Porträt einer Familie

„Mama please stop cryin’, I can’t stand the sound.
Your pain is painful and it’s tearing me down“


Wer diese Tage Radio hört, dem werden diese Zeilen bekannt vorkommen. „Family Portrait“ heißt der zugehörige Titel der Popsängerin Pink. Aus der Sicht eines leidenden Kindes zeichnet die Amerikanerin das Porträt einer zerbrechenden Familie.


Erstaunlich, ja beängstigend lebendig erscheinen einem die in dem Lied geschilderten Eindrücke. Wer hat sich als Kind noch nie im Bett vor den sich gegenseitig anschreienden Eltern verkrochen? Wer kann leugnen, dass Kinder heutzutage oft viel mehr Zeit mit Computer oder Playstation verbringen als in gesunder Gemeinschaft mit Gleichaltrigen? Wer will sich noch länger vormachen, dass Familienglück oft nicht mehr als eine Fassade ist?


Laut Statistik des Bundesfamilienministeriums waren bereits im Jahr 2000 gut 10% der deutschen Haushalte von Scheidungen betroffen. Nahezu jede dritte Ehe wurde geschieden, Tendenz steigend. Gleichzeitig betrug die Quote der Alleinerziehenden unter den Familien 15%, auch diese Zahl wird wohl noch weiter steigen. Die Familie als Grundbaustein und Fundament der Gesellschaft ist langsam in Auflösung begriffen. Und während die Regierung über die Vor- und Nachteile der halben Familien diskutiert, sehen es die am stärksten Betroffenen, nämlich die Kinder, ganz anders:


„I don’t wanna have to split the holidays,
I don’t want two adresses“


Kinder brauchen Vater und Mutter, doch die Regierung fand es gut Väter bzw. Mütter im Doppelpack auf den Nachwuchs loszulassen, und wir wundern uns dann über die vielen Verhaltensgestörten. Kinder brauchen Zeit und Zuwendung, doch viele Eltern opfern sie lieber ihrem Egoismus und ihrer Karriere, und wundern sich dann, warum ihr Nachwuchs Drogen nimmt und verwahrlost. Kinder brauchen Vorbilder, doch weil sie diese in ihren Familien nicht finden, suchen sie sie lieber auf MTV, und wir wundern uns dann über Fälle wie Robert Steinhäuser oder den Mörder von Vanessa.


Ehebruch wird in Fitnessmagazinen als „Freiheitsbedürfnis“ und Pornografie als Kavaliersdelikt (wenn überhaupt noch) bagatellisiert, doch wir wundern uns warum so viele Ehen zerbrechen. Autoritätsausübung seitens der Eltern dagegen wird als „Gewalt gegen Kinder“ gebrandmarkt, doch wir wundern uns wenn unser 11-jähriger Sohn uns mit Schimpfwörtern eindeckt, die wir uns noch nicht mal aussprechen trauen.


„Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten […]“ (Sprüche 22,8)


Evolutionslehre und Atheismus verbannen Gott langsam aber sicher aus unserem Dasein und Denken; ohne Gott macht aber auch eine göttliche Sozialethik keinen Sinn mehr, und so weicht sie immer mehr einem unheilvollen Gemisch aus Dekadenz, falscher Toleranz und unterschätztem Okkultismus (2. Timotheus 3,1-7). Gott aber ist der Ursprung und Erhalter alles Seienden (Offenbarung 4,11) und auch der Konstrukteur des Menschen (1. Mose 1,27). Er hat den Plan für unser Zusammenleben (2. Timotheus 3,16-17). Die einzige Chance, das erfüllte und reiche Leben, das Gott ursprünglich für uns vorgesehen hat, zu finden, ist von Herzen zu Ihm umzukehren.


„Prüfen wollen wir unsere Wege und erforschen und umkehren zu dem HERRN!“ (Klagelieder 3,40)


„[…] Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ (Johannes 10,10)

Kommentare

  1. ali

    werte kommen aus gott. er ist die quelle der werte, nicht umgekehrt:
    Wenn wir die 10 Gebote mit den genannten Werten vergleichen, stellen wir fest, dass alle in den 10 Geboten enthalten sind.

    Wir wollen sie stichwortartig ansprechen.

    Das erste und zweite Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

    In diesem Gebot wird die Stellung des Menschen vor Gott angesprochen, seine Würde und Personalität. Vor Gott sind alle Menschen gleich und in der Bindung an Gott besteht seine Freiheit (Joh 8,36). Dieses Gebot bewahrt den Menschen vor Selbstvergötzung, Absolutsetzung der Vernunft und der Suche nach Wahrheit außerhalb von Gott.

    Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen

    Menschliches Leben definiert sich nicht von der Arbeit her. Es gibt noch höhere Werte als Arbeit. Der Mensch braucht auch Zeiten der Besinnung, Neuorientierung und Erholung. In der Feiertagsheiligung sind Lebensqualität, Gemeinwohl, Friedensbereitschaft, Verantwortlichkeit und Offenheit für Sinnfragen enthalten.

    Das vierte Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren

    Damit werden der Generationenvertrag und der Zusammenhang von Persönlichkeit und Familienprägung angesprochen. Ein neugeborenes Kind braucht für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung einen Lebensraum in dem das gelebt wird, woraufhin es sich entwickeln soll: Rücksichtnahme, Fairness, soziales Verhalten, Mitmenschlichkeit, Kommunikationsbereitschaft, Friedensbereitschaft, Wahrhaftigkeit, Selbstdisziplin, Verantwortlichkeit, Glauben, Lebenssinn u.a.m.

    Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten

    Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe, Gemeinschaft, Achtung der Würde des Menschen und andere Werte sind Voraussetzung für ein Leben in Frieden und Freiheit. Unser Miteinander aber ist ständig bedroht von Streit, Krieg, Mord, Aggression, Bosheit etc. Der Wert des fünften Gebots wird uns täglich durch Nachrichten und Presseberichte über Krieg, Mord und Tötungsdelikten vor Augen geführt. Mit diesem Gebot wird auch das vorgeburtliche Leben geschützt. Bei Gott gibt es kein wertvolles und unwertes Leben.

    Das sechste Gebot: Du sollst nicht die Ehe brechen

    Auch wenn Ehebruch zum gesellschaftlichen Alltag geworden ist, weiß jeder, dass Ehebruch Ehen und Familien zerstört und unglücklich macht. In diesem Gebot geht es um Treue und Fairness, um Zufriedenheit und ein glückliches und harmonisches Ehe- und Familienleben. Eigentlich alles Werte nach denen sich jeder Mensch sehnt und die sich auch jeder Mensch wünscht.

    Das siebte Gebot: Du sollst nicht stehlen

    Wir Menschen leben in einer Solidargemeinschaft und sind aufeinander angewiesen. Aber es gibt keine Gütergemeinschaft. Große Unterschiede in Besitz, Lebensstil und Lebensstandard bestimmen das gesellschaftliche Leben. Dieses Gebot spricht nicht nur die Akzeptanz dieser Unterschiedlichkeit an, sondern auch, dass jeder mit dem Lebensstandard zufrieden sein soll, den er inne hat und sich nicht auf Kosten anderer bereichern darf. Ein Gebot, dass nicht nur das menschliche Zusammenleben regelt, sondern auch das gesamte Wirtschaftleben.

    Das achte bis zehnte Gebot: Du sollst nichts Unwahres über deine Mitmenschen sagen. Du sollst nicht begehren, was deinem Mitmenschen gehört.

    Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Verantwortlichkeit, Rücksichtnahme, Fairness und Gemeinwohl werden durch dieses Gebote angesprochen. Die vielen gerichtlichen Auseinandersetzungen zeigen uns, wie wichtig dieses Gebot für unser Miteinanderleben ist. Ob es sich dabei um Ehrlichkeit im Umgang mit dem Nachbarn oder Arbeitkollegen handelt oder um Erbschaftsangelegenheiten oder um neidisches Schielen auf den Besitz anderer, wir spüren deutlich: Bei Missachtung dieses Gebotes wird das Miteinanderleben zur Qual.

  2. ali

    männer sind männer. frauen sind frauen. männer sollen die aufgaben erfüllen, die gott für sie vorgesehen hat,  frauen haben andere pflichten. ich denke da ans kinderkriegen beispielsweise.
    gott hat die familie erfunden. und er hat uns in der bibel eine art gebrauchsanweisung  dafür gegeben. in der bibel werden alle möglichen familien gezeigt. es wird uns auch klargemacht, wie so eine zelle harmonisch funktionieren kann. lies dazu in den briefen des apostels paulus.
    mit 13 sex haben? wörtlich steht nur, dass wir keinen sex vor der ehe haben sollen. nun, wenn jemand schon mit 13 schon verheiratet ist, dann schon. aber ich finde das abwegig.
    einem rauschgiftsüchtigen kind muss helfen. ich habe lange jahre mit drogenabhängigen zusammen gewohnt. mit gottes hilfe konnten wir manchem helfen da wieder rauszukommen.
    hier zwei seiten von ehemals stark drogenabhänigen: http://www.no-hope-in-dope.de  und http://www.goforjesus.de
    jesu hat diesen  drogies geholfen. er kann jedem helfen, der sich völlig auf ihn einlässt.
    ali

  3. wontunderstand

    Fragen über Fragen

    Wieso sollte eine Frau etwas nicht können was ein Mann kann? Und wieso sollte ien Mann nicht auch das können was eine Frau kann?

    Wieso sollte die Bibel einam sagen können wie es wohl lohnenswerter wäre mit seiner Familie umzugehen? Gut, natürlcih steht in den 10 Geboten “Du sollst Vater und Mutter achten”, aber steht dort auch was du deinen Kindern sagen sollst wenn sie mit 13 schon Sex haben? Oder kann dir Jesus durch die Bibel Antwort auf die Frage “Was mache ich mit meinem Rauschgiftabhängigen Kind?” geben?

    Ich kann mit Recht sagen das dies Fragen der Erziehung sind die die Bibel sicher nicht zu beantworten weiß…

  4. alin

    Ich habe weder behauptet dass alle Kinder aus zerrütteten Elternhäusern in dem Sinne wie Du es auffast verhaltensgestört sind noch dass umgekehrt alle aus intakten Elternhäusern stammenden sich total gesund entwickeln. Manchmal ist eben so, wie bei Dir, dass die Not eine Tugend schafft, Menschen hervorbringt, die gefestigter, erfahrener und klüger als andere sind.
    Ich glaube aber nicht dass das eine Entschuldigung für die Verantwortungslosigkeit vieler Eltern ist, die ihre Eheprobleme auf dem Rücken der Kinder austragen. Denn es ist nun mal auch ein Fakt, dass viele Kinder nicht so stark, nicht so hart im Nehmen sind, und viele extrem darunter leiden, irreparable Schäden davontragen. Ein Kind braucht schon Vater und Mutter, ganz einfach weil eine Mutter nicht den Vater und ein Vater nicht die Mutter ersetzen kann. Eine Frau kann Dinge die ein Mann nicht kann und umgekehrt. Es muss ein Gleichgewicht da sein, so wie in dem Yin-Yang-Zeichen. Wenn ein Part fehlt, entsteht eine Disbalance.

    “Bibelfanatiker” wie wir machen die Erfahrung, dass unsere Ehen voller Harmonie und Liebe sind und auch unsere Familien gesund und glücklich aufwachsen, weil die Gebote Gottes in der Bibel zu diesem Thema einfach der beste Leitfaden sind und 100% Erfolgsgarantie haben.

    Alin

  5. wontunderstand

    keine erfahrung

    wie kannst du dich nur selbst so lächerlich machen?
    Mein gesamter bekanntenkreis besteht zu  mindestestens 80% aus Menschen mit nur einem Elternteil und ich kann mir kaum vorstellen das sie alle beziehungs-/Verhaltensgestört sein sollten. Mein Vater selbst kommt aus einem -wie du es nennen würdest- intakten Elternhaus und er war dazu fähig meine Mutter fast in den Tod zu prügeln.

    Nochdazu kannst du mir sicher nicht eine einzige 16-jährige aus einem “intakten” Elternhaus zeigehn die dieselbe Lebenserfahrung besitzt wie ich.

    ich beziehe den Artikel auch nicht auf mich speziell sondern auf alle Menschen die ich bis jetzt kennengelernt habe. Natürlcih ist es schöner wenn ein Kind in einer Familie mit 2 Elternteilen aufwächst doch du solltest auch bedenken das es nicht notwendig ist. Wir leben in einer Gesellschaft in der Frauen sowie Männer selbstständig genug sind ihre Kinder allein großzuziehen.

    Ich behaupze wohl mit Recht das du selbst vermutlcih völlig behütet aufgewachsen bist, oder? Du hast also keinen blassen schimmer wie es sit sich mit einer solchen vergangenheit und dann auch noch den ungestützten Behauptungen eines Bibelfanatischen rumschlagen zu müssen. Und du willst human/sozial sein????

  6. alin

    Hallo,

    ich muss Dich darauf hinweisen, dass betreffender Artikel nicht speziell für Dich geschrieben wurde und keinen Angriff auf die Integrität Deiner Mutter darstellen soll. Da ich nicht sämtliche zerrütteten Familien in Deutschland einzeln und persönlich kenne, kann ich auch nicht speziell auf jeden Fall eingehen; vielmehr bin ich als Autor darauf beschränkt, eine allgemeine Feststellung über die Mehrheit bzw. den Trend in den Familien zu machen. Und hier ist nun mal, wie unzählige Statistiken belegen, ein deutliches Problem erkennbar. Das bestätigt auch meine Erfahrung: von schätzungsweise 20 Bekannten, die aus kaputten Elternhäusern kommen, sind alle zumindest beziehungsgestört, wenn nicht sogar gewalttätig oder kriminell. Das ist, leider, eine sehr häufige Konsequenz aus dem Abbau der Sozialstruktur Familie.

    Wenn Du aber eine Mutter hast, die auch ohne Mann an der Seite eine Familie durchbringen kann, dann danke Gott dafür!

    Alin

  7. wontunderstand

    anmaßend

    Was bildest du dir eigentlich ein??? Ich selbst wurde mein lebenlang nur von meiner mutter erzogen, die den ganzen tag putzen muss um mich zu ernähren. Sie reißt sich förmlich den arm ab damit es mir gut geht. Da mein Vater tot ist können wir auch keinen Unterhalt erwarten. Was allerdings auch keinen Unterschied macht da er zu lebzeiten meine mutter und mich geschlagen hat.

    Ich halte es für eine bodenlose frechheit zu behaupten ich würde verwahrlosen und hätte keine Ideale mehr. Ich brauche keine Ideale und nur weil meine Eltern nicht immer für mich da sein können bin ich noch lange nicht verwahrlost. Wie kannst du dir selbst anmaßen zu behaupten du wüsstes was in den Köpfen der Kinder ohne bzw. mit getrennten Eltern vorgeht?

    Beim besten willen kann ich dich nicht verstehen.

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