So hat alles angefangen …

Auf unserer Seite gibt es so viele Dinge zum Anklicken: Artikel, Filme, Links, Leserbriefe, Gratisbücher, Downloads …, aber du hast ausgerechnet auf dieses Banner geklickt. Du bist den Weg des Ungehorsams gegangen – damit zeigst du die gefährliche Neigung Verbotenes zu tun. Aber dein Verhalten ist typisch menschlich. Das gab es schon vor langer Zeit; anscheinend ist uns von daher auch der Trieb, verbotene Dinge zu tun, vererbt. Damals hatte Gott für den Menschen den wunderbaren Garten Eden geschaffen. Er übergab ihn den Menschen und sie konnten alles tun, was sie wollten. Sie waren für den Garten verantwortlich. Es gab nur eine, eine klitzekleine Sache, die sie beachten mussten: sie sollten nicht von dem verbotenen Baum essen – es war der Baum vom Wissen über (bzw. der Erfahrung von) Gut und Böse.


Ebenso, wie du den verbotenen Klick gemacht hast, so haben es die ersten Menschen getan. So kam die Sünde, die ewige Trennung des Menschen von Gott in unsere Welt. Das war der Anfang vom Ende. Die Folgen sehen wir jeden Tag in den Meldungen der Medien: Mord, Krankheit, Hass und unausweichlich: der Tod. Die Trennung von Gott brachte uns die „Hölle auf Erden“. Da gibt es kein Entrinnen. Wir wissen jetzt, was gut und böse ist. Aber wir haben keine Kraft in uns, die Schwerkraft der Sünde zu besiegen. Keiner kann das.


Wieder greift Gott ein. Er schickt uns Jesus, der unsere ganze Schuld am Kreuz bezahlt und somit die Verbindung zu Gott wiederherstellt. Sein Kreuz ist eine Brücke zurück zu unserem Schöpfer.


Willst du diese Verbindung zu Gott wieder haben? Dann erkenne deine Schuld vor Gott und nimm Jesus in dein Leben auf.


„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,8-9)


Komm zurück zu Gott!

Kommentare

  1. ali

    du redest wie der leibhaftige teufel: wer hat schuld? gott oder der mensch? wer wird dich richten? gott wird dich richten. er ist gott und du bist ein zu tiefst gefallenes geschöpf. du bist eine zeitliche erscheinung in einem 6 milliarden zählenden ameisenhaufen. vergiss es nicht. deine worte sind voller unwissenheit über die fakten der ewigkeit.
    schade, dass du nichits aus der geschichte im 1. mose gelernt hast. dort wurde an die gier, den stolz und den eigenwillen appeliert und  die beiden ersten menschen
    sind angesprungen. du hast dieses gift auch in dir. das sehe ich aus deinen worten.
    wir hier sind nicht oberflächlich religiös, wir haben uns auch nicht an irgendeine ideologie aus usa oder china angeschlosssen. wir folgen jesus und seinem wort.
    religion ist der versuch des menschen zu gott zu kommen – aber unser gott ist in jesus zu uns gekommen. wir müssen ihn nur in unser herz einlassen.
    keine kirche – keine partei – kein guru – nur jesus. er starb für uns am kreuz.
    nimm ihn auf, dann wird dir deine sünde vergeben.
    ali

  2. Teh roxx0R

    hi

    Hat bei der Sache mit dem Baum nich auch noch die Schlange ihre Finger im Spiel? Also für mich hört sich das nach nem fiesen Komplott von Gott gegen uns an, der wollte uns nich mehr im Garten haben und stellt einen Baum hin mit den saftigsten Äpfeln und eine Schlange die uns ermuntert die Äpfel zu essen und sagt dann: wenn ihr die Äpfel esst fliegt ihr raus. Der hat ganz genau gewusst, das wir nicht anders können – er hat uns ja gemacht.
    Aber im ernst, ihr wißt ganz genau, dass ihr die Leute, wenn ihr sie zu Gott Bekehrt, der Kirche in die Arme treibt. Für mich ist das was gefährliches. Zu leicht wird der Glaube an Gott, Jesus, was auch immer, missbraucht von denen die ihn propagieren. Das mag im Moment nicht der Fall sein, aber solche Dinge können sich ändern und in den USA werden die Menschen ja tatsächlich mit einer Mischung aus Patriotismus und Volkstümelnden Glaubensparolen vom Guten überzeugt, was natürlich auch viele durchschauen, viele aber ebend auch nicht. Was ich sagen will: ein wenig Gottesglauben(oder ein wenig mehr bei euch) haben wohl viele Menschen in sich, ich auch, und das ist ja auch schön, denn es kann Mut machen und Trost geben, Religion ist aber Scheisse!

  3. Der Simonist

    bestätigung der theorie

    gut, mein experiment ist geglückt… ich glaube jeder, der meinen vorherigen leserbrief inklusive ali´s antwort gelesen hat, weiß wovon ich rede. ich habe den größten schwachsinn geschrieben, ohne fundament, ohne richtige argumentation, aber es hat gereicht um eine ellenlange ausführunf über das lachen zu evozieren. und das ist das spannende, ab einem gewissen grad, des wahns, findet man immer und überall anhaltspunkte, die die eigene lehre bestätigen. deshalb haben auch diskussionen mit leuten wie euch keinen sinn, weil eine diskussion auch eine gewisse offenheit von beiden seiten verlangt. eine diskussion dient dazu, beide teilnehmenden auf eine höhere ebene zu bringen, also vorher. und das funktioniert mit euch nicht. ich persönlich finde das sehr schade, kann euch aber auch verstehen. wie dem auch sei, ihr habt traurigerweise, das bestätigt, was ich schon vorher wusste.

    mit gruß

  4. ali

        

      
        

    WORÜBER WIR LACHEN…
    dein lachen wir dir vergehen. wann? wenn wir lachen.
    ali
      

    Seit langem juckt es mich in den Fingern, etwas zum Thema Humor zu schreiben. Nicht irgendwelchen Humor, sondern christlichen Humor, den Humor der Kinder Gottes.
    Vielleicht als Wort der Einführung, damit niemand der Leser auf eine falsche Fährte gelockt wird: ich bin kein Spaßverderber! Ich bin kein Verfechter eines freudlosen Christseins. Ich liebe guten Humor und lache von Herzen gern. Humor und Herzensfreude sind zweifellos von Gott gegeben und Lachen kann ein Ausdruck der inneren Freude sein, zu der uns die Schrift an so vielen Stellen führen möchte. Aber ich verabscheue die Art und Weise, wie heute allgemein über die Dinge gelacht und gespöttelt wird, die mir höchst heilig sind, über Gott, seine Schöpfung, sein Wort, über die Realitäten Himmel und Hölle, über die Kinder Gottes, über Sünde, Tod und Verdammnis.

    Worüber die Welt lacht…

    Dass in der Welt über diese Dinge herzhaft gelacht wird, ist schlimm genug und Grund genug dafür, die Stimme zu erheben und zu protestieren. Dass allerdings auch weitestgehend in unseren christlichen Gemeinden über diese Dinge Witze gemacht werden, ist höchst alarmierend und zwingt mich förmlich dazu, klare Worte zu benutzen und manches auch einmal hart zu kritisieren.

    Satan hat sich eine schlaue Strategie erwählt: er bringt die Menschen, die Gesellschaft dazu, Sünde in all ihren Formen und Auswüchsen erst zu belächeln, dann herzhaft zu belachen. Und wenn ein Volk dann lange genug über ein und dieselbe Sünde gelacht hat, dann ist die Sünde auch völlig akzeptiert und gesellschaftsfähig geworden. So geschehen mit Lügen, Gotteslästerung und dem Bösen, neuerdings aber vor allem sexuellen Sünden wie Homosexualität, Sodomie und Ehebruch. Was vor Generationen Abscheu erregt hatte unter Normalbürgern muss heute tagtäglich für Zoten und Stammtischsprüche herhalten. Dass jemand vereintlich “schwul” ist, ist immer für ein Gelächter gut. Mit dem und dem “ins Bett zu gehen” und die oder die “flachzulegen” löst gewiss ebenfalls Gegröhle aus. Und wenn man dann ausgiebig darüber gelacht hat, geht man nach Hause und tut genau die Dinge, über die alle Welt lacht. Denn wenn alle darüber lachen, dann kann es so schlimm ja nicht sein…

    Aber es soll mir gar nicht darum gehen, den Humor der Welt zu kritisieren. Wenn ein Mensch als Sünder fern ab von Gott lebt, ohne Verständnis seiner wirklichen Lage, dann ist es nur zu verständlich, dass er durch seinen Humor versucht, dem Leben einen Sinn zu geben, die harte Realität in Frage zu stellen und sich seine eigene Welt zu bauen. Nein, meine Ermahnung ist vielmehr an die christliche Gemeinde gerichtet, an die, die von Gott berufen und durch den Heiligen Geist wiedergeboren zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben – denen der Geist Gottes die Augen geöffnet hat für geistliche Realitäten, die das Reich Gottes sehen können und die trotzdem über dieselben Dinge lachen wie die Sünder.

    Worüber Christen lachen…

    In Psalm 1 heißt es:
    “Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen…”

    Das ist ein Aufruf dazu, uns abzusondern von der spöttischen Rede der Gottlosen. Es geht nicht darum, dass wir uns aus der Welt zurückziehen. Nicht Isolation ist die Lösung, sondern ein heiliger Wandel inmitten eines bösen Geschlechts.
    Wie können wir erwarten, dass unsere Worte Gewicht haben und mit Kraft einschlagen, wenn wir eben die Dinge, für die wir stehen zu gegebener Zeit ins Lächerliche ziehen? Wie können wir einen Sünder überzeugend vor den ewigen Qualen der Hölle warnen, wenn eben dieses Thema am Abend vorher in geselliger Runde noch viel Anlass zu Gelächter gab? Wie können wir in unseren Brüdern und Schwestern eine heilige Vorfreude auf die himmlische Herrlichkeit erwecken, wenn zu anderer Gelegenheit der Himmel bewitzelt und verspöttelt wird?

    Wir meinen natürlich, wir könnten sehr wohl trennen zwischen Ernst und Spaß. Wir bilden uns ein, wir könnten am Sonntag morgen den Schalter vom vorabendlichen Spott umlegen auf den Ernst, den wir vor dem Angesicht Gottes brauchen. Aber das ist eine List des Teufels, dass er uns glauben macht, es gäbe diesen Schalter. – Es gibt ihn nicht! Was wir umschalten können, ist unser äußerliches Gehabe, nicht aber unsere innere Konstitution. Wer zu bestimmten Zeiten mit einem Lachen auf dem Gesicht von der Hölle spricht, der glaubt nie so richtig an ihre Realität, mag er sich auch noch so ernst geben. Und wer immerzu über Gott und den Himmel Witze reißt, kann sich auch in seinem stillen Kämmerchen nicht wirklich einer ernsten Hoffnung auf die Herrlichkeit erfreuen. Sie wird ihm immer fremd bleiben.

    Es ist nicht eben besonders klug, wenn wir über die Hölle spötteln und witzeln oder auch nur mitlachen. Es ist nicht besonders klug, wenn die Tatsache, dass viele Menschen gottlose Heiden sind uns Anlass zu Gelächter bietet. Es ist nicht besonders klug, wenn unsere Bekehrung zu einer “witzigen Geschichte” wird. Und es ist nicht besonders klug, wenn wir als Christen über die Sünden reden, die wir “vor unserer Bekehrung” begangen haben und herzhaft darüber lachen, wie schlimm wir doch waren.

    Wer über Sünde lacht, drückt damit aus, dass er nicht sehr viel von der Heiligkeit Gottes begriffen hat. Und insgeheim stimmt er durch sein Lachen dem Sünder in seinem Tun zu. Die Bibel sagt, dass Christen, die über ihre eigene Sünde (oder die anderer) lachen, töricht und unverständig sind.

    “Wie ein Hund wieder frißt, was er gespien hat, so ist der Tor, der seine Torheit immer wieder treibt.”(Spr 26,11)

    In einer Zeit, in der sich die Welt zu Tode amüsiert, ist es für uns Christen nicht angebracht, Gratwanderungen zu betreiben, uns immer in gefährlicher Nähe des Zeitgeistes aufzuhalten und den flüchtigen und nichtigen Humor der Welt zu teilen und zu unterstützen. Vielmehr müssen wir, um der Ehre Gottes willen, umso deutlicher Stellung beziehen in unserem Reden und Lachen. Auch unser Humor muss einer verlorenen Welt ausdrücken, wofür wir stehen und was die unaufgebbaren Realitäten unseres Lebens sind. Wir dürfen nicht dann lachen, wenn die Welt lacht. Wir dürfen nicht blöken wie die Schafe, wenn das Fernsehen uns vorgibt, dass wir jetzt lachen müssen. Wir brauchen einen geheiligten Humor!

    Missionarisches Lachen

    In diesen Tagen brauchen wir mehr denn je, Männer und Frauen Gottes, die mit einer überwätigenden Ernsthaftigkeit das leben, wovon sie reden. Männer Gottes, die ihr Leben in dem heiligen Bewusstsein leben, dass sich hier alles entscheidet, dass hier für die Menschheit die Weichen für die Ewigkeit gestellt werden. Männer Gottes, die gelernt haben, ihr Leben in der Furcht Gottes zu leben, unter seinem aufdeckenden Licht und seinem durchdringenden Blick. Männer Gottes, denen Gott einen tiefen, langen Blick hinab in die Qualen der Hölle und hinauf in die Freude des Himmels gewährt hat und für die beides kein Anlass für einen Witz ist. Wir brauchen Männer Gottes, die sich Tag für Tag daran erinnern, dass sie durch ihren Lebenswandel (nicht zuletzt durch ihren Humor) das Evangelium als unglaubwürdig diskreditieren können und die sich bemühen, das nicht zu tun.

    Wo sind die Prediger, die mit einem heiligen Eifer in die Kanzel steigen, im vollen Bewusstsein, dass für die Menschen vor ihnen Himmel und Hölle auf dem Spiel stehen und dass jede Predigt ewige Konsequenzen hat?
    Wo sind die Prediger des Wortes Gottes, die am Beginn eines Tages beten: “Herr, lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” (Ps 90,12)?

    Wo sind die Prediger, die Blut und Wasser schwitzen um das Seelenheil der ihnen anvertrauten Menschen und die sich Sonntag für Sonntag vor dem Sog und der Versuchung schützen, nur unterhalten zu wollen?
    Wo ist heute die Ernsthaftigkeit der Propheten geblieben? Der Mut der Apostel? Und die heilige Freude der Evangelisten?

    Freude ist wichtig. Freude ist biblisch, ja sogar ein biblisches Mandat. (z.B. Ps 37,4; Phil 4,4). Eine tiefe, aus Herzen kommende, erfüllende Freude muss das notwendige Gegenstück zu einem heiligen Zorn über Sünde sein. Aber diese Freude hat nichts gemeinsam mit dem oberflächlichen “Fun”, mit dem Spaß und dem Vergnügen, das die Welt kennt. Nein, unsere Freude muss tief verwurzelt sein im Wesen Gottes und in der Verheißung des ewigen Lebens. Unsere Freude geht weit über dieses Leben hinaus und sucht daher auch nicht ihre Erfüllung -auf Teufel komm heraus- im irdischen Treiben.

    “Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.”(Ps 16,11) “Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.”(Ps 126,3)
    Christen suchen keinen “Fun”, sie suchen Freude, tiefe, erfüllende Freude, Lust an Gott, Erfüllung in Gott, Freude über Gott. Daher kommt ihr freudiges Herz. Das ist die Quelle ihres Lachens. Das ist die Quelle ihres Humors. Und wenn wir einen solchen reinen Humor, ein freudiges Herz und tiefe Lust an Gott kultivieren, dann wir selbst unser Humor wieder missionarische Sprengkraft haben.

    Der Ernst des Lebens

    Noch ein Wort zum “Ernst des Lebens”. Die Gemeinde Jesu hat viele Negativbeispiele erlebt von freudlosen Christen, die durch ihre verbissene, todernste Art vieles kaputtgemacht haben. Nicht umsonst hält sich in der Welt das Bild wacker, dass Christen fredlose Menschen mit Trauermiene sind. Diesen Schuh wollen wir uns nicht anziehen lassen! Wir haben Grund zur Freude! Wer hat Grund zur Freude, wenn nicht wir erlöste Schar?
    Aber ebenso falsch wie Ablehnung jeglichen Humors und jeglicher Freude ist das umgekehrte Extrem: der Verlust der Vorstellung vom “Ernst des Lebens” – und in diese Richtung ist das Pendel in letzter Zeit sehr stark ausgeschwenkt.

    Wir sind fast so weit in unseren Gemeinden, dass jemand, der daran erinnert, dass wir unser Leben in der Spannung zwischen ewigen Polaritäten fristen. Wir leben ein paar Jahrzehnte zwischen einem Leben, das wir nicht verursacht haben und einem Tod, den wir nicht aufhalten können. Und am Ende wartet für jeden Menschen ein unbeschreiblich ernsthaftes Ereignis: das Gericht Gottes. “…wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht…”(Hebr 9,27) Jeder Mensch wird dort “…Rechenschaft geben müssen dem, der bereit ist, zu richten die Lebenden und die Toten”(1.Petr 4,5) und das ist der Herr, Gott der Allmächtige, und er ist “ein verzehrendes Feuer”(Hebr 12,29). Dieses Gericht wird keine witzige Angelegenheit sein. Es wird Freude geben und Zähneknirschen. Aber es wird kein nutzloses, loses Gelächter geben. Keine Witzchen! Nicht über den Himmel und nicht über die Hölle! Sondern “sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.”(Mt 25,46)

    Jonathan Edwards (1703-1758), einer der führenden Prediger der “Großen Erweckung” in Kolonialamerika, war sich dieser ewigen Realitäten seines Leben so sehr bewusst wie kaum ein anderer. In seinen persönlichen Aufzeichnungen finden sich folgende Vorsätze, an die er sich täglich erinnerte

    “Resolution 5 – Ich habe mir vorgenommen, niemals einen Augenblick der Zeit zu verlieren, sondern sie auszuschöpfen auf die gewinnbringendste Art, wie ich es vermag.” “Resolution 6 – Ich habe mir vorgenommen, mit aller Kraft zu leben, so lange ich lebe.” “Resolution 7 – Ich habe mir vorgenommen, niemals etwas zu tun, das ich nicht tun könnte, wäre es die letzte Stunde meines Lebens.” “Resolution 19 – Ich habe mir vorgenommen, niemals etwas zu tun, das ich nicht tun würde, könnte ich erwarten, dass es nur noch eine Stunde wäre, bis ich die letzte Posaune höre.”

    Kein Wunder, dass wir in Edwards 1200 überlieferten Predigten erfolglos nach auch nur einem Witz suchen. Edwards wusste um den “Ernst des Lebens” und es trieb ihn innerlich dazu an, sich nicht auf nebensächliche Dinge, “nutzloses Geschwätz” und Smalltalk in der Kanzel einzulassen.
    Und ist es nicht so, dass unser Herr selbst sagt, “…, daß die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben.”(Mt 12,36) Nun, ein Humor, der nicht aus der Freude an Gott erwächst, ist zu nichts gut. Und unser Leben ist “wie Gras” (Ps 103,15), wenn wir es nicht im Bewusstsein der ewigen Realitäten von Himmel und Hölle, Rettung und Verdammnis leben. Wie der Psalmist sagt: “Herr, lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” (Ps 90,12)? Welch weiser Rat in dieser oberflächlichen Zeit!

    Das Leben ist nicht witzig! Das Leben spielt sich ab in einer Arena, in der es nur Sieger und Verlierer gibt. Es geht um die ultimative Freude! Die Sieger ernten immerwährende Freude (Mt 25, 23), die Verlierer immerwährende Qualen (V.41). Es ist nicht witzig, in die Hölle zu kommen! Und es ist nicht witzig, wenn ein Mensch zum Glauben kommt, wenn er durch das Blut Jesu reingewaschen wird, das Blut, das aus dem sterbenden Jesus floss.

    “Wer zuletzt lacht…”

    Gott WIRD eines Tages lachen! Ps 2,4; 59,9 “Der Herr wird ihrer spotten!” Gott hat das letzte und das beste Lachen. Dann nämlich, wenn sein Plan in Erfüllung geht und alles aufgeht, wie er es zuvor verheißen hat; wenn sich sein Wort als ultimativ wahr erweisen wird und das Maul eines jeden Spötters gestopft ist.
    Gal 6,7 – “Gott lässt sich nicht spotten!”

    Und wir sind sein Volk, in gewissem Sinne Repräsentanten Gottes. Wir stehen für Seine Ehre! Es muss unser Herzenanliegen sein, dass der Name Gottes nicht missbraucht wird, dass niemand Gott spottet und das Blut Jesu mit Füßen tritt. Fangen wir deshalb bei uns selbst an. Prüfen wir die Worte, die aus unserem Mund kommen: machen sie Gott Ehre? Oder sind sie nichtsnützig und entweihen das, was heilig ist?

    Es ist keine Schande, in fröhlicher Gesellschaft nicht mitzulachen, wenn wieder einmal Gott und die Welt, Himmel und Hölle, ja auch Bekehrung und unser neues und altes Leben für Zoten und Sprüche herhalten müssen. Im Gegenteil, vielleicht spricht unser Ernst oft viel lauter als unser Lachen.

  5. Der Simonist

    “do not click”

    muahahaha!!!!! das ist echt genial! also ehrlich, respekt, ihr findet doch immer einen weg um den leutet eure doktrin reinzudrücken… aber das, das ist echt geil!!! würdet ihr auch von einer klippe hüpfen, wenn gott euch das befehlen würde? puhh, ich kann nicht mehr… das ist zu geil, ihr habt ein problem jungs, vor allem ali, man man man, euch ist das aber gar nicht klar glaub ich, oder? egal, ich muss jetz ins bett, bevor ich vor lachen umfalle

    mit kuss

  6. ali

    die grösste lüge,die ein mensch glauben kann ist, dass er ohne gott frei ist.
    wir sind in den wichtigste punkten des lebens absolut gebunden. wir sind an dinge gebunden,die wir nicht ändern können. denk mal darüber nach.
    die alles überragende gebundenheit des menschen ist seine vergänglichkeit, sein tot.
    dass ist die folge der sünde. und genau diese probleme hat jesus durch sein sterben und auferstehen gelöst.
    wer dies im persönlichen und freien glauben  annimmt, der ist frei vom gesetz der sünde und des todes. er ist im gesetz der freiheit. ich habe dies erfahren dürfen.
    mit der kirche hat das wenig zu tun. schon eher mit gott selber.
    ali

      Was versteht man unter “Freiheit” ?

    “Freiheit ist das Gegenteil von Zwang”, sagen die einen. “Freiheit heißt für mich, daß ich tun und lassen kann, was ich will”, sagen die anderen. “Freiheit ist ein Grundwert und ein politisches Grundrecht”, betonen Dritte. Jeder denkt wohl zuerst einmal an seine eigene Freiheit. Die aber endet immer am Freiheitsraum des Mitmenschen.

    Es werden immer neue Freiheitsbegriffe ersonnen. Schiller formulierte: “Geben Sie Gedankenfreiheit, Sir!” (Don Carlos). In der Französischen Revolution trat Freiheit zusammen mit Gleichheit und Brüderlichkeit auf – begleitet von unendlich viel Blut, Tränen und Unfreiheit. Immer wieder sind Menschen im Namen der Freiheit in Unfreiheit versetzt worden. Für solchen Betrug waren die Ostblockländer deutliche Beispiele. Der Drang der Menschen dort nach mehr politischer und religiöser Freiheit hat im Jahr 1989 deutlich Erfolg gehabt. In Unfreiheit lebende Menschen beginnen nach einiger Zeit um ihre Befreiung zu kämpfen. Dieser Vorgang wird “Emanzipation” genannt.

    Bringt Emanzipation denn Freiheit ?
    Ja, aber nur bis zu einem bestimmten Grad und mit einer bestimmten Dauer. Wenn sich z.B. eine Hausfrau und Mutter von dieser “Rolle” emanzipiert, erreicht sie wohl eine gewisse Freiheit. Vielleicht erschienen ihr die bisherigen Pflichten minderwertig. Aber begibt sie sich durch die Wahl etwa einer beruflichen Tätigkeit nicht in neue Abhängigkeiten?

    Wenn sich heranwachsende Jugendliche aus der Vormundschaft der Eltern derart emanzipieren, daß sie bei ihrem Selbstfindungsprozeß den gesellschaftlichen Verpflichtungen ausweichen, ist ihre vermeintliche Freiheit meist nur von kurzer Dauer. Plötzlich sehen sie sich gefangen, etwa von finanziellen Schulden oder Drogen; oder gesundheitliche Schäden schränken die individuelle Freiheit stark ein. Und wenn sich die abendländische Gesellschaft von der so empfundenen Vormundschaft des Christentums emanzipiert, erwachsen ihr bei der Wahl von Ersatzwerten wie z.B. Selbsterfahrung, spirituellen Erlebnissen oder Glauben an eine Vorherbestimmung durch die Gestirne sogleich neue Abhängigkeiten. Von der angestrebten Freiheit bleibt kaum etwas übrig.

    Muß der Freiheitsbegriff nicht in jeder Gesellschaft neu beschrieben werden ?

    Der Mensch sucht sich immer in irgendeiner Weise seiner Umgebung anzupassen, und sei es in Form eines Widerspruchs. So bildete sich in jeder Epoche eine gewisse Übereinstimmung darin, was als Freiheit zu gelten habe.

    Man kommt der Antwort näher, wenn man nicht zuerst nach der Freiheit von etwas, sondern nach der Freiheit für etwas fragt. Freiheit kann nicht die Forderung nach einem Leben ohne Bindung sein, sondern beinhaltet auch die Fähigkeit, freiwillig tun zu können, was der eigenen Bequemlichkeit zuwider läuft.

    Gibt es denn überhaupt Freiheit ?

    Eine bindungslose Freiheit gibt es nicht. Wenn der Mensch aber eine Bindung eingehen muß, weil er sonst nicht leben kann, erhebt sich die Frage, welche Bindung er wählen soll.

    Jesus Christus zeigte einmal Leuten, die auf ihr Frei-Sein pochten, wie gebunden sie waren. “Die Wahrheit wird euch freimachen”, sagte er. Sie aber protestierten dagegen: “Wir sind nie jemandes Knechte gewesen ” 1 – wie kannst du davon reden, daß wir frei werden müßten? Die römische Fremdherrschaft war ihnen aufgezwungen worden, aber ihr fühlten sie sich innerlich nicht unterworfen. 2 Jesus antwortete ihnen: “Ihr seid Knechte (Sklaven) der Sünde.” 3 Damit sprach er ihre verkehrte Lebensweise an, ihren Umgang mit dem Nächsten und miteinander, ihre Liebe zum Geld, ihren religiösen Hochmut … 4 Ähnlich hatten schon alttestamentliche Propheten mit den geistlichen Führern ihrer Zeit gesprochen. 5 Die Menschen lebten entsprechend ihren in Habgier wurzelnden Bedürfnissen 6 – wie heute -, und Jesus machte ihnen klar, daß das ihre eigentliche Unfreiheit ist. Seine Gegner empörten sich besonders darüber, weil sie meinten, durch Beachtung religiöser Kultvorschriften über solche Vorwürfe erhaben zu sein. Er nannte ihre Doppelmoral Heuchelei. 7

    Gottes Wort sagt, daß niemand am Reich Gottes Anteil bekommt, d.h. jetzt schon und für alle Zeiten mit Jesus zusammenleben kann, der ein solches Leben führt. 8

    Wo ist denn der Weg zur Freiheit ?

    Niemand wird frei durch Askese, Selbstbeschränkung oder Übereinstimmung mit einer Gruppenmeinung. 9 Freiheit gibt es nur durch Bindung an Jesus. Er hat am Kreuz für unser von Gott gelöstes Wesen und seine Folgen sein Leben gelassen. 10 Freiheit kann also weder durch Manipulation an der Wortbedeutung erreicht werden noch durch Übernahme von Lebensweisen, die heute mit diesem, morgen mit jenem Akzent propagiert werden. Freiheit besteht nur in der Bindung an den einzig Unabhängigen: Jesus Christus.

    Wie aber ist “Freiheit durch Bindung” zu verstehen ?

    Gewiß haben diejenigen recht, die meinen, Religiosität oder Religionsausübung würden einengen. Auch religiös-philosophische Befreiungsangebote sind nur Spielarten der Unfreiheit, weil sie von Menschen erfunden wurden.

    Die Freiheit durch die Bindung unseres Lebens an Jesus Christus ist die einzige Alternative. Jesus Christus ist Gottes Sohn und schenkt eine Freiheit, die nur der kennt, der sich persönlich an ihn bindet. 11 Nur dadurch wird der Mensch frei. Das bezeugen heute Menschen genauso wie vor 2000 Jahren. Jesus ist nicht tot. Er hat in seiner Auferstehung den Tod überwunden und lebt, so daß man mit ihm in Verbindung treten kann. Es geht also nicht darum, religiöse Grundsätze anzuerkennen oder Mitglied einer Kirche zu sein, sondern eine persönliche Beziehung zu Jesus ist erforderlich. 12

    Manche halten das für anmaßend. So haben es schon die Zeitgenossen Jesu empfunden und ärgerten sich über ihn. 13 Andere haben das Experiment mit Jesus gewagt und festgestellt: Es stimmt tatsächlich, was er sagt und was die über ihn sagen, die ihm begegnet sind. 14

    Jesus hat vorausgesehen, daß man in der Christenheit immer wieder von dieser Glaubenspraxis abweichen und in allgemeine religiöse Verhaltensweisen mit ihren negativen Auswirkungen zurückfallen würde. Darum hat er dem Apostel Paulus die Mahnung aufgetragen: “So bestehet nun in der Freiheit, zu der euch Christus befreit hat.” 15

    Jeder kann diese Freiheit erhalten, der im Gebet erklärt: Herr Jesus Christus, ich will dir gehören, und mein Leben soll von dir regiert werden und nicht von anderen Menschen oder von meinen Bedürfnissen. 16

    Und wer unsicher ist, ob er so beten soll, weil er noch nicht glaubt, daß Jesus lebt, der bete: Herr Jesus Christus, ich weiß nicht, ob das alles so ist, wie es die Bibel berichtet. Aber wenn du lebst, laß mich das erkennen. 17 Sie werden nicht enttäuscht werden. Es gibt zahllose Menschen, die auf diese Weise mit Jesus in Verbindung gekommen und frei geworden sind. 18 Welch ein Glück, wenn man nicht mehr auf sich selber oder auf andere angewiesen ist, sondern tun und lassen kann, was Jesus Christus will!

    Was sagt die Bibel zu vorstehenden Antworten?

    1 Johannes 8, 32 – 33  2 Lukas 20, 20 – 22  
    3 Johannes 8, 34 4 Matthäus 23, 13 ff  
    5 Jeremia 7, 9 6 Jesaja 53, 6
    7 Matthäus 15, 7 – 9 8 1. Korinther 6, 9 – 10
    9 Römer 3, 20 10 Kolosser 2, 14
    11 1. Johannes 5, 12 12 Johannes 20, 28
    13 Johannes 10, 33 14 Johannes 6, 37
    15 Galater 5, 1      1. Johannes 1, 1 – 3
    16 Offenbarung 3, 20 17 Johannes 7, 17
    18 Johannes 1, 12  

    Hier die Online-Bibel

    zurück zum  

  7. stunidos

    schuld???

    Also Leute, so gehts ja wirklich nicht, “verbotener Klick”, “zu seiner Schuld stehen”, wenn da steht, dass man nicht klicken soll, weckt das die Neugier eines Menschen, und er will wissen, warum. Sobald wir die Frage nach dem warum gleichsetzen mit einer Sünde, ist das gleichzusetzen mit einer Bevormundung des Menschen. Bevormundung in der Form, als dass dem Menschen gesagt wird, was wissen soll, und was nicht. Geschichtlich hat die Kirche derartiges schon von Begin an durchgeführt, in dem die Bibel lange Zeit nicht übersetzt wurde, und weitestgehend nur Priester Latein beherrschten. Das ergab in gewisser Weise eine Machtposition gegenüber den Menschen, die auch ausgenutzt werden konnte. Der Mensch ist frei, also auch frei zu forschen, und zu hinterfragen. Die Ursünde welche in der Bibel durch Adam und Eva dargestellt wird ist eine sehr geschickt gewählte Geschichte, um damit die Hinterfragung der Religion zu unterdrücken, ein deutliches Zeichen der Schwäche der Kirche. Ein Gott, der den Menschen erschafft mit der Schwäche der Neugier, und ihm dann ein verbotenes Objekt vor die Nase setzt, um ihn bei Misachtung der Regeln zu bestrafen, kann unmöglich ein gerechter Gott sein. Das wiederspricht sich. Zu behaupten, dass die Welt ohne Regeln nicht existieren kann, wiederlegt wiederum die Vollkommenheit von Gottes Geschöpf, wie er es selbst bei der Erschaffung der Menscheit ja festgestellt hat. Ein vollkommener Mensch bedarf keiner Regeln, er macht von sich aus alles richtig. Somit ist Eure Belehrung eine reine Farce. Aber wenn Ihr glaubt, damit ein paar Menschen zum Glauben bekehren zu können, dann viel Glück. Allerdings hoffe ich, dass andere nicht auf solch plumpe Versuche der Bekehrung reinfallen. Es wäre schade um alles, was wir in den letzten Jahrhunderten erreicht haben, endlich wirklich fei zu denken und zu entscheiden.

  8. ali

    danke für dein schreiben.
    gott segne dich
    ali
       Was ist Sünde ?

    Offensichtlich denken manche, Sünde müßten die Pfarrer erfunden haben, um sich selbst einen Job zu erhalten. Aber es gab Sünde schon lange, bevor man an Pfarrer und Kirchen dachte. Gottes Wort beschreibt grundlegend, was mit den Menschen nicht in Ordnung ist. Natürlich ist uns das nicht angenehm. Aber dürfen wir deshalb das Wort “Sünde” fallen lassen? In mancher Hinsicht ist Sünde wie eine Krankheit. Wir werden den Schaden, den sie verursacht, niemals heilen können, wenn wir uns einreden, sie existiere nicht, oder wenn wir aus Ängstlichkeit nie über sie sprechen.

    Deshalb wollen wir der Sache auf den Grund gehen und zu verstehen versuchen ,was es mit der Sünde auf sich hat.

    Ist Sünde nur das, womit wir anderen Menschen weh tun ?

    Nein. Sünde hat in erster Linie nichts mit unserem Verhalten gegenüber anderen Menschen zu tun, sondern mit unserer Einstellung Gott gegenüber. Als Jesus Christus gefragt wurde, was das wichtigste Gebot sei, antwortete er: ‘Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen’ 1 . Wenn wir das also nicht tun – das ist dann Sünde. Es geht demnach um unser persönliches Verhältnis zu Gott.

    Sünde hat aber doch etwas mit Sex zu tun?

    Das könnte sein, denn der Mißbrauch der Geschlechtlichkeit hat jedenfalls unendlich viel Not heraufbeschworen. Aber auch Diebstahl, Betrug, Trunkenheit, Haß, Mord, Krieg und anderes taten das. Wohl jeder vernünftige Mensch stimmt dem zu, daß diese Dinge offensichtlich nicht in Ordnung sind; aber damit ist man noch nicht bei der Ursache des Übels; die liegt noch tiefer. Was wir aufzählten, sind Sünden, während die wirkliche Not, der Hauptfehler, die Sünde ist. Jesus sagt, alle Sünden haben denselben Ursprung – nämlich des Menschen “Herz” 2 . Nicht erst das, was er tut, macht einen Menschen zum Sünder, sondern er ist schon ein Sünder. Die Grundeinstellung seines “Herzens”, seines Wesens, ist falsch. Darin liegt die Wurzel allen Übels 3 .

    Grundsätzlich ist das Sünde, wenn wir so leben, als würde Gott nicht existieren. Wenn mein Wesen von dem Gedanken beherrscht wird: “Laß mich in Ruhe, Gott, ich will mein Leben in die eigene Hand nehmen”, – das ist Sünde. Denn das ist Auflehnung gegen Gott. Es ist Sünde, Gott die ständige Überprüfung unseres Lebens zu verweigern. Das lassen wir alle nicht gerne zu. Von Geburt an gehört diese Ablehnung zu unserer Natur.

    Wird das Erbsünde genannt ?

    Ja. Die Bibel spricht eindeutig über dieses schwierige und unerfreuliche Thema. Sie sagt, der erste Mensch war Gott ungehorsam, und die Folge dieser Auflehnung übertrug sich auf alle Menschen – das wirkte sich derart aus, daß es für den Menschen leichter wurde, das Falsche statt das Richtige zu tun. Wie kam es dazu?

    Die Bibel drückt es so aus: Die Sünde kam durch das Verhalten eines Menschen in die Welt. Die Folge war der Tod. Das heißt, Sünde und Tod wurden erblich und wurden damit auf alle Menschen übertragen. Niemand kann sich davon freisprechen, denn niemand ist aus sich selber heraus sündlos 4 . Verallgemeinernd sagt die Bibel: ‘Sie sind alle Sünder’ 5 . Diese Feststellung können wir nicht umgehen, denn sie betrifft einen jeden von uns.

    Ich bin zwar nicht vollkommen, aber auch nicht der Schlimmste. Sündigen einige Menschen nicht doch mehr als andere ?

    Gerade weil wir nicht vollkommen sind, sind wir Sünder 6 ! Im Ausmaß des Sündigens mag es schon einen Unterschied zwischen den Menschen geben, aber nicht in der Tatsache, daß sie sündigen. Gott ist heilig und fordert von uns Vollkommenheit, indem er sagt: ‘Darum sollt ihr vollkommen sein’ 7 . In den zehn Geboten legt er für uns den Maßstab fest. Es ist erschütternd, wie wenig wir uns danach richten. Wir wollen auch nicht danach leben und lehnen uns in unserem Herzen gegen Gottes Herrschaft über unser Leben auf.

    Die Bibel stellt die Sünde auch als eine Zielverfehlung dar. Ob wir aber ein Ziel um einen Zentimeter oder um einen Kilometer verfehlen – das ändert nichts an der Tatsache, daß wir es verfehlen! Die Größenordnung der Verfehlung ist völlig unbedeutend. Es ist nicht gut, wenn wir uns selbst mit anderen Leuten vergleichen und uns dann einbilden, daß wir besser sind. Unser Vergleichsmaßstab muß Gott selbst sein. Er sagt, daß wir wie Schafe sind, die sich verirrt haben 8 . Genau das ist es! Daß wir von Gott abirren, ist ein Zeichen unserer Auflehnung gegen Gott, ist eben die Sünde schlechthin!

    Wie ernst ist das zu nehmen ?

    Sehr ernst! Wir werden – ob wir wollen oder nicht – dem Urteil Gottes über unseren Aufruhr gegen ihn ausgesetzt 9 . Wir kommen vor das Gericht des einen reinen und heiligen Gottes 10 . Die Auswirkung der Sünde ist der Tod in geistlicher und physischer Hinsicht 11 . Das heißt, sie bewirkt Trennung von Gott 12 und macht den Tod für uns unausweichlich. Sie ist wie ein bösartiger Krebs. Wer nichts dagegen unternimmt, bleibt von Gott getrennt. Das ist wirklich sehr ernst zu nehmen. Sünde ist nicht nebensächlich.

    Was kann man gegen die Sünde tun ?

    Gott selbst machte sich das zum Problem, aber Er fand auch für uns die Antwort. Wenn ein Mensch mit dem heiligen Gott in Verbindung treten will, braucht er zweierlei. Erstens braucht er als Sünder Vergebung. Diese beginnt mit der grundsätzlichen Bereitschaft, sich von Gott, dem Herrn, vergeben zu lassen. Zweitens braucht er ein neues Wesen, damit er überhaupt seiner Bestimmung gemäß leben kann; aus eigener Erfahrung weiß der Mensch genau, daß er das mit eigener Kraft nicht zustandebringen kann. Als Nikodemus, ein sehr religiöser Mann, zu Jesus kam, um mit ihm über einiges zu sprechen, was ihm unklar war, sagte Jesus ihm, daß er ein neues Wesen brauche. Er brauche eine Wiedergeburt 13. Diese könne er jedoch nicht durch besondere Anstrengung erreichen, um sich auf diese Weise selbst zu bessern 14 . Wiedergeburt ist keine Änderung, die man bei sich selbst vornehmen kann. Trotz seiner Religiösität war Nikodemus schuldig wie alle Menschen, und die Folge war seine Trennung von Gott 15 und damit ein Leben im Tod.

    Jesus aber ging in die tiefste Gottesverlassenheit um unsertwillen; der Gottessohn starb, und durch seinen Tod nahm er die Schuld und die Strafe der Sünder auf sich 16 . Er nahm ihren Platz ein, so daß sie die Strafe nicht selber erleiden mußten, sondern ihnen vergeben werden konnte. Er starb, um den Menschen ein neues Leben und Wesen zu geben. Wer seine Schuld an dem gestörten Verhältnis zu Gott bereut und auf das Angebot Gottes vertraut, dessen Verhältnis zu Gott wird in Ordnung gebracht. Wenn einer auch schuldig ist: der Sohn Gottes starb an seiner Statt 17 .

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:

    1 Matthäus 22, 37  10 2. Korintherbrief 5, 10  
    2 Markus 7, 21 – 23  11 Römerbrief 5, 12
    3 Jeremia 17, 9  12 Offenbarung 21, 27
    4 Römerbrief 5, 12  13 Johannes 3, 3
    5 Römerbrief 3, 23  14 Epheserbrief 2, 8 – 9
    6 Jakobus 2, 10  15 Jesaja 59, 2
    7 Matthäus 5, 48 16 2. Korintherbrief 5, 21
    8 Jesaja 53, 6  17 Matthäus 20, 28
    9 Römerbrief 5, 18  

    Hier die Online-Bibel

    zurück zum  

  9. jacqueline

    Reaktion au “Do Not Click”

    Ich muss euch leider zustimmen, dass wir immer öffters das tun, wass eigentlich verboten ist, doch es gibt andere Wege uns das klar zu machen. Ich persönlich habe auf “Do Not Click” geklickt, weil ich annahm, dass in dieser Rubrik Links aufgelistet sind, die unsereins lieber meiden sollte.
    Trotzdem finde ich es gut, dass mir vor Augen geführt wurde, dass wir immer heufiger Sünden begehen, obwohl uns klar ist, dass wir eben eine Sünde begehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.