Fußball – Spiel des Lebens

Hätte Diego Maradona sein 1986 mit der Hand erzieltes Tor aberkannt werden müssen? War das “Wembley-Tor” 1966 wirklich drin oder nicht? Und ist die italienische Nationalmannschaft 2002 bei ihrem verlorenen Achtelfinalspiel gegen Südkorea vom ecuadorianischen Schiedsrichter Byron Moreno unfair benachteiligt worden? Fußball ist nicht nur ein Spiel, das von Technik und Kraft geprägt ist und von Emotionen lebt, sondern es ist auch ein Spiel mit festen Regeln. Ihre Anwendung ist allerdings immer wieder umstritten. Kein Schiedsrichter kann immer auf Ballhöhe sein, und doch trifft er Tatsachenentscheidungen, die hinterher nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Darin erinnert er an Gott, dessen gute Ordnung unumstößlich ist und der am Ende der Zeit über Gutes und Böses unanfechtbar entscheiden wird. Dieses Buch untersucht, wie Fußball-Regeln – es sind übrigens nur 17 – zur Faszination des Volkssports Nummer eins beitragen. Es zeigt, wie Fußball damit zum Abbild des Lebens wird. Wem die Entscheidung über Tor oder nicht Tor verwehrt ist, Spielern, Trainern, Zuschauern und Reportern, dem bleiben nur mehr oder weniger intelligente Kommentare zum Spiel. In ihnen stecken aber nicht selten überraschende Erkenntnisse und Einsichten, denen das Buch in seinem zweiten Teil nachgeht. Rechtzeitig zur WM 2006, die die Fans in Deutschland und weltweit zu neuen Gipfeln der Begeisterung tragen wird, beleuchtet es die tiefere Bedeutung des Fußballs, der angeblich schönsten Nebensache der Welt.

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