Die Flut und Gott

Dramatische Bilder, die sich im Frühjahr 2011 in Japan abspielen. Ein gewaltiger Tsunami mit einer Höhe von über 10m überfährt im Norden des Landes alles was ihm im Weg steht. Zurück bleiben Trümmer und Tod, Verzweiflung und Ungewissheit der Angehörigen. Ein Hoffnungsschimmer: Ein 60jähriger Mann konnte sich auf Trümmerteilen retten und wurde von der Armee gefunden und sicher geborgen. Doch eigentlich ist klar, dass dieses Unglück kaum einer überleben kann.

Ähnliche Szenarien spielten sich schon früher ab. Die älteste Überlieferung berichtet uns die Bibel. Noah bekommt von Gott persönlich einen Lebensauftrag, ein riesiges Boot zu bauen, weil Gott seine komplette Schöpfung überschwemmen wollte. Nicht aus Jux oder Bosheit, sondern weil die Menschen in Ihren Herzen ständig nach Bosheit und Zerstörung trachteten. Damals wie heute taucht dieses Phänomen auf.

„Aber ein Mann, Noah, fand Gnade in den Augen bei Gott.“(1.Mose 6,8)

Über Noah wird gesagt, dass er ein gerechter Mann und tadellos unter seinen Zeitgenossen war und in enger Gemeinschaft mit Gott lebte. Noahs Familie bekommt von dem Schöpfer persönlich das Angebot vor dem kommenden Unheil verschont zu bleiben. Völlig unverdient kann er dies Geschenk der Zusage annehmen.

Für seine Arbeit auf dem Festland ein Schiff zu bauen wurde er sicher verspottet und für unzurechnungsfähig erklärt. Und dann erst die Botschaft von einem Gericht !? Doch das Ende der damaligen Welt kam und raffte alles Leben hinweg. Alles. Alles? Nicht ganz. Eine kleine Schar bestehend aus Noahs Familie und allen Tierpaaren der Erde fanden eine Zuflucht im sicheren Boot der „Arche“ und blieben dem Tod verschont und überlebten und bekamen ein neues Leben geschenkt.

Die Moral von der Geschichte? Fluten gab es seitdem trotzdem immer wieder und wird es auch weiterhin geben. Es wird nie mehr wie damals werden, aber die Bibel erzählt von einem anderen Gericht, dass die Erde befallen wird. Es steht nie genau da wann es soweit sein wird. Aber das Wort Gottes sagt, dass noch eines Kommen wird. Der Grund wie damals:

„Keiner ist gerecht – nicht ein Einziger. Keiner ist klug; keiner fragt nach Gott. Alle haben sich von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar geworden. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger….Sie haben keine Ehrfurcht vor Gott. Deshalb können sich die Menschen nicht mehr herausreden, und die ganze Welt ist dem Gericht Gottes unterstellt.“ Römerbrief 3, 10-19

Und Gott wird alles was er gesagt hat auch durchführen. Doch es ist nicht das Ende für die, die in Gemeinschaft mit Gott leben. Der zweite Teil beginnt erst noch. Wie komm ich in die Gemeinschaft und finde wie Noah Gnade in den Augen Gottes um dem Gericht zu entkommen? Mit etwas Glück?

„Durch ihn hat er alles mit sich selbst versöhnt. Durch sein Blut am Kreuz schloss er Frieden mit allem, was im Himmel und auf der Erde ist.“ Kolosser 1,20

Die Rede ist von Jesus Christus. Gott möchte Frieden, er möchte wahre Versöhnung mit allen Menschen. Er ist nicht nur der gerechte Richter (und Er wird richten!) – Gott hat selber an dem Leid teilgenommen, Er hat sich selber – obwohl absolut heilig und ohne Sünde – vollkommen mit unserer Sünde identifiziert. Er wurde Mensch in Christus Jesus. Und Er starb als Mensch – damit du das Gericht nicht tragen musst. Mehr als eine sichere Zusage gibt Jesus selbst:

„Ich versichere euch: Wer meine Botschaft hört und an Gott glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Er wird nicht für seine Sünden verurteilt werden, sondern ist bereits den Schritt vom Tod ins Leben gegangen. Und ich versichere euch: Die Zeit kommt, ja sie ist bereits da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden. Und wer sie hört, wird leben. Der Vater hat Leben aus sich selbst heraus, und er hat auch seinem Sohn die Vollmacht gegeben, aus sich selbst heraus Leben zu haben.“ Johannes 5,24

Die einzige Überlebenshoffnung für alle Menschen, in jeder Lebenslage, an allen Orten, in jeder Sprache hat einen Namen. Jesus Christus.

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