gott. Du glaubst daher, daß alles von selbst entstanden ist. Der Kosmos entstand Deiner Meinung nach aus einem Urknall, das Leben aus zufällig gemischten chemischen Substanzen auf einem zufällig entstandenen Planeten, der Mensch als Ergebnis einer zufälligen Evolution.
Daß Du existierst, ist daher ein bloßer Zufall. Dein Verstand und all Deine Emotionen sind Deiner Ansicht nach nur das Ergebnis chemischer Prozesse in Deinem Gehirn – ebenso wie Deine übrigen körperlichen Abläufe. Als Atheist meinst Du letztlich, eine zufällige Ansammlung chemischer Substanzen zu sein, die miteinander für einige Zeit reagieren, bis Dein Stoffwechsel endet….Dein ganzes Leben ist nur von zufälligen Ereignissen bestimmt.
Doch welche Bedeutung haben Begriffe wie “gut” und “böse”, wenn alles relativ und nur das Ergebnis zufälliger Entwicklungen ist? Eigentlich muß für Dich jede ethische, moralische oder philosophische Überlegung beliebig und subjektiv bleiben. Objektiv besteht eine gähnende Sinnleere.
Möglicherweise wirst Du widersprechen: Du hast vielleicht Moralvorstellungen, eine humanistische Lebenseinstellung, Werte und ethische Grundsätze.
Ich freue mich, daß Du Dein atheistisches Weltbild letzlich nicht konsequent lebst und Deine Mitmenschen nicht nur als beliebige Molekülansammlungen ansiehst. Das gibt uns zumindest eine gemeinsame Basis.
Hier ist jedoch genau der springende Punkt: Meines Erachtens denkt kaum ein Atheist sein Weltbild wirklich zuende. Auch viele Atheisten vertreten Weltanschauungen und ethische Maßstäbe, für die sie Allgemeingültigkeit beanspruchen – doch auf welcher Grundlage? Wenn nämlich das Leben, wenn Du und ich nur Zufall sind, dann sind auch Deine Wertvorstellungen nichts als das Produkt eines Zufalls. Und warum sollte das Ergebnis Deines zufälligen Denkprozesses für mich irgendeine Bedeutung haben? Eigentlich logisch, meinst Du nicht? Jede auf Atheismus gründende Philosophie kann daher nur auf freiwilliger Basis gültig sein. Entweder ich stimme ihr zu oder eben nicht – alles völlig wertfrei.
Ja, sogar noch mehr: Wenn wir nur ein Zufall sind und unser Leben irgendein chemischer Prozeß, ist es doch eigentlich sogar bedeutungslos, ob es uns gibt oder nicht. Welchen Wert hat der einzelne Mensch, wenn er das Produkt irgendeines Zufalls ist? Welche Bedeutung sollte für einen Atheisten, der sein Weltbild konsequent zuende denkt, also ein Menschenleben haben? Daß Auschwitz und der Archipel Gulag von atheistischen Ideologien ersonnen und durchgeführt wurden, kann eigentlich nicht überraschen: Dort haben Menschen nichts anderes getan, als die überkommene christliche Vorstellung vom Wert des einzelnen Menschen als Schöpfung Gottes abzulegen.
…und jetzt kommt das Unheimliche: Wie willst Du als Atheist diese Menschen verurteilen? Anhand welchen Maßstabes? Die Deinem Weltbild entgegenstehenden Handlungen sind im Weltbild anderer offensichtlich erlaubt, und eine wertmäßige Unterscheidung der konkurrierenden Weltbilder ist nicht möglich: es gibt ja keine allgemein gültigen Werte. Alles ist Zufall und relativ – und damit relativ bedeutungslos. Das gefällt Dir nicht? Du meinst, daß Menschenrechte und Gerechtigkeit, Liebe, Treue, menschliche Würde und Freiheit, Recht auf Selbstbestimmung etc. unveränderbare Größen seien?
Dann sind wir schon wieder einer Meinung. Für mich liegt der Allgemeingültigkeitsanspruch dieser und anderer Werte in Gott begründet. Er ist die höhere Instanz, an der sich jeder ausrichten muß, und die Gut und Böse für alle gleich definiert.
Worauf gründet sich Dein Anspruch?
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Von einem anderen Ansatzpunkt aus möchte ich Dir einige Gedanken als Denkanstöße an die Hand geben:
Wußtest Du, daß ein Grundsatz der Informatik ist, daß Information nicht von selbst – also zufällig – entsteht? Ohne Software (= Information) läuft kein Computer. Und Software entsteht bekanntlich nicht von selbst. Da könnte man ruhig eine Million Jahre warten, ob auf dem Computer Software entsteht – es wird nicht geschehen.
….aber man meint, daß die komplexeste und perfekteste Information überhaupt – die DNA – gegen die all unsere Software ein Fliegenschiß ist, von selbst entstanden ist.
Wußtest Du, daß es ein ehernes Gesetz der Physik gibt, nach welchem Energie niemals aus dem Nichts entsteht? Die Energie verändert nur ihren Zustand: Durch die Verbrennung wird chemisch gebundene Energie zu Kraft und Wärme. Umgekehrt wird aus dem Licht der Sonne durch die Photosynthese chemisch gebundene Energie in Form von Zucker. Jede noch so winzige Form von Energie auf unserem Planeten stammt letztlich von der Sonne. Und die Energie der Sonne stammt aus der im Wasserstoff gebundenen Energie, aus der sich die Kernfusion speist.
….aber man meint, daß das ganze Universum – die Summe aller Energie sozusagen – in einem “Urknall” aus dem Nichts entstanden sei.
Wußtest Du, daß die zentrale Behauptung der Evolutionstheorie lautet, daß sich in der natürlichen Auslese stets nur diejenigen Eigenschaften durchsetzen, die beim Überleben nützlich sind? Doch sind sämtliche Organe unseres Körpers nur dann nützlich, wenn sie funktionieren und vollständig sind. Wem nützt ein unvollständiges Auge? Welchem Tier nützt die Vorstufe eines Flügels, mit dem es weder fliegen noch gleiten kann? Welchem Tier nützt ein Herz, das nicht entwickelt genug ist, um Blut zu pumpen? Die Natur ist voll von Dingen, die nur im fertigen Zustand nützlich sind. Nach der Evolutionstheorie hätten aber alle Vorstufen davon aussterben müssen, weil nur das – zumindest einigermaßen – entwickelte Organ zu etwas nützlich ist.
….aber man meint, daß sich die Eigenschaften aller Lebewesen aufgrund von evolutionären Prozessen durch Auslese entwickelt haben.
Die Evolutionstheorie vermutet, daß Lebewesen umso enger verwandt sind, je mehr sich ihr Grundbauplan in DNA und äußerem Erscheinungsbild ähnelt. So wird z.B. gern darauf hingewiesen, daß die Gliedmaßen aller Wirbeltiere im Knochenbau demselben Grundbauplan folgen. Auch wenn die einzelnen Knochen der besonderen Anpassung gemäß abgewandelt wurden, sei der gemeinsame “Bauplan” (wer hat geplant?) zu erkennen. Dies wird als Argument dafür genommen, daß sich die Gliedmaßen im Laufe der Evolution von einem gemeinsamen Ursprung aus entwickelt haben.
…..was nicht bedacht wird: Auch der Grundbauplan von vorderen und hinteren Gliedmaßen gleicht sich. Haben sich also die Vorderbeine aus den Hinterbeinen entwickelt? Oder umgekehrt? Merkwürdig, daß dies von niemandem behauptet wird.
Ist Dir klar, daß Atheismus ein Glaube ist? Selbst wenn Du glaubst, es gäbe keinen Gott, glaubst Du. Ein Christ begründet seinen Glauben mit den Erfahrungen, die er mit Gott gemacht hat. Oder mit der Überzeugungskraft von Gottes Wort. Oder mit der Veränderung, die Gott geschenkt hat. Aber womit begründest Du Deinen atheistischen Glauben? Mit dem Verhalten irgendwelcher Menschen (“Religionskriege” etc.)? Spricht denn deren Verhalten objektiv gegen die Existenz Gottes? Dann spräche aber das Verhalten vieler Atheisten für die Existenz Gottes, nicht wahr?
Oder begründest Du Deinen atheistischen Glauben mit bestimmten Ereignissen, von denen Du meinst, daß sie nicht geschehen könnten, wenn Gott da ist? Könnten diese Ereignisse nicht ebenso gut bedeuten, daß Gott einfach nur anders ist, als Du meinst?
Ich denke, daß Du auch als Atheist nicht ernsthaft leugnen kannst, daß Gott möglich ist.
Falls Du Dir darüber im Klaren bist, daß Gott trotz Deines atheistischen Glaubens möglich ist – hast Du dann schon einmal darüber nachgedacht, daß Du als Atheist eigentlich immer nur verlieren kannst?
Wenn Du mit Deinem Atheismus Recht hättest, hättest Du keinen Vorteil. Denn für Dich wäre mit dem Tod ebenso “alles vorbei” wie für mich. Hinzu kommt, daß Atheisten schon in diesem Leben im Nachteil sind: Im statistischen Schnitt haben Atheisten gegenüber gläubigen Christen eine signifikant niedrigere Lebenserwartung, bezeichnen sich in Umfragen fast doppelt so häufig als “unzufrieden”, haben eine bedeutend höhere Scheidungs- und Selbstmordrate, sind öfter krank und haben erheblich häufiger mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen. Dies mag man psychologisch erklären wollen – aber es sind Fakten.
Wenn ich aber als Christ Recht habe, dann sieht es für Dich noch viel schlechter aus. Dann erwartet Dich nach dem Tod die Hölle. In Ewigkeit.
Am Atheismus festhalten zu wollen, ist daher – rein äußerlich betrachtet – ein höchst unlogisches Vorhaben.
Ich meine jedenfalls, daß es nicht besonders vernünftig ist, an etwas festzuhalten, womit man in jeder denkbaren Alternative nur verlieren kann – und unbesehen das zu verwerfen, was die einzige Hoffnung sein könnte.
Ich kann es total verstehen, daß Du skeptisch bist. Ich kann es verstehen, daß Du nicht von heute auf morgen Deine Meinung änderst. Aber Du müßtest als Atheist eigentlich nichts Dringenderes zu tun haben, als zu prüfen, ob nicht doch etwas anderes, weniger aussichtsloses die Wahrheit sein könnte. Aber merkwürdigerweise waren die meisten Atheisten, mit denen ich zu tun hatte, in glaubensmäßiger Hinsicht lethargisch und desinteressiert. Sie folgten einfach nur ihrer vorgefaßten Meinung, ohne diese hinterfragen oder auch nur ernsthaft begründen zu wollen.
Es ist bequem, nicht nachzudenken.
Wenn Du Dich aber aufmachst, mit ganzem Herzen nach Gott zu suchen, so gilt Dir die Verheißung Gottes aus Jeremia 29,13:
“Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.”
do not click…. ?!?!
Nu ma ernsthaft … Was bewegt denn ein Wesen das theoretisch zur Vernunft fähig ist seine selbstbestimmung aufzugeben und sich idialistischen wilkürlichen Moralvorstellungen zu ergeben. – wie ein treudoofer Köter der bei korrektem Handeln hoft die liebe seines Herrchens zu genießen…
Gebt’s auf… Gott existiert nicht, nicht euer Gott nicht der Gott der Juden, Muslime, Hindu oder sonst einer Religion. er ist eine bequeme installation die welt mit einem mindestmaß an Verstand zu erklären…
“Hööö? warum gibt’s wasser….? – Och das hat bestimmt einer für uns gemacht…”
—> und belehren läst man sich ja auch nicht…:
“wasser besteht aus einer chemischen verbindung aus sauerstoff und wasserstoff sowie gelöstensalzen darin…”
– “dann hat einer die gemacht… und er lebt hoch oben im himmel und so…”
“die objekte am himmel bewegen sich unabhängig von einander…”
-“dann gibt’s halt mehrere himmel und der der se gemacht hat ist im hintersten himmel und deswegen sehen wa ihn nich…”
“das Universum besteht nicht aus mehreren himmeln etc. sondern aus einer weitverbreiteten ansammlung von materie im raum…”
– “aber dahinter isser!!!!”
das ist doch trotzig und dumm… eine verzerrte idealvorstellung… die man nach belieben später anpasst aber dem dummen gefolge einer Sekte ja egal zu sein scheint….
Religion ist ganz plausibelbetrachtet eine weiter art die menschen zu unterjochen… die staatsgewalt einerseits und die Hoffnung/Angst der menschen ausnutzende Religion andererseits… aber ich mach den religionen da keinen Vorwurf sondern denen die Blind zu kontrollieren sind… wann is eigentlich der nächste Kreuzzug? und in meiner Region gibt’s langsam wieder zu viele kluge leute …. wird doch mal wieder zeit für ne inquisition…