Was ist dir wichtig?

In Carl Zuckmayers Drama „Des Teufels General” fragt Leutnant Hartmann den General Harras: ,,Glauben Sie an Gott?” Harras überlegt und sagt: ,,Ich weiß es nicht. Er ist mir nicht begegnet. Aber das lag an mir. Ich wollte ihm nicht begegnen. Er hätte mich vor Entscheidungen gestellt, denen ich ausweichen wollte.”

Klarer kann man es nicht ausdrücken. Der Mensch fürchtet Entscheidungen und Konsequenzen. Er will lieber sein eigener Herr bleiben, selber die Kontrolle über sein Leben behalten. Wer aber den Schritt hin zu Gott wagt und sein Leben in des Herrn Hand legt, wer seine Entscheidungen fortan mit ihm fällen will, der sucht Gottes Ohr und betet, im festen Vertrauen, dass er ihn hört.

Wir haben die Wahl:

Lebensunterhalt oder Lebensinhalt,

Gold oder Gott,

Güter oder deine Güte,

Zeitgeist oder Gottes Geist,

Menschenwort oder Gottes Wort,

Flucht oder Zuflucht,

Selbstsucht oder Sehnsucht nach Gott.

Mein himmlischer Vater,

danke, dass du dein Ohr zu mir neigst.

Ich will dich auch heute vertrauensvoll anrufen.

Ralf Tittel

Am 15. Oktober ist es endlich wieder soweit: Über 80 Museen, Sammlungen, Galerien, Kirchen und Kunsträume laden von 18 bis 1 Uhr zur „Langen Nacht der Münchner Museen“ ein.

Das wichtigste Bild von Domenico Feti hängt in der alten Pinakothek in München. Es hat die Weltmission ausgelöst.

Der Maler Domenico Feti (1589-1623) hatte in seinem Atelier in Düsseldorf ein fast fertiges Altarbild mit der Kreuzigung Jesu stehen, als er eine junge Zigeunerin mit ihren schwarzen Haaren, der braunen Haut und einem roten Kleid als Tänzerin malte. Dreimal die Woche kam Pepita und stand dem Maler Modell. Da sah sie das Kreuzigungsbild, und betroffen fragte sie den Meister, wer da so gequält leiden müsste. Domenico Feti erzählte dem Mädchen mehr widerwillig die ganze Geschichte von der Liebe Jesu zu den Menschen, mit der der Gekreuzigte die Schuld und Verlorenheit der Welt trug.

Als der Maler das Bild mit der spanischen Tänzerin vollendet hatte, bezahlte er das Zigeunermädchen. Pepita schaute noch einmal auf das Kreuzigungsbild, dann auf den Künstler und sagte: “Meister, Ihr liebt ihn doch sehr, weil er das alles für Euch getan hat?” Domenico Feti schämte sich. Daran hatte er noch nie gedacht. Aber nun wurde er die Frage nicht mehr los. “Ihr liebt ihn doch sehr?” Er kam nicht mehr zur Ruhe, konnte kaum noch arbeiten und suchte nach einer Antwort. Schließlich ging er in eine christliche Versammlung, lieh sich ein Neues Testament und kam zum lebendigen Glauben an Jesus. Nun malte er noch einmal ein Kreuzigungsbild aus Liebe zu Jesus. Das Bild sollte die unendliche Liebe Jesu verkündigen und den Betrachter zu einer Antwort herausfordern. Darum schrieb er unter das Bild die Worte: “Das tat ich für dich – was tust du für mich?” Er wollte das Bild nicht verkaufen und schenkte es der Stadt Düsseldorf. Dort in der Galerie hat es unzähligen Menschen die Liebe Jesu vor Augen gemalt.Etwa hundert Jahre später fuhr ein junger Graf nach Paris, und während seine Kutschpferde gefüttert wurden, besuchte der fröhliche und bildungshungrige Graf die Galerie. Lange stand er schließlich vor dem Kreuzigungsbild von Domenico Feti und wurde die Frage nicht mehr los: “Das tat ich für dich – was tust du für mich?” Die Liebe Christi ergriff ihn so nachhaltig, dass er von dort an sein Leben, seinen Adel, sein Vermögen und sein Wissen Christus weihte, der das Leben für ihn am Kreuz gab. Es war Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf.Das Bild von Domenico Feti hängt heute in der alten Pinakothek in München, und noch immer fragt uns der leidende Christus: “Das tat ich für dich – was tust du für mich?” Autor unbekannt

Der Muezzin-Ruf ist mehr als ein Aufruf zum Gebet. In ihm drückt sich der universale Herrschaftsanspruch des Islam aus.

Der Muezzinruf passt nirgendwo hin. Auch nicht in deutsche Städte.

“Um mit einem Ja oder Nein antworten zu können, müssen wir wissen, was dieser Muezzin Ruf bedeutet. Er bedeutet folgendes:
Allahu akbar!
Ashadu alla ilaha illal-lah!
Asadu anna Muhammadar rasulul-lah!
Haiy alas salah!
Haiy ala-l-falah!
Allahu akbar!
La ilaha illal-lah!
Übersetzt lautet der Ruf:
Allah ist größer!
Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt, außer Allah!
Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist!
Kommt zum Gebet!
Kommt zum Heil!
Allah ist größer!
Es gibt keinen Gott außer Allah!
Möchte ich als Christin, dass in meinem Heimatland solch ein Ruf über meine Nation ausgerufen wird?
Meine persönliche Antwort kann nur ein lautes und ernst gemeintes “NEIN” sein. Wie sollte ich solch einen Ruf befürworten, wenn er proklamiert größer als mein Gott zu sein – der der König aller Könige und Herrscher aller Herrscher ist? Das ist auf keinen Fall miteinander vereinbar!
Es beißt sich auch mit dem ersten Gebot:
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.” Doro Brüggendick

Hannah Arendt wurde heute vor 116 Jahren geboren. Sie war eine deutsch-jüdische Publizistin und Philosophin. 1933 flüchtete sie wegen des Nationalsozialismus nach Paris.

Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text

Viele wissen nicht oder wollen nicht wissen, das Gott, seine Person und Existenz, keine Meinung, sondern eine Tatsache ist.

Gott ist ewig, d.h. Er ist ohne Anfang und Sein Dasein hat kein Ende. Er ist unsterblich und unendlich (5. Mose 33,27; Psalm 90,2; 1.Timotheus 1,17). Gott ist unwandelbar; d.h. unveränderlich, was wiederum bedeutet, dass Gott absolut zuverlässig und vertrauenswürdig ist (Maleachi 3,6; 4.Mose 23,19; Psalm 102,27-28). Gott ist unvergleichlich, niemand gleicht Ihm in Taten oder im Wesen. Er ist unerreicht und vollkommen (2.Samuel 7,22; Psalm 86,8; Jesaja 40,25; Matthäus 5,48). Gott ist unergründlich, unfassbar, unerforschlich und weit jenseits davon, dass Ihn jemand vollkommen begreifen könnte (Jesaja 40,28; Psalm 145,3; Römer 11,33-34).

Gott ist gerecht, bei Ihm gibt es kein Ansehen der Person im Sinne der Bevorzugung (5.Mose 32,4; Psalm 18,31). Gott ist omnipotent; Er ist allmächtig und kann alles tun, was Ihm gefällt, aber seine Taten werden immer im Einklang mit seinem übrigen Wesen sein (Offenbarung 19,6; Jeremia 32,17.27). Gott ist allgegenwärtig; Er ist überall, was nicht heißt, dass Er alles ist (Psalm 139,7-13; Jeremia 23,23). Gott ist allwissend; Er kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, einschließlich dessen was wir in jedem Moment denken. Weil Er alles weiß, wird Er immer gerecht richten (Psalm 139,1-5; Sprüche 5,21).

Gott ist Eins, das bedeutet nicht nur, dass es keinen anderen gibt, sondern auch, dass nur Er allein fähig ist die tiefsten Bedürfnisse und Sehnsüchte unserer Herzen zu erfüllen. Gott allein ist unserer Anbetung und Hingabe würdig (5.Mose 6,4). Gott ist gerecht, Er kann und wird keine Missetat übergehen. Wegen Gottes Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit musste Jesus, um der Vergebung unserer Sünden willen, den Zorn Gottes erfahren, als unsere Sünden auf Ihn gelegt wurden (2.Mose 9,27; Matthäus 27,45-46; Römer 3,21-26).

Gott ist souverän, d.h. Er ist der Höchste. Seine gesamte Schöpfung, vermag Seinen Zielen nicht entgegenzuwirken (Psalm 93,1; 95,3; Jeremia 23,20). Gott ist Geist, Er ist unsichtbar (Johannes 1,18; 4,24). Gott ist eine Dreieinigkeit. Er ist drei in Einem, gleich im Wesen, gleichwertig in Kraft und Herrlichkeit. Gott ist Wahrheit, Er wird unbestechlich bleiben und kann nicht lügen (Psalm 117,2; 1.Samuel 15,29).

Gott ist heilig, von jeglicher moralischer Verunreinigung getrennt und lehnt diese ab. Gott sieht alles Böse und es erbost Ihn. Gott wird als verzehrendes Feuer bezeichnet (Jesaja 6,3; Habakuk, 1,13; 2.Mose 3,2.4.5; Hebräer 12,29). Gott ist gnädig und Seine Gnade schließt Seine Güte, Freundlichkeit, Barmherzigkeit und Liebe ein. Gäbe es nicht die Gnade Gottes, würde Seine Heiligkeit uns von Seiner Gegenwart ausschließen. Gott sei Dank ist dies nicht der Fall, denn Er möchte jeden von uns persönlich kennen (2.Mose 3,7; Psalm 31,20; 1.Petrus 1,3; Johannes 3,16; 17,3).

Da Gott ein unendliches Wesen ist kann kein Mensch diese riesige Frage völlig beantworten, aber durch Gottes Wort können wir viel darüber verstehen wer Gott ist und wie Er ist. Mögen wir alle weiterhin von ganzem Herzen nach Ihm suchen (Jeremia 29,13). gotquestion.org

In der „Weihnachtshauptstadt“ Straßburg sollen auf dem Weihnachtsmarkt keine Kreuze angeboten werden.

“Für Fragezeichen sorgte die Bekanntmachung der grünregierten Straßburger Stadtverwaltung, dass ausgerechnet Kreuze nur „unter Vorbehalt“ auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt verkauft werden dürfen. Das berichtet das französische katholische Nachrichtenportal „aleteia“. Ob es um Qualitätssicherung geht oder ob es eher darum geht, im säkularen Frankreich den Einfluss des Christentums ausgerechnet auf Weihnachtsmärkten zurückzudrängen, das ist bisher unklar. Die Stadtverwaltung hat nach starker Kritik eine Pressekonferenz zu diesem Thema angekündigt. „aleteia“ schreibt jedenfalls wörtlich: „Viel zu schnell gerät in Vergessenheit, dass der eigentliche Name des Straßburger Weihnachtsmarktes ‚Christkindelsmärik‘ ist, was im elsässischen Dialekt wörtlich ‚Markt des Jesus-Kindes‘ bedeutet.“” (pl)

Die Entchristlichung des Weihnachtsfestes hat bereits eine lange Tradition. Schon die Französische Revolution hat christliche Feiertage abschaffen und durch neue, “vernünftige”, ersetzen wollen. Erfolglos.
Auch im Nationalsozialismus gab es Bestrebungen, Weihnachten zu entchristlichen.
Alle Versuche waren erfolglos. Das Kind in der Krippe, das der mensch gewordene Gott ist, hat mehr Kraft als alle Ideologien, alles Geld, aller Hass auf Gott. (Norbert Sch.)

Warum müssen wir oft durch Nöte und Probleme gehen?

Fast ein Jahr lang bewahrte ich einmal den flaschenähnlichen Kokon (die Puppe) eines Nachtfalters auf. Er ist sehr eigenartig in seiner Konstruktion. Im Hals der „Flasche“ befindet sich eine schmale Öffnung, durch die sich das fertige Insekt hinaus zwängt, sodass ein leerer Kokon genauso unbeschädigt aussieht wie ein bewohnter, weil die ineinander verschlungenen Fasern an keiner Stelle gerissen sind. Man staunt über das Missverhältnis zwischen der Austrittsöffnung und der Größe des gefangenen Insekts und wundert sich, wie das Tier überhaupt durchschlüpfen kann. Es geschieht immer unter großer Anstrengung und mit Schwierigkeiten. Man vermutet, dass der Druck, dem der Körper des Tieres beim Ausschlüpfen durch eine solch enge Öffnung ausgesetzt ist, von der Natur so eingerichtet wurde, um die Lebenssäfte in die Gefäße der Flügel zu pressen, weil diese beim Ausschlüpfen aus dem Kokon weniger entwickelt sind als bei anderen Insekten. Eines Tages war ich Zeuge der ersten Anstrengung eines Falters, sein Gefängnis zu verlassen. Einen ganzen Vormittag lang beobachtete ich, wie das Tier geduldig arbeitete und sich anstrengte, ins Freie zu gelangen. Es schien jedoch nie über eine gewisse Stelle hinwegzukommen. Schließlich war meine Geduld erschöpft. Wahrscheinlich war das Gewebe trockener und weniger elastisch, als wenn der Kokon den ganzen Winter über auf der Heide gelegen hätte, wie es von der Natur vorgesehen war. Auf jeden Fall dachte ich, ich wüsste es besser und hätte mehr Mitleid mit dem Tier als sein Schöpfer. So beschloss ich, etwas nachzuhelfen. Mit der Schere schnitt ich ein paar Fasern durch, um den Ausgang ein klein wenig breiter zu machen. Und siehe da! Mein Falter schlüpfte sofort und mühelos durch, schleppte aber einen riesigen Körper mit sich und kleine, verkümmerte Flügel. Vergeblich wartete ich auf den großen Augenblick, in dem die Flügel sich vor meinen Augen entwickeln und ausbreiten würden. Da ich die Punkte und Zeichnungen in den verschiedenen Farben bereits sehen konnte, wartete ich gespannt, bis sie die richtigen Proportionen annehmen und den Falter in seiner vollkommenen Schönheit zeigen würden. Aber ich wartete vergeblich. Mein falsches Mitgefühl hatte sich als sein Verderben erwiesen. Das Tier wurde nicht mehr als eine verkümmerte Missgeburt, die sich beschwerlich durch dieses kurze Leben schleppte, während es doch dazu bestimmt war, sich in die Luft zu schwingen. An diesen Vorgang wurde ich oft erinnert, wenn ich Menschen sah, die mit Sorgen, Leid und Qual belastet waren, und ich dann aus Mitleid versucht war, ihre Leidensschule abzukürzen und ihnen Befreiung zu verschaffen. Ich kurzsichtiger Mensch! Wie weiß ich denn, ob ein Schmerzensschrei oder Stöhnen erlassen werden kann? Die weitsichtige, vollkommene Liebe Gottes, der seine Kinder vollkommen machen will, schreckt nicht vor vorübergehenden Leiden zurück. Die Liebe unseres Vaters ist zu echt, um schwach zu sein. Weil er seine Kinder liebt, züchtigt er sie, damit sie seiner Herrlichkeit teilhaftig werden. Dieses große Ziel hat er im Auge und schont sie deshalb nicht, wenn sie auch weinen. Durch Leiden werden die Söhne Gottes zum Gehorsam erzogen und durch viel Trübsal zur Herrlichkeit geführt. Bibellese dazu: 2. Korinther 4,16–18.

„Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden.“(Römer 8,18) Alfred Bellmann

Sorgen

Sorgen

40 % treffen nie ein.

30 % sind bereits vorbei.

12 % betreffen die Gesundheit und sind unbegründet.

10 % betreffen alles Mögliche und führen zu nichts.

Mt. 6, 34: Darum sorget euch nicht um das Morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Autor unbekannt