Leserbriefe

  • From ali on Die "German Angst" nähert sich bedrohlich der "German Hysterie".

    immer den Zusammenhang beachten…..

    Go to comment
    2016/07/29 at 9:46 pm
  • From Jo on Ein Hippie in Amsterdam trifft einen historisch-kritischen Bibelausleger.

    Hallo Ali,

    bei mir im Jugendkreis ist ein Mädchen, das vor einiger Zeit kundgetan hat, dass sie eigentlich ein Mann ist (nur eben in einem Frauenkörper) und jetzt mit “Peter” angesprochen werden will… Wie geht man denn damit um? Hast du da vielleicht irgendwelche Informationen dazu?

    Gruß Jo

    Go to comment
    2016/08/05 at 1:42 pm
  • From Nikos on Bericht über Nick Vujicic im ZDF. Jetzt wurde dieser große Mann doch noch gesendet.

    Warum versuchen diese Medien so etwas immer totzuschweigen? Ich verstehe das nicht. Ansonsten ein sehr tolles und beeindruckendes Zeugnis von dem Nick. LG Nikos

    Go to comment
    2016/08/05 at 6:29 pm
  • From ali on Ein Hippie in Amsterdam trifft einen historisch-kritischen Bibelausleger.

    Beim Transsexualismus handelt es sich um eine Störung der Geschlechtsidentität, deren Ursachen unbekannt sind. Transsexualität ist ein Identitätsproblem, denn unsere natürliche Persönlichkeit und Identität wird ja ganz grundlegend davon bestimmt, ob ich Mann oder Frau bin.
    Ich fürchte allerdings, dass man bei Transsexualität mit (säkularer) Psychotherapie nicht viel ausrichten kann. Unter sicher mehreren Gründen, die hier eine Rolle spielen (z.B. die Befürchtung der Betroffenen, dass ein Weg auf psychotherapeutischer Basis sehr mühsam und schmerzhaft verläuft, wenn er überhaupt Erfolg verspricht), sehe ich den Hauptgrund darin, dass diese Problematik in einer solchen seelischen Tiefe liegt, an die nur Gott herankommt. Daher sehe ich den einzigen Ansatz mit Hoffnung auf Erfolg in der Annahme des Glaubens, dessen Kern die Annahme von Christus ist. Als gläubiger Christ wird meine Identität nicht mehr von Adam her abgeleitet, sondern von Christus her. Nach meiner Beobachtung haben sehr viele gläubige Christen aber an diesem Punkt ein Wissens- und Glaubensdefizit, und es wird in den Gemeinden auch kaum in der nötigen Klarheit gelehrt.

    Der Ansatz ist, dass ich meine subjektive und gefühlsmäßige Wahrnehmung in Bezug auf mich selbst mit Christus vergleiche. Etwa so: Ich fühle mich im falschen Körper – fühlt Christus sich im falschen Körper? Ich sage von mir, ich bin homosexuell – ist Christus homosexuell? Ich bin …süchtig – ist Christus …süchtig? Die Antwort auf alle diese und ähnliche Fragen ist natürliche: NEIN! Und genau das gilt es zu glauben: In Christus bin ich ein neuer Mensch; und eben nicht mehr … Der alte Uwe ist tot! Christus lebt in mir! Was ich jetzt lebe, lebe ich durch Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat (d.h. für mich den Kreuzestod gestorben ist) (vgl. Galater 2,19+20). Die Veränderung, die durch die Annahme von Christus geschieht, betrifft gerade dieses tiefste Wesen der Seele, sozusagen den Kern meiner Identität. Das ist die Wahrheit! Und die gilt es zu glauben und glaubend festzuhalten, und zwar auch entgegen meiner Gefühle.

    Und das ist die Herausforderung, die nicht selten seelsorgerliche Hilfe und Begleitung erfordert, gerade wenn es um solche hartnäckige Prägungen des alten Menschen geht, die uns noch anhaften. Aber säkulare Psychotherapie, die nicht von Gottes Wirken ausgeht, hat hier m.E. kaum eine Chance.
    Hoffe, diese Gedanken helfen dir ein wenig. Viel Weisheit in dieser Sache.

    Go to comment
    2016/08/05 at 6:42 pm
  • From ali on Bericht über Nick Vujicic im ZDF. Jetzt wurde dieser große Mann doch noch gesendet.

    Die Systemmedien und der Glaube sind ein Problem. Sie berichten gerne über alles, nur nicht wenn es um Jesus geht. Linksgrün eben. Aber der Herr baut sein Reich.

    Go to comment
    2016/08/05 at 6:46 pm
  • From T. on Muslimische Asylbewerber drohen Christen mit dem Tod.

    Ali, der Zug ist abgefahren. Vor 10 – 15 Jahren hätte man vielleicht noch etwas tun können, jetzt ist es zu spät. Der Deutsche hat wieder einmal nichts getan, nur dass diesmal nicht die Juden, sondern er selber der benachteiligte ist. Mir scheint das ganze Gottes Gericht über den Abfall vom Glauben an Jesus Christus, der im 68er Jahr des letzten Jahrhunderts massiv stattfand, zu sein. Natürlich schmerzt mich die zunehmende Islamisierung und die steigende Ungerechtigkeit in unserem Land, aber man kann die Lage nicht mehr ändern. Wir leben bereits – so scheint es – wieder in einer Diktatur.

    Vielleicht kommt ja bald der starke Mann, der vorgibt der Welterlöser zu sein, der Antichrist. Darauf scheint die ganze Entwicklung hinauszulaufen. Bereiten wir uns deshalb auf die Entrückung vor!

    Go to comment
    2016/08/06 at 4:51 pm
  • From ali on Muslimische Asylbewerber drohen Christen mit dem Tod.

    Maranatha!

    Go to comment
    2016/08/07 at 2:26 am
  • From Wetterfrosch on WACKÖÖÖÖÖÖÖÖN beginnt. Gedanken für alle Festival-Verrückten.

    Nanana! Was hat Noah getan, nachdem das große Unwetter vorüber war? Er braute Wein, goss sich ordentlich einen rein und legte sich nackt ins Zelt – Fehlt doch nur noch die Musik 😉

    Go to comment
    2016/08/08 at 4:46 pm
  • From ali on WACKÖÖÖÖÖÖÖÖN beginnt. Gedanken für alle Festival-Verrückten.

    Und die Folgen seiner Sünde bitte nicht verschweigen. Nix mit Schlamm drüber.

    Go to comment
    2016/08/08 at 6:46 pm
  • From Wetterfrosch on WACKÖÖÖÖÖÖÖÖN beginnt. Gedanken für alle Festival-Verrückten.

    >Und die Folgen seiner Sünde bitte nicht
    >verschweigen. Nix mit Schlamm drüber.

    Wieso, am Ende waren nur alle sauer auf seinen Enkel weil er ins Zelt geguckt hat?! 🙂

    Go to comment
    2016/08/09 at 11:58 am
  • From ali on WACKÖÖÖÖÖÖÖÖN beginnt. Gedanken für alle Festival-Verrückten.

    darum lassen die Leute ihre Billigzelte und ganze Wohnzimmereinrichtungen stehen.

    Go to comment
    2016/08/09 at 12:08 pm
  • From B. Philip on Was ist an dieser Olympiade noch olympisch? Wahrscheinlich die Straßenklauerei.

    Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe(agape) in vielen erkalten. Matthäus 24,12

    Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkomende Liebe treibt die Furcht aus, .. 1.Johannes 4,18

    Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute! Römer 12,21

    Go to comment
    2016/08/11 at 11:12 am
  • From AC/DC Fan on Nirvana - "They Hung Him on a Cross". Diese Botschaft hätte Kurt Cobain ein sinnvolles Leben gegeben. Er wäre heute noch am Leben.

    Hallo Ali
    So so, durch diese Botschaft würde Cobain heute noch leben, und woher hast Du diese Weisheit? Bist Du Hellseher, oder hat Dir das Jesus geflüstert? Cobain hat Selbstmord begangen. Gut möglich das diese Botschaft das verhindert hätte, trotzdem möcht ich mal wissen wie Du zu der Behauptung kommst, daß Cobain heute noch leben würde. Das kannst Du gar nicht wissen. Er hätte auch längst durch andere Umstände, wie Krankheit, Unfall etc ums Leben kommen können. Also wie kommst Du dazu zu behaupten er würde noch leben? Da möcht ich jetzt mal ne schlüssige Antwort drauf.

    Go to comment
    2016/08/11 at 3:07 pm
  • From Wolfram on Das legendäre Woodstock-Festival hat in diesen Tagen wieder Geburtstag. Das Ganze war ein riesiges Missverständnis und eine geschäftstüchtige Lüge.

    Woodstock war ein Debakel, das stimmt. Aber es war das erste große Rockfestival, was die Welt je gesehen hatte.

    Dass da alles nicht rund lief, ist klar. Aber aus den Fehler haben hoffentlich andere gelernt. Übrigens würde keiner mehr einen Wagen aus der damaligen Zeit fahren wegen der großen Sicherheitsmängel

    Go to comment
    2016/08/17 at 7:06 pm
  • From Ben on Hat der Glaube wirklich diese Welt verändert?

    Ich hab da mal ne’ Frage:
    Was macht dich eigentlich so fest in deinem Glauben?

    Go to comment
    2016/08/23 at 9:03 am
  • From ali on Hat der Glaube wirklich diese Welt verändert?

    F.F.Bruce (Professor für Bibelkritik und Exegese):
    “Es gibt keine Sammlung antiker Literatur in der Welt, die sich einer so guten textlichen Bezeugung erfreut wie das Neue Testament. Wir haben viel mehr Unterlagen für die neutestamentlichen Schriften als für die meisten Schriften der klassischen Autoren, deren Echtheit anzuzweifeln niemand einfallen würde. Wäre das Neue Testament eine Sammlung von weltlichen Schriften, so wäre seine Echtheit im allgemeinen über allen Zweifel hoch erhaben. Das Neue Testament ist glaubwürdig, wahr, verläßlich”.

    Dr. Clark Pinnock:
    “Es gibt kein anderes Dokument in der Antike, das literarisch so gut bezeugt und durch so viele historische Daten abgesichert ist, anhand derer eine vernünftige Entscheidung getroffen werden kann. Wer ehrlich ist, kann eine solche Quelle nicht einfach abtun. Jegliche Skepsis hinsichtlich der historischen Gewährsleute des Christentums basiert auf irrationalen (d.h. in diesem Fall alles Übernatürliche von vornherein ablehnenden) Vorurteilen.”

    John Warwick Montgomery (Professor für Rechts- und Geisteswissenschaften, Geschichte, Kirchengeschichte und Christliche Philosophie):
    Dem so entstandenen Text des Neuen Testamentes skeptisch gegenüberzustehen hieße, die gesamte klassische Antike in dunkle Vergessenheit geraten zu lassen; denn kein Dokument des Altertums ist bibliographisch so gut belegt wie das Neue Testament.”

    Fenton John Anthony Hort (Einer der bedeutendsten Textkritiker aller Zeiten, er verbrachte 28 Jahre seines Lebens mit der Erforschung des neutestamentlichen Textes):
    “In der Vielfalt und Fülle der Belege, auf die er sich stützt, ist der Text des Neuen Testamentes absolut unantastbar und damit einzigartig unter den Schriften des Altertums.”

    Sir Frederic G. Kenyon (Ehemaliger Direktor und Bibliotheksleiter des Britischen Museums und unbestrittene Autorität auf dem Gebiet der biblischen Handschriften):
    “Es kann nicht stark genug betont werden, dass der Text der Bibel seiner Substanz nach gesichert ist, dies gilt besonders fürs Neue Testament. Die Zahl der Manuskripte des Neuen Testaments, seiner ersten Übersetzungen und seiner Zitate seitens der ältesten kirchlichen Verfasser ist so groß, dass es praktisch feststeht, dass die echte Lesart jeder strittigen Stelle in dem einen oder anderen dieser alten Manuskripte erhalten geblieben ist. Das kann man von keinem anderen Buch der Welt sagen.”

    Howard F. (Professor für Geschichte und Archäologie):
    “Vom Standpunkt der literarischen Fakten aus ergibt sich als einzig logische Schlußfolgerung, daß die Zuverlässigkeit des Neuen Testamentes wesentlich sicherer ist als bei jedem anderen Schriftstück der Antike”.

    Prof. Kurt Aland (Institut für neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster):
    “Der Text des Neuen Testaments ist hervorragend überliefert, besser als der jeder anderen Schrift der Antike; die Aussicht, dass sich Handschriften finden, die seinen Text grundlegend verändern, ist gleich Null.”
    Den Schreibern des Neuen Testaments und den ersten Christen waren historische Fakten durchaus wichtig: z.B. können wir die Kreuzigung Jesu auf Grund historischer Angaben im Neuen Testament auf den 7.April 30 datieren. Im Glaubensbekenntnis wurde später als einziger Name neben dem von Jesus Christus und Maria der Name von Pontius Pilatus aufgenommen. “Gekreuzigt unter Pontius Pilatus”, d.h. nicht irgendwann, irgendwo, irgendwie, sondern zur Zeit der Statthalterschaft von Pilatus in Judäa (26-36 n.Chr.).

    Cornelius Tacitus (Römischer Historiker und Senator, 55-115 n. Chr.)
    Tacitus schreibt in seinen “Annalen” voller Abscheu über die Christen: Ihr Anführer sei zwar unter Tiberius hingerichtet und seine Lehre “für den Augenblick” unterdrückt worden. Doch sei der “unheilvolle Aberglaube” schon bald wieder hervorgetreten: “Nicht nur in Judäa, dem Ursprungsland dieses Übels, sondern auch in Rom, wo aus der ganzen Welt alle Gräuel und Scheußlichkeiten zusammenströmen und gefeiert werden.” “Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten haßte und mit dem Namen “Christen” belegte. Dieser Name stammt von Christus, der unter Tiberius vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war.”
    Tacitus Bericht über den Anführer der Christen gilt – gerade weil er so ablehnend ist – als wichtiger Beleg dafür, dass es Jesus wirklich gegeben haben muss. Wäre er lediglich eine Sagengestalt gewesen, dann hätte sich der Historiker nicht so aufgeregt, argumentieren Bibelwissenschaftler.

    Flavius Josephus (Jüdisch-Römischer Historiker und Politiker, 37-100 n. Chr)
    Er widmet dem “weisen Mann” Jesus in seinem Geschichtswerk “Jüdische Altertümer” einen Absatz. Jesus sei der “Vollbringer ganz unglaublicher Taten” gewesen. “Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu”. “Und noch bis zum heutigen Tag besteht das Volk der Christen fort.”

    Lukian von Samosata (griechischsprachiger Satiriker aus Syrien)
    …überlieferte: “Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte.”

    Ignatius, Bischof von Antiochia (um 35-ca.117 n. Chr, er lebte also kurz nach der Zeit als Jesus sein Leben hier auf Erden beendete und hatte wahrscheinlich noch Kontakt mit Augenzeugen der Kreuzigung Jesu):
    …bezeugt ebenfalls, dass Jesus unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde: “Jesus Christus, der aus dem Geschlecht Davids stammt, der Sohn der Maria war, der wirklich Mensch wurde, der aß und trank, wirklich verfolgt wurde unter Pontius Pilatus, wirklich gekreuzigt wurde und angesichts aller starb … der auch wirklich von den Toten erweckt wurde, da sein Vater ihn auferstehen ließ. Erkannte ich euch doch als … restlos überzeugt von unserem Herrn, der dem Fleisch nach wirklich aus Davids Geschlecht stammt, nach Gottes Willen und Macht der Sohn Gottes ist, wirklich geboren von der Jungfrau, getauft durch Johannes, auf dass jegliche Gerechtigkeit an ihm erfüllt werde, wirklich unter Pontius Pilatus und dem Vierfürsten [Tetrarch] Herodes [Antipas] um unseretwillen angenagelt im Fleisch.”

    Justin (Kirchenvater und Märtyrer, 100-166 n. Chr.)
    …verweist in seiner Apologie interessanterweise auf Prozessakten, die unter Pontius Pilatus angefertigt wurden und zu seiner Zeit um 150 n.Chr., als er sein Werk verfasste, noch existiert haben müssen. Leider sind diese Prozessakten heute verloren. Er schreibt folgendes: “Die Worte aber: “Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt” (Ps 22.16) deuten auf Nägel hin, die ihm am Kreuz durch Hände und Füße getrieben wurden. “Und nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen die, welche ihn gekreuzigt hatten, über seine Kleidung das Los und teilten sie untereinander. Daß das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen.”

    Tertullian (Kirchenvater, Jurist und Presbyter (Ältester) von Karathago, 155/160 – ca. 220 n.Chr)
    … bemerkt zu der Kreuzigung Jesu: “Gekreuzigt wurde Gottes Sohn! Dessen muss man sich nicht schämen, weil es (für die Welt) zum Schämen ist. Und gestorben ist der Sohn Gottes! Es ist glaubhaft weil es töricht ist (niemand hätte sich solch etwas Törichtes ausdenken können). Und nachdem er begraben ward, stand er wieder auf! Das ist sicher, weil es (menschlich gesehen) unmöglich ist.”

    Gaius Suetonius Tranquillus (Römischer Schriftsteller und Verwaltungsbeamter, 70 – 122 n. Chr.)
    … schrieb um 120 in seiner Biografie des Kaisers Claudius, dieser habe „die Juden, welche, von einem gewissen Chrestos aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten“, aus Rom vertrieben.

    Glaubwürdigkeit der Evangelien
    Die äußere Glaubwürdigkeit nun sucht nach Widersprüchen oder Entsprechungen mit ansonsten gesicherten Erkenntnissen der Geografie, der Naturkunde und den kulturellen Gepflogenheiten und Bräuchen; es wird untersucht, ob der Autor “Insider-Wissen” besaß oder von Dingen Kenntnis hatte, die erst Jahre (oder Jahrhunderte) später bekannt wurden.Nun – hier ist die Beweislast so erdrückend, dass inzwischen allgemein angenommen wird, dass die Evangelisten entweder selbst Augenzeugen der Ereignisse waren oder in ihre Evangelien Augenzeugenberichte eingebaut haben.

    Geografische Gegebenheiten:
    Die geografischen Gegebenheiten, die den Erzählungen in den Evangelien zugrunde liegen, bestätigen sich: (Nazareth liegt an einem Abhang; damals wurden Höhlen bzw. Grotten als Ställe genutzt – so auch in Bethlehem). Verblüffend ist auch die Untersuchung der Apostelgeschichte durch Heinz Warnecke (Hobby-Segler und ein guter Kenner des Mittelmeeres), in der er die nautischen und meteorologischen Umstände der dortigen Reiseschilderung mit den heutigen Gegebenheiten vergleicht. Ihm fiel beim Lesen der Apostelgeschichte (in der u.a. die Reisen des Apostels Paulus quer über das Mittelmeer erwähnt werden) deren verblüffende Übereinstimmung mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Mittelmeer auf. Daraufhin verfasste er folgendes Buch: Heinz Warnecke – “Die tatsächliche Romfahrt des Apostel Paulus”

    Historische Angaben:
    Die profan-historischen Angaben (z.B. über die Volkszählung zur Zeit der Geburt Jesu, die eine zeitlang als unglaubwürdig angesehen wurde – bis in Ankara eine Tafel mit den “Taten des Augustus” – einer Kopie des römischen “Res gestae” – gefunden wurde, die in der Aufzählung der Taten auch Volkszählungen in den Jahren 28 v. Chr., 8 v. Chr. und 14 n. Chr.. erwähnt und die eine Volkszählung im Jahr 7. und 6. v Chr.. in Judäa wahrscheinlich macht – siehe Hesemann “Jesus von Nazareth” S. 54-58),

    – oder über die Hochzeit des Herodes mit der Frau seines Bruders (bezeugt bei Josephus Flavius) – usw.
    weiterhin die Berücksichtigung von Besonderheiten der Flora und Fauna in Israel (so z.B. die Rolle des “Ammenfisches”, der gerne Gegenstände im Maul aufbewahrt und sich im April, zur Zeit der Erhebung der Tempelsteuer, im ufernahen Bereichen des Sees aufhielt)

    Astronomische Beobachtungen
    Zudem stimmen die astronomischen Beobachtungen mit den Angaben in den Evangelien (Stern von Bethlehem) überein (sowohl in der Beobachtung der Planeten-Konjugation als auch einer Super-Nova Anfang März 5 v. Chr..)

    Architektonische und bauliche Entsprechungen,
    Es finden sich zahlreiche architektonische und bauliche Entsprechungen, die Ausgrabungen sowohl am Haus des Petrus in Kafarnaum, als auch in Kana, Jerusalem, Nazareth usw. zutage treten ließen bzw. heute noch sichtbar sind (so die Einpassung des Hauses von Loreto in die Felsrückwand in Nazareth; der Eckstein in der Jerusalemer Stadtmauer, die Entdeckung der Synagoge in Kafarnaum und der Bethesda-Teiche in Jerusalem inklusive der Säulenhallen und der unterirdischen Röhren, die ein “Aufwallen des Wassers” ermöglichten)

    Kulturelle und religiöse Gepflogenheiten
    Die Evangelisten wissen über die kulturellen und religiösen Gepflogenheiten der Juden in einer solchen Präzision Bescheid, dass eine Abfassung erst in späterer Zeit unwahrscheinlich ist. Das gilt vor allem über Termine, Vorschriften und Riten, die an die Existenz des Tempels in Jerusalem gebunden waren und mit dessen Zerstörung 70 n. Chr.. zunehmend in Vergessenheit gerieten; aber auch bzgl. der Hochzeitsbräuche, der Weinbergkultur, der bäuerlichen Traditionen und der Finanzsysteme.

    Hauptfrage/-aussage der Wissenschaft und der Bibel:
    Die Hauptfrage der Wissenschaft ist: Wie ist die Welt und die Menschheit entstanden.
    Die Hauptaussage der Bibel ist: Warum wurde die Welt und Menschheit erschaffen.

    Go to comment
    2016/08/23 at 2:50 pm
  • From Messi on Wie kann man an Gott glauben wenn man ihn nicht sieht?

    Gibt es ein Thermometer, einen Geigerzähler oder ein Mikrofon, welches Gott objektiv messen kann?

    Go to comment
    2016/08/27 at 2:39 pm