Mal ganz schnell in wenigen Sätzen den Atheismus wiederlegt.
Klasse! Viele Christen tun sich immer schwer, dies anderen begreiflich zu machen.
Aber das hier ist wirklich gut.
Auch ich werde es irgendwie gebrauchen, ich habe es schon kopiert.
Das darf ich doch hoffentlich?
Einfach toll!
Gottes Geist liegt auf Dir und ich danke dem lebendigen Gott für die Klare Erkenntnis in der Schöpfung und dass er die Unmündigen zu seinen Jüngern machen will und nicht die vermeintlich Mündigen.
Halleluja, der Tag des HERRN naht.
Ich kann nur allen Nichtchristen, die diese Seite besuchen, raten sich schnell mit Jesus und der Bibel ernsthaft auseinander zusetzen. Um endlich in der Wahrheit zu leben und nicht verloren zu gehen.
Amen!
wieder nicht zu Ende gedacht. Wenn du von einer Maschine mit einer Funktion ausgehst, muss auch ein Ziel existieren, und ein Verstand, der aus diesem Ziel eine zielführende Funktion ableitet und in einer funktionierenden Maschine umsetzt. All dies schließt jedoch der Zufall aus. Wenn der Zufall das einzige ist, was unsere Existenz bestimmt, dann gibt es überhaupt kein Ziel und auch keine Funktion. Dann hast du auch nicht die geringste Freiheit dich für oder gegen etwas zu entscheiden, außerdem hast du auch keinen Grund anzunehmen, dass deine Gedanken irgendeinen Sinn machen, da sie ebenfalls aus zufälligen Prozessen in dem Atomhaufen, der sich dein Körper nennt, bestehen. Letzlich exisitiert du als Person garnicht, da ein wesentliche Grundbedingung für die Existenz als Person der eigene Wille und die Möglichkeit zur Entscheidung ist.
Aber du hast einen freien Willen. Du kannst dich für oder gegen etwas entscheiden. Du bist nicht zu einem sinnlosen Leben verdammt. Du kannst dich dafür entscheiden, ja.. Aber dann bist du selbst verantwortlich dafür.
Hehehe, was für ein Quark und was für eine erbärmlich schlechte Propaganda. Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen das da oben dein Gott auf dich wartet, ansonsten wäre das lächerliche Theater was du dein Leben nennst wirklich ganz schön traurig.
Und wenn ich als echter Atheist mal vor Gott stehen sollte, würde ich eher was in der Richtung sagen wie
“Hey, du hier?! Wo warste denn die ganze Zeit?” :o)
Du bist Atheist. Du glaubst, es gibt keinen Gott. Du glaubst daher, daß alles
von selbst entstanden ist. Der Kosmos entstand Deiner Meinung nach auseinem Urknall, das Leben aus zufällig gemischten chemischen Substanzen
auf einem zufällig entstandenen Planeten, der Mensch als Ergebnis einer
zufälligen Evolution.
Daß Du existierst, ist daher ein bloßer Zufall. Dein Verstand und all Deine
Emotionen sind Deiner Ansicht nach nur das Ergebnis chemischer Prozesse
in Deinem Gehirn – ebenso wie Deine übrigen körperlichen Abläufe. Als Atheist
meinst Du letztlich, eine zufällige Ansammlung chemischer Substanzen zu
sein, die miteinander für einige Zeit reagieren, bis Dein Stoffwechsel
endet….Dein ganzes Leben ist nur von zufälligen Ereignissen bestimmt.
Doch welche Bedeutung haben Begriffe wie “gut” und “böse”, wenn alles relativ
und nur das Ergebnis zufälliger Entwicklungen ist? Eigentlich muß für Dich
jede ethische, moralische oder philosophische Überlegung beliebig und
subjektiv bleiben. Objektiv besteht eine gähnende Sinnleere.
Möglicherweise wirst Du widersprechen: Du hast vielleicht Moralvorstellungen,
eine humanistische Lebenseinstellung, Werte und ethische Grundsätze.
Ich freue mich, daß Du Dein atheistisches Weltbild letzlich nicht konsequent
lebst und Deine Mitmenschen nicht nur als beliebige Molekülansammlungen
ansiehst. Das gibt uns zumindest eine gemeinsame Basis.
Hier ist jedoch genau der springende Punkt: Meines Erachtens denkt kaum
ein Atheist sein Weltbild wirklich zuende. Auch viele Atheisten vertreten
Weltanschauungen und ethische Maßstäbe, für die sie Allgemeingültigkeit
beanspruchen – doch auf welcher Grundlage? Wenn nämlich das Leben, wenn
Du und ich nur Zufall sind, dann sind auch Deine Wertvorstellungen nichts als
das Produkt eines Zufalls. Und warum sollte das Ergebnis Deines zufälligen
Denkprozesses für mich irgendeine Bedeutung haben? Eigentlich logisch,
meinst Du nicht? Jede auf Atheismus gründende Philosophie kann daher nur
auf freiwilliger Basis gültig sein. Entweder ich stimme ihr zu oder eben nicht –
alles völlig wertfrei.
Ja, sogar noch mehr: Wenn wir nur ein Zufall sind und unser Leben irgendein
chemischer Prozeß, ist es doch eigentlich sogar bedeutungslos, ob es uns
gibt oder nicht. Welchen Wert hat der einzelne Mensch, wenn er das Produkt
irgendeines Zufalls ist? Welche Bedeutung sollte für einen Atheisten, der sein
Weltbild konsequent zuende denkt, also ein Menschenleben haben? Daß
Auschwitz und der Archipel Gulag von atheistischen Ideologien ersonnen und
durchgeführt wurden, kann eigentlich nicht überraschen: Dort haben Menschen
nichts anderes getan, als die überkommene christliche Vorstellung vom Wert
des einzelnen Menschen als Schöpfung Gottes abzulegen.
…und jetzt kommt das Unheimliche: Wie willst Du als Atheist diese Menschen
verurteilen? Anhand welchen Maßstabes? Die Deinem Weltbild
entgegenstehenden Handlungen sind im Weltbild anderer offensichtlich
erlaubt, und eine wertmäßige Unterscheidung der konkurrierenden Weltbilder
ist nicht möglich: es gibt ja keine allgemein gültigen Werte. Alles ist Zufall und
relativ – und damit relativ bedeutungslos. Das gefällt Dir nicht? Du meinst, daß
Menschenrechte und Gerechtigkeit, Liebe, Treue, menschliche Würde und
Freiheit, Recht auf Selbstbestimmung etc. unveränderbare Größen seien?
Dann sind wir schon wieder einer Meinung. Für mich liegt der
Allgemeingültigkeitsanspruch dieser und anderer Werte in Gott begründet. Er
ist die höhere Instanz, an der sich jeder ausrichten muß, und die Gut und
Böse für alle gleich definiert.
Worauf gründet sich Dein Anspruch?
Von einem anderen Ansatzpunkt aus möchte ich Dir einige Gedanken als
Denkanstöße an die Hand geben:
Wußtest Du, daß ein Grundsatz der Informatik ist, daß Information nicht von
selbst – also zufällig – entsteht? Ohne Software (= Information) läuft kein
Computer. Und Software entsteht bekanntlich nicht von selbst. Da könnte
man ruhig eine Million Jahre warten, ob auf dem Computer Software entsteht –
es wird nicht geschehen.
….aber man meint, daß die komplexeste und perfekteste Information
überhaupt – die DNA – gegen die all unsere Software ein Fliegenschiß ist, von
selbst entstanden ist.
Wußtest Du, daß es ein ehernes Gesetz der Physik gibt, nach welchem
Energie niemals aus dem Nichts entsteht? Die Energie verändert nur ihren
Zustand: Durch die Verbrennung wird chemisch gebundene Energie zu Kraft
und Wärme. Umgekehrt wird aus dem Licht der Sonne durch die
Photosynthese chemisch gebundene Energie in Form von Zucker. Jede noch
so winzige Form von Energie auf unserem Planeten stammt letztlich von der
Sonne. Und die Energie der Sonne stammt aus der im Wasserstoff
gebundenen Energie, aus der sich die Kernfusion speist.
….aber man meint, daß das ganze Universum – die Summe aller Energie
sozusagen – in einem “Urknall” aus dem Nichts entstanden sei.
Wußtest Du, daß die zentrale Behauptung der Evolutionstheorie lautet, daß
sich in der natürlichen Auslese stets nur diejenigen Eigenschaften
durchsetzen, die beim Überleben nützlich sind? Doch sind sämtliche Organe
unseres Körpers nur dann nützlich, wenn sie funktionieren und vollständig
sind. Wem nützt ein unvollständiges Auge? Welchem Tier nützt die Vorstufe
eines Flügels, mit dem es weder fliegen noch gleiten kann? Welchem Tier
nützt ein Herz, das nicht entwickelt genug ist, um Blut zu pumpen? Die Natur
ist voll von Dingen, die nur im fertigen Zustand nützlich sind. Nach der
Evolutionstheorie hätten aber alle Vorstufen davon aussterben müssen, weil
nur das – zumindest einigermaßen – entwickelte Organ zu etwas nützlich ist.
….aber man meint, daß sich die Eigenschaften aller Lebewesen aufgrund von
evolutionären Prozessen durch Auslese entwickelt haben.
Die Evolutionstheorie vermutet, daß Lebewesen umso enger verwandt sind, je
mehr sich ihr Grundbauplan in DNA und äußerem Erscheinungsbild ähnelt. So
wird z.B. gern darauf hingewiesen, daß die Gliedmaßen aller Wirbeltiere im
Knochenbau demselben Grundbauplan folgen. Auch wenn die einzelnen
Knochen der besonderen Anpassung gemäß abgewandelt wurden, sei der
gemeinsame “Bauplan” (wer hat geplant?) zu erkennen. Dies wird als
Argument dafür genommen, daß sich die Gliedmaßen im Laufe der Evolution
von einem gemeinsamen Ursprung aus entwickelt haben.
…..was nicht bedacht wird: Auch der Grundbauplan von vorderen und hinteren
Gliedmaßen gleicht sich. Haben sich also die Vorderbeine aus den
Hinterbeinen entwickelt? Oder umgekehrt? Merkwürdig, daß dies von
niemandem behauptet wird.
Ist Dir klar, daß Atheismus ein Glaube ist? Selbst wenn Du glaubst, es gäbe
keinen Gott, glaubst Du. Ein Christ begründet seinen Glauben mit den
Erfahrungen, die er mit Gott gemacht hat. Oder mit der Überzeugungskraft
von Gottes Wort. Oder mit der Veränderung, die Gott geschenkt hat. Aber
womit begründest Du Deinen atheistischen Glauben? Mit dem Verhalten
irgendwelcher Menschen (“Religionskriege” etc.)? Spricht denn deren
Verhalten objektiv gegen die Existenz Gottes? Dann spräche aber das
Verhalten vieler Atheisten für die Existenz Gottes, nicht wahr?
Oder begründest Du Deinen atheistischen Glauben mit bestimmten
Ereignissen, von denen Du meinst, daß sie nicht geschehen könnten, wenn
Gott da ist? Könnten diese Ereignisse nicht ebenso gut bedeuten, daß Gott
einfach nur anders ist, als Du meinst?
Ich denke, daß Du auch als Atheist nicht ernsthaft leugnen kannst, daß Gott
möglich ist.
Falls Du Dir darüber im Klaren bist, daß Gott trotz Deines atheistischen
Glaubens möglich ist – hast Du dann schon einmal darüber nachgedacht, daß
Du als Atheist eigentlich immer nur verlieren kannst?
Wenn Du mit Deinem Atheismus Recht hättest, hättest Du keinen Vorteil.
Denn für Dich wäre mit dem Tod ebenso “alles vorbei” wie für mich. Hinzu
kommt, daß Atheisten schon in diesem Leben im Nachteil sind: Im
statistischen Schnitt haben Atheisten gegenüber gläubigen Christen eine
signifikant niedrigere Lebenserwartung, bezeichnen sich in Umfragen fast
doppelt so häufig als “unzufrieden”, haben eine bedeutend höhere Scheidungs-
und Selbstmordrate, sind öfter krank und haben erheblich häufiger mit Drogen-
und Alkoholproblemen zu kämpfen. Dies mag man psychologisch erklären
wollen – aber es sind Fakten.
Wenn ich aber als Christ Recht habe, dann sieht es für Dich noch viel
schlechter aus. Dann erwartet Dich nach dem Tod die Hölle. In Ewigkeit.
Am Atheismus festhalten zu wollen, ist daher – rein äußerlich betrachtet – ein
höchst unlogisches Vorhaben.
Ich meine jedenfalls, daß es nicht besonders vernünftig ist, an etwas
festzuhalten, womit man in jeder denkbaren Alternative nur verlieren kann –
und unbesehen das zu verwerfen, was die einzige Hoffnung sein könnte.
Ich kann es total verstehen, daß Du skeptisch bist. Ich kann es verstehen,
daß Du nicht von heute auf morgen Deine Meinung änderst. Aber Du müßtest
als Atheist eigentlich nichts Dringenderes zu tun haben, als zu prüfen, ob
nicht doch etwas anderes, weniger aussichtsloses die Wahrheit sein könnte.
Aber merkwürdigerweise waren die meisten Atheisten, mit denen ich zu tun
hatte, in glaubensmäßiger Hinsicht lethargisch und desinteressiert. Sie folgten
einfach nur ihrer vorgefaßten Meinung, ohne diese hinterfragen oder auch nur
ernsthaft begründen zu wollen.
Es ist bequem, nicht nachzudenken.
Wenn Du Dich aber aufmachst, mit ganzem Herzen nach Gott zu suchen, so
gilt Dir die Verheißung Gottes aus Jeremia 29,13:
“Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen
Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der
HERR.”
Gott ist wirklich da
>ali:
>Du bist Atheist. Du glaubst, es gibt keinen Gott.
>Du glaubst daher, daß alles
>von selbst entstanden ist. Der Kosmos entstand
>Deiner Meinung nach auseinem Urknall, das Leben aus
>zufällig gemischten chemischen Substanzen
>auf einem zufällig entstandenen Planeten, der
>Mensch als Ergebnis einer
>zufälligen Evolution
> bla bla bla [ … ]
Danke das du mich so schön darüber aufklärst, was ich glaube. Ich hatte das bei all den Drogen und der lauten Heavy-Metal Musik schon fast wieder vergessen. Deine Antwort ist mal wieder das Paradebeispiel für die primitive engstirnige Sichtweise Deinesgleichen. Gleich der Standard-Kracher: Evolution und Schöpfung. Meine Güte, das ist doch keine Entweder-Oder-Frage! Sach mal wie klein ist dein Horizont eigentlich? “Evolution” ist ein Erklärungs-Modell, mehr nicht. Niemand ausser euch behauptet, das jeder Atheist zwangsläufig damit einverstanden ist. Selbiges gilt für auch für den bekannten Rest: Urknall, das Bewusstsein, Gut & Böse… etc pp. Ja, Atheisten stehen auf wissenschaftliche Erklärungen. Das liegt daran, das viele davon so toll funktionieren. Aber nie im Leben könnte ich irgendwas davon als “des Rätsels Lösung” akzeptieren. Gerade das ist unsere Natur. Verbissen an irgendwelcher Grütze festklammern ist immernoch euer Job.
Und zum krönenden Abschluss der Satz: “Atheismus ist auch Glauben” – Haha selten so gelacht. Klar, aber dann bin auch gläubig wenn ich das Licht einschalte. Schliesslich glaube ich dann, das die Lampe angeht :o)
„Atheisten sind Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glühend verteidigen.“
Die Unmöglichkeit, in der ich mich befinde, zu beweisen, dass es keinen Gott gebe, tut mir eben seine Existenz dar.
Jean de La Bruyère (1645-196), französischer Schriftsteller, Moralist
Glaube ist Gewissheit ohne Beweise.
Henri Frédéric Amiel (1821-1881), schweizerischer Schriftsteller und Philosoph
Die Sonne beweist man nicht.
Giovanni Papini (1881-1956), italienischer Schriftsteller
Glauben heißt: Die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten.
Karl Rahner (1904-1984), deutscher Theologe
Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.
Victor Hugo (1802-1885), französischer Schriftsteller
Für diejenigen, die an Gott glauben, ist keine Erklärung notwendig, für diejenigen, die nicht an Gott glauben, ist keine Erklärung möglich.
Franz Werfel (1890-1945), tschechischer Schriftsteller
Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt, als was er mit seinem Verstande ausmessen kann, verkleinert die Idee von Gott.
Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz (1646 – 1716), deutscher Philosoph, Mathematiker, politischer Schriftsteller und Forscher
Gott ist die erste Ursache aller Dinge: denn die beschränkten Dinge, wie alles, was wir sehen und erfahren, sind zufällig und besitzen nichts, was ihnen notwendige Existenz verleiht; ist es doch offenbar, dass Zeit, Raum und Materie, an sich einheitlich und gleichförmig und gegen alles gleichgültig, andere Bewegungen und Gestalten in anderer Anordnung erhalten konnten. Es gilt also, den Grund für die Existenz der Welt, als den Zusammenschluss aller zufälligen Dinge, aufzusuchen, und zwar in der Substanz, die den Grund ihrer Existenz in sich selbst trägt und die darum notwendig und ewig ist.
Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz (1646 – 1716), deutscher Philosoph, Mathematiker, politischer Schriftsteller und Forscher
ali ich habe die bibel schon lange durch und weiss was drinn steht 🙂 aber das belustigende daran ist dass vieles nich wörtlich sondern metaphrisch aufzunehmen ist und so auch mit dem kap. 15 aus dem lukasevangelium…
Ob es gott gibt weiss ich nicht (kein atheist sondern agnostiker) Und ja in meinem leben ist mir so manches unrecht geschehn doch gott zog es vor zu schweigen … ich habe ihn ersucht war sogar auf dem WJT ^^ niemand konnte mir helfen nein nicht niemand konnte mir helfen niemand hat es wirklich versucht auch nicht gott (falls es ihn gibt) das einzige das ich in meinem leben von gott bekam war ein tritt in den hintern als ich versuchte zu verstehn wieso das alles mit mir passiert …
hätte jesus mich gewollt nicht nicht verlieren wollen hätte er mirr nicht die möglichkeit freitod zu begehen hätte mich nicht zu dem gemacht was ich heute bin …
mein leib ist ein herr von narben eine trage ich in meinem herzen eine kreuznarbe sie ist der christendank!
Leid und Tod – Wo ist Gott?
Wie tragfähig ist Gottes Wort in Leidenssituationen?
Dr. Jürgen Spieß
Ich möchte mit einem Zitat eines Fußballtrainers beginnen: „Grau ist alle Theorie, die Wahrheit ist auf dem Platz“. Das gilt auch für unser Thema: Auf dem Platz, da, wo sich das Leben wirklich abspielt, zeigt sich, wie unser Verhältnis zum Wort Gottes ist und welche Bedeutung es im Ernstfall für uns hat.
Über das Thema Leid kann jeder von uns aus eigener Erfahrung mitreden. Wir alle sind Leidende; wir leiden an Krankheiten, an unserer Lebensgeschichte oder an der Weltgeschichte. Wie wir mit dem Leid unseres Lebens fertig werden, das wird mit darüber entscheiden, wie unser Leben gelingt.
Persönliche Vorbemerkungen
Ich möchte einige persönliche Vorbemerkungen machen. Zunächst: Ich bin nicht nur Einzelkind, sondern auch Einzelgänger. Früher war ich so einzelgängerisch, dass ich, wenn wir zu dritt waren, immer dachte, die beiden könnten sich auch ohne mich ganz gut unterhalten. Glücklicherweise – ich bin auch heute noch ein schweigsamer Mensch – legt meine Umwelt mir das Schweigen meistens als tiefe Nachdenklichkeit aus, was aber überhaupt nicht stimmt.
Und: Bei einem Verkehrsunfall kam meine Familie, Frau und Kind, ums Leben. Von einem Moment zum anderen wurde meine Hoffnung, dass und wie Gott meine Gemeinschaftsunfähigkeit heilen würde, begraben. Als ich sah, wie die Särge ins Grab gelassen wurden, dachte ich: Gott muss seine Verheißung Heile du mich, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen (Jer 17,14) anders erfüllen, mit einer anderen Ehe, vielleicht aber auf einem ganz anderen Weg. – Ich bin zum zweiten Mal verheiratet, und wir haben ein behindertes Kind.
„Wer ein Warum im Leben kennt, erträgt fast jedes Wie“
„Leiden“ kommt vom mittelhochdeutschen „lidan“ und heißt eigentlich „in die Fremde ziehen“. Das ist sehr interessant: Leiden hat etwas mit „fremd sein“ zu tun; „Elend“ heißt „außer Landes sein“. Der leidende Mensch hat den Eindruck: Das ist nicht die Welt, für die ich eigentlich geschaffen bin. Meine Heimat ist irgendwo anders.
Die Frage nach Gott und Leid ist eine zutiefst christliche Frage. Nur wer etwas davon gehört hat, dass es einen Gott gibt, der die Menschen liebt, der kann sich die Frage stellen: Warum ist so viel Leid in der Welt? Ohne Gott – wenn man die Welt einfach als Produkt von Unfall, Zufall oder Notwendigkeit sieht – wen will man für das Leid anklagen? Eigentlich kann man nur über das Leid klagen oder jemand anklagen, wenn hinter dieser Welt tatsächlich ein persönlicher Gott steht. Ein Gott, der diese Welt geschaffen hat, den man auch anklagen kann. Schon in der Antike hat ein Philosoph gesagt: Wenn es keinen Gott gibt, woher kommt dann das Gute? Wenn es aber einen Gott gibt, woher kommt dann das Böse? Diese Frage hat Menschen aller Zeiten bewegt.
Wenn Menschen über das Leid nachdenken, dann fragen sie: Wie kann man im Leid oder trotz des Leides weiterleben? „Trost“ hängt zusammen mit dem englischen „to trust“ und heißt vertrauen. Wie kann ein Mensch im Leiden Vertrauen fassen, so dass er Schritte nach vorne wagen kann? Wie kommen wir zu einem solchen Trost? Für die meisten Menschen, auf Dauer für jeden, ist Leiden ein existentielles, weniger ein intellektuelles Problem. Natürlich kann eine intellektuelle Erklärung des Leides auch eine existentielle Hilfe sein. Es gibt ein schönes Wort von Nietzsche: Wer ein Warum im Leben kennt, der erträgt fast jedes Wie. Wer
weiß, warum er lebt, der kann Leid ertragen. Von daher können rein intellektuelle Erklärungen auch eine Hilfe sein.
Wie sieht die christliche Antwort auf die Frage nach dem Leid aus?
Auch die Bibel ist im Zusammenhang mit dem Leid hauptsächlich an der existentiellen Seite interessiert. Die Frage lautet weniger: Woher kommt das Leid? als vielmehr: Wie geht man mit dem Leid um? Welchen Trost gibt es im Leid? Wie kann man mit dem Leid leben? Der Philosoph Habermas hat einmal gesagt: Angesichts von Schuld, von Einsamkeit, von Leid und von Tod ist die Lage des Menschen prinzipiell trostlos. Aber wir alle machen die Erfahrung von Schuld und Einsamkeit, von Leid und von Tod; und wir brauchen eine Hoffnung, die diese vier wichtigen Bereiche unseres Lebens nicht ausklammert. Solche Grenzsituationen sind da, und wir müssen uns zum Leid verhalten, wir können es nicht einfach ausklammern.
Leid als Folge des Abfalls von Gott
Leid wird im Alten Testament als eine Folge des Sündenfalls verstanden, d.h. des Abfalls des Menschen von Gott. Gott ist der Schöpfer des Lebens, der Mensch hat sich selbst aus der Gemeinschaft mit Gott herausgesündigt. Die Folge dieser Trennung von Gott ist Leid und Tod. Der Mensch hat sich vom Leben selbst gelöst, er ist einen eigenen Weg gegangen und die Folge ist der Tod.
Interessanterweise wird das Wort, das im Neuen Testament für „sündigen“ steht, von Homer oft für einen Bogenschützen, der am Ziel vorbeischießt, gebraucht. Sündigen heißt eigentlich, das Ziel verfehlen. Das Ziel, auf das hin der Mensch geschaffen ist, wird verfehlt. Nicht zufällig wird im AT zuerst vom religiösen Sündenfall (1. Mose 3) berichtet und dann erst vom sozialen, dem Brudermord (1. Mose 4). Der Brudermord ist eine Folge der Trennung von Gott. Zunächst einmal ist das Verhältnis zu Gott nicht in Ordnung, daraufhin geschehen die Dinge, die wir oft als Sünde sehen, die aber eigentlich nur eine Folge der Sünde sind. Leid und Tod sind eine Folge der Sünde.
Überwindung des Leids und Vergebung von Schuld
Sehen wir uns eine Geschichte aus dem Neuen Testament an. In Markus 2 wird von einem Gelähmten erzählt, der von seinen Freunden durchs Dach zu Jesus heruntergelassen wird. Jesus sieht diesen Menschen, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, und sagt ihm: Deine Sünden sind dir vergeben. Ein überraschender Satz. Der Gelähmte ist ja gekommen, weil er – wie auch seine Freunde – Heilung erhoffte. Die Umstehenden haben Jesu Aussage sicherlich auch als eine Überraschung, vor allem aber als eine Anmaßung empfunden. Ihre Anfrage: Dieser Jesus setzt sich Gott gleich, denn wer außer Gott kann Sünde vergeben? Jesus heilt den Gelähmten damit ihr wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben.
Leid hat Signalfunktion
Vielleicht kann man das Problem des Leidens so formulieren: Wir sind interessiert an der Beendigung des Leidens, Gott aber möchte die Beendigung des Ursprungs des Leidens. Gott geht es nicht in erster Linie darum, die Folgen zu kurieren, sondern um den Ursprung des Leids: nämlich die zerstörte Beziehung von Gott und Mensch wiederherzustellen.
In der Welt, in der wir leben, haben Leid und Schmerz auch eine positive Funktion. Ohne Schmerzempfindlichkeit könnte keiner von uns leben. Angst vor Schmerzen ist lebenswichtig. Lepra ist deswegen so gefährlich, weil die Erkrankten schmerzunempfindlich sind und sich
– 2 –
verletzen, ohne es zu merken. Wer Schmerzen empfindet, dem wird signalisiert: Es ist etwas nicht in Ordnung. Wer Zahnschmerzen hat, der kann natürlich einige Wochen lang die Suppe immer über die rechte Seite hinunterbringen, aber auf Dauer weiß er, dass er zum Zahnarzt gehen sollte.
Möglicherweise signalisiert der Schmerz: Die Sicherheiten, auf die ich bisher mein Leben aufgebaut habe, sind gar nicht so sicher. Es war alles bestens, bis ich auf einmal so einen Stich im Herzen hatte. Dann frage ich mich: Was war eigentlich die Sicherheit in meinem Leben und warum ist jetzt nichts mehr sicher? Manche Menschen berichten, dass eine Leiderfahrung für ihren Lebensweg von großer Bedeutung war, vielleicht sogar der Anlass zur Umkehr zu Gott. Leid kann also durchaus positive Funktionen haben. Wir kennen das Sprichwort: Not lehrt beten. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit; ich glaube, dass das zu ergänzen ist durch: Not lehrt fluchen. Schmerz ist real, auf ihn muss man reagieren. Schmerz zeigt etwas auf über die Welt, in der wir leben.
Wer ist schuld am Leid?
Der Bibel zufolge sind also Leid und Tod eine Folge des Sündenfalls. Man kann sicherlich auch sagen, dass das meiste Leid Menschen anderen Menschen zufügen. Welchen Sinn hat es, Gott für Konzentrationslager oder Archipel Gulags verantwortlich zu machen, in denen Menschen andere Menschen foltern, erniedrigen und töten? Oder wenn Menschen nicht in der Lage sind, die Güter dieser Erde richtig zu verteilen, welchen Sinn hat es da, dass Menschen, die ohnehin nicht nach Gott fragen, Gott für all das verantwortlich machen? Sehr verbreitet ist auch die Erwartung, Gott müsse einsatzbereit sein wie eine Feuerwehr – sofort zur Stelle, wenn es brennt. Wann sollte der Eingriff Gottes beginnen? Schon wenn Menschen etwas Finsteres denken? Erst wenn sie zur Tat schreiten? Andere haben, glaube ich, eine Vorstellung von Gott als einem lieben Großvater im Himmel, der am Ende des Tages sagt: Hauptsache, es hat allen gefallen. Das würden die meisten nicht direkt so formulieren, aber unterschwellig ist diese Vorstellung doch da: Gott ist dafür da, dass es mir gut geht, und er freut sich, wenn am Ende des Tages alle sagen können: Das war doch eigentlich ein schöner Tag.
Aber wir wissen auch: Wenn Gott wirklich heilig und gerecht ist, dann kann er sich mit uns, so wie wir sind, nicht abfinden. Jesus sagt einmal: So wie du behandelt werden möchtest, so behandle den anderen. Uns allen ist klar, dass wir einander manchmal leider nicht so behandeln, wie wir selbst gern behandelt werden wollen. Wir entschuldigen uns mit dem Fehlverhalten anderer, mit Stress, mit Druck: Der Tag war so anstrengend, und da bin ich leider ein bisschen aus der Haut gefahren. Ich möchte hier das Bild einer Zitrone bringen: Wenn man eine Zitrone auspresst, fließt saurer Saft heraus. Er ist nicht deshalb sauer, weil man die Zitrone gepresst hat, der Saft war schon immer sauer. Vielleicht ist es mit uns ähnlich, erst unter dem Druck – des Auspressens – zeigt sich, was in uns steckt. Die meisten Menschen halten sich einfach deshalb für gut, weil es ihnen gut geht. „Ich bin der friedlichste Mensch der Welt, ich könnte keiner Fliege etwas zuleide tun.“
Die neue Welt Gottes
Die zentrale Antwort der Bibel ist die Aufhebung des Leidens in der neuen Welt Gottes, in der Gerechtigkeit wohnt. Das ist nicht die Art von Gerechtigkeit, die wir kennen, von der Bürger der früheren DDR sagen: „Wir wollen Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat.“ Es wird einmal in Gerechtigkeit Recht gesprochen über Opfer und über Täter. Es wird eine neue Welt Gottes geben, so sagt die Offenbarung, ohne Leid, ohne Tod, ohne Geschrei, ohne Bitterkeit. Paulus schreibt in Römer 8, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. – 3 –
Eine für mich zentrale Aussage zum Thema Leid bei Paulus steht im Philipperbrief. Da schreibt er: Der Leib unserer Niedrigkeit wird verwandelt in den Leib seiner Herrlichkeit (Phil 3,21). Diese Aussage gilt nicht nur für Behinderte, sondern wir alle werden irgendwann einmal die Erfahrung machen, dass der Leib, in dem wir uns befinden, ein Leib der Niedrigkeit ist. Aber dieser Leib wird verwandelt werden in den Leib seiner Herrlichkeit. Gottes Macht zu heilen wird im Handeln Jesu deutlich. In seinem Leben, seinem Sterben und seiner Auferstehung wird schon ein Stück weit die Erfüllung dieser Verheißung sichtbar, dass es einmal eine neue Welt Gottes geben wird.
Unsere Arbeit ist nicht vergebens
Ist nicht die Rede von der neuen Welt eine Vertröstung? Wer hier zu kurz kommt, darf wenigstens auf den Kuchen im Himmel hoffen? Die entscheidende Frage, auch bei dem, was über die neue Welt Gottes ausgesagt wird, ist die nach der Wahrheit dieser Aussage.
Sünde ist die Ursache unserer Trennung von Gott: Deshalb ist die Frage zentral, wie unser Verhältnis zu Gott wiederhergestellt wird. Genau dazu hat Jesus eingeladen, zur Umkehr und Versöhnung mit Gott.
In der Bergpredigt bietet Jesus uns einen Sorgentausch an: Gebt nur Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben, so wird er euch alles geben, was ihr nötig habt (Mt 6,33, Hoffnung für alle). Man könnte auch sagen: Die Leiden unseres Lebens sollen klein werden in der Nachfolge Jesu. Wir können das Leiden in dieser Welt nicht abschaffen, das hat auch Jesus nicht getan. Aber wir sollen dazu beitragen, dass das Leiden vermindert wird. Als im 4. Jahrhundert Julian Apostata Kaiser wurde, wollte er gerne wieder die alten Religionen einführen. Über die Christen sagte er: Sie haben nur deshalb Zulauf, weil sie sich um die Alten, die Kranken und die Waisen kümmern, und das machen wir nicht.
Für manchen mag es unbefriedigend sein zu sagen: Wir können als Christen das Leid in dieser Welt nicht abschaffen, sondern nur verhindern oder vermindern. Was können wir angesichts des unermesslichen Leides schon tun?
In 1. Kor 15 schreibt Paulus: Weil Christus auferstanden ist, ist das, was wir tun, auch im Verhältnis zum Leid in dieser Welt, nicht vergebens.
Ich möchte dazu eine Geschichte von einem Mann erzählen, der in einer Gegend lebte, in der häufig der Fluss stark über die Ufer trat. Wenn der Pegelstand zurückging und der Fluss ruhiger dahinfloss, dann blieb vieles Kleingetier – Krebse und Fisch – zurück an Land. Und dann geht dieser Man am Ufer entlang, und wo er noch einen Krebs oder Fisch zappeln sieht, nimmt er ihn und wirft ihn zurück in den Fluss. Da kommt ihm jemand entgegen und sagt: „Dieser Fluss ist Tausende von Meilen lang. Was macht das für einen Unterschied, ob du hier stehst und einige Fische und Krebse wieder in den Fluss wirfst?“ Darauf sagt der Mann: „Was das für einen Unterschied macht im Zusammenhang dieser Tausende von Meilen, das kann ich nicht sagen. Aber ich weiß ganz sicher, dass es einen Unterschied macht für die Fische und Krebse, die ich hineinwerfe.“
Auch wir können das Leid dieser Welt nicht abschaffen, aber wir können an der Stelle, wo wir stehen, daran mitwirken, dass Leid verhindert oder gelindert wird. Wir sollen uns nicht mit dem Leid abfinden. Leid ist nicht in sich selbst gut, auch wenn es gute Wirkungen haben kann. Selig sind die Leid tragen (Mt 5,4).Das heißt nicht, dass wir Leiden suchen sollen, damit wir diese Seligpreisung erfahren.
Warum ich?
Leiden steht in diesem großen Zusammenhang des Abfalls des Menschen von Gott. Aber es gibt nicht immer eine direkte Beziehung zwischen Schuld und Leid. Die Frage: Warum ich? – 4 –
ist für einen Außenstehenden schwer zu beantworten, für den Betroffenen selbst auch nicht. Im Neuen Testament stellen die Jünger an zwei Stellen die Frage: Wer ist schuld – der (Blindgeborene) oder seine Eltern? oder: Warum sind die durch dieses Unglück umgekommen? Wer ist schuld? Jesus lehnt es ab, da einen Zusammenhang herzustellen. Er sagt: Kehre du selbst um. Oder er sagt: An diesem Leid soll etwas vom Handeln Gottes deutlich werden.
Es gibt diesen generellen Zusammenhang von Leid und Schuld, aber man kann und man soll ihn nicht immer im Konkreten herstellen. Es kann sein, dass das Leid, das wir erfahren, mit einer konkreten Schuld zusammenhängt, dann dürfen wir Vergebung in Anspruch nehmen. Unsere Vergangenheit darf keine Macht über uns haben. Wir können mit allem, was wir sind und getan haben, zu Jesus Christus kommen. Wir dürfen von der Vergebung her leben und zwar gerade bei Dingen, die in unseren Augen nicht zu entschuldigen sind, gerade dann können wir uns auch vergeben lassen. Warum ich? Eine Frage, die von einem Außenstehenden und auch oft von uns selber nicht zu beantworten ist.
Was mir geholfen hat
Ich möchte abschließend von dem erzählen, was mir selbst geholfen hat, vor allem nach dem Tod meiner Familie.
Von den Freunden Hiobs kann man einiges lernen. Mir hat geholfen, dass Freunde zu mir kamen, einfach bei mir waren. Wenn man im Buch Hiob weiterliest, stellt man fest, dass die Freunde Hiobs später nicht gut auf Hiobs Situation reagiert haben. Aber am Anfang taten sie das Richtige: Sie sind hingegangen. Wenn jemand leidet, ist es wichtig, dass man ihm zeigt: Du bist nicht allein. Es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang von Zeit und Liebe. Zeit ist das Wichtigste, was man einem anderen Menschen schenken kann.
Was mir neben den Freunden, die mich besuchten, sehr geholfen hat, war, dass ich die Worte der Losung gelesen habe. Ich habe schon oft erlebt, dass Gott durch sein Wort in mein Leben hinein gesprochen hat, gerade auch durch die Losung.
Eine Woche nach dem Unfall nahm ich an der Beerdigung teil. Es war für mich wichtig, an der Beerdigung teilgenommen zu haben und zu sehen, dass wirklich ein Abschnitt sichtbar beendet ist. Ich habe mir das Losungsbuch kommen lasen und habe die Texte vom Unfalltag an gelesen. Am Tag der Beerdigung lautete der Liedvers: Sterben heißt, ans Ziel gelangen. Dazu aus dem 1. Johannesbrief: Das aber ist die Gabe Gottes in Christus Jesus: das ewige Leben. Am nächsten Tag aus Psalm 16: Mein Los ist mir auf liebliches Land gefallen. Das hat mich deshalb so angesprochen, weil es das Lieblingswort meiner Frau aus dem Alten Testament war. Am dritten Tag aus Hiob 2: Haben wir Gott für das Gute gedankt, sollten wir das Böse nicht auch aus seiner Hand nehmen? Hiob dankte Gott, als es ihm gut ging. Als sich das änderte, hat er nicht getrennt und gesagt: Für das Gute ist Gott zuständig und für das Böse nicht. Ihm war bewusst, Gott muss das Böse mindestens zulassen. Es heißt sogar im Alten Testament: Gibt es ein Unheil, das Gott nicht tut? Es ist nicht nur so, dass er Dinge zulässt, sondern er tut auch Dinge, von denen wir sagen würden: Wo ist Gott? Hiob hat gesehen: Das ist der gleiche Gott. Es gibt ein Wort in Hiob, das manchmal so übersetzt wird: Auch wenn er mich tötet, ich hoffe auf ihn. Das ist zweifellos das stärkste Vertrauen in Gott. Wir vertrauen auf den Gott, der Tote lebendig machen kann. Das letzte Losungs-Wort in der Woche des Unfalls findet sich in Römer 8: Weder Tod noch Leben kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Für mich war es eine Gnade in meinem Leben, dass ich erstens auf die Idee gekommen bin, überhaupt die Losungen zu lesen und zweitens, dass diese Worte auch bei mir angekommen sind. Es ist eine Gnade, sowohl, dass man das Wort liest als auch, dass es ankommt. Paulus schließt in 1. Kor 15: Weil Christus auferstanden ist, ist das, was wir tun in seinem Namen, nicht vergebens. Wo ist Gott? Man müsste umgekehrt natürlich fragen: Wo ist Gott nicht?
– 5 –
– 6 –
Wenn er mich auch tötet, so hoffe ich auf ihn. Sicherlich eine der stärksten Aussagen der Hoffnung auf Gott, oder wie Paulus im 2. Korintherbrief schreibt: Wir haben unsere Hoffnung gesetzt auf den Gott, der Tote auferwecken kann. In dieser Welt ist alles Heilen vorläufig. Aber die Aussage des Neuen Testamentes, die bestätigt worden ist durch die Auferweckung Jesu von den Toten, lautet, dass es einmal einen Augenblick geben wird, an dem wird Jesus nicht nur zu dem Gelähmten, sondern zu uns allen sagen – und dann wird es kein vorläufiges Rufen sein: – Ich sage dir, stehe auf. Darauf hoffe ich und bin ganz gewiss: Er wird den Leib unserer Niedrigkeit verwandeln in den Leib seiner Herrlichkeit (Phil 3). Wir werden, so hat der Tübinger Theologe Otto Michel gesagt, nicht als achtzigjährige Greise auferweckt, sondern anders. Wie, das werden wir dann erfahren.
Scientology erfährt in diesen Tagen und Wochen einen herben Schlag. Denn neulich ist ein Buch “Schwarzbuch Scientology” von der Autorin Ursula Caberta erschienen. Dieses Buch ist inzwischen auf Platz 13 in der Bestellerliste der Sachbücher.
Das ist trotz des Terrors dieser Sekte ein tolles Zeugnis.
noch eine meldung:
In Belgien rückt ein Prozess gegen die umstrittene Scientology-Organisation näher. Nach achtjährigen Ermittlungen habe die Bundesanwaltschaft die Eröffnung des Hauptverfahrens beantragt, berichteten belgische Medien am Dienstag. Dem belgischen Zweig von Scientology, dem Europabüro der Organisation sowie führenden Mitgliedern werde Betrug, Verstoß gegen das Handelsgesetz, Verletzung der Privatsphäre, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie illegale Ausübung medizinischer Berufe zu Last gelegt.
Seit 1999 hatte der Brüsseler Untersuchungsrichter Jean-Claude Espen die Praktiken der umstrittenen Organisation untersucht, dabei wurden auch umfangreiche Hausdurchsuchungen vorgenommen. Vorausgegangen waren Klagen ehemaliger Scientology-Mitglieder wegen Betrugs. Ein Untersuchungsausschuss des belgischen Parlamentes hatte zuvor Scientology auf eine Liste von Sekten gesetzt und als “gefährlich” eingestuft. Vor fünf Jahren hatte die internationale Scientology-Organisation ein Europabüro in Brüssel eröffnet.
Hast du vergessen, das auch du bei all deiner Komplexität einmal aus einer Zelle bestanden hast und mit dem Mechanismus der Zellteilung zu dem geworden bist, der du jetzt bist?
Jede deiner Zellen enthält DNS um eine beliebige andere Zelle in deinem Körper — egal welche Aufgabe und welches Gesamtbild (=Arm, Bein, usw.) — zu reproduzieren…
Wie alle bestanden also de facto aus EINER Zelle, die sich teilte und EINE Informationszelle (=DNS-Strang) machte aus uns eine denkende, autonom-agierende Lebensform. Wieso soll dieser mikroskopische Vorgang in einer Lebensform nicht auch auf einen makroskopischen Vorgang (=Urzelle) zutreffen?!
QED
Auf was wollen Sie also in Ihrem Artikel hinaus?!?!
“Dem Geheimnis des Lebens nahe”
Originaltitel: “Unlocking the Mystery of Life”
Dem Geheimnis des Lebens nahe
Produktion: Illustra Media, USA 2002, Originaltitel: “Unlocking the Mystery of Life”
Herstellung der deutschen Fassung:
Drei Linden Film, 2006
Dokumentarfilm, 58 Minuten
Die wissenschaftliche Begründung von Intelligent Design
www.soulbooks.de
1859 brachte Charles Darwin sein Buch “Die Entstehung der Arten” heraus. Darin behauptet er, dass alles Leben auf der Erde das Ergebnis von ungerichteten natürlichen Vorgängen ist, nämlich von Zeit, Zufall und natürlicher Selektion. Seit Darwin haben sich Biologen darauf verlassen, dass die Entstehung des Lebens darauf zurückzuführen ist. Doch heute erlebt seine Theorie eine Herausforderung von bisher unbekanntem Ausmaß.
Der Film “Dem Geheimnis des Lebens nahe” erzählt die Geschichte von Wissenschaftlern, die eine zwar umstrittene, aber dennoch überzeugende Theorie aufgestellt haben – die Theorie des “Intelligent Design”.
Mittels moderner Computer-Animation versetzt uns der Film ins Innere der lebenden Zelle, wo wir Systeme und Maschinen entdecken, die das unverkennbare Zeichen von Design tragen. Inneres einer Zelle
Bakteriengeissel Rotationsmotoren mit 100.000 Umdrehungen pro Minute, ein vernetztes biologisches Informationssystem, leistungsstärker als jedes Computernetzwerk und ein fadenartiges Molekül, welches Konstruktionspläne beinhaltet, die für den Bau der wesentlichen Bestandteile aller lebenden Organismen auf der Erde notwendig sind.
Dieser bestechende Dokumentarfilm stellt eine Theorie vor, die unsere Vorstellung vom Leben revolutioniert – und dem Geheimnis seiner Entstehung näher kommt.
Michael Behe, Biochemiker “Wenn man die unglaubliche Vielfalt des Lebens betrachtet, erhebt sich unweigerlich die Frage: Wer oder was hat das alles geschaffen? ”
Michael Behe, Biochemiker
Kurzkommentare zum Film “Dem Geheimnis des Lebens nahe”:
“Um die Frage des Intelligenten Designs besser zu verstehen, muss man unbedingt diesen ausgezeichneten Film sehen.”
Dr. John Lennox
Mathematiker und Philosoph, Green College, Oxford
“…ganz ausgezeichneter wissenschaftlicher Film, wirklich sehenswert!”
Dr. Wolf-Ekkehard Lönnig,
Genetiker am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln
“…ein seriöser Film – der Beste, den ich zum Thema Intelligent Design gesehen habe!”
Prof. Hartmut Ising
Physiker
“Der Film zeigt, dass wir nun nach über 150 Jahren Irrtum in der Lage sind, den wissenschaftlichen Beweis anzutreten, dass es nicht der Zufall war, sonder die Intelligenz, die unser Leben verursacht hat.”
Dr. Werner J. Gieffers
Biologe, Senior Scientist am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln
“Dieser Film zeigt, warum die Darwinsche Theorie in ihren wesentlichen Bestandteilen nicht zutrifft – Verfechter der Evolutionstheorie sollten ihn unbedingt ansehen!”
Prof. Werner Dewitz
“Der Film ist der gelungene Versuch, die Auseinandersetzung über die Ursprungsfrage des Lebens von der schwer zugänglichen Ebene akademischer Diskussion wieder auf den Boden verständlicher sachlicher Argumente zurückzuholen.”
Dr. Ludwig Schulte
Ehemaliger Leitender Wissenschaftlicher Direktor der Führungsakademie in Hamburg, Wissenschaftsautor
“… der Film liefert eine profunde und logisch stringente Begründung des Intelligent Design ohne jeglicher ideologischer Bevormundung des Zuschauers und erzeugt wichtige Impulse zum Weiterdenken und Weiterfragen.”
Dr. Thomas Jatzkowski M.A., Philosoph, Theologe und Pädagoge
“Mit Freunden habe ich gestern den Film “Dem Geheimnis des Lebens nahe” angesehen. Dieser Film entrollt ein faszinierendes Abenteuer des wissenschaftlichen Fortschritts in unserer Zeit. Ergebnis: Hinter der Evolution steht ein intelligenter Plan. Die Konsequenz: Unsere Schulbücher müssen umgeschrieben werden.”
Prof. Dr. Hubert Gindert
“Auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer technisch und didaktisch meisterhaften Darstellung lehrt dieser Film wieder das Staunen. Er macht deutlich, dass die Entstehung der Information in den Erbanlagen bis heute naturwissenschaftlich nicht erklärbar ist und dass immer mehr hervorragende Fachleute die neodarwinistischen Erklärungsversuche als unzureichend erkennen.”
Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Sperling
“Es freut mich sehr, dass solche guten Filme produziert werden, die verschwiegene Tatsachen bekannt machen. Es bestätigt sich der Ausspruch von Isaak Newton:
‘Halbes Wissen führt von Gott weg, aber ganzes Wissen führt zu Gott hin’.”
Kurt Schwalbe, Dipl.-Physiker
“…dieser Film sollte von Biologen und Theologen, die noch der Evolutionslehre anhängen, unbedingt gesehen werden!”
Dr.-Ing. Otward Müller
“Dieser Film lässt niemanden kalt, denn er stellt indirekt die Grundlage unserer materialistischen Welt in Frage.”
Dr. med. Ronald K. Noltze
Hallo,
in dem Lebenslauf vom Paul Gehardt wird deutlich, dass das Christsein nicht immer ein Leben im Aufwaertstrend ist. Auch ist das Bekenntnis zu Christus keine steigerung des weltlichen Lebensnivau oder eine konservative Stecknadel.
Jesus Christus starb nackt am Kreuz und das fuer die, die ihn kreuzigten. Christusnachfolge ist der schmale steile Weg und keine Beigabe zum Mainstreamleben.
wo würden wir hinkommen, wenn wir jedem hobbyevolutionisten
eine plattform für seine unbegründeten ideen gäben? in den irrgarten der unbeweisbaren evolutionstheorien. da wollen wir nicht hin. wir glauben an die schöpfung.
hinweis auf ein forum, auf dem alles bis ins unkenntliche zerredet wird, auf dem fast jeder unsinn sein sicheres plätzchen findet: jesus.de
hier wollen wir das nicht. danke für dein verständnis.
ali
Zitat:
Unter Mutation versteht man, dass sich die Arten von Generation zu Generation immer ein bischen verändern. Zum Beispiel kann die Augenfarbe der Tochter anders sein als die der Mutter. Oder die Beine des Sohnes langsamer bzw. schneller als die des Vaters.
Ali:
hier findest du fachleute, die mit dir austauschen:
http://www.genesisnet.info/index.php?Artikel=41241&Sprache=de&l=1+
Daniel:
Auf dein Angebot auf Kontaktaufnahme und Nachhilfe gehe ich gerne ein, aber du hast keinen Kontaktadresse oder ähnliches hinterlassen. Schreib mir diesbezüglich bitte an bruder_d@gmx.de
Ehrlich, es ist doch naiv, vom Partner zu erwarten , der/ die Erste und Einzige zu sein. das kann man heutzutage bei keinem mehr erwarten und annehmen, und wie soll man es bitte auch bei einem Mann zB. nachweisen? Einfach dahersagen- hab noch nicht, naja, kann jeder, kann gelogen sein. Wer gibt mir denn dann die Sicherheit? Sag nicht Gott, denn in vielen Fällen reden Christen davon, enthaltsam zu sein und haben eine frivole Vergangenheit (erkennt sich da einer hier wieder?) Vertrauen ist gut, aber man wird oft genug angeschmiert. Also, wenn ich es einem Kerl nicht beweisen kann, hab ich auch kein Problem als Frau mit dem Sex vor der Ehe- gleiches Recht für alle Menschen. Ok, jetzt werden einige denken, ich besudele mich und bin “schmutzig”- aber ich stehe dazu und bin deshalb weder eine Hure noch “dreckig”. Ich bin nur eine normale Frau, die zu ihrem Körper steht.
From Corvin on Wie Atheisten sich den Ast absägen
Go to comment2007/09/04 at 10:29 pm
From chris on World of Warcraft
Go to comment2007/09/04 at 11:33 pm
From chris on Wie Atheisten sich den Ast absägen
Go to comment2007/09/04 at 11:48 pm
From Echter Atheist on Wie Atheisten sich den Ast absägen
Go to comment2007/09/05 at 12:21 pm
From ali on Wie Atheisten sich den Ast absägen
Go to comment2007/09/05 at 1:29 pm
From Echter Atheist on Wie Atheisten sich den Ast absägen
Go to comment2007/09/05 at 2:36 pm
From ali on Wie Atheisten sich den Ast absägen
Go to comment2007/09/05 at 5:33 pm
From [-Chris-] on So hat alles angefangen …
Go to comment2007/09/05 at 6:08 pm
From ali on So hat alles angefangen …
Go to comment2007/09/06 at 12:00 am
From wolke on Immer mehr Stars von Scientology verführt
Go to comment2007/09/06 at 3:43 pm
From ali on Immer mehr Stars von Scientology verführt
Go to comment2007/09/06 at 4:02 pm
From Ganescha on #3 Schöpfung oder Evolution: Die erste lebende Zelle
Go to comment2007/09/08 at 12:01 am
From ali on #3 Schöpfung oder Evolution: Die erste lebende Zelle
Go to comment2007/09/08 at 1:20 am
From Frank Abbas on Paul Gerhardt - zum 400. Geburtstag des großen Liederdichters
Go to comment2007/09/08 at 8:36 pm
From ali on Paul Gerhardt - zum 400. Geburtstag des großen Liederdichters
Go to comment2007/09/08 at 10:41 pm
From Ganescha on #2 Schöpfung oder Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität
Go to comment2007/09/11 at 10:51 am
From ali on #2 Schöpfung oder Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität
Go to comment2007/09/11 at 11:40 am
From Helfer on #2 Schöpfung oder Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität
Go to comment2007/09/12 at 12:20 am
From ali on #2 Schöpfung oder Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität
Go to comment2007/09/12 at 12:35 am
From Wolfheart on Dating Tipps
Go to comment2007/09/12 at 11:54 am