Heute vor 84 Jahren wurde Elvis Presley geboren. Er kam aus ärmlichen Verhältnissen, hatte es aber geschafft: Elvis war der King. Er verkaufte über eine Milliarde Tonträger. Bis heute gilt er damit als der erfolgreichste Solo-Künstler weltweit.
Elvis Presley gab Konzerte, drehte Filme, hatte Frauen, kaufte sich Privatflugzeuge und verschenkte Luxusschlitten. Glücklich war Elvis jedoch nicht. Am Ende seines Lebens war er geschieden, abhängig von Medikamenten und ein gebrochener Mann. All der Luxus konnte seinen Lebensdurst nicht stillen.
Kennst du diesen Hunger nach Erfüllung, nach Lebenssinn? Wo findet man wahres Glück, fragt man sich angesichts des Lebens von Elvis Presley. Ein Blick in die Bibel gibt eine Antwort. Dort betet Asaf, übrigens auch ein Sänger: „Für mich aber ist Gottes Nähe beglückend!“ (Die Bibel, Psalm 73,28)
Hallo Ali, wir sind Botschafter an Christi statt und rufen die Menschen zu Buße und Bekehrung auf. Zudem sind wir Himmelsbürger und somit ist unser „Reich“ nicht von dieser Welt.
Lass die machen, was wir Christen erwarten ist die Entrückung!
Gott Befohlen
Ein Atheist steht in einer Gemeinde und weint bitterlich. Da tritt der Prediger dazu und fragt: “Mein Kind, warum weinst du denn so herzergreifend? Du glaubst ja noch nicht mal an Gott, also weshalb der Trauer hier bei uns?”
“Es gibt zwei Möglichkeiten”, entgegnet der weinende Atheist: “Entweder Gott existiert, und ich bin im Unrecht – dann habe ich allen Grund vor ihm zu klagen! Oder aber, ich habe recht und es existiert kein guter und gerechter Gott – und dann hat man erst recht guten Grund, darüber zu weinen!!!”
Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme. Spöttisch meint der Pfarrer: “Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.” Darauf antwortet der Philosoph: “Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und plötzlich ruft: “Ich hab sie!…”
Die Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts senden einen Unterhändler zu Gott. Dieser sagt: “Lieber Herr-Gott wir brauchen dich eigentlich nicht mehr! Die Wissenschaft weiß nun alles, kann alles und schafft alles – Danke, dass du so lange als Lückenfüller gedient hast, aber jetzt wäre es an der Zeit für dich, in den Ruhestand zu gehen!”
Gott hört sich das mit einem Schmunzeln an und schlägt vor: “Gut, wenn ihr meint. Aber lasst uns einen letzten Test machen – einen Wettbewerb im “Menschen machen”, wie wär’s? Ich habe aus Staub Menschen gemacht – der Ball liegt also bei euch!” Die Wissenschaftler überlegen nur eine Sekunde, nicken heftig und beugen sich zu Boden um eine Hand voll Staub aufzuheben und mitzunehmen.
Da sagt Gott energisch: “Halt, Moment mal – euren Staub macht ihr euch gefälligst auch selbst aus dem Nichts …”
Da steht ein Atheist in Hölle und sagt zu sich selber, jetzt müsste ich eigentlich tot sein, da antwortet
im eine Stimme aus der Finsternis , da musst du dich wohl getäuscht haben.
Ihr sagt also, dass wir unfähig sind zu erkennen, ob es einen Gott gibt. Indessen es ist gewiss, dass Gott ist oder dass er nicht ist, es gibt kein Drittes. Aber nach welcher Seite werden wir uns neigen? Die Vernunft, sagt ihr, kann aber nichts entscheiden. Es ist ein unendliches Chaos, das zwischen uns liegt und wir spielen hier ein Spiel in dieser unendlichen Entfernung von einander, wo Kopf oder Wappen fallen wird. Was wollt ihr wetten? Nach der Vernunft könnt ihr weder das eine noch das andre behaupten; nach der Vernunft könnt ihr keins von beiden leugnen. So werft denn nicht denen Irrtum vor, die eine Wahl getroffen, denn ihr wisst nicht, ob sie Unrecht haben, und ob sie schlecht gewählt…. Es muss gewettet werden, das ist nicht freiwillig, ihr seid einmal im Spiel und nicht wetten, dass Gott ist, heißt wetten, dass er nicht ist. Was wollt ihr also wählen? … Ihr habt zwei Dinge zu verlieren, die Wahrheit und das Glück und zwei Dinge zu gewinnen, eure Vernunft und euern Willen, eure Erkenntnis und eure Seligkeit, und zwei Dinge hat eure Natur zu fliehen, den Irrtum und das Elend. Wette denn, dass er ist, ohne dich lange zu besinnen, deine Vernunft wird nicht mehr verletzt, wenn du das eine als wenn du das andre wählst, weil nun doch durchaus gewählt werden muss. Hie mit ist ein Punkt erledigt. Aber eure Seligkeit? Wir wollen Gewinn und Verlust abwägen, setze du aufs Glauben, wenn du gewinnst, gewinnst du alles, wenn du verlierst, verlierst du nichts. Glaube also, wenn du kannst.
Blaise Pascal (1623-1662), französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker
Hallo Ali, wenn Du annimmst, es gibt keinen Gott und es gibt ihn doch, dann bedeutet das etwas für deine Ewigkeit. Wenn Du annimmst, es gibt einen Gott, und es gibt keinen, dann macht es für die Ewigkeit keinen Unterschied. Nun sagt uns die Jesus Christus, dass der, der sein Wort liest und tut, erfahren wird, ob es einen wahren Gott gibt, weil sich dieser Gott demjenigen offenbaren wird. Ich bin Christ und glaube an Gott und an das, was er sagt, weil ich weiß, dass es wahr ist. Ich glaube nicht mehr, weil ich es nicht genau wissen kann. Es ist naiv und lächerlich, etwas zu glauben, von dem man nicht weiß, ob es wahr ist. Unser Gott verlangt keinen naiven Glauben, sondern er schenkt uns, dass wir die Wahrheit erkennen können.
Angelika
Die Evolutionstheorie sagt nichts über den Ursprung der ersten Zelle aus, weil diese Frage nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Evolution ist sehr real und hat begonnen, als das erste Lebewesen, also der erste Einzeller, bereits da war. Für die Frage, wie die erste Zelle aus nichtlebender Materie entstand, ist die Abiogenese zuständig, die soweit ich weiß zurzeit noch eine Hypothese ist. Aber Evolution durch natürliche Selektion hat auch mal als eine Hypothese angefangen und jetzt ist sie eine der am Besten belegten wissenschaftlichen Theorien, wenn nicht sogar DIE am Besten belegte wissenschaftliche Theorie. Abiogenese ist kein Bestandteil der Evolutionstheorie. Darum ist die Tatsache, dass wir noch nicht genau wissen, wie die erste Zelle entstand, kein Grund, die Evolutionstheorie nicht zu akzeptieren, was übrigens 98% der Wissenschaftler und die Mehrheit der Nicht-Wissenschaftler tun. Es gibt Berge von Belegen für die Evolutionstheorie, sowohl im Bereich der Mikroevolution als auch im Bereich der Makroevolution. Man muss sich nur mal die Mühe machen, die Belege zu googeln. Die meisten Belege findet man soweit ich weiß auf englischsprachigen Internetseiten. Kreationismus, also der Glaube, dass Evolution nicht real ist und Menschen mit Dinosauriern zusammengelebt haben, ist eine pseudowissenschaftliche Idee. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für den Kreationismus. Die Behauptungen von Kreationisten, z. B. dass das Universum und die Erde nur 6000 Jahre alt sind, sind längst widerlegt worden. Einige Behauptungen von Kreationisten, z. B. dass nichtreduzierbare Komplexität einen persönlichen Schöpfer benötigt, widerlegen sich selbst. Wenn etwas nichtreduzierbar komplexes von einem persönlichen Schöpfer erschaffen worden sein muss, muss dieser Schöpfer selbst nichtreduzierbar komplex sein und somit einen persönlichen Schöpfer benötigen. Wer also hat den Schöpfer erschaffen? Und wer den Schöpfer des Schöpfers? Und wer den Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers? Und so weiter bis in die Unendlichkeit.
Da kannst du mit unserem Bruder Markus reden. Er hat ein neues Buch darüber geschrieben. Er ist auf Facebook zu erreichen. http://www.wort-und-wissen.de/aktuelles/buecher.php?n=div/geplantes_universum.html
Ohne Forschung hätten wir heute kein Antibiotika, keine Autos und vor allem keinen radikal christlichen Blog in dem du genauso über Wissenschaft schimpft, wie (manche) Wissenschafler über deinen Glauben.
Es gibt Fragen, für die die Naturwissenschaft zuständig ist, zum Beispiel: Wie funktioniert die Welt, welchen mathematischen Gesetzmäßigkeiten unterliegt sie, was sind die Regelmäßigkeiten, was sind die Ketten von Ursache und Wirkung? Und es gibt Metafragen, für die die Wissenschaft grundsätzlich nicht zuständig ist. Das sind etwa solche: Wollte jemand diese Welt, hat jemand sie sich ausgedacht? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Plan, gibt es eine Antwort auf das Leid in der Welt? Diese legitimen Fragen können weder die Physik noch die Biologie beantworten. Die Menschheit ist ja nicht weniger religiös geworden durch den Fortgang der Wissenschaft, eher im Gegenteil. Der Grund dafür ist meines Erachtens, dass die wichtigen Lebensfragen von der Wissenschaft nicht beantwortet werden. Barbara Drossel ist Professorin für Theoretische Physik an der Technischen Universität Darmstadt.
Es kann nicht schlimmer kommen ? Na, da mußt du mal die koreanische Fönwelle fragen,
oder den Despot von Venezoela, auch Stalin, Adolf, oder Mao und auch nicht Idi Amin
würden deine Ansicht bestädigen. Selbstverständlich wird dies Jahrhundert noch viel
blutiger werden als das letzte Jahrhundert. Vor hundert Jahren lagen große teile von
Europa, unter einem Leichenberg, zehn Jahre vorher, war noch die vorherrschende Meinung,
das nun, in der aufgeklärten Welt, die großen Kriege, vor bei sind und es zu einer großen
Friedenszeit kommen würde. Natürlich wird der zusammengepresste , europäische Vielvölkerstaat,
in Europa, hochgehen, das ist nur eine Frage der Zeit. Sicherlich leben wir in einer sanften Diktatur,
schon allein begründet, in Medien, die von den herrschenden Parteien kontrolliert werden und
anderseit Medien, die ein Kartell bilden, im Eingentum von Superreichen, deren Interesse, nicht
deckungsgleich ist, mit dem der Bevölkerung. Wenn ein Volk, die Hoheit, über die Medien abgibt,
ist es verloren. Gehirnwäsche ist dann vorprogrammiert. Aber , weder die Väter des deutschen
Grundgesetzes und schon garnicht die Väter des Bill of Rights (USA), konnten die Medienmacht
dieser Zeit erahnen. So kann eine Demokratie ohne unabhängige Kontrolle ,der Medien, durch
das Volk, nicht überleben.
Hallo, erstmal ein Kompliment für diese Seite und Inhalte, sehr interessant. Hier sehe ich jedoch Einfalt, du vergleichst hier Verschiedene Glaubensansätze/Religionen mit nur einem, dem christlichem Maßstab.
Welcher aus Sünde und Erlösung, personifiertem Gott usw. besteht.
Nicht jede Religion/Glaube hat “Sünde” und Folgen dieser, sowie einen personifierten Gott usw. Diese Menschen “Brauchen keinen Erlöser da keine Sünde, kein Tod. Und womöglich auch kein begehren nach einem ewigem Leben.”
Wenn du überzeugen, also retten willst, rate ich Dir die Perspektive des anderen zu verstehen und darauf einzugehen.
Nicht alle Religionen sind im Grunde gleich. Da irrst du dich gewaltig.
Manche meinen, dass alle Religionen im Grunde gleich sind und zu Gott führen. Es komme nicht darauf an, was man glaubt, sondern nur darauf, dass man glaubt und religiös ist. Diese Ansicht klingt zunächst sehr tolerant. Beim genaueren Hinsehen erweist sie sich aber als äußerst problematisch.
In Wahrheit ist es so, dass die Religionen der Welt sehr unterschiedlich sind, ja, teilweise sogar gegensätzlich. Schon aus diesem Grunde können sie nicht alle zum gleichen Ziel führen. Einige der gravierenden Unterschiede zwischen den Religionen sollen kurz genannt werden:
Im Hinduismus ist das Göttliche Mehrzahl und unpersönlich.
Der Gott des Islam ist Einzahl und persönlich.
Im Buddhismus gibt es weder eine Vergebung noch eine Hoffnung auf irgendwelchen übernatürlichen Beistand. Das Ziel aller Existenz im Buddhismus ist das Nirwana, das Verlöschen. Von Buddha wurde dieses Ziel angeblich nach nicht weniger als 547 Wiedergeburten erreicht.
Das Ziel des Christentums dagegen ist es, Gott persönlich kennen zu lernen und sich in Ewigkeit an ihm zu freuen.
Michael Green (ein Fachmann) kommt zu dem Schluss:
Es ist nichts gewonnen, wenn man so tut, als seien alle Religionen hinter ihren verschiedenartigen Erscheinungsbildern im Grunde genommen gleich. Sie sind es nicht. … Die Widersprüche sind unversöhnlich.[iii]
Die Ansicht, dass alle Menschen Gott letztlich finden werden – egal, was sie glauben –, ist unhaltbar. Die unterschiedlichen Religionen führen nicht zum gleichen Ziel.
Wenn jemand krank ist, verabreicht man dem Patienten nicht irgendein Heilmittel, sondern ein ganz bestimmtes, nämlich das richtige. Ebenso können auch wir nicht auf irgendeinem Weg zu Gott kommen, sondern nur auf dem Weg, den Gott bestimmt hat.
Worin bestehen die größten Unterschiede zwischen dem christlichen Glauben und allen anderen Religionen?
Die Religionen behaupten, eine Person wird gerettet, indem er sich an bestimmte Lehren und Gesetze hält. Die Bibel dagegen lehrt, dass der Mensch sich nicht selbst retten kann, sondern dass dies nur durch Jesus Christus möglich ist. Hierin liegt wohl der größte Unterschied zwischen dem Christentum und den anderen Religionen.[iv]
Die Religionen sind Verzweiflungsschreie der Menschen, Versuche, sich selbst zu retten. Der lebendige Gott dagegen streckt uns seine Hand entgegen und lädt uns ein, diese zu ergreifen.
Ein Ertrinkender kann nur gerettet werden, wenn jemand von außen kommt und ihm den Rettungsring zuwirft. Die Religionen erwarten, dass der Mensch sich selbst retten soll. Jesus, dagegen, wirft uns den Rettungsring zu, weil er uns aus dem Dilemma unserer Schuld herausziehen möchte. Wir brauchen diesen Ring nur noch vertrauensvoll zu ergreifen.
Da muss nicht nur ich widersprechen. C.S. Lewis, der als Cambridge-Professor für Englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance eine weltweite Koryphäe auf dem Gebiet der Literaturkritik war, schreibt in seiner Lektüre über die Evangelien:
Als Literaturhistoriker bin ich restlos davon überzeugt, daß die Evangelien keine Legenden sind – was immer sie auch sonst sein mögen. Ich habe sehr viele Legenden gelesen, und es ist für mich eindeutig, daß die Jesusgeschichten nicht in diese Gattung passen. Sie sind nicht kunstvoll genug, um Legenden zu sein. In der Darstellung ihrer Inhalte sind sie unbeholfen, sie arbeiten die Dinge nicht sauber heraus. Der größte Teil des Lebens Jesu bleibt uns genau so unbekannt wie das Leben irgendeines seiner Zeitgenossen. Kein Volk, das einen seiner Helden zum legendären Heiligen erheben wollte, würde so etwas zulassen. Auch kenne ich, außer einigen Teilen aus den platonischen Dialogen, in der Literatur des Altertums keinerlei Gespräche, wie sie etwa im Johannesevangelium vorkommen. Bis fast in unsere Zeit gab es sie einfach nicht. Erst vor etwa hundert Jahren, mit dem Aufkommen des realistischen Romans, fand das Gespräch Eingang in die Literatur.
Und noch ein anderer Aspekt: In der Geschichte von der Ehebrecherin wird uns erzählt, Jesus habe sich gebückt und mit dem Finger etwas in den Staub gekritzelt. Dieser Hinweis bringt nichts ein. Niemand hat je eine Lehre darauf gegründet. Aber solch kleine unbedeutende Details nur zu erfinden – das wäre ein ganz moderner Kunstgriff. Ist nicht die einzige Erklärung für diese Schilderung die, daß es sich wirklich so zugetragen hat? Der Schreiber erzählte es, einfach weil er es gesehen hatte.
Ich möchte an dieser Stelle aus dem ersten Teil des spannenden George-Orwell-Roman »1984« zitieren, wo der Autor das Wahrheitsministerium sowie die Gedankenpolizei beschreibt. Hier dürfen wir mit deutlicher Klarheit die Parallelen zwischen unserer Welt heute und jenen düsteren Vorahnungen aus dem Jahr 1949 erkennen.
»1984«
Es war ein klarer, kalter Tag im April, und die Uhren schlugen gerade dreizehn, als Winston Smith, das Kinn an die Brust gepresst, um dem rauhen Wind zu entgehen, rasch durch die Glastüren eines der Häuser des Victory-Blocks schlüpfte, wenn auch nicht rasch genug, als dass nicht zugleich mit ihm ein Wirbel griesigen Staubs eingedrungen wäre. Im Flur roch es nach gekochtem Kohl und feuchten Fußmatten.
An der Rückwand war ein grellfarbiges Plakat, das für einen Innenraum eigentlich zu groß war, mit Reißnägeln an der Wand befestigt. Es stellte nur ein riesiges Gesicht von mehr als einem Meter Breite dar: das Gesicht eines Mannes von etwa fünfundvierzig Jahren, mit dickem schwarzen Schnauzbart und ansprechenden, wenn auch derben Zügen.
Winston ging die Treppe hinauf. Es hatte keinen Zweck, es mit dem Aufzug zu versuchen. Sogar zu den günstigsten Stunden des Tages funktionierte er nur selten, und zur Zeit war tagsüber der elektrische Strom abgestellt. Das gehörte zu den wirtschaftlichen Maßnahmen der in Vorbereitung befindlichen Hass-Woche.
Die Wohnung lag sieben Treppen hoch, und der neununddreißigjährige Winston, der über dem rechten Fußknöchel dicke Krampfaderknoten hatte, ging sehr langsam und ruhte sich mehrmals unterwegs aus. Auf jedem Treppenabsatz starrte ihn gegenüber dem Liftschacht das Plakat mit dem riesigen Gesicht an. Es gehörte zu den Bildnissen, die so gemalt sind, dass einen die Augen überallhin verfolgen. »Der Große Bruder sieht dich an!« lautete die Schlagzeile darunter.
Drinnen in der Wohnung verlas eine klangvolle Stimme eine Zahlenstatistik über die Roheisenproduktion. Die Stimme kam aus einer länglichen Metallplatte, die einem stumpfen Spiegel ähnelte und rechter Hand in die Wand eingelassen war. Winston drehte an einem Knopf, und die Stimme wurde daraufhin etwas leiser, wenn auch der Wortlaut noch zu verstehen blieb.
Der Apparat, ein sogenannter Televisor oder Hursehschirm, konnte gedämpft werden, doch gab es keine Möglichkeit, ihn völlig abzustellen. Smith trat ans Fenster, eine abgezehrte, gebrechliche Gestalt, deren Magerkeit durch den blauen Trainingsanzug der Parteiuniform noch betont wurde. Sein Haar war sehr heil, sein Gesicht unnatürlich gerötet, seine Haut rauh von der groben Seife, den stumpfen Rasierklingen und der Kälte des gerade überstandenen Winters.
Die Welt draußen sah selbst durch die geschlossenen Fenster kalt aus. Unten auf der Straße wirbelten schwache Windstöße Staub und Papierfetzen in Spiralen hoch, und obwohl die Sonne strahlte und der Himmel leuchtend blau war. schien doch alles farblos, außer den überall angebrachten Plakaten. Das Gesicht mit dem schwarzen Schnurrbart blickte von jeder beherrschenden Ecke herunter. Ein Plakat klebte an der unmittelbar gegenüberliegenden Hausfront. »Der Große Bruder sieht dich an.’« hieß auch hier die Unterschrift, und die dunklen Augen bohrten sich tief in Winstons Blick.
Unten in Straßenhöhe flatterte ein anderes, an einer Ecke eingerissenes Plakat unruhig im Winde und ließ nur das Wort Engsoz bald verdeckt, bald unverdeckt erscheinen. In der Ferne glitt ein Helikopter zwischen den Dächern herunter, brummte einen Augenblick wie eine Schmeißfliege und strich dann in einem Bogen wieder ab. Es war die Polizeistreife, die den Leuten in die Fenster schaute. Die Streifen waren jedoch nicht schlimm. Zu fürchten war nur die Gedankenpolizei.
Hinter Winstons Rücken schwatzte die leise Stimme aus dem Televisor noch immer von Roheisen und von der weit über das gesteckte Ziel hinausgehenden Erfüllung des neunten Dreijahresplans. Der Televisor war gleichzeitig Empfangs- und Sendegerät. Jedes von Winston verursachte Geräusch, das über ein ganz leises Flüstern hinausging, wurde von ihm registriert. Außerdem konnte Winston, solange er in dem von der Metallplatte beherrschten Sichtfeld blieb, nicht nur gehört, sondern auch gesehen werden. Es bestand natürlich keine Möglichkeit festzustellen, ob man in einem gegebenen Augenblick gerade überwacht wurde.
Wie oft und nach welchem System die Gedankenpolizei sich in einen Privatapparat einschaltete, blieb der Mutmaßung überlassen. Es war sogar möglich, dass jeder einzelne ständig überwacht wurde. Auf alle Fälle aber konnte sie sich, wenn sie es wollte, jederzeit in einen Apparat einschalten. Man musste in der Annahme leben – und man stellte sich tatsächlich instinktiv darauf ein -, dass jedes Geräusch, das man machte, überhört und, außer in der Dunkelheit, jede Bewegung beobachtet wurde.
Winston richtete es so ein, dass er dem Televisor den Rücken zuwandte. Das war sicherer, wenn auch, wie er wohl wusste, sogar ein Rücken verräterisch sein kann. Einen Kilometer entfernt ragte das Wahrheitsministerium, seine Arbeitsstätte, wuchtig und weiß über der düsteren Landschaft empor. Das also, dachte er mit einer Art undeutlichen Abscheus. war London, die Hauptstadt des Luftstützpunkts Nr. l, der am drittstärksten bevölkerten Provinz Ozeaniens.
Er versuchte in seinen Kindheitserinnerungen nachzuforschen, ob London immer so ausgesehen hatte. Hatten da immer diese langen Reihen heruntergekommen aussehender Häuser aus dem neunzehnten Jahrhundert gestanden, deren Mauern mit Balken gestützt, deren Fenster mit Pappendeckel verschalt und deren Dächer mit Wellblech gedeckt waren, während ihre schiefen Gartenmauern kreuz und quer in den Boden sackten? Und diese zerbombten Ruinen, wo der Pflasterstaub in der Luft wirbelte und Unkrautgestrüpp auf den Trümmern wucherte, dazu die Stellen, wo Bombeneinschläge eine größere Lücke gerissen hatten und trostlose Siedlungen von Holzbaracken entstanden waren, die wie Hühnerställe aussahen?
Aber es führte zu nichts, er konnte sich nicht erinnern; von seiner Kindheit hatte er nichts nachbehalten als eine Reihe greller Bilder ohne Hintergrund, die ihm zumeist unverständlich waren. Das Wahrheitsministerium – Miniwahr, wie es in der Neusprache, der amtlichen Sprache Ozeaniens, hieß – sah verblüffend verschieden von allem anderen aus, was der Gesichtskreis umfasste. Es war ein riesiger pyramidenartiger, weiß schimmernder Betonbau, der sich terrassenförmig dreihundert Meter hoch in die Luft reckte. Von der Stelle, wo Winston stand, konnte man gerade noch die in schönen Lettern in seine weiße Front gemeißelten drei Wahlsprüche der Partei entziffern:
From Thomas on Vergleicht man Bibel und Wissenschaft, so stellt man fest: Die Bibel war der Forschung in zahlreichen Aussagen lange voraus.
Go to comment2019/01/08 at 2:01 pm
From ali on Vergleicht man Bibel und Wissenschaft, so stellt man fest: Die Bibel war der Forschung in zahlreichen Aussagen lange voraus.
Go to comment2019/01/08 at 2:25 pm
From Thomas on Tim, der Junge mit Down-Syndrom und Autismus, der seine eigene Abtreibung vor 21 Jahren überlebte, ist jetzt gestorben.
Go to comment2019/01/08 at 2:06 pm
From ali on Tim, der Junge mit Down-Syndrom und Autismus, der seine eigene Abtreibung vor 21 Jahren überlebte, ist jetzt gestorben.
Go to comment2019/01/08 at 2:26 pm
From Thomas on Die Primitivsendung Dschungelcamp startet am Freitag, 11. Januar 2019. Wer hier auftritt, ist im Gully seines Lebens angelangt. Wer holt ihn hier raus?
Go to comment2019/01/08 at 2:10 pm
From ali on Die Primitivsendung Dschungelcamp startet am Freitag, 11. Januar 2019. Wer hier auftritt, ist im Gully seines Lebens angelangt. Wer holt ihn hier raus?
Go to comment2019/01/08 at 2:26 pm
From Bruno on Das Gift der sexuellen Freizügigkeit hat diese Gesellschaft zerstört.
Go to comment2019/01/08 at 2:34 pm
From ali on Das Gift der sexuellen Freizügigkeit hat diese Gesellschaft zerstört.
Go to comment2019/01/08 at 3:51 pm
From Bruno on IT-Security-Alarm. Ein Script-Kiddie kann also schon unsere Demokratie gefährden.
Go to comment2019/01/09 at 10:08 am
From ali on IT-Security-Alarm. Ein Script-Kiddie kann also schon unsere Demokratie gefährden.
Go to comment2019/01/09 at 12:30 pm
From Monika Ruf on Wer weiss, wie Gott ist? Nicht jede Religion ist gleich.
Go to comment2019/01/09 at 3:23 pm
From ali on Wer weiss, wie Gott ist? Nicht jede Religion ist gleich.
Go to comment2019/01/09 at 4:49 pm
From Günther Biergans on Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Wer diskutiert schon gerne mit dem Zahnarzt?
Go to comment2019/01/09 at 9:35 pm
From ali on Wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Wer diskutiert schon gerne mit dem Zahnarzt?
Go to comment2019/01/09 at 11:01 pm
From Philipp on Wer weiss, wie Gott ist? Nicht jede Religion ist gleich.
Go to comment2019/01/09 at 10:56 pm
From ali on Wer weiss, wie Gott ist? Nicht jede Religion ist gleich.
Go to comment2019/01/09 at 11:00 pm
From Dan on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/10 at 7:50 am
From ali on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/10 at 10:26 am
From Dan on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/10 at 11:18 am
From ali on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/10 at 12:36 pm
From Dan on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/10 at 3:17 pm
From ali on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/10 at 9:56 pm
From Thomas on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/12 at 10:43 am
From Thomas on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/12 at 10:47 am
From ali on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/12 at 12:58 pm
From Angelika on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/13 at 2:08 pm
From ali on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/13 at 10:44 pm
From Dan on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/12 at 2:06 pm
From ali on Was führt dich 100%ig in den Himmel.
Go to comment2019/01/12 at 4:51 pm
From Stefan on #3 Schöpfung oder Evolution: Die erste lebende Zelle
Go to comment2019/01/13 at 11:15 am
From ali on #3 Schöpfung oder Evolution: Die erste lebende Zelle
Go to comment2019/01/13 at 12:41 pm
From Dan on Ich empfinde es als sehr arrogant von Wissenschaftlern zu sagen, das es keinen Gott gibt!
Go to comment2019/01/14 at 8:51 pm
From ali on Ich empfinde es als sehr arrogant von Wissenschaftlern zu sagen, das es keinen Gott gibt!
Go to comment2019/01/14 at 10:07 pm
From Thomas on Beten wir für Israel.
Go to comment2019/01/16 at 7:55 pm
From Thomas on Dieses ganze Gezerre um den Brexit macht deutlich, wes Geistes Kind die EU ist. Eine Diktatur kann nicht schlimmer sein. Die Briten haben mehrheitlich beschlossen, die EU zu verlassen. Und was macht die EU?
Go to comment2019/01/17 at 2:23 pm
From Thomas on Mit dem Geschrei nach bestimmten Quoten ist unser Land nicht mehr zu retten.
Go to comment2019/01/18 at 7:36 pm
From Michaela on Warum ist unser Glaube an Jesus keine Religion?
Go to comment2019/01/19 at 1:23 pm
From ali on Warum ist unser Glaube an Jesus keine Religion?
Go to comment2019/01/19 at 1:51 pm
From ali on Allah, Buddha – das sind Projektionen unserer Vorstellungen und Wünsche.
Go to comment2019/01/19 at 1:45 pm
From Thomas on Europa geht sehr dunklen Zeiten entgegen.
Go to comment2019/01/19 at 6:17 pm