Kein deutscher moderner Schriftsteller ist weltweit so bekannt wie Hermann Hesse. Er starb vor 40 Jahren. Seit der „Jugendbewegung“ nach 1900 über die Studenten- und Hippie[2] Bewegung der 70er Jahre bis heute haben Hunderttausende in Europa ihn gelesen. In Japan und den USA wurden sogar schon 11 bzw. 8 Millionen seiner Bücher verkauft. Er ist dort der am meisten gelesene und studierte europäische Schriftsteller. 1946 erhielt er den Nobelpreis.
Besonders jüngere Menschen können sich mit den Personen und Aussagen in Hesses Büchern identifizieren. Er lehnt[3] Autoritäten und Traditionen ab. Er tritt für die Freiheit des einzelnen in der Gestaltung seines Lebens ein. Er kämpft gegen den Krieg. Er wirbt für eine alternative (natürliche) Lebensweise. Er liebt die Natur und fordert ihre Erhaltung. Auch seine Beziehung zu den fernöstlichen Religionen, besonders Indiens, macht ihn für viele heute interessant.
Los von Traditionen
Hesse wurde 1877 geboren. Er wuchs in Württemberg auf. Seine Eltern waren fromme Christen. Sein Vater war Missionar in Indien gewesen.
Als Schüler litt Hesse unter dem Zwang in einem christlichen Schülerheim. Er war ein sehr sensibler[4] Mensch. Er lief aus dem Schülerheim fort und machte einen Selbstmordversuch. Er sagte[5] sich vom christlichen Glauben und der Tradition seines Elternhauses los. Trotzdem spürt man bei ihm immer wieder etwas vom christlichen Glauben.
Hesse hat schöne lyrische Gedichte geschrieben. Seine Sprache ist immer einfach und schlicht[6]. In dem folgenden Gedicht vergleicht er die Natur im Vorfrühling mit der Passion[7] Jesu:
Verhangener[8] Tag, im Wald noch Schnee,
im kahlen[9] Holz die Amsel[10] singt.
Des Frühlings Atem ängstlich schwingt[11],
geschwellt[12] von Lust, beschwert von Weh[13].
So einsam steht und klein im Gras
das Krokusvolk[14], das Veilchennest[15].
Es duftet scheu[16] und weiß nicht was,
es duftet Tod und duftet Fest.
Baumknospen stehn von Tränen blind,
der Himmel hängt so bang[17] und nah.
Und alle Gärten, Hügel sind
Gethsemane[18] und Golgatha[19].
Von 1912 bis zu seinem Tod 1962 lebte Hesse als Schriftsteller in der Schweiz. Er wohnte zurückgezogen[20] in einem Haus auf dem Lande inmitten der Natur. Er war dreimal verheiratet und hatte mehrere Kinder, Enkel und Urenkel. Von politischen Auseinandersetzungen[21] hielt er sich fern. Er sah in allen politischen Parteien Egoismus und Machtstreben.
Auf der Suche nach Freiheit
In den meisten seiner Bücher schildert Hesse, wie ein Mensch sich innerlich-geistig entwickelt und zu einem reifen Menschen wird. Dazu gehören die Romane „Demian“, „Siddharta“, „Der Steppenwolf“ und „Narziß und Goldmund“.
Wie Hesse als Schüler, so streben die Menschen in diesen Büchern heraus aus Ordnung und Enge nach Freiheit und Lebensgenuss bis hin zum Chaos. Auch sexuell fühlt Hesse sich kaum an Grenzen gebunden. Denn für ihn sind „schön und hässlich, hell und dunkel, Heiligkeit und Sünde immer nur für einen Moment Gegensätze. Immerzu gehen sie ineinander über“. Sie alle gehören zum bunten Leben dazu. Auch der Hinduismus[22] und Buddhismus[23] lehrt ja, dass alle Gegensätze in der Welt letzten Endes eine Einheit sind.
Aber hier widerspricht Hesse sich selber. Denn auch er kennt verbindliche ethische Werte wie Toleranz, Menschlichkeit, Pazifismus[24], Schutz der Natur. Das Gegenteil wie Grausamkeit[25], Krieg führen und Naturzerstörung lehnt auch er ab. Auch wenn Hesse viel Freiheit für den einzelnen fordert, so ahnt[26] er doch zumindest hinter der Welt eine göttliche Ordnung, die dem einzelnen Grenzen setzt: „Irgendwo über den Bergen muss meine Heimat sein“.
Einsamkeit und „neue Räume“
Hesse sagt in einem Gedicht:
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern
Jeder ist allein.
Jeder Mensch ist nach Hesse letzten Endes einsam. Allein aus sich selber heraus, aus seiner eigenen Seele muss er alles Wissen um das Gute und alle Kraft dazu schöpfen[27]. Das können jedoch nur einzelne. Die Menschheit im Ganzen bleibt deshalb an das Schlechte gebunden.
Hesse hat damit Recht. Heute wie schon immer wird die Menschheit von Neid, Egoismus und Aggression beherrscht. Aber viele einzelne Menschen haben immer wieder Jesus Christus kennen gelernt und wurden durch ihn neue Menschen: Menschen mit Liebe, mit der Bereitschaft zu vergeben, sich für andere einzusetzen und aufzuopfern[28]. Jesus hat durch sein Sterben am Kreuz dem Bösen in uns die Kraft genommen.
In seinem letzten großen Roman „Das Glasperlenspiel“ erzählt Hesse das Leben des Meisters Josef Knecht. Dieser beherrscht vollkommen die Kunst des „Glasperlenspiels“. Das heißt: er versteht und beherrscht vollkommen alle menschlichen Wissenschaften und Künste. Aber eines Tages verlässt er diese nur theoretische Welt und geht hinaus in das bunte Leben des Alltags. Dabei stirbt er.
Sein Tod soll wohl bedeuten: Wir Menschen wandern auch von der besten Erkenntnis immer zu einer noch besseren, neuen, auch durch den Tod hindurch. In einem Gedicht schreibt Hesse:
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.
Doch auch hier sah Hesses Leben anders aus. Er ist nicht gern „neuen Räumen“ nach seinem Tod entgegengegangen. Seine Frau war froh, dass er von seiner schweren Krankheit[29] an seinem Lebensende nichts wusste.
Getröstet im Sterben sind wir aber, wenn wir Gott kennen. Wir spüren dann seine Liebe in unserer letzten Stunde. In seinen Armen wachen wir nach dem Tod zu einem neuen Leben auf.
Hans Misdorf
[1] die Bindung: emotionale Beziehung zu jmdm. oder etwas, Verpflichtung
[2] der Hippie: (besonders in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts) ein junger Mensch, der seinen Protest gegen die Gesellschaft besonders dadurch zeigte, dass er lange Haare und bunte Kleider trug, in Gruppen lebte und Drogen nahm
[3] ablehnen: (hier) jemanden / etwas schlecht finden und für ungeeignet halten
[4] sensibel: so, dass er auf Einflüsse stark reagiert und schnell verletzt (3) ist – feinfühlig
[5] sich lossagen: sagen, dass man mit jemandem / etwas nichts mehr zu tun haben will – sich von jemandem / etwas trennen
[6] schlicht: einfach und ohne Schmuck oder viele Details
[7] die Passion: (hier) die Geschichte vom Leiden und Tod Christi
[8] verhangen: mit großen grauen Wolken bedeckt
[9] kahl: (hier) ohne Blätter
[10] die Amsel: ein mittelgroßer Singvogel. Das Männchen ist schwarz und hat einen gelben Schnabel.
[11] schwingen: (hier) etwas bewegt sich auf der Stelle schnell hin und her oder auf und ab – etwas vibriert
[12] schwellen: zum Schwellen bringen, weiten, größer machen
[13] das Weh: seelischer Schmerz; Leid
[14] der Krokus: eine kleine, meist weiße, gelbe oder violette Blume, die im Frühling blüht
[15] das Veilchen: eine kleine, violette Blume, die im Frühling blüht und intensiv duftet
[16] scheu: (hier) aus Unsicherheit sehr zurückhaltend – schüchtern
[17] bang(e): von Angst erfüllt
[18] Gethsemane: Garten am Ölberg bei Jerusalem, der Ort der Gefangennahme von Jesus Christus
[19] Golgatha: Hügel bei Jerusalem, auf dem Jesus Christus gekreuzigt wurde
[20] zurückgezogen: mit wenig Kontakt zu anderen Menschen
[21] die Auseinandersetzung: eine intensive und kritische Beschäftigung mit jemandem / etwas
[22] der Hinduismus: eine Religion, die besonders in Indien verbreitet ist und deren Anhänger an die Wiedergeburt glauben
[23] der Buddhismus: eine Religion und Philosophie, die von Buddha begründet wurde und besonders in (Süd)Ostasien verbreitet ist
[24] der Pazifismus: die Überzeugung, dass Gewalt und Kriege unbedingt vermieden werden müssen
[25] die Grausamkeit: Herzlosigkeit und Kaltblütigkeit gegenüber anderen Menschen
[26] ahnen: von einem (zukünftigen) Geschehen eine vage Vorstellung oder Vermutung haben – vermuten
[27] schöpfen: (hier) einer bestimmten Situation etwas Positives abgewinnen
[28] aufopfern: sein Leben ganz in den Dienst einer Person / Sache stellen
[29] Er litt an Leukämie (Blutkrebs)
Hallo, Leute,
an alle, die sich denken, na probiere ich es mal mit dem Witchboard?
Ich möchte ganz ohne religiöse Wertung sagen, es gibt mittlerweile Untersuchungen, die gezeigt haben, dass das Witchboard eigentlich garkein Draht irgendwo hin ist, sondern das “Rücken” des Glases oder was man sonst benutzt hat, von den Personen selbst kommt. Stellt euch mal vor, jeder streckt den Arm aus und legt ihn auf das Glas. Dann stehen bei allen die Muskeln unter Spannung und zucken. Das sind sehr feine Zuckungen, die merkt man garnicht selbst, aber wers mal versuchen möchte: Haltet mit ausgetrecktem Arm einen Löffel vor den Körper, ihr werden sehen, der Arm ermüdet schnell und zittert. Machen es aber mehrere Leute mit einem Glas, dann schieben diese Muskelzuckungen das Glas.
Wie kommt aber nun ein sinnvolles Wort zustande? Es ist eine Eigenart unseres Denkens, dass wir Wortfragmente zu einem Wort vervollständigen können, oder zu einem Satz. Das ist so, als würde in einem vollen Saal einer “Alle meine Entchen” ansingen- die anderen singen weiter, weil sie den Satz vervollständigen. Aber keiner denkt wirklich darüber nach, warum er jetzt gesungen hat, das kommt einfach unbewußt.
Und sinnvolle Botschaften? Unser Unterbewußtsein nimmt mehr Informationen aus der Umwelt auf, als ihr denkt. Vieleicht nehmt ihr das nicht bewußt wahr, es dringt oft erst im Traum wieder ans Licht und wird vom Gehirn verarbeitet. Manchmal passiert das auch tagsüber, dass einem plötzlich ein Detail in den Sinn kommt, das man vorher übersehen hatte. Zum Beispiel, wenn man das gefühl hat, man muss jemanden jetzt besuchen. Das kann Intuition sein, aber auch, dass man beim letzten Besuch (der vielleicht gerade zwei Stunde her war) doch gemrkt hat, die Person ist vielleicht nicht ganz gesund und man schaut nochmal. Ähnlich ist es, wenn beim Glasverrücken plötzlich “eine Ahnung” da ist.
Ich persönlich halte das Witchboard für unzuverlässig, da ich ja nicht wissen will, was die anderen da zusammenschieben; spart euch das Geld dafür und macht euch stattdessen mal einen schönen Tag mit jemandem, den ihr vielleicht etwas vernachlässigt habt. Da haben alle was von!
Noch ein Hinweis: wenn ihr es schon gemacht habt, und es kam eine Hiobsbotschaft dabei raus, stellt die anderen zur Rede- denn wenn einer einen miesen Streich damit gemacht hat und absichtlich eine Unglücksnachricht geschoben hat, dann ist das wirklich das Letzte!
… überarbeitet die rechtschreibung und grammatik, da sind arge schnitzer drin, die teilweise etwas sinentstellend sind;-)
und da sage doch mal jemand, das wäre friedenbringend….:-/
ich kann dir nur raten, lass bitte die finger weg vom okkultismus.finstenis in jeder form ist hochgefährlich.
ali
Was die Wissenschaft bewiesen hat – und was nicht
Von einer Institution der Bundesrepublik gesponsert, wurde 1989 an der Uni München eine Untersuchung des Phänomens
Die Strahlung, die die Rute zum Ausschlag brachte, konnte NICHT nachgewiesen werden.
der Fühligkeit für Erdstrahlen erforscht. Das Ergebnis war, dass bewiesen werden konnte, dass nur einer von hundert Rutengängern wirklich Metall im Boden oder Wasser fand, wo welches war, während die entsprechende Strahlung aus dem Boden, die die Rute zum Ausschlag brachte, nicht nachgewiesen werden konnte.
Dr. Kurt Koch, Spezialist für Okkultes sagt dazu Folgendes: “Die Rutenfühligkeit und die Pendelreaktion ist eine mediale Veranlagung. Sie kann durch okkulte Praktiken (Zauberei) erworben oder vererbt werden.” Von einem Freund berichtet er Folgendes:
“Mein Freund kam in ein Haus, in dem gerade ein Rutengänger nach Wasseradern suchte. Dem Freund war das unheimlich. Er warf sich dort im Haus auf die Knie und betete, Herr Jesus, wenn diese Kraft nicht von dir ist, dann stoppe sie. Plötzlich hörte er den Rutengänger laut fluchen: ‘Ich hatte doch eben eine Wasserader hier entdeckt, warum finde ich sie jetzt nicht mehr ?’ Der Beter bedankte sich für die Erhörung seiner Bitte.” Dr. Kurt Koch berichtet auch von einem Rutengänger-Ehepaar, das durch das Lesen der Bibel zum Glauben an Jesus Christus fand. Vom Tag ihrer Umkehr zu Gott an blieben ihre verschiedenen Wünschelruten stumm. Sie arbeiteten nicht mehr.
Mit dem Ziel, Menschen von Gott abzuziehen beschäftigt uns Satan mit “virtuellen” Sorgen durch seine Möglichkeiten, Phänomene – nicht physikalischer – Natur hervorzubringen, die zwar durch wissenschaftliche Methoden nicht nachgewiesen werden, aber von Menschen unter okkultem Einfluss erspürt werden können.
…und was Gott darüber sagt
Die Bibel sagt, dass die Erde sehr gut für die Besiedlung durch die Menschen geschaffen wurde. Wenn wir sie bebauen und bewahren, wie uns Gott aufgetragen hat, dann wird sie uns auch in Zukunft weiterhin ernähren und auf ihr wohnen lassen, bis Gott die Weltgeschichte zum Abschluss bringen wird.
Kinder sind ein _Segen_ in unserer Gesellschaft, das sollten einige lernen zu akzeptieren und aufhören kinderreiche Familien abwertend anzusehen!
*Kinder* *sind* *unsere* *Zukunft,* *ein* *Segen* *Gottes.*
Das heißt doch auch, wenn man uns Christen, die wir ja Kinder Gottes sind, begegnet, dann begegnet man Gott. Nicht weil wir Gott sind, sondern, weil Gott in uns ist und lebt und uns genauso lebendig macht. Bless U
Antwort: Das ist ein sehr schöner und richtiger Gedanke.
Ihr habt wirklich einen an der Klatsche, nur weil viele Menschen rock hören, glauben sie noch lange nicht an Satan!
Auch werden sie nicht von Satan beeinflußt, da dieser nur ein Erfindung von euch Christen ist!
Entweder man tut gutes im Leben oder nicht-freier Wille!
Die meisten Menschen die Rock hören können auch nicht von angeblichen satanischen Inhalten beeinflußt werden, weil sie nicht an Gott oder Satan glauben!!!!
Christsein heißt nicht das man sich von allem Schönen distanziert, ganz im Gegenteil nur durch Gott findet man die wahre Freude am Leben. Jesus zeigt uns wahren Genuss zu empfinden. In allen Bereichen, auch in der Musik. Wenn man natürlich jegliche Musik, die nichts mit Christus zu tun hat, als Ausgeburt der Hölle betrachtet, kommt man in einen Konflikt. Doch schau Dir mal irgendein musikalisches Genie an. Ist es nicht so, dass eine Begabung von Gott kommt, und würde ich nicht Gott verleugnen, wenn ich nicht das tue wofür er mir die individuelle Möglichkeit gegeben hat?
Ich denke es geht nicht um die Musik, die man kritisieren sollte, sondern um die, die sich leicht manipulieren lassen (nicht nur durch Musik).
Fakt ist, Musik ist etwas wunderbares, sei sie über Gott oder nicht. Natürlich bin ich auch gegen die Musik die zu Gewalt oder anderen unchristlichen Sachen anstiftet! Dennoch muss man sich nicht verbissen allem Schönen entziehen, sonst könnte man sich gleich den nächsten Kinobesuch sparen, sich die Nahrung intravenös einflößen oder untertage zu seiner Uni, Arbeitsstelle oder Schule gehen, damit man bloß nichts von der wundervollen Welt mitbekommt, die Gott uns Tag für Tag zur Verfügung stellt.
Allerdings bin ich absolut deiner Meinung, dass Gott keine kommerzielle Musik will. Das ist unvereinbar mit den Wertvorstellungen die jeder Mensch haben sollte.
Dennoch mal wieder ein interessanter Bericht.
Hallo,
ich finde es nicht korrekt, dass man sich über Marc Spoons Tod lächerlich macht. Es ist klar, dass er einige schwerwiegende Fehler in seinem Leben gemacht hat, die sehr deutlich in dem Text hervorgehoben werden. Doch dass Gott ihn mit dem Tod BESTRAFT hat für seinen Lebenstil kann ich leider überhaupt nicht zustimmen. Die Vorstellung, dass Gott jeden, der ihm nicht folgt, sondern ihm den Rücken zuwendet und Sünden begeht einfach so sterben lässt (bzw. eine “Tödliche Überraschung” für ihn hat), passt nicht mit meiner Vorstellung des barmherzigen Gottes zusammen. Am Ende des Artikels wird sozusagen gewarnt, ein frommes Leben zu führen, weil sonst Gott deinen Tod veranlassen würde.
Marc Spoons Tod war plötzlich, deshalb wurde er Opfer dieses Beitrags. Ich finde es schlecht, so über einen Toten Menschen – egal wen – zu reden.
Ich denke auch nicht, dass Marc Spoon daran Schuld ist, dass er Jesus nicht gefolgt ist, da niemand zu ihm gekommen ist, der ihm Gott näher gebracht hat und über Jesus erzählt hat.
für mich ist es immer wieder erschreckend zu beobachten, wie christen ihr verweltlichung verteidigen. wir reden hier nie und nimmer von askese oder weltfremdheit. wir reden hier
von der zufriedenheit, die wir in gott gefunden haben:
Freude: Gemeint ist eine übernatürliche Herzensfreude, die von äußeren Einflüssen unabhängig ist. Das Gegenteil davon sind Sorgen. Volle Freude kommt aus der Beziehung zu Gott und zum Herrn Jesus. Darum ist sie genauso beständig wie diese Beziehung.
Frieden: Alle, die durch den Glauben gerettet sind, haben Frieden mit Gott. Der Krieg mit dem Allmächtigen hört auf, wenn wir die Waffen strecken. Darauf folgt ein übernatürlicher Friede, große Ausgeglichenheit und Gelassenheit, weil man weiß, daß der Herr alles in Seiner Hand hat.
Hoffnung: Im Neuen Testament bezieht sich der Begriff Hoffnung gewöhnlich auf die Zukunft des Gläubigen im Himmel. Im Gegensatz zum normalen Gebrauch dieses Wortes, beinhaltet diese Hoffnung überhaupt keinen Zweifel, weil sie sich auf Gottes Versprechen gründet. Der Gläubige ist sich so sicher, daß er in den Himmel kommen wird, als wenn er schon dort angekommen wäre.
Ruhe: Als Jesus sagte: ,,Kommet her zu mir, ich will euch Ruhe geben”, sprach Er über die Ruhe der Errettung. Das ist die Ruhe, die entsteht, wenn man den Versuch aufgibt, sein Seelenheil selbst zu erkämpfen und auf das vollendete Werk Christi vertraut. Aber Jesus sprach auch noch von einer anderen Ruhe: ,,Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir… und ich will euch Ruhe geben.” Diese Ruhe finden wir, wenn wir Ihm dienen und Seinem demütigen Vorbild folgen.
Freiheit: Die Wahrheit macht Menschen frei – nicht um sündigen Leidenschaften nachzugehen, sondem frei, um gerecht zu leben, Gott zu gefallen. Der Christ ist frei von der Herrschaft der Sünde und von der Sklaverei des Gesetzes; aber er ist nicht gesetzlos! Durch seine Liebe zu Christus will er Ihm gehorchen.
Sinn im Leben: Bevor man nicht wiedergeboren ist, weiß man im Grunde nicht, wozu man da ist. Erst danach bekommt das Leben einen Sinn. Man hat ja etwas (oder besser jemand) gefunden, für den man lebt und für den man auch sterben würde. Man findet Erfüllung in der völligen Hingabe an den Sohn Gottes und hat nun eine Lebensanschauung, die die uralte Frage nach der Schöpfüng, nach der Existenz des Bösen und nach dem Sterben beantwortet. – Man hat eine Heimat gefünden.
Zufriedenheit: Der Gläubige ist nie mit sich oder seinen Bemühungen zufrieden, aber er ist mit Christus zufrieden. So sagt Dr. Martyn Lloyd-Jones: ,,Es gibt nichts, wonach mein Herz sich sehnt. Er gibt völlige Zufriedenheit.”
Ewiges Leben: Diese kostbare Gabe ist das Leben, daß Christus selbst hat. Es ist das überströmende Leben, das der Heiland versprochen hat. Auch die Ungläubigen haben eine ewige Existenz; aber die Gläubigen haben Christus in sich, die Hoffnung der Herrlichkeit. Das natürliche Leben beginnt bei der Geburt und endet mit dem Tod. Ewiges Leben beginnt mit der neuen Geburt und endet nie. Ewiges Leben ist nichts geringeres als die direkte Verbindung mit Gott! Können Sie das begreifen?
Vergebung: Durch das Wunder der Gnade bringt Gott die Sünden so weit weg, wie der Osten vom Westen entfernt ist. Er will sich nie wieder an sie erinnern. Alle Anklagen gegen die Bußfertigen wurden an das Kreuz genagelt. Sie existieren nicht mehr. Deshalb konnte Samuel W. Gandy schreiben: Der Kläger stellt mich gerne bloß, vor Schranken des Gerichts.
Ich weiß es selbst, die Schuld ist groß; Gott aber findet nichts.
Vollkommen in Christus: Selbst wenn es an die Grenzen unseres Glaubens stößt, ist es doch absolut wahr: Wenn jemand dem Heiland vertraut, so kommt er sicher in den Himmel. Der Grund ist, daß Christus seine Eintrittskarte ist. Wenn jemand Christus hat, so hat er den Numerus Clausus für das Vaterhaus erreicht. Der Gläubige braucht nicht seine eigenen Zeugnisse vorzuzeigen, sondern die Zensuren Christi. Und der hat nur Einsen.
Geliebt wie Christus: Wahre Christen sind Gott nicht nur so nahe wie Christus, sie sind Ihm auch so wertvoll. Der Vater liebt sie mit derselben Liebe, mit der Er Seinen Sohn liebt. Darum können wir ohne Übertreibung sagen, daß Gott Sein Volk nicht mehr lieben kann, als Er es schon tut. Diese unsagbar schönen Tatsachen sollten besser bekannt, geglaubt und genossen werden!
am besten können menschen dann vom satan beeinflusst werden, wenn sie nicht an seine existenz glauben.
der beste trick eines diebes wäre es doch,wenn alle glauben
würden, es gibt keine diebe.
der teufel ist ein trickser, er hat freies spiel bei modernen menschen. sie kümmern sich erst dann um ihr leben, wenn es schon vorbei ist. schade.
aber wir haben dich darauf aufmerksam gemacht.
Ihr Artikel “Das Paradies unter RasTafari?” enthält derartig viele Verdrehungen und Unterstellungen, dass es mir schwerfällt, anzunehmen, sie seien nicht in beleidigender Absicht niedergeschrieben worden. Dennoch, bevor Sie sich weiterhin in der Lage finden, möglicherweise aus Unwissenheit weitere Fehlannahmen dieser Art zu verbreiten, hier eine Gegendarstellung.
– “Das Ganze erinnert fatal an den mittelalterlichen Reliquienkult der katholischen Kirche: Reggaestar Bob Marley ist zwar 1981 in Florida an Krebs gestorben, wurde aber in Jamaika, dem Zentrum der Reggaebewegung beerdigt. Soweit in Ordnung. Jetzt sollen seine sterblichen Überreste angeblich wieder ausgebuddelt und nach Äthiopien überführt werden. Marleys Witwe Rita, die damit nach eigener Aussage seinen letzten Wunsch erfüllen will, hat nach wütenden Protesten aus Jamaika von diesen Plänen zunächst wieder Abstand genommen.”
Ich nehme an, Sie wissen, was man unter Reliquienkult versteht: die Verehrung der sterblichen Überreste Heiliger bzw. von Artefakten aus ihrem Besitz. Nun werden Marleys Überreste von niemandem verehrt, weder in Äthiopien noch in Jamaika. Es ist daher keine Parallele zum mittelalterlichen Reliquienkult vorhanden.
Die meisten Rastas hielten die geplante Überführung der Gebeine nach Äthiopien übrigens für eine unnötige PR-Aktion Rita Marleys. Die Proteste in Jamaika erhoben sich, weil der lokale Tourismus, eine wichtige Einnahmequelle in einem armen Land, unter der Überführung leiden würde.
– “Diese Heilslehre ist mehr oder weniger geschickt mit biblischen Zitaten (und Verdrehungen) verbrämt. Demnach soll Salomo, der prächtige jüdische König, bei seinem Treffen mit der Königin von Saba (siehe 1. Buch Könige, Kapitel 10) einen Sohn gezeugt haben, dessen Nachkommen dann in Äthiopien lebten.”
Dies ist keine Verdrehung der Bibel, sondern eine Rezeption äthiopischer, jüdischer und arabischer Sagen und Überlieferungen.
– “Selassie war von der Verehrung der Rastas geschmeichelt und revanchierte sich, indem er ihnen 1963 rund 500 Hektar Land in Shashemene, südlich von Addes Abbeba, schenkte.”
Seine Majestät stellte die besagten 500 Hektar Land auswanderungswilligen Schwarzen aus Europa, Amerika und der Karibik zur Verfügung. Er wollte damit seine Dankbarkeit für die Unterstützung durch die schwarze Diaspora während der faschistischen Besetzung Äthiopiens 1935-41 ausdrücken.
– “Für die Rastas ist der Flecken das gelobte Land, der biblische Berg Zion.”
Für Rastas ist ganz Äthiopien bzw. Afrika das gelobte Land, nicht nur ein Teil davon.
– “Und Diktator Selassie wird…”
Seine Majestät Haile Selassie war kein Diktator, sondern ein gekrönter und gesalbter Monarch.
– “Jesus kommt allerdings bei den Rastas trotz allen Bibelstudiums nicht gut weg: Aus der Perspektive der einst von den Weißen unterdrückten Sklaven ist er nur ein ‘weißer Mann’.”
Diese Aussage belegt deutlichst, dass Sie sich nur in ungenügender Weise mit Rastafari auseinandergesetzt haben. Ich empfehle Ihnen daher, sich weiterführende Lektüre zu besorgen und das Gespräch mit Rastas zu suchen.
– “Wo Menschen sich Religionen zusammenbasteln, geht es dagegen immer nur um diesseitigen Wohlstand und Wohlbefinden. Was für die Rastafari bedeutet: möglichst wenig Arbeit, dafür Drogen und Sex im Überfluss.”
Diese Aussage ist so grob unverschämt und ehrbeleidigend, dass man nur mit Mühe annehmen kann, sie sei nicht in verleumderischer Absicht geschehen. Solche Beschimpfungen lassen sich durch nichts rechtfertigen, schon gar nicht durch die Bibel, die Sie so gut zu kennen behaupten. Wie würden Sie reagieren, wenn jemand gegenüber Christen solche Unterstellungen äußern würde?
– “Die Rastafari-Religion hat mit dem christlichen Glauben überhaupt nichts zu tun.”
Tatsächlich gibt es zahlreiche Rastas, die mit Christen nichts zu tun haben möchten. Ich wage zu behaupten, dass dies hauptsächlich an unverantwortlichen und groben Äußerungen wie den Ihrigen liegt.
– “Ihre Ursprünge liegen ganz anderswo, nämlich im hinduistischen Indien. Belege: Die Dreadlocks haben sich die Rastas von einer indischen Kaste abgeschaut, ebenso den Gebrauch von Marihuana, der dort zum Kult gehört. Und der Name Gottes, “Jah”, kommt tatsächlich nicht von “Jahwe”, dem Gott der Bibel, sondern ist von dem hinduistischen Ruf “Jai” (“Sieg”) abgeleitet, mit dem man dort dem Guru zujubelt. Na dann…”
Die Dreadlocks der Rastas stammen von Eremiten der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Was die Behauptung betrifft, der Gottesname Jah leite sich von einem hinduistischen Grußwort ab, so bitte ich Sie, in Zukuft derartiges mit Beweisen zu untermauern.
Es gehört in meinen Augen zum guten Ton und zu den Grundvoraussetzungen seriöser Publikationsarbeit, auf Beleidigungen und lose Assoziationsketten (z.B. Reliquienkult – Bob Marleys Gebeine) zu verzichten sowie für eigene Thesen stets Beweise anzufühen, statt sie als bloße Behauptungen einfach in die Luft zu stellen.
Des weiteren ist es von unbedingter Notwendigkeit, seriöse Literatur zu studieren und das Gespräch mit Experten zu suchen, bevor man sich über ein bestimmtes Themengebiet äußert. Dass auf dieser Website zahlreiche Texte publiziert werden, die diesen Grundvoraussetzungen nicht mal ansatzweise entsprechen, spricht nicht gerade für ihre Seriosität.
Hab mir mein Geschriebenes nochmal durchgelesen. Tut mir Leid; hab es nicht gut genug ausgedrückt, was ich sagen wollte. Es soll auf keinem Fall Deiner Antwort widersprechen, dass war nicht meine Absicht.
Ich kann die Musik gar nicht in meinen Lebensmittelpunkt stellen, weil ich ja schon mit Gott vollkommen ausgefüllt bin (damit also
v o l l k m m e n zufrieden- ich weiß schon wie Du das meintest!). Der Glaube ist, kann es leider mal wieder nicht besser ausdrücken, wie eine Perle, in einer Art…Dunkelheit.(Jetzt natürlich alles nur bildlich betrachtet) und wenn Licht auf sie fällt, glänzt sie natürlich. Doch sie verliert ja nie den Wert, die Größe, die Schönheit oder was weiß ich, wenn sie kein Licht abbekommt. Ich kann natürlich morgens aufstehen und mich auf den Tag freuen, weil Gott bei mir ist. Ich kann dabei aber auch Musik hören, und die verdrängt diese Freude nicht, sondern sie macht einfach Spaß. Das ist es was ich eigentlich sagen wollte. Nicht das ich das unmittelbar brauche, sondern das ich einfach auch daran Freude habe, DURCH Gott.
Sorry für das Missverständnis.
mir ist aufgefallen, jeder rasta hat seine eigene deutung der sache.
ist halt eine krass verkiffte und verwirrte religion. da stimmts hinten und vorne nicht.
auf jeden fall geht es an jesus vorbei. darum ist der rastaglaube ein irrweg.
Ich kann leider nichts auf dem Bild sehen. Es ist bei mir leider nur weiß. Aber wahrscheinlich strahlt die beste Nachricht meines Lebens so hell, dass ich sie gar nicht sehen geschweige denn fassen könnte, genauso wie Jesus. Aber deswegen hat er ja auch gesagt:
“Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!” Joh 20, 29 b)
From ali on Hermann Hesse – sein 125. Geburtstag
Go to comment2006/03/27 at 1:55 am
From Reinecke on Gläserrücken - Partyspaß oder Ernst?
Go to comment2006/03/27 at 12:40 pm
From elhazar on Islam und Terrorismus
Go to comment2006/03/27 at 6:08 pm
From ali on Islam und Terrorismus
Go to comment2006/03/27 at 8:57 pm
From ali on Gläserrücken - Partyspaß oder Ernst?
Go to comment2006/03/27 at 9:49 pm
From Christina on Der Spruch des Tages
Go to comment2006/03/29 at 2:25 pm
From ALEX on Der Spruch des Tages
Go to comment2006/03/29 at 4:25 pm
From Wolfgang on Der Spruch des Tages
Go to comment2006/03/29 at 4:48 pm
From buntekuh on Wie manipuliert uns Musik?
Go to comment2006/04/01 at 4:43 pm
From Yentl on Wie manipuliert uns Musik?
Go to comment2006/04/02 at 12:30 am
From AlexR on Marc Spoon und die DJ Culture
Go to comment2006/04/02 at 1:07 am
From ali on Marc Spoon und die DJ Culture
Go to comment2006/04/02 at 3:50 am
From ali on Wie manipuliert uns Musik?
Go to comment2006/04/02 at 4:02 am
From ali on Wie manipuliert uns Musik?
Go to comment2006/04/02 at 4:06 am
From Meskin on Das Paradies der RasTafari?
Go to comment2006/04/02 at 3:56 pm
From Yentl on Wie manipuliert uns Musik?
Go to comment2006/04/02 at 4:32 pm
From ali on Das Paradies der RasTafari?
Go to comment2006/04/02 at 7:56 pm
From ali on Wie manipuliert uns Musik?
Go to comment2006/04/02 at 11:55 pm
From Wolfgang on Die beste Nachricht deines Lebens
Go to comment2006/04/03 at 10:54 pm
From Piotr on Porträt einer Familie
Go to comment2006/04/04 at 11:42 am