Christian – ein Evolutionist denkt um

Eigentlich lief alles in meinem Leben problemlos und wie von selbst. In der Schule hatte ich überhaupt keine Probleme. Trotz fehlendem Interesse habe ich ein passables Abitur hingekriegt und auch die Berufsausbildung, den Zivildienst und das anschließende Studium hervorragend gemeistert. Auch meine berufliche Karriere kann sich sehen lassen, denn nach nur wenigen Jahren bin ich zur gut bezahlten Führungskraft in einem seriösen Unternehmen aufgestiegen.

In meiner Kindheit hat mich hauptsächlich Fußball beschäftigt. Passiv als Bundesliga-Zuschauer oder beinahe täglich aktiv am Bolzplatz. Haben die Samstagsergebnisse nicht meinen Vorstellungen entsprochen, war das Wochenende stimmungsmäßig auch meist gelaufen.

Und Musik spielte natürlich auch eine große Rolle. Nicht das, was zu meiner Zeit modern war, sondern die Sixties hatten es mir angetan. Diese Interessenslage änderte sich grundlegend, als ich das weibliche Geschlecht entdeckte. Fortan beschäftigte ich mich fast ausschließlich mit Weggehen, Spaß haben, Zigaretten, Alkohol und der anspruchsvollen Wissenschaft, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Mädels ins Bett zu kriegen. Einen moralischen Anspruch hatte ich dabei überhaupt nicht. Es ging nicht um den Menschen oder um Beziehung, sondern nur um Sex. Alles andere war störend. Ich konnte ziemlich gut mit Frauen umgehen und hatte auch genügend Erfolg. In meiner Spitzenzeit hatte ich drei „Freundinnen“ parallel. Treue gab es nicht, Fremdgehen war die eigentliche Herausforderung und Befriedigung.

Nach einigen Jahren wurde mir das aber zu anstrengend. Ich habe mich wieder auf eine feste Freundin besonnen, die ich einige Jahre später auch geheiratet habe. Studium, beruflicher Aufstieg, materieller Wohlstand, Hochzeit, Eigentumswohnung …, alles lief regelkonform.

Über Sinn und Unsinn des Lebens habe ich kaum nachgedacht. Ziemlich schnell haben mich meine Lehrer und die Medien davon überzeugen können, dass die mir bekannte Welt aus einem Urknall heraus über Jahrmillionen hinweg entstanden ist. Zeit, Zufall, veränderte Lebensbedingungen, Mutation und Selektion haben aus einer ersten Urzelle die heute bekannten Lebewesen entstehen lassen. Ich war sehr bald bekennender Atheist und vehementer Verfechter der Evolutionstheorie. Alternativen gab es für mich keine. Die zahlreichen Religionen waren meiner Ansicht nach Erfindungen von naiven Menschen, die noch keine wissenschaftliche Erkenntnis hatten. Der heutige Stand der Naturwissenschaft schien jedoch eine intellektuell aufgeklärte Sichtweise auf Basis von Fakten zu ermöglichen, ohne die Notwendigkeit eines derartigen Aberglaubens.

Diese Sichtweise erlaubte mir sogar, auf Menschen, die weniger Glück hatten als ich, herabzusehen: Selektiert, Pech gehabt! Gefühle und Gedanken der Menschen waren für mich nichts weiter als die Ergebnisse biochemischer Reaktionsprozesse. Liebe ist ein bestimmter Hormonspiegel im Körper, weiter nichts. Mit dem Tod ist dann das Licht aus. Ende der Vorstellung. Übrig bleibt Biomüll.

Als gute Freunde eines Tages von Gott und der Bibel erzählten, kamen sie mir mit diesem Quatsch gerade recht. Meine Reaktion war natürlich entsprechend abfällig und aggressiv: „Wie kann man in der heutigen Zeit, bei all den wissenschaftlichen Fakten nur so naiv sein und dies auch nur annähernd in Betracht ziehen? Es soll einen Gott geben, der alles geschaffen hat? Die Bibel soll sein Wort sein? Und Ihr habt den Sinn des Lebens gefunden? Schön für euch, aber bitte nicht mit mir!“

Zumindest aber habe ich die intellektuelle Herausforderung angenommen und mich einigen wesentlichen Fragen gestellt, insbesondere, weil ich meine Freunde nicht für derart naiv halten wollte:

Was spricht für oder gegen die Evolutionstheorie?

Was spricht für oder gegen Schöpfung durch einen Gott?

Was ist mit den Angeboten der anderen Religionen? Wieso soll nur der christliche Glaube die einzige Wahrheit sein?

Ist das, was wir heute als Bibel in Händen halten, überhaupt richtig überliefert und übersetzt?

Ist die Bibel historisch zuverlässig?

Welche objektiven Argumente gibt es für die Behauptung, die Bibel sei Gottes Wort?

Wer war Jesus Christus, die Hauptperson der Bibel?

Warum sollte die Botschaft der Bibel eine Relevanz für mich haben?

Ich stellte fest, dass der christliche Glaube einer kritischen intellektuellen Prüfung standhält. Ja, es schien geradezu notwendig, seinen Verstand zu gebrauchen.

Es überraschte mich sehr, dass meine gesamte Lebensphilosophie auf äußerst wackeligen Beinen stand. Die Theorie von der Evolution der Lebewesen erweist sich bei genauerem Hinsehen als unhaltbar und muss von jedem, der sich objektiv damit auseinandersetzt, verworfen werden. Doch wer kann angesichts der Inhalte der klassischen Schul- und Lehrbücher und nach der Gehirnwäsche des üblichen Lehrplanes noch objektiv und unbeeinflusst sein? Hier werden Vermutungen und Ideen als Tatsachen und Wissenschaft verkauft.

Mein Weltbild geriet ins Wanken und kippte schließlich vollends. Die Komplexität und Genialität der Lebewesen musste einen intelligenten und kreativen Planer zur Ursache haben. Niemals entstehen solche Organismen durch Zufall. Für mich wurde ein Gott und Schöpfer immer mehr zur zwingenden Notwendigkeit und – als einzige verbleibende Alternative – schließlich zur Realität. Die Argumente und Tatsachen, die ich in der Literatur fand, ergaben einen verblüffenden Indizienbeweis, der mich von der Existenz Gottes überzeugte.

Absolut erstaunlich war für mich die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der biblischen Überlieferung. Die Bibel, die wir heute in Händen halten, entspricht Wort für Wort dem Originaltext und ist ein einmaliges historisches Dokument.

Mittlerweile ging ich mehr oder weniger aus Neugier und meiner Frau zuliebe des öfteren zu einem Bibelhauskreis einer christlichen Gemeinde. Die Leute dort nannten sich Christen, waren ganz nett und ließen mich weitestgehend in Ruhe. Ich erkannte, dass es diesen Christen ernst war mit Ihrem Glauben und es sich um keine Sekte handelte.

Die große Zahl biblischer Prophezeiungen, die nachweisbar weit vor deren Erfüllung aufgeschrieben wurden, hat mich restlos beeindruckt. Es handelte sich dabei nicht um vage Aussagen, die jeder verstehen kann, wie er will, sondern um hieb- und stichfeste Behauptungen über zukünftige Ereignisse. Dies ist für jeden Menschen ganz einfach nachprüfbar.

Schließlich musste ich mir eingestehen, dass die Bibel Gottes Wort sein muss. Und dieser Gott hatte mir in seinem Wort etwas mitzuteilen: Ich bin gottlos und verloren. Gott will mir vergeben, damit ich ewiges Leben habe und nicht in der Hölle lande. Ich muss nur wirklich darauf vertrauen, dass Jesus Christus, Gottes Sohn, an meiner Stelle gestorben ist. Ich muss nur von ganzem Herzen zu Gott umkehren. So viel hatte ich verstanden. Mit dem Verstand war ich bereits gläubig, aber tief in mir drin wehrte sich alles gegen eine ehrliche Umkehr. Ich wollte mich Gott nicht unterordnen. Was würden wohl meine Freunde und Bekannten von mir denken? Solche und ähnliche Gedanken nagten an mir. Es war eine Zeit voller Unruhe und Unzufriedenheit. Auf der einen Seite das Wissen über die Wahrheit, auf der anderen Seite massiver Stolz und Widerwillen in meinem Herzen.

Fast ein Jahr lang verfolgte mich Gottes Aufforderung, bis ich eines Tages nicht mehr anders konnte und Gott in meinem ersten aufrichtigen Gebet als meinen Herrn bekannte.

Seitdem weiß ich, dass Gott mir vergeben hat. Seitdem will ich mein Leben mit Gott leben und das habe ich bis heute nicht bereut.

Hält der christliche Glaube auch deiner objektiven Prüfung stand? Benutze deinen Verstand zur logischen Beantwortung deiner wesentlichen Fragen. Versuche, die Wahrheit herauszufinden. Es gibt nichts zu verspielen, nur zu gewinnen. Du wirst es ebenfalls nicht bereuen!

Kommentare

  1. Thorsten Schimannek

    Die Zukunft einer Autosuggestion

    Hallo,
    Leider muss ich ihnen von Angst um mein Seelenheil erfüllt gestehen dass ihr Glaube meiner “objektiven” Prüfung nicht stand hielt, womit ich auch schon bei einem ersten Kritikpunkt angelangt wäre:
    wie kommen einige, oder besser (bzw. erschreckenderweise) gesagt viele Menschen eigentlich dazu sich eine objektive Betrachtung anzumaßen?
    Wie sollte diese beschränkte Kreatur “Mensch” zu etwas derart metaphysischen wie Objektivität in der Lage sein wo sie sich von ihren mikrigen sechs Sinnen täuschen lässt wo sie nur kann?
    Welche erkenntnisse soll man überhaupt aus dieser kastrierten Perspektive gewinnen können?
    Doch ganz sicher nicht die der Existenz eines Gottes!
    Man muss doch nur unser Verhalten im Traum betrachten um zu dem Schluss zu kommen dass dieses filigrane Konstrukt “Realität” allein in unserem Geist steht und fällt, also kann man sich doch letztendlich nur an Wittgenstein halten:
    “Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen”.
    Darüber hinaus würde mich auch brennend interessieren welche Ungereimtheiten sich denn “bei genauerem Hinsehen” in der Evolutions-Theorie ergeben sollen welche die eines “Schöpfers”, welcher (scheinbar) uralte Fossilien in der Gegend versträut um uns zu verwirren und von der Tatsache abzulenken dass die Erde erst for ca. 10000 Jahren entstanden sei, überbieten?
    Als letztes wäre ich ihnen sehr verbunden wenn sie mich über die zahlreichen “biblischen Prophezeihungen” aufklären könnten, welche “nachweisbar weit vor deren Erfüllung aufgeschrieben wurden”.
    Mein vom einzig wahren Weg abgekommener Geist hofft auf Aufklärung.
    Agnostisch nihilistische Grüße,
    Thorsten Schimannek

  2. ali

    evolution ist alles andere als bewiesen.
    ali

       Mathematik ist eine seriöse Wissenschaft…    
    …Evolution keineswegs !

    Man kann alles mathematisch berechnen. Wie wahrscheinlich ist ein Sechser im Lotto ? Wie wahrscheinlich ist ein GAU im AKW Biblis ? Wie wahrscheinlich ist es, daß Deutschland die Fußball-WM gewinnt ? O.K. im letzteren Fall ist es ziemlich unwahrscheinlich.
    Aber genauso ist das mit der Evolution. Man kann sicherlich nicht die ganze Kette vom Einzeller zum Menschen durchrechnen, aber wenn man so ansatzweise mal rechnet, ob es überhaupt sein kann, dann kommen interessante Ergebnisse zustande :

    Die einfachste Lebensform
    Die kleinste lebende Substanz besteht aus 600 Proteinen mit durchschnittlich je 400 Aminosäuremolekülen.
    Das ist die einfachste lebende Form.
    Aber das ist noch zu kompliziert.

    Noch einfacher :
    Die Aminosäuresequenz eines Proteins (mit nur 12 verschiedenen Aminosäuren) mit einem Molekulargewicht von 34000 (ca. 340 Aminosäuren) könnte in 10 hoch 300 Variationen erfolgen. (1 Milliarde ist 10hoch9)

    Also, wenn es auf der Erde 12 verschiedene Aminosäuren gegeben hätte und sonst nichts, dann hätten sich 10hoch300 Protein-Moleküle bilden können.

    Wenn von jedem dieser Moleküle nur ein einziges entstanden wäre, dann wäre das ein Gesamtgewicht von 10hoch280 Gramm. Das Gesamt Gewicht der Erde beträgt nur 10hoch27 Gramm. Das ist nicht ein Zehntel von 10hoch 180, sondern viel viel weniger nämlich 1000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 Gramm weniger.

    Wie wahrscheinlich ist die Entstehung der einfachsten lebenden Substanz mit 600 Proteinen mit durchschnittlich 400 Aminosäuremolekülen ?

       Unseriöse Behauptungen der Evolutionisten    
    Die Behauptung der Zeitgenossen Darwins war :
    Wenn man 1 Million Affen eine Million Jahre willkürlich auf die Tasten schlagen läßt, dann sei es möglich, daß sie ein Stück von Shakespeare produzieren – durch Zufall.
    Die mathematische Wirklichkeit sieht anders aus :
    Wenn man die Zahl der Affen auf eine Milliarde erhöhen würde und sie bräuchten durch Zufall nur 1 Satz schreiben, nämlich “Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde” wie lange würden sie dafür brauchen ????

    In einem Jahr würden die Affen 158 Billiarden Buchstaben Satzzeichen und Leeranschläge produzieren – also wie lange brauchen sie, damit die Wahrscheinlichkeit von 1:100 besteht, daß sie ZUFÄLLIG diesen einen Satz produzieren ?
    Die Antwort lautet : 120.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Jahre.
    So lange würde 1 Milliarde Affen brauchen, um durch Zufall nur einen Satz auf der Schreibmaschine zu tippen.

       Wie lange braucht der Zufall ?    
    Wie lange braucht der Zufall, um zuerst eine lebende Substanz mit 600 Proteinen mit durchschnittlich 400 Aminosäuren, anschließend Einzeller, Mehrzeller, usw.usw bis zum Menschen, dem komplexesten Lebewesen, daß es gibt.

    Die Evolutionisten behaupten, daß hat alles in 2 000 000 000 Jahren stattgefunden. Milliarden, Billiarden und Aberbilliarden von Erbinformationen, die durch Zufall richtig gepuzzelt werden, damit die Entwicklung immer weiter geht.
    Alles muß genau zusammenpassen, damit zum Beipiel die Photosynthese funktioniert. Das alles kann man mit Informationen darstellen. Und mathemtisch berechnen.

    Kurzum , es ist völlig unmöglich, daß durch Zufall eine Entwicklung des Lebens stattgefunden hat. Es kann durch zufall zufällig was entstehen, was einer Aminosäure ähnelt, aber eine Höherentwicklung bis zum Menschen ist in 4,5 Milliarden Jahre einfach mathematisch nicht möglich.

    Fortsetzung folgt…

       Leserfrage    

    “Es ist ja auch sehr unwahrscheinlich, daß jemand im Lotto gewinnt, weil die Chancen sechs Richtige und Zusatzzahl zu haben, recht gering sind. Trotzdem wird der Jackpot regelmäßig geknackt. Also kann es auch bei der Evolution trotz Unwahrscheinlichkeit passiert sein.”

    Antwort :
    Grundsätzlich ist dieser Gedanke nicht schlecht, aber die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen ist im Vergleich zu der (Un-)Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung des Lebens schon so sicher, daß es dann auch tatsächlich passiert.Jemand hat einmal ausgerechnet (ich weiß nicht ob die Zahl stimmt, sieht aber realistisch aus), daß die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot zu knacken, bei 0,00000072% liegt. Das ist schon sehr unwahrscheinlich. Trotzdem passiert es !
    Warum behaupte ich dann, daß es absolut unmöglich ist, daß das Leben durch Zufall entstanden ist ?
    Ganz einfach : Beim Lotto geht es um 6 aus 49
    Beim einfachsten lebenden Baustein (bestehend aus 600 Proteinen mit JEWEILS durchschnittlich 400 Aminosäuren) muß viel mehrgenau zusammenpassen als beim Lotto. Und selbst, wenn das zufällig passiert sein sollte :
    Dann müßte ein Zufall nach dem anderen passiert sein und alle genau in der richtigen Reihenfolge – alles müßte richtig zusammengepaßt haben, denn wenn durch Zufall die Giraffe vor den Bäumen entstanden wäre, wäre sie verhungert. Genauso wie beider Giraffe ist das auch im mikroskopischen Bereich. Wir wissen zwar inzwischen, wieviel Staub es auf dem Mond gibt und wieer zusammengesetzt ist, aber wir haben es bis heute nicht geschafft, die Funktionsweise einer menschlichen Zelle RESTLOSaufzuklären. Immer noch ist vieles unklar, weil eine einzelne Zelle schon aus so vielen Tausenden komplizierten Einzelbausteinenbesteht.
    Wie soll eine Zelle durch Zufall entstanden sein, wenn es schon absolut unwahrscheinlich ist, daß auch nurEIN EINZIGER dieser Einzelbausteine durch Zufall entstanden ist ?
    Wer an die zufällige Entstehung des Lebens glaubt, muß schon einen sehr starken Glauben haben und viel Phantasie, denn logisch begründbar ist das alles nicht, was die Evolutionstheorie lehrt.

    Der Glaube an Jesus Christus dagegen ist real. So wie Jesus Christus eine reale Person der Weltgeschichte ist.  

  3. Master of Evolution

    Evolution? Jawohl! EVOLUTION!!!

    Hallo!

    Was veranlasst dich zu dem Glauben, dass es keine Evolution gibt, aber die Bibel Wort für Wort richtig ist? Wie kann man einer solchen Logik folgen? Hast du irgendwelche BEWEISE? Sicher, du kannst deiner “Inneren Überzeugung” folgen, aber was beweist das?
    Für die Evolution gibt es eindeutige Beweise (Und erzähl mir jetzt nicht, Saurierskelette wären von Gott im Boden versteckt worden, um den Wissenschaftlern eine Freude zu bereiten). Was ist zum Beispiel mit dem Schäferhund? Noch vor 200 Jahren gab es keine Schäferhunde. Und was ist gezielte züchtung Anderes als beschleunigte Evolution? Oder die Darwin-Finken: 50 Jahre, nachdem man sie auf eine Insel gebracht hatte, auf der sie zuvor nicht heimisch waren fand man 15 verschiedena Arten, di sich nicht mehr untereinander Kreuzen liessen, aber genetisch eindeutig auf die Ursprüngliche Finkenart zurückzuführen waren. Sie Unterschieden sich Beispielsweise in der Schnabelform (Je nach der Nahrung, die in ihrerökologischen Nische besonders häufig war).
    Oder was wärst du ohne Evolution? Du würdest am nächstbesten Schnupfen sterben, weil dir deine Eltern kein Immunsystem, das sich im Laufe der Evolution entwickelt hat, vererben hätten können.
    Ich könnte noch dutzende Beweise anfüheren, aber ich muss zurüch an mein Studium. Ich hab gleich eine Evolutionsbiologie Vorlesung.
    Nun, jetzt bist du dran. Entkräfte meine Behauptungen und führe mal ein Paar Beweise für deine Theorie des Kreationismus an. Und bitte komm mir nicht mit Glauben, Glaube ist von Person zu Person unterschiedlich. Ich will BEGRÜNDUNGEN und BEWEISE (ja, wie in der Erörterung an der Schule)!
    Ich erwarte deine Antwort…

  4. ali

    hier noch gedanken zu den apokryphen. danke für deinen langen brief, den ich jetzt nicht direkt beantworten will.
    muss echt sagen, dazu fehlt mir zeit und kraft.
    der herr sei mit dir.
    ali

    Nun fragen sie sich sicherlich: Welche Bücher gehören rechtmäßig zur Bibel und bilden den sogenannten “Kanon”, und welche gehören nicht dazu?

    Das Wort Kanon bedeutet ursprünglich “Rohr”, “Richtschnue” oder “Maßstab”. Seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. Wird von den gläubigen Christen die Auswahl von Büchern, die eindeutig die Zeichen göttlicher Inspiration und Autorität tragen, als Kanon bezeichnet.

    Der Kanon ist in einer einzigartigen Weise unter dem stillen Einfluß des Heiligen Geistes, nach Abweisung der Apokryphen oder Pseudepigraphen, entstanden

    Diese gesamte Sammlung aller biblischer Bücher hat ihre eigene Geschichte, die auch dadurch bedingt ist, daß die Bibel über einen Zeitraum von ca. 1600 Jahren entstanden ist.

    Der alttestamentliche Kanon

    Bei der Bildung des alttestamentlichen Kanons durch die Sammlung und Bewahrung der biblischen Schriften wird seit jeher dem Schriftgelehrten Esra eine wesentliche Rolle als Werkzeug Gottes zugeschrieben.

    Der alttestamentliche Kanon lag im 2. Jahrhundert v. Chr. Bereits abgeschlossen vor und wurde in der uns bekannten Form von den Rabbinern Palästinas im 1. Jahrhundert n. Chr. Bestätigt.

    Der neutestamentliche Kanon

    Der Kanon des Neuen Testaments hat sich schon nach wenigen Jahrzehnten gebildet. Von Anfang an wurde ndie Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe und die Offenbarung als inspirierte heilige Schrift betrachtet.

    Wie bei den Schreibern wirkte der Heilige Geist auch bei den Empfängern und Lesern: was die einen unter Seiner Leitung schrieben, anerkannten die anderen unter dem gleichen göttlichen Einfluß

    An der Beschaffenheit der Bücher war deutlich zu erkennen, ob sie zum Kanon der ganzen Heiligen Schrift gehörten.

    Da diese Schriften jedoch mit der Hand abgeschrieben werden mußten, waren sie nicht von Anfang an bei allen Christen in allen Ländern und an allen Orten gleichermaßen verbreitet.

    Aber schon Mitte des 2. Jahrhunderts berichtet Justin, der Märtyrer ( um 150), daß die Evangelien und die Schriften der Apostel zusammen mit den alttestamentlichen Prophezeiungen an jedem Sonntag in den Zusammenkünften der Christen gelesen wurden.

    Das sogenannte Muratotrische Fragment, eine leider nur teilweise erhaltene Aufstellung der neutestamentlichen Bücher aus dem 2. Jahrhundert, enthält die vier Evangelien, die dreizehn Briefe des Paulus, die Apostelgeschichte, die Briefe des Johannes, Judas und die Offenbarung, außerdem noch zwei nicht kanonische Schriften.

    Besonders durch das Auftreten des Gnostizismus mit seinen vielen neuen Schriften und falschen Lehren waren die Christen genötigt, eindeutig festzuhalten, welche Schriften sie als Gottes Wort empfangen hatten.

    Erstmals bei dem Kirchenvater Athanasius (ca. 296 – 373) findet sich ein vollständiges Verzeichnis aller neutestamentlichen Schriften, die dann auf den Synoden von Hippo (393 n. Chr.) und Karthago (397 und 419) von der Westkirche als Heilige Schrift anerkannt wurden.

    Die Bibel besteht also nur aus den Büchern, die von Gott inspiriert und so mit göttlicher Autorität versehen sind.

    Niemals haben irgendwelche Führer auf einem Konzil bestimmt oder festgelegt, welche Bücher in den Kanon aufgenommen wurden oder nicht. Auf solchen Konzilen wurde der Kanon lediglich bestätigt.

    Was sind Apokryphen und Pseudepigraphen?

    Das Wort “apokryph” bedeutet: verborgen, geheim, unklar.
    In den letzten vorchristlichen Jahrhunderten entstanden zusätzlich zu den inzwischen von den Juden als kanonisch anerkannten Büchern des AT eine Reihe weiterer religiöser Schriften:
    Judith, Weisheit Salomos, Tobias, Jesus Sirach, Baruch, 1. u. 2. Makkabäer, Stücke zu Esther und Stücke zu Daniel. Diese apokryphen Bücher waren aber nie Bestandteile der hebräischen Bibel!
    Sie tauchten erstmals in der Septuaginta auf, der griechischen Übersetzung des AT. Von dort wurden sie in die lateinische Übersetzung der Bibel von Hieronymus (Vulgata, um 400 n. Chr.) übernommen. Sie gehören daher auch zum festen Text der katholischen Bibel.

    Fehler in den Apokryphen

    Neben so manchen geschichtlichen, chronologischen und geographischen Fehlern ist das gesamte Niveau dieser Schriften mit dem der kanonischen Schriften nicht zu vergleichen. Mit Recht ist darauf hingewiesen worden, daß der Ausspruch: So spricht der HERR o. ä., der in den Schriften des AT über 3 800mal vorkommt, in den Apokryphen kein einziges Mal gebraucht wird.

    Von den Rabbinern Palästinas wurden die Apokryphen, deren Herkunft im Dunkeln liegt (evtl. Ägypten oder Syrien?), schon im Altertum nicht als Gotteswort anerkannt. Im Anhang der Vulgata erscheinen noch weitere Texte, die als pseudepigraph (das heißt unter falschem Namen geschrieben) bezeichnet werden: das Gebet Manasses, 3. u. 4. Esra, Psalm 151 und der Laodizäer-Brief.

    Auch dem NT wurden schon früh eine Reihe von Apokryphen hinzugefügt. Sie stammen fast alle aus dem 2. Jh. n. Chr. Es handelt sich dabei um eine Fülle teils märchenhafter Schriften über den Herrn Jesus und die Apostel sowie um gefälschte Briefe von Aposteln und anderen biblischen Personen, die deutlich offenbaren, daß es sich um menschliche Machwerke handelt.

  5. Neo_AE

    ProGENESIS

    Lieber Ali,

    danke für deine Antwort. Ich bin mal so frei und melde mich wieder zu Wort.

    Dass vieles komplizierter ist als gedacht, ist nichts neues. Weltbilder ändern sich immer schneller. Zur Zeit Davids glaubte man, der Himmel sei eine Kuppel an der die Sterne aufgehängt sind. Doch wie du schon sagst: Das Leben bzw. die Schöpfung Gottes ist komplizierter als man denkt. Eigentlich ist es für mich nicht von Bedeutung ob mir jemand erklären kann was Leben ist oder ob man sich dessen nicht sicher ist. Für mich ist es wichtig zu wissen, dass dieses Leben als Resultat des Schöpfers existiert. Zufall ist was für Atheisten. Das ist meine Meinung und das müsstest du doch auch wissen, nachdem du meinen Antwortbeitrag gelesen hast. Mir ist es egal was die Wissenschaft sagt und egal wo und wie sich Stolpersteine und Widersprüche auftun. Theorien sind nicht Wirklichkeit, sondern der Versuch sich der Wirklichkeit anzunähern. Von dem her tut’s mir leid, dass du dir die Mühe gemacht hast die Widersprüche der wissenschaftlichen Theorien aufzuzählen. Ich bin mir der Lehrmeinungen, wissenschaftlichen Ergebnissen und Widersprüchen wohl bewusst und ich wüsste nicht, dass ich sie uneingeschränkt verteidigt habe. Ich stimme der Wissenschaft zu, aber nur unter der Bedingung, dass alle ihre Ergebnisse vorläufige Theorien sind, abhängig von unserem (sich ständig ändernden) Weltbild und diese nur vorläufige Annäherungsversuche an die Wirklichkeit jenseits unserer durch unsere auf 5 (bzw.6) beschränkten Sinne sind. THEORIE IST NICHT WIRKLICHKEIT. Aber Gott ist Wirklich, ja mehr noch: er ist WAHRheit. Er ist der Schöpfer, auch wenn es Evolution gibt. Evolution beschreibt zu aller erst einmal die Entwicklung der Verschiedenheit in der Natur. Dass Leben in einer Ursuppe zufällig entstanden ist und dass der Zufall dann ausreichte aus diesen Urleben uns Mensch entstehen zu lassen, das glaube ich auch nicht. Für mich sind die Erkenntnisse aus der Molekularbiologie und organischen Chemie genauso ein Beweis für einen intelligenten Schöpfer, der aber nicht Natur heißt. Genauso wenig wie man diese Komplexität nicht leugnen kann, kann man auch nicht die davon unabhängige und nicht als Ursache geltende Evolution verleugnen. Jeder Kleintierzüchter kann dir das bestätigen. Selbst in dem bei euch zum runterladen bereitgestellten Schriftwerk „Fragen an den Anfang- Die Logik der Schöpfung“, kommen die Autoren nicht darum herum Evolution nicht auszuschließen, selbst wenn sie sich dabei nicht einmal im Klaren darüber sind, dass sie die Richtigkeit der Bibel mit der Richtigkeit der Evolution beweisen, die sie zuvor noch als Lüge abtaten. Sie erklären die Frage nach dem Platzmangel in der Arche unter anderem auch so, dass sich wahrscheinlich nur Urahnen gewisser Arten auf dem Schiff befanden (S.186). Aus einem Pferde-Urahn entwickelten sich dann Pferde, Zebras, Esel usw. Aus einem Hunde-Urahn entwickelten sich Wolf, Kojote, Fuchs, Haushund usw. Aus einem Katzen-Urahn hätten sich dann alle Raubkatzen entwickelt usw. Nun, was nun? Man sollte die Wahrheit (Intention), die hinter den biblischen Berichten steht nicht ins Lächerliche ziehen, indem man anfängt die Genesisgeschichten wortwörtlich zu nehmen. Zudem scheinen selbst die bibeltreusten Wortwörtlichnehmer nie zu bemerken, dass es zwei Schöpfungsgeschichten gibt. Wenn man nun wortwörtlich den Schöpfungsmythen nachgeht, dann kommt doch die Frage auf, warum in der ersten Erzählung nichts vom Paradies steht und in der zweiten Erzählung das Grün/Sträucher/Kraut -> die Natur aufs neue erschaffen wird. Genauso werden die Tiere dort erst nachdem es Adam schon gibt geschaffen. Was sagt uns das? Die biblischen Schriften fungiert oft nicht als wissenschaftlich und historisch genaues Protokoll, sondern als episches Sammelwerk jüdischer Glaubensbekenntnisse, was nun Genesis anbelangt. Jedoch bin ich auch der Meinung, dass hinter jedem Mythos auch Wahrheit steck, nicht nur in geistlicher sondern auch historischer Hinsicht. Aber wortwörtliche Genauigkeit darin zu suchen, kann irgendwie nicht die Lösung sein. Oder warum darf man dann z.B. die Apokryphen nicht wortwörtlich nehmen? Wie können wir Menschen uns das Recht nehmen den Schöpfungsakt wissen und beschreiben zu können. Gott und seine Werke sind doch größer als wir es erahnen, wissenschaftlich beschreiben oder in einen Schöpfungsmythos festhalten können. Außerdem, es war auch niemand dabei als Gott die Welt und das Leben schuf. Selbst bei dem was Gott für uns durch Jesus getan hat und wofür es mehrere Zeugen gab, können wir es nie wirklich ganz begreifen, was Jesus da für uns tat . Wir werden es niemals in vollem Maße zu schätzen wissen, wie es eigentlich nötig wäre, um dafür angemessen dankbar zu sein. Doch um diese Erkenntnis meiner Endlichkeit und Geringfügigkeit im Angesicht des Schöpfers kann ich dankbar sein.

    In diesem Sinne

    Mit freundlichen Grüßen

    NEO AE

  6. ali

    Was ist Leben?
    Das Leben ist komplizierter als gedacht.

    Nach wie vor können die Mikrobiologen nicht erklären, was Leben wirklich ist und wie es entstanden sein soll. Neue Erkenntnisse in der Forschung zeigen: das Leben kann nicht zufällig entstanden sein.

    Die moderne Evolutionstheorie lehrt, dass das erste Lebewesen zufällig aus unbelebten Stoffen entstanden sein soll. Doch da tauchen neue massive Stolpersteine auf.

    Allein durch Chemie entsteht kein Leben
    Die wichtigsten Bausteine der Lebewesen sind Eiweisse, mit denen die Lebewesen aufgebaut sind. Dazu kommen grosse Moleküle, die einen Bauplan zum Funktionieren des Organismus enthalten. Man nennt sie DNS (Desoxyribonukleinsäure). Mit chemischen Reaktionen können sowohl die DNS als auch die Bausteine der verschiedenen Organe hergestellt werden. Doch die Chemiker sagen uns: allein durch chemische Reaktionen entsteht kein Leben.

    Gemäss unseren Schulbüchern soll das Leben in einer sogenannten “Ursuppe” angefangen haben. Bei der Überprüfung dieser Idee stiess man zunächst auf Schwierigkeiten, unter anderem hätte das Wasser der Ursuppe die DNS wieder zerstört, die zum Aufbau einer lebenden Zelle nötig ist. Also konnte das Leben kaum in einer Ursuppe entstehen.

    Ein konkreter Bauplan
    Es gibt Tausende von verschiedenen Eiweissen im menschlichen Körper. Sie bilden auf Grund eines Bauplanes die verschiedenen Organe. Der Bauplan ist in der DNS enthalten. Jedes Eiweiss wurde auf Grund einer ganz bestimmten Abfolge von Grundeinheiten aufgebaut, die dem “Bauplan” in der DNS entspricht.

    Beim Studium dieser komplizierten Materie stösst man auf drei grundsätzliche chemische Probleme:

    Erstens: Chemische Stabilität. Die chemische Stabilität betrifft die Frage, ob die Komponenten der Eiweisse, nämlich die Aminosäuren, überhaupt chemisch reagieren können. In einer Ursuppe müssten die Aminosäuren stabil sein, sonst hätten sie schon längst miteinander reagiert. Wenn sie aber zu stabil sind, werden sie zu keinen langen Kettenmolekülen reagieren. Um diese zu bilden, müssen sie daher chemisch aktiviert werden. Bei dieser Aktivierung darf kein Wasser dabei sein, weil die aktivierten Teile mit dem Wasser sofort reagieren und zerfallen würden. Mit anderen Worten: Die in einer Ursuppe produzierten Kettenmoleküle können wegen der Anwesenheit von Wasser gar nicht stabil bleiben. Also können keine Eiweisse entstehen.

    Zweitens: Chemische Reaktivität. Sie betrifft die Geschwindigkeit, mit der eine bestimmte chemische Reaktion abläuft. Wenn Leben in einer Ursuppe auf natürliche Art beginnen sollte, müssten die chemischen Gesetze es ermöglichen, die Reihenfolge der Aminosäuren in den Kettenmolekülen vorherzusagen. Sie werden sich jedoch gemäss ihrer Reaktivität zusammenfügen und nicht auf Grund eines vorgegebenen Bauplanes. Das bedeutet, dass eine bestimmte vorgegebene Reihenfolge, wie es der komplexe Bauplan verlangt, nie zustande kommen kann. Denn die Reaktivität der Aminosäuren bestimmt die Reihenfolge in der sie im Kettenmolekül aneinander gefügt werden.

    Drittens: Chemische Selektivität. Weil das zu bildende Kettenmolekül zwei Enden besitzt, können die Aminosäuren am einen oder andern Ende angefügt werden. Wenn gemäss dem Bauplan als nächstes die Aminosäure “B” gefolgt von der Aminosäure “A” an “R-T-X” angefügt werden muss, bestehen vier Möglichkeiten, nämlich R-T-X-B-A, dann A-R-T-X-B, ferner A-B-R-T-X, und schliesslich B-R-T-X-A. Das Resultat ergibt drei falsche und ein richtiges Kettenmolekül und das bei der Reaktion von nur zwei Aminosäuren. In Wirklichkeit müssen im Durchschnitt für ein einziges Eiweiss etwa 1000 Aminosäuren in einer bestimmten vorgegebenen Reihenfolge zusammengefügt werden.

    Die Natur ist nicht intelligent
    Durch die riesige Zahl von Aminosäuren und deren chemischen Eigenschaften kommen viel mehr unerwünschte als erwünschte Verbindungen zustande. Oft wird argumentiert, dass die Natur nur die erwünschten auswähle. Doch dies ist auf der molekularen Ebene noch nie beobachtet worden. Es widerspricht auch dem Zustand unseres Körpers, der nicht Milliarden von “extra” Eiweissen enthält. Ausserdem ist die Natur nicht intelligent. Es ist kein Mechanismus in der Natur bekannt, der beim Zusammensetzen der Kettenmoleküle die richtigen Aminosäuren selektiert. Nur ein fertiger und funktionierender Organismus verfügt über Instrumente, die eine Auswahl treffen können (Enzyme).

    Wir können beobachten, dass sowohl lebende als auch tote Organismen dieselben chemischen Bestandteile enthalten. Also liegt das Leben wahrscheinlich nicht an den Proteinen (Eiweissen) oder den andern Bauteilen der Lebewesen. Leben muss etwas mit dem nicht-materiellen Bereich der Schöpfung zu tun haben.

    Das Leben muss geschaffen worden sein
    Schlussfolgerung: Eine chemische Steuerung bei der Bildung von Kettenmolekülen, die eine vorgegebene Reihenfolge der Aminosäuren enthält, ist in einem Zufallsprozess nicht möglich. Die Herstellung eines solchen Kettenmoleküls im Labor benötigt einen Chemiker, der die Eigenschaften der Komponenten kennt und jede gemäss dem Bauplan in der richtigen Reihenfolge in der DNS einfügt. Das Leben muss daher von einer intelligenten Instanz – Gott – geschaffen worden sein.

    Quelle: ProGenesis

    Autor: Hans-Ruedi Stutz

    Datum: 09.09.2004

      

      

          
      

      

        

      

      
          

      

  7. Neo_AE

    Die Theorie von der Evolution

    Bei dieser Aussage muss ich widersprechen, will aber damit weder dir noch unserem Schöpfer widersprechen. Ich bin fast immer mit diesem Thema sehr objektiv umgegangen. Ich habe naturwissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur aus der Literatur, sondern auch auf dem Gebiet der Paläontologie selbst analysiert. Gleichzeitig gab es für mich niemals Zweifel dass unser Schöpfer existiert. Ich weiß was in den Schöpfungsgeschichten steht und was die Theologie darüber weiß (Entstehung/Intension usw.). Ich habe mich sogar etwas mit dem schöpfungsergänzenden Geschichten und Legenden über Adam und Eva beschäftigt, die man in den apokryphen Schriften findet, welche selbst zeigen, dass die Bibel von Menschenhand geschrieben ist und nach dem Wahrheitsgehalt dessen was Gott uns dadurch mitteilen will im 5 Jahrhundert von der röm.-kath. Kirche zusammensortiert wurde. Objektiver geht’s wohl kaum. Ich bin für alles offen. Ich weiß dass man Gott, der Wahrheit besitzt und die Wahrheit ist, nicht begreifen kann. Somit vermeide ich mich auf irgendetwas (weltbildlich/ wissenschaftlich betrachtet) festzulegen. Dennoch kann ich nicht davon abrücken, dass die Wissenschaft auch mit ihrer Evolutionstheorie ein Stück Wirklichkeit (natürlich nicht allgemeine Gültigkeit) zeigt. Für mich ist Gott größer, als dass man sein Werk und sein Schöpfungsakt in irgend einer Weise generell und unanfechtbar protokollieren kann. Weder in wissenschaftlichen Theorien(!) noch im Schöpfungsmythos. Aber das ist eigentlich auch nicht wichtig. Wichtig ist nur zu wissen dass Gott die Welt und uns erschuf. Wie? Darüber können wir philosophieren, wir können forschen und vermuten. Aber nicht wissen! Wir können nur wissen, dass wir existieren, warum wir existieren und wem wir diese Existenz zu verdanken haben. Ich kann nur empfehlen in vielerlei Hinsicht nachzuforschen. Wenn du an Gott als deinen Schöpfer glaubst, dann können keinerlei wissenschaftliche Vermutungen und Theorien deinen Glauben in Frage stellen. Im Gegenteil! Aber es ist meiner Meinung nach nicht richtig seinen Glauben zu stärken in dem man das als falsch und nichtig hinstellt, was andere als oberflächliches Argument für ihren Atheismus sehen und sich damit selbst belügen. Falsch wäre es diese Lüge aufzugreifen und diese entkräften zu wollen, denn diese Lüge kann nur auf der dummen oberflächlichen und damit falschen Ansicht der Atheisten über die Wissenschaft bestehen. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Weiteres dazu in meinem Antwortschreiben zum Thema „Evolution?“.

    Freundliche Grüße

    NEO AE

  8. ali

    ich bedanke mich für dein wunderbares zeugnis. gott möge dich innerlich stark machen und dich für sein reich gebrauchen. er hat sicherlich noch wunderbare dinge mit dir vor. ich bin so froh ein christ zu sein zu dürfen. allerdings  haben wir keine verträge für täglichen sonnenschein. aber auch wenn es mal ins tal geht, der herr geht auch dorhin mit. er ist ein guter hirte.
    ali

  9. ElPesce84

    Tolle Einstellung

    Hallo Namenskollege!

    Dein Lebenslauf und deine gewonnene Erkenntnis und Einstellung gefällt mir sehr gut. Mir geht es ähnlich.
    Ich habe im letzten Jahr sehr viel durchgemacht und hatte eine schwere Depression (war dem Suizid schon sehr nahe). Ich habe nur langsam wieder neuen Lebensmut bzw. -freude bekommen, als ich begonnen habe die Bibel zu lesen und für mich zu verstehen, was Gott und sein Sohn Jesus Christus mit mir vorhaben – was mir im Leben Sinn gibt. Dabei hat mir auch mein Konfirmationsspruch “Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten” [Psalm 27, 1] sehr geholfen.
    Momentan kämpfe ich gerade darum, nicht mehr darauf zu achten, wie meine Familie und Freunde auf meine neue Einstellung zu Gott reagieren, sondern dass sie es akzeptieren und sie den Weg mit mir gemeinsam beschreiten.
    Im Matthäusevangelium, Kapitel 10 (Lutherbibel) sagt Jesus, er sei nicht gekommen, um die Menschen zu einen, sondern ein Mann wird seinen Vater und seine Mutter verlassen, um ihm nachzufolgen. (oder so ähnlich, ich hab meine Bibel leider gerade nicht bei mir)

    Der Herr sei ein Lichte auf deinem Wege.

    Christian

  10. sAmY

    findsch cool

    hm, ich finde deinen lebensbericht echt gut..
    also ich bin in einer christlichen familie aufgewachsen und habe das mit jesus leben von kind an so mitbekommen.. also wir sind charismatiker, falls dir das was sagt..
    du warst ja ziemlich humanistisch eingestllt..
    in meiner klasse, eine klasse die nur aus ossis besteht, außer mir, sind alle sehr humanistisch eingestellt, kannst du mir nen paar dinge sagen die ich denen sagen kann, also die ihre theorie widerlegen, also jez nich zum kontern sondern einfach nur um ihnen die augen zu öffnen?
    danke
    samy

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