Leserbriefe

  • From Der Patenonkel deiner Mudda on Haste Hasche in der Tasche …

    blemmblemm

    Schöner Artikel aber warum lässt ihr die Leute die nicht so denken wie ihr oder die nicht so sein wollen wie ihr nicht einfach in Ruhe. Mensch Leute, wir versuchen doch auch nicht euch permanent zu missionieren. Wer an Gott und den Rest der Bande glauben möchte der solls tun und wer nicht der lässts. Basta!!! Ihr seid ja wie kleine Kinder. Habt ihr eigentlich nix anderes zu schaffen oder was? Schöne Grüße von Satan. 666

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    2004/03/27 at 5:09 pm
  • From rumpelstielzchen on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich habs schon wieder getan

    ich habe es schon wieder getan. es ist einfach passiert, in mir war ein solcher selbsthass, dass ich nicht anders konnte. ich möchte ja gerne mit jemanden reden, aber was soll ich sagen? hallo, ich wollte dir nur sagen ich verletzte mich selber, kannst du mir vielleicht weiter helfen? gestern, war ich in einem jugendgottesdienst, und da überkahm es mich das zweite mal an diesem tag. ich habe ein völlig abstoßendes gefühl mir selber gebenüber empfunde. und ich galube wenn ich zu diesem zeitpunkt zu hause gewesen wäre, dann hätte ich mir den ganzen arm aufgeschnitzt. ich weiß nicht was ich tun soll. ich will ja beten, aber ich habes es verlärnt, nein ich habe keinen glauben mehr darin, dass gebet etwas verändern kann. so sehr ich es mir wünsche. iergendwie ist das was ich tue, zurzeit die beste methode für mich.

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    2004/03/27 at 6:13 pm
  • From para on God’n’Sex

    mal ne frage

    Hallo!

    (Autor leider nicht bekannt ;o(, erscheint nicht auf der Seite)

    >>Was eigentlich zum gemeinsamen Glück gedacht war, wird oft Selbstbefriedigung, Leid, Schmerz und Zerbruch.

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    2004/03/27 at 7:45 pm
  • From ali on Haste Hasche in der Tasche …

    nein, unser ziel ist es, dich aus den fängen satans zu reissen. wir lassen niemanden in ruhe in die hölle wandern.
    möge gott dir die augen öffnen. heute noch. weisst du, ob es ein morgen gibt?
    ali

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    2004/03/27 at 11:24 pm
  • From ali on God’n’Sex

    wahre sexualität sucht nicht die persönliche befriedigung, sie sucht aus liebe das glück und die erfüllung des anderen.
    sex ohne liebe ist eine egoistische begierde,die aussieht wie liebe. in wahrheit ist sie genau das gegenteil der echten liebe.
    ali

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    2004/03/27 at 11:27 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich kann deine zeilen nur betroffen zur kenntnis nehmen. aber ich hoffe dennoch, dass du alle innere not mit der hilfe gottes und der hilfe von menschen aufarbeiten kannst.
    versuch es immer wieder und bring deine not zum herrn. er nimmt dich ernst und er nimmt dich an. er ist dir viel näher als ich es sein kann.
    gott segne dich. er liebt dich
    ali  
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    In dieser Rubrik finden Sie Artikel aus der Arbeit der Katholischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Erzbistum Köln.

      “Seelenkratzer” – Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

      

    Nadine (14 Jahre) ist ein Mädchen das sich schneidet. Lange Jahre hatte sie ein (traumatisches) Ereignis verdrängt. Dann wächst der innere Druck durch eine aktuelle belastende Situation so stark, wird unerträglich, “sie hat das Gefühl zu platzen.” In dieser Situation schneidet sie sich in der Küche aus versehen an einem Messer. “Zuerst bin ich total erschrocken, weil es so stark geblutet hat, aber ich habe gemerkt, dass es mir Erleichterung verschafft, dass die Spannung nachlässt. Deshalb schneide ich immer wieder”, erzählt sie und zeigt dabei ihre Unterarme. “Bin ich jetzt verrückt?” Das Messer nehme ich auch mit zur Schule, “für den Notfall”. Sie weiß, danach geht es ihr erst einmal besser.

    Bei 10% der Jugendlichen die im Berichtsjahr beraten wurden, war der Anmeldegrund Schnippeln, Ritzen und Kratzen. In der Regel sind es Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

    Besorgte Eltern, Freundinnen und Pädagogen in der Schule und im Freizeitbereich, stehen diesem Phänomen meist hilflos, schockiert gegenüber. “Wieso verletzen sich diese Mädchen selbst?” Früher haben sie sich den Kopf kahl geschoren, tätowiert. Ist Ritzen heute der neue Modetrend?”

    “Man sollte das alles nicht so ernst nehmen, die wollen doch nur auf sich aufmerksam machen”, auch diese Stimmen bekommen die Beraterinnen und Berater zu hören. Unsere Hilfe brauchen vor allem die Jugendlichen, deren selbstverletzendes Verhalten nicht gesehen wird, aber die körperlichen Verletzungen kaum zu übersehen sind. Oft wissen nicht einmal die nächsten Angehörigen von den “verborgenen” Problemen.

    Was bedeutet es, wenn Jugendliche sich Hautschnitte auf ihren Armen oder Beinen zufügen, wenn sie sich ritzen, schneiden, mit Nadeln stechen? Wollen sie ihre Umgebung schockieren oder sich interessant machen oder handelt es sich dabei nur um eine Mutprobe (Aufnahmeritual)?

    Untersuchungen weisen darauf hin, dass Jugendliche mit diesen Verletzungstendenzen versuchen, eine tiefe seelische Verzweiflung durch Schädigung ihres Körpers zu kompensieren. Sie suchen Erleichterung von seelischen Schmerzen, indem sie sich körperlichen Schmerz zufügen. Jede Verwundung ist zugleich ein Schrei um Hilfe, ein Appell um Beachtung. Selbstverletzung dient der Beruhigung, der Abfuhr von Wut, der Unterbrechung depressiver Leeregefühle. In der Regel kann man sagen, je heftiger die Selbstverletzung, desto schlimmer der seelische Schmerz und das Erlebte. Betroffene erzählen uns in der Beratung, dass, wenn sie mit starken Emotionen oder erdrückenden Situationen konfrontiert sind, sie die Selbstverletzung als Bewältigungsmittel wählen, weil es ihnen eine schnelle Erleichterung von der Angst und der Anspannung bringt.

    Die Mädchen und jungen Frauen die sich selbst verletzen, neigen dazu, niedergeschlagen zu sein. Sie sind oft sehr unruhig und sensibel für Ablehnung. Selbstverletzung hilft ihnen, wenn auch nur kurzfristig, sich von intensiven Gefühlseindrücken und Empfindungen, wie Ärger und Wut, Traurigkeit, Einsamkeit, Scham, Schuld zu befreien.

    Was erfahren wir in der Beratung über die Ursachen?

    Körperliche und sexuelle Gewalterfahrung, seelische Vernachlässigung, schwierige Fa-milienverhältnisse, Entzug elterlicher Liebe, Trennungs- und Scheidungsdramen sind die Hauptgründe für das selbstverletzende Verhalten. Nicht selten mussten diese Kinder allzu früh selbstständig werden oder gar in eine Elternrolle schlüpfen wie zum Beispiel bei einer psychisch kranken Mutter. Ein schlimmes Ereignis kann zu seelischem Chaos führen. Bekommt man dann nicht die richtige Unterstützung, Fürsorge und mentale Stabilität der Eltern, muss das Kind alleine damit fertig werden. Oftmals kommt es dabei zu Gefühlen von Vernachlässigung und Wertlosigkeit. Oft auch werden die Ereignisse verdrängt, scheinbar vergessen. Auslösefaktoren für die Selbstverletzungen können dann schulisches Versagen, eine zu hohe Leistungsanforderung oder der Verlust einer wichtigen Person sein.

    Selbstverletzendes Verhalten löst bei den Angehörigen, Freunden der Betroffenen vielfältige Reaktionen und Gefühle wie Angst, Schuld, Hilflosigkeit, Wut und manchmal auch Ekel aus.

    Was raten wir?

    Die meisten betroffenen Jugendlichen wünschen sich mehr Beachtung, Zeit, Anteilnahme und Anerkennung von den Elte dass diese sich für ihre Sorgen interessieren, ihnen mit Verständnis, Vertrauen und Unter-stützung begegnen. Andrerseits fühlen sich die Eltern, Erzieher oder sonstige wichtige Bezugspersonen durch das selbstverletzende Verhalten der Jugendlichen in die Enge ge-trieben, enttäuscht, überfordert oder hilflos.

    In solchen Fällen können Erziehungsberatungsstellen Rat und Hilfe für die Betroffenen geben.

    Für Eltern, Erzieher oder andere Bezugspersonen ist innerhalb der Beratung zunächst Aufklärung über das selbstverletzende Verhalten angezeigt. Ihr Kind ist weder krank noch verrückt. Reaktionen der Eltern wie Panik, Vorwürfe oder Drohungen helfen in diesen Fällen nicht, sondern können das selbstverletzende Verhalten noch ver-schlimmern. In einem zweiten Schritt ist der Beziehungsaufbau zum Jugendlichen ein zentraler Leitgedanke unserer Beratung. Ziel ist es, durch eine Verbesserung der familiären Beziehung, Entlastung für alle Beteiligten zu schaffen. Dabei Bedarf es Geduld und Stetigkeit in der Zuwendung, um das Gleichgewicht in der Beziehung zwischen den Betroffenen Jugendlichen und seiner/ihrer Bezugsperson aufzubauen bzw. wieder herzustellen. Eine sichere und stabile Beziehung in der Gegenwart stellt eine wichtige Voraussetzung dar, um Geschehnisse aus der Vergangenheit erfolgreich zu verarbeiten. Bei fortwährenden Selbstverletzungen ist therapeutische Hilfe dringend erforderlich.

    Nach unserer Erfahrung stellt die Beratungsarbeit in Fällen von selbstverletzenden Verhalten eine effektive und wertvolle Hilfe für alle Betroffenen dar.

    “Es ist wie eine Sucht, die man mit Hilfe von Beratung, viel Liebe und Zeit beheben kann.” (Zitat einer Betroffenen)

    Dieser Artikel wurde von der Beratungsstelle in Hermeskeil ( Bistum Trier) zur Verfügung gestellt.

    Weitere Informationen im Internet unter: www.lebensberatung.info

      

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    2004/03/28 at 12:34 am
  • From Veri on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    Hol Dir Hilfe

    Hallo!
    Du steckst nicht alleine in diesem Sumpf!!! Ihc kenne ein paar junge Menschen, die sich ebenfalls sebst verletzten- aus diversen Gründen!
    Ich möchte Dir sagen, ich wünsche Dir ganz viel Kraft und mut einen Schritt vorwärts zu gehen ; ich finde es ein wenig verantwortungslos, dass man Dir hier nur immer sgat, wie sehr Gott Dich liebt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese gewissheit im Inneren verankertsein kann und man immer versucht sich daran festzuhalten und daraus kraft zu schöpfen, jedoch alleine kann man den Berg nicht bezwingen. Auch nicht wenn GOTT uns noch so sehr hilft. Such Dir psychologische Hilfe! Jemand der etwas von seinem fach versteht undd er Dir verushcen kann zu helfen und Dir Tipps zugeben.  Deine Glaube wird Dir dabei eine große Stütze sein. GOTT ist auch in der schwersten Zeit für Dich da – oftmals durch andere Menschen um Dich herum! Nimm diese Hilfe in Anspruch! Ich wünsche ir alles Gute und Gottes segen!

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    2004/03/28 at 3:54 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich kann euch immer nur ermuntern, den weg aus dieser lebenshaltung zu suchen.
    leider bin ich weit von euch weg. aber der herr ist euch nahe und er kann euch zu menschen führen,die sich mit euch persönlich unterhalten können. dass ist unheimlich nötig.
    ali

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    2004/03/28 at 9:21 pm
  • From ladyd on MTV's Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

    just dismissed

    hallo ali!
    meist stimme ich deinen artikeln hier zu und ich finde auch, das man sich gar nicht genug auf gott konzentrieren kann bzw. s(m)ein “weltbild” muss von ihm neu geprägt werden. trotzdem ist es schlimm, das auch unter uns “frommen” diese “dismissed” seuche um sich greift. nenn mir einen frommen mann der nicht lieber ein schnittchenformat a la mtv zur freundin hätte statt einer “bratze” mit X kg übergewicht… sorry, aber wenn es darum geht dann sind wir “heiligen” leider keinen funken besser.

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    2004/03/29 at 1:42 pm
  • From ali on MTV's Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

    leider.
    ali

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    2004/03/29 at 5:23 pm
  • From Naomi on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    Frage

    Hallo Ali,
    finde den Artikel total genial und wollte Fragen, ob ich ihn vervielfältigen darf, denn Freunde und ich wollen einen evangelistischen Straßeneinsatz machen und den Artikel als Flyer verteilen.
    Ich danke unserem Herrn, daß er Menschen wie dich gebraucht, um Zeugnis zu geben und für IHN zu sammeln. Ich bete für dich um Kraft, Weisheit und Ausharren. Sei herzlichst gegrüßt, Vanessa.

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    2004/03/29 at 9:44 pm
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    nimm ihn und gib ihn weiter. alles zur ehre gottes.
    ali

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    2004/03/29 at 9:59 pm
  • From azrahel on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    Missionierung

    Leben und leben lassen, warum ist das für manche nur so schwer… Freut eich doch des lebens, dass ihr euren Glauben gefunden habt und lebt ihn, aber zwingt doch andere nicht dazu… meint ihr durch so eine ironisch flapsige art und das immer wieder durchkauen von Vorurteilen zieht junge leute an? Ich wage zu zweifeln… Überzeugt doch mit argumenten. Es gibt menschen die ihr leben jenseits der Kirche finden und damit glauben glücklich zu werden. Jeder macht seinen weg im leben und jeder wiird glücklich wenn er es nur will. Und er wird bestimmt zu Gott finden, wenn ihn sein Weg dahin führt. Mit besten Grüßen

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    2004/03/29 at 10:23 pm
  • From azrahel on God’n’Sex

    Wooooord

    schön, das ist doch endlich mal ein artikel der nicht utopische wunschvorstellungen beeinhaltet… sehr kritisch und nah an der realität… und vorallem gute argumentationsweise… auch wenn ich den herrn lehmann etwas anzweifeln würde, denn sein Vergleich hinkt ein wenig.
    Wenn es doch in den anderen beiträgen auch so wäre… 🙁

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    2004/03/29 at 10:43 pm
  • From ali on God’n’Sex

    schön, dass dir auch mal was gefällt. da tut ja richtig gut.
    ali

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    2004/03/30 at 12:58 am
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    nicht nur wir  und die bibel reden von jesus. auch andere bezeugen ihn. er ist eine wirkliche historische person. du kannst ihn kennenlernen.
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    Forum zu “Historisches”  
      
    Historisches
    Außerbiblische Quellen über Jesus

    Tacitus (römischer Historiker, geb. 52-54 n. Chr.):
    “Doch nicht durch menschliche Hilfe, nicht durch des Fürsten Spendungen oder durch Sühnungen der Götter ließ sich der Schimpf bannen, dass man glaubte, es sei die Feuersbrunst geboten worden.
    Um daher dieses Gerede zu vernichten, gab Nero denen, welche wegen ihrer Schandtaten verhasst das Volk Christianer nannte, die Schuld und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen. Derjenige, von welchem dieser Name ausgegangen, Christus, war unter des Tiberius Führung vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden; und der für den Augenblick unterdrückte verderbliche Aberglaube brach wieder aus, nicht nur in Judäa, dem Vaterland dieses Unwesens, sondern auch in der Hauptstadt, wo von allen Seiten alle nur denkbaren Greuel und Abscheulichkeiten zusammenströmen und Anhang finden.”
    aus: Annalen XV.44

    Gaius Tranquillus Sueton (Römischer Beamter und Historiker, geschrieben ca. 120 n. Chr.):
    “Da die Juden unter ihrem Anführer Chrestos [=Christus] beständig Unruhe anstifteten, vertrieb er [Claudius] sie aus Rom.” aus: Sueton, Leben der Cäsaren, Claudius Par.25
    “…über die Christen, Menschen, die sich einem neuen und gefährlichen Aberglauben ergeben hatten, wurde die Todesstrafe verhängt.”
    aus: Nero, Par 16

    Gajus Plinius Caecilius Secundus = Plinius der Jüngere (Statthalter von Bithynien):
    “Es ist mir wichtig, Herr, alles, worüber ich im Zweifel bin, dir vorzutragen. Denn wer kann besser mein Zaudern lenken oder meine Unkenntnis belehren?
    An Gerichtsverhandlungen gegen Christen habe ich niemals teilgenommen; daher weiß ich nicht, was und wieweit man zu strafen oder nachzuforschen pflegt. […]
    Einstweilen bin ich mit denen, die bei mir als Christen angezeigt wurden, folgendermaßen verfahren: ich habe sie gefragt, ob sie Christen seien. Die Geständigen habe ich unter Androhung der Todesstrafe ein zweites und drittes Mal gefragt. Die dabei blieben, ließ ich abführen. Denn ich war der Überzeugung, was auch immer es sei, was sie damit eingestanden, dass auf alle Fälle ihr Eigensinn und ihre unbeugsame Halsstarrigkeit bestraft werden müsse.
    […] glaubte ich freilassen zu müssen, da sie mit einer von mir vorgesprochenen Formel die Götter anriefen und vor Deinem Bild, das ich zu diesem Zwecke zusammen mit den Bildern der Götter herbeibringen ließ, mit Weihrauch und Wein opferten und außerdem Christus schmähten, Dinge, zu denen wirkliche Christen, wie man sagt, nicht gezwungen werden können. […] dass sie sich gewöhnlich an einem bestimmten Tage vor Sonnenaufgang versammelten, Christus wie einem Gott einen Wechselgesang darbrachten und sich durch Eid nicht etwa zu irgendeinem Verbrechen verpflichteten, sondern keinen Diebstahl, Raubüberfall oder Ehebruch zu begehen, ein Versprechen nicht zu brechen, eine angemahnte Schuld nicht abzuleugnen. […] Nicht nur über die Städte, sondern auch über die Dörfer und das flache Land hat sich die Seuche dieses Aberglaubens ausgebreitet.
    aus: Briefe X.96, Plinius Secundus/423

    Joseph ben Mathitjahu = Flavius Josephus (Jüdischer Historiker, 37-100 n. Chr.):
    “Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhaenger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesagte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorher verkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.”
    aus: Jüdische Altertümer XVIII.3.3
    (Der Text stammt wahrscheinlich nur zum Teil von Josephus selbst)

    Mara Bar-Serapion (Manuskript eines Briefes, Original im Britischen Museum):
    “Was profitierten die Athener davon, daß sie Sokrates töteten ? Hungersnot und Pest traf sie als Strafe für ihr Verbrechen.
    Was profitierten die Einwohner von Samus davon, dass sie Pythagoras verbrannten ? Kurze Zeit später war ihr Land unter einer Sandschicht begraben.
    Was profitierten die Juden davon, daß sie ihren weisen König hinrichteten ? Kurz danach wurde ihr Königreich total zugrundegerichtet.
    Gott hat diese drei Weisen in gerechter Weise gerächt: Die Athener verhungerten, Samos wurde vom Meer überschwemmt, und die Juden, ruiniert und aus ihrem Land vertrieben, leben jetzt in absoluter Zerstreuung. Aber Sokrates ist nicht tot. Er lebt weiter in der Lehre Platos. Pythagoras ist nicht tot. Er lebt weiter in der Statue der Hera. Und auch der weise König ist nicht tot. Er lebt in der Lehre fort, die er brachte.”

    Lucian von Samosata (Satiriker, 120-ca.180 n. Chr.):
    Er bezeichnet Jesus Christus als “den in Palästina gekreuzigten Menschen”, der “diese neuen Mysterien in die Welt einführte”
    Weiter:: “Ferner beredete er sie ihr erster Gesetzgeber, dass sie alle untereinander Brüder wären, wenn sie einmal die hellenischen Götter abgeschworen hätten, jenen ihren gekreuzigten Sophisten anbeteten und nach seinen Gesetzen lebten”
    aus: Lucian Bd. 2/9

    Justin der Märtyrer (Philosph, Prediger, 100-166 n. Chr.):
    “Es ist das eine Ortschaft, im jüdischen Lande, 35 Stadien von Jerusalem entfernt, in der Jesus Christus geboren wurde, wie ihr auch aus den Zensuslisten ersehen könnt, die unter Quirinius, eurem ersten Landpfleger in Judäa, angefertigt worden sind.”
    Aus: Apologie I,34

    “Die Worte aber: >Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt [Ps 22.16]< deuten auf Nägel hin, die ihm am Kreuz durch Hände und Füße getrieben wurden. Und nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen die, welche ihn gekreuzigt hatten, über seine Kleidung das Los und teilten sie untereinander. Dass das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen." Aus: Apologie: II,12   Du kannst diesen Bereich auf deiner eigenen Homepage verlinken! Setze dazu einfach folgenden Link: http://www.jesus.de/go/jesus (c) Copyright 2003 Jesus.de   Jesus.de wird durch Sach- oder Dienstleistungen unterstützt von...            Mach mit!                               Klick hier... Unterstütze Jesus.de mit 1 € monatlich!   © 03/2004 Copyright by Bundes-Verlag GmbH | Impressum | Nutzungsbedingungen Jesus.de ist ein Service der Stiftung Christliche Medien. Kontakt: bitte hier klicken!

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    2004/03/30 at 1:03 am
  • From rumpelstielzchen on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    danke für die gebete

    vielen lieben dank für sie gebete. ich habe mich getraut mit jemanden über meine probleme zu reden. und ich wurde weder ausgelacht, noch für verrückt gehalten, oder sonst iergendwas. die person hat mich verstanden und ernst genommen. und will auch weiter für mich da sein. ich glaube ich bin auf dem weg der besserung. das wollte ich nur mal sagen. ich hatte gestern auch das erste mal seit langem nicht mehr so stark das bedürfniss mich zu verletzen. ich glaube jetzt wirkt gott in mir. :-)aber bitte bete weiter für mich, denn ich weiß, das ich noch einen langen und schweren weg vor mir habe, falls gott kein wunder geschehen lässt.

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    2004/03/30 at 5:09 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    bitte bete immer für dein problem. der herr ist am wirken. ich hoffe, du hast eine kompetente person gefunden.
    freut mich für dich.
    bleib dran und der herr sei mit dir.
    ali

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    2004/03/30 at 5:26 pm
  • From cheguevara199 on Moral und Ethik im 21. Jahrhundert

    verfall der ethik?

    ok dann schreib  ich ma den ersten leserbrief zu diesem thema. moral und ethik im 21. jahrhundert.
    vielleicht solltet ihr ganzen fanatiker euch mal fragen warum sich die jugend von gott und der kirchr abwendet. ihr sucht diese fehler natürlich bei den anderen, denn ihr seid die unfehlbaren, die unantastbaren. ihr seid nie schuld. das war ja schon früher so. stichwort hexenverbrennung etc.
    ich finde es beispielweise sehr daneben wie sich die kirche über die homoehen und die abtreibung aufregt. besonders ersteres bedarf meiner meinung nach keine diskussion oder ähnliches. es muss in der heutigen zeit einfach hingenommen und auch akzeptiert werden. jeder mench soll dasn recht haben seine/n geliebte/n heiraten zu dürfen egal ob es ein homopaar ist oder éin für die kirche nmormales. deshalb würde ich die welt nicht vorverurteilen bis ich meine eigenen fehler berichtigt habe.

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    2004/03/30 at 9:11 pm
  • From chegue199 on So hat alles angefangen …

    meine reaktion

    ich muss irwen auf jedenfall zustimmen da ich genauso denke wie sie. ich denke ich weiß auch wer sich hinter ihrem synonym verbirgt (ne clärle *ggg* haben uns heut im bus noch drüber unterhalten)
    mirwen und ich gehen beide auf ein evangelisches gymnasium das auch relativ angesehen ist. aber wie erklärt ihr es euch das selbst an so einer schule mehr als 5/6 nicht an gott glaubt??? in meiner und mirwens klasse gibt es an die 10 (!!) leute die vorhaben nach beendigung des 18 lebensjahres aus der kirche auszutreten. mehr als die hälfte von diesen 10 ist katholisch. ich gehöre dazu. weil ich für nichts bezahlen an das ich in keinster weise glaube und mich auch in keinster weise mit identifizieren kann. dafür passieren zu viele dinge die mir nicht gefallen. und die ganze sache mit jesus ist für mich gestorben empfinde ich als heuchlerisches blabla. tut mir leid aber es ist so. und wenn die kirche nicht endlich einen neuen weg einschlägt wird das auch so bleiben. ich bin der festen überzeugung das die bibel einfach erfunden wurde von einem fanatiker der dachte seine mutter wäre jungfrau… klar. was sonst meine auch.
    die hälfte der in der bibel als richtig dargestellten dinge sind mittlerweile wiederlegt und als falsch befunden worden.

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    2004/03/30 at 9:20 pm